Kreuzfahrt Saaremaa

Zu Besuch in Saaremaa

Kreuzfahrten Saaremaa: Kurorte, herrliche Landschaft und viele Sehenswürdigkeiten

Die Moonsund-Insel Saaremaa ist die größte Insel Estlands. Mit einer Fläche von rund 2.600 Quadratkilometern und 36.000 Einwohnern ist sie zudem die viertgrößte Insel, die man auf Ostsee-Kreuzfahrt anlaufen kann. Das milde Klima und der kalkreiche Boden sorgen für eine üppige Pflanzen- und Landschaftsvielfalt, die man idealerweise auf Kreuzfahrten im Sommer unter anderem mit AIDA erkunden kann. Neben der vielfältigen Vegetation hat Saaremaa historische Burgen und architektonisch wertvolle Kirchen zu bieten. Zudem befindet sich auf Saaremaa der erste wissenschaftlich bewiesene Meteoritenkrater Europas.

Als Kurort ermöglicht Saaremaa Urlaubern auf Schiffsreisen entspannte Stunden an der abwechslungsreichen Küste. Vor allem die Hauptstadt Kuressaare ist bekannter Kurort mit einem großen Spa- und Erholungsangebot. Von der Uferpromenade über Sand- und Kieselstrände hat die estnische Insel z. B. auf einer Skandinavien Kreuzfahrt als Kreuzfahrt ab Warnemünde auch eine Steilküste zu bieten. Wer auf Kreuzfahrt Saaremaa mit ihren Holzhäusern, Schilfdachhäusern, Steinmauern und Bockwindmühlen erleben möchte, hat z. B. auf Kreuzfahrten 2021 die Gelegenheit dazu.  

Schon in nordischen Mythen erwähnt: Geschichte Saaremaas

Archäologische Funde zeugen von einer Besiedlung der Insel bereits 3.000 Jahre v. Chr. Auch in der altnordischen Literatur wird die Gegend erwähnt. Etwa von 800 bis 1050 n. Chr. herrschten die Wikinger auf Saaremaa. Im 13. Jahrhundert eroberte der Deutsche Orden die Insel; es kam zu kriegerischen Auseinandersetzungen mit dem Bistum Ösel-Wiek. Nach dem Dreikronenkrieg zwischen Polen, Schweden und Dänemark im 16. Jahrhundert herrschten zunächst die Dänen, dann wieder die Schweden. Bis zum Anfang des 18. Jahrhunderts wechselte die Konstellation mehrfach, bis Russland 1710 während des Großen Nordischen Krieges bis 1917 die Herrschaft über Saaremaa übernahm. Bei der Gründung Estlands wurde Saaremaa Teil des Staates. Im Zweiten Weltkrieg hart umkämpft, war Saaremaa ab 1946 Teil des militärischen Sperrgebiets der UdSSR. Seit der Unabhängigkeit Estlands im Jahr 1991 ist Saaremaa wieder Teil des Landes und lebt unter anderem vom Schiffbau, der Lebensmittelindustrie und dem Tourismus.

Landausflug: bei einer Kreuzfahrt Saaremaa erkunden

Saaremaas Flair: Naturidylle mit Windmühlen, historischen Festungen und Kirchen

TOP 3 Sehenswürdigkeiten

  • Arensburg
  • Valjala Martini Kirik (St. Martinskirche)
  • Krater von Kaali

Faktencheck Saaremaa

  • Beste Aussicht: Leuchtturm Sörve Tuletorn
  • Stadtbild: Holzhäuser, Schilfdachhäuser
  • Kultur: Saaremaa-Museum
  • Natur: Nationalpark Vilsandi
  • Genuss: Saaremaa Juust, Inselkäse
  • Währung: Euro

Steinkirchen, Windmühlen und Meteoritenkrater: Kreuzfahrten Saaremaa

Wer auf Baltikum-Kreuzfahrten in Saaremaa an Land geht, kann sich auf typisches Ostseeinselflair freuen. Holzhäuser, Schilfdachhäuser, Natursteinmauern und die weite Landschaft sorgen für eine wunderschöne Zeit an Land. Bei einem Landgang auf Saaremaa gibt es einiges zu entdecken: Sehr beliebt ist ein Besuch der Arensburg in Kuressaare, der Hauptstadt der Insel, die früher Arensburg hieß. Die Burg Arensburg wurde im Jahre 1380 vom Deutschen Orden für die Bischöfe von Ösel-Wieck errichtet, die hohen Schutzwälle kamen Ende des 14. Jahrhunderts hinzu. Der Turm Pikk Hermann (Langer Hermann) überragt die Burg. In den Gemäuern der Festung befindet sich heute zudem das Saaremaa-Museum, das Geschichtliches über den Ort präsentiert. Rund um die Burg erstreckt sich der Stadtpark.

Nordöstlich von Valjala (Wolde) kann man auf Kreuzfahrten die Festungsruinen der Burg Valjala besichtigen. Die Festung stammt aus der Zeit vor der Christianisierung durch den Deutschen Orden und war einst die mächtigste Verteidigungsanlage der Insel. In der Nähe der Festung kann man die älteste Kirche Saaremaas besichtigen, die Valjala Martini Kirik (St. Martinskirche) aus dem 13. Jahrhundert. Die Steinkirche beherbergt einen Taufstein aus dem 13. Jahrhundert im romanischen Stil; ihr heutiger Kirchenturm wurde im 17. Jahrhundert hinzugefügt. Eine weitere interessante Kirche befindet sich in Karja; die St. Katharinenkirche ist die kleinste Kirche auf Saaremaa und wurde im 14. Jahrhundert errichtet. Die außen eher bescheiden gehaltene Kirchenoptik trügt, denn im Inneren befindet sich eine imposant verzierte Kanzel aus der Spätrenaissance. Eine der ersten Steinkirchen Estlands und die größte Saaremaas kann man in Pöide besichtigen. Die St.-Marien-Kirche wurde im 14. Jahrhundert im gotischen Stil erbaut, ihr imposanter Turm wurde der Wehrkirche Anfang des 15. Jahrhunderts hinzugefügt.

Wer sich für ein ehemaliges bäuerliches Leben interessiert, kann bei Viki z. B. auf Kreuzfahrten 2022 den Bauernhoff Mihkli besuchen – ein historischer Hof mit Schmiede, Windmühle und Dorfschaukel, der Urlauber in die Vergangenheit versetzt. Zum typischen Landschaftsbild Saaremaas gehören Bockwindmühlen. Von den einst zahlreichen Mühlen sind noch heute einige schöne Exemplare erhalten. In Angla im Norden Saaremaas bilden fünf Windmühlen nebeneinander ein tolles Fotomotiv. Auch der 100 Meter breite und 22 Meter tiefe Krater von Kaali wird gern besucht; als erster wissenschaftlich bewiesene Meteoritenkrater Europas ist er der berühmteste Ort von Saaremaa. Naturfreunde reizt vielleicht auch der Nationalpark Vilsandi, der vor allem ein Paradies für die Vogelwelt ist. Schließlich ist noch der Leuchtturm Sörve Tuletorn ein Tipp, der auf seiner Aussichtsplattform auf 52 Metern Höhe einen fantastischen Blick über die Ostsee gewährt.

Kreuzfahrten Saaremaa: einige Schiffe, die hier unterwegs sind


Die Urheber weiterer Fotos in den wechselnden Angebotsteasern sind im Fotoverzeichnis des Impressums genannt.

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