Reisen mit Hafenstopp in Borkum

Seehunde und Leuchttürme: Hafenstopp in Borkum

Borkum ist die westlichste und größte Ostfriesische Insel und befindet sich zu weiten Teilen im Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer, der seit 2009 zum UNESCO-Welterbe gehört. Mit etwas Glück kann man bei einem Strandspaziergang Seehunde entdecken, die sich auf den Sandbänken wohlfühlen. Bei einem Spaziergang über die Insel kann man einem der drei Leuchttürme einen Besuch abstatten, die sich gut als Fotomotiv eignen. Die sehenswerte Kirche Maria Meeresstern erkennt man am achteckigen Glockenturm. Mehrere Einrichtungen wie das Heimatmuseum und das ehemalige Feuerschiff Borkumriff informieren über die regionale Kultur und Natur.

Die Insel Borkum wurde schon im Mittelalter besiedelt. Erste Erwähnung fand Borkum 1406 in einem Friedensvertrag mit der Hanse. Wie auf vielen friesischen Inseln lebte man im 18. Jahrhundert auf Borkum vor allem vom Walfang. Im 19. Jahrhundert wurde Borkum als  zweite ostfriesische Insel zum Staatlichen Seebad.

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Top 3 Sehenswürdigkeiten

  • die Kirche Maria Meeresstern
  • das ehemalige Feuerschiff Borkumriff
  • Nordseeaquarium Borkum

Faktencheck Borkum

  • Kultur: Heimatmuseum, der Alte Leuchtturm, Reformierte Kirche
  • Natur: Nordseeaquarium Borkum
  • Gärten/Parks: Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer
  • Shopping: Bismarckstraße, Strandpromenade
  • Souvenirs: Sanddorn-Likör, Saft, Tee oder Marmelade
  • Beste Aussicht: vom Großen Leuchtturm
  • Kulinarisches: ostfriesisches Deichlamm, Borkumer Schwarzbrot

Auf den Spuren der Geschichte von Borkum

Das älteste Gebäude der Insel ist der Alte Leuchtturm von 1576. Der 45 Meter hohe Turm ist damit der bekannteste der drei Leuchttürm von Borkum. Nach dem Brand des Alten Leuchtturms 1879 und der Zerstörung der Leuchtfeuereinrichtung wurde ein neuer Leuchtturm errichtet. Der Große Leuchtturm ist bis heute im Einsatz. Während der Feriensaison kann der 60 Meter hohe Turm besichtigt werden.

Eine weitere Sehenswürdigkeit von Borkum ist die katholische Kirche Maria Meeresstern. Die 1899 im neugotischen Stil fertiggestellte Kirche erkennt man schon von weitem am achteckigen Glockenturm. Die Kirche wurde erst 1905 und dann 1954 erweitert, um Platz für die steigenden Besucherzahlen zu schaffen. Außerdem gibt es auf Borkum eine Reformierte Kirche, die 1897 errichtet wurde. Diese Kirche weist Merkmale der Neugotik und des Jugendstils auf.

Interessante Museen in Borkum

Als letztes deutsches Feuerschiff wurde die Borkumriff 1988 außer Dienst gestellt. Seitdem liegt das Schiff im Schutzhafen von Borkum. Früher wurde die Borkumriff als schwimmender Leuchtturm genutzt. Heute bekommt man bei einem Rundgang Einblick in die Geschichte des Schiffes und den früheren Alltag der Besatzung. Man kann außerdem an Bord einiges über den Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer erfahren, weshalb die Borkumriff auch den Beinamen Nationalparkschiff bekam. Mehr über die Geschichte der Insel erfährt man im Heimatmuseum in der Nähe des Alten Leuchtturms. Den Eingang des Museums bilden zwei Walknochen, die an die Zeit des Walfangs erinnern. Besonders beeindruckend ist auch das vollständige Walskelett im Innern des Museums. Über die Meeresbewohner der Region informiert das Nordseeaquarium Borkum. Hier werden auch die einheimischen Muschelarten vorgestellt, die man danach am Strand suchen kann.


Die Urheber weiterer Fotos in den wechselnden Angebotsteasern sind im Fotoverzeichnis des Impressums genannt.

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