Hafenstopp in Wadi-El-Sebua

Im Tal der Löwen in Wadi-El-Sebua

Der frühere, altägyptische Ort Wadi-El-Sebua, häufig auch Wadi-As-Subu genannt, befand sich im einstigen Unternubien am Westufer des Nils. Der arabische Name für den Ort bedeutet „Tal der Löwen“ und leitet sich von den Sphingen, welche die Tempel beschützen, ab. Auf Flusskreuzfahrten nach Wadi-El-Sebua reizt die beeindruckende Sehenswürdigkeit des Ortes, der Amun-Tempel, dazu, besichtigt zu werden. Dieser wurde von Pharao Ramses II. errichtet und war dem Fruchtbarkeits- und Windgott Amun gewidmet.

Es gibt zudem auf Nil-Flusskreuzfahrt in Wadi-El-Sebua noch einen zweiten Tempel zu besichtigen, welcher von Amenophis III. erbaut und bereits von Ramses II. restauriert wurde. Beide Tempel sind somit über 3.000 Jahre alt. Nach der Christianisierung Ägyptens wurde ein Teil des Tempels zu einer Kirche umgestaltet. In dieser Zeit, im 7. Jahrhundert, entstanden auch schöne Wandmalereien, die sich teilweise mit den Reliefs des Ramses vermischten und nun eine einzigartige Mischung aus altägyptischer und christlicher Religion darstellen. Durch die Errichtung des Assuan-Staudammes drohte der Tempel im Wasser zu versinken. Er wurde 1964 abgebaut und 2 Kilometer nordöstlich an einer neuen Stelle wiederrichtet. 1979 wurde der Tempel in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen. Auf Flusskreuzfahrten nach Wadi-El-Sebua können Sie die Reste des beeindruckenden Tempels besichtigen und mehr über die Vergangenheit Ägyptens erfahren.


Die Urheber weiterer Fotos in den wechselnden Angebotsteasern sind im Fotoverzeichnis des Impressums genannt.

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