Hafenstopp in Macapá: Wissenswertes über die Stadt
Macapá liegt im Norden Brasiliens direkt am Äquator im Mündungsbereich des Amazonas und ist die Hauptstadt des brasilianischen Bundesstaates Amapá am Canal do Norte an der Grenze Brasiliens zu Französisch-Guayana. Die Stadt mit rund 500.000 Einwohnern wurde in der Mitte des 18. Jahrhunderts von Auswanderern von den Azoren gegründet.
Wie bei vielen Städten in der Amazonas-Region, die auf einer Kreuzfahrt Südamerika angelaufen werden, gilt auch für Macapá, dass vor allem die geführten Ausflüge in die artenreiche Natur als Hauptattraktion für viele Urlauber gelten. Auch das Fort Fortaleza de Sao Jose de Macapá und die Äquatorlinie sind beliebte und gern besuchte Sehenswürdigkeiten.
Viel Grün und viel Wasser in Macapá
Das sternförmig angelegte Fort Fortaleza de Sao Jose de Macapá ist gut erhalten. Auf dem weitläufigen Gelände kann man beim Landgang herrlich spazieren gehen und den Blick über das Wasser schweifen lassen. Nicht selten hat man die Gelegenheit, spontanen Darbietungen der brasilianischen Tanzkunst Capoeira zuzuschauen, die in der Region besonders beliebt ist. Auch am Wasser befindet sich der Pier Trapiche Eliezer Levy. Er war lange der einzige Ankunfts- und Abfahrtsort von Macapá. Benannt ist der Steg nach einem Bürgermeister der Stadt. Der Pier hat eine Länge von fast 500 Metern und bietet einen eindrucksvollen Blick auf den Amazonas.
Der Marco Zero, die Äquatorlinie, befindet sich in der Nähe von Macapá. Ein Obelisk und eine Markierung am Boden zeigen die Grenze zwischen der nördlichen und südlichen Erdhalbkugel an. Erinnerungsfotos mit einem Fuß auf der nördlichen und einem Fuß auf der südlichen Hemisphäre sind als Andenken an die Schiffsreise über Macapá besonders beliebt.
Einblick in die Kultur und die Geschichte der Region von Macapá
Wer sich für die Kultur der Region interessiert, kann z. B. das Museum Sacaca besuchen. Die Gäste des Museums können dort unter anderem Hütten besichtigen und Exponate betrachten, die Aufschluss über die indigenen Stämme der Region geben. Im Museumspark wachsen regionale Nutzpflanzen.
Spannend ist auch die Ausgrabungsstätte Parque Arqueológico do Solstício. Hier befindet sich auf einem Hügel ein Megalithenkreis aus zählbaren 127 Steinen, der mindestens 2.000 Jahre alt ist. Wie bei Stonehenge geht man davon aus, dass er seinen Erbauern unter anderem zur Sternenbeobachtung diente.