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Köln liegt am Rhein in der Kölner Bucht und ist mit über einer Million Einwohnern die größte Stadt Nordrhein-Westfalens. Ihre Lage machte sie zu einem wichtigen Handelszentrum mit großem Binnenhafen. Die Stadt blickt auf eine rund 2.000-jährige Geschichte zurück, beginnend mit der römischen Colonia Claudia Ara Agrippinensium. Spuren dieser Zeit sind im Römisch-Germanischen Museum zu sehen.Das Wahrzeichen ist der Kölner Dom, dessen Grundstein 1248 gelegt wurde. Nach jahrhundertelanger Bauzeit wurde er 1880 vollendet und ist mit fast 160 Metern eines der höchsten Kirchengebäude der Welt. Die gotische Architektur, die Glasmalereien und der Dreikönigsschrein ziehen Besucher aus aller Welt an. Die Altstadt mit Heumarkt, Alter Markt und schmalen Gassen bietet historische Fassaden, teils mit Schandmasken geschmückt. Entlang der Rheinpromenade liegen der Rheingarten und der Rheinpark. Die Hohenzollernbrücke mit ihren Liebesschlössern führt auf die andere Rheinseite. Das 4711-Haus erzählt die Geschichte des Kölnisch Wassers. Kulturell bieten das Museum Ludwig und das Wallraf-Richartz-Museum bedeutende Sammlungen.
Das bedeutendste Bauwerk und Wahrzeichen der Stadt ist der Mainzer Dom. Er wurde unter Erzbischof Willigis (975–1011) errichtet und diente unter anderem im Mittelalter als Schauplatz für Krönungen und Reichstage. Als Höhepunkt von Mainz gilt die Zeit als Freie Stadt (bis 1462), eine zweite Blütezeit, vor allem in der Architektur, lag in der Barockzeit mit repräsentativen bauten, die bis heute das Stadtbild prägen. Um die Augustinerstrasse herum befindet sich die Altstadt mit ihren verwinkelten Straßen und Gassen zwischen Fachwerkhäusern. Nach starker Zerstörung im 2. Weltkrieg wurden die wichtigsten Gebäude wiedererrichtet, wie die barocken Adelspaläste am Schillerplatz.
Am deutschen Rheinufer gelegen, ist Kehl die Nachbarstadt des Highlight-Hafens Straßburg (Strasbourg). Die bedeutende Großstadt im Elsass versteht sich – nicht zuletzt aufgrund zahlreicher europäischer Institutionen wie dem Europarat, dem Europaparlament und dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte – als „Hauptstadt Europas“. Im Jahr 12 v. Chr. wurde Straßburg unter dem Namen Argentoratum („Silberburg“) von dem römischen Feldherrn Drusus als militärischer Außenposten gegründet, in der Nähe einer bestehenden gallischen Siedlung. Bereits zur Römerzeit lag das Zentrum von Argentoratum auf der Illinsel – dem Ort, an dem sich auch heute noch das Herz der Stadt befindet. Die gut erhaltene historische Altstadt Grande Île ist von malerischen Gassen und Fachwerkhäusern. Seit 1988 gehört sie zum UNESCO-Weltkulturerbe.Das zwischen 1176 und 1439 errichtete Straßburger Münster (Cathédrale Notre-Dame), das Wahrzeichen der Stadt, zählt zu den bedeutendsten Kathedralen der europäischen Architekturgeschichte. Ein besonderes Highlight ist die kunstvoll gestaltete astronomische Uhr. Auch der Münsterplatz selbst ist sehenswert – umgeben von vier- bis fünfgeschossigen Fachwerkhäusern, darunter das berühmte, reich verzierte Kammerzellhaus. Neben zahlreichen weiteren Baudenkmälern gehört die protestantische Thomaskirche (Église Saint-Thomas) zu den kulturgeschichtlich und architektonisch bedeutendsten Kirchen der Stadt. Sie beherbergt Grabdenkmäler aus der Zeit von 1130 bis 1850, darunter den reich verzierten romanischen Sarkophag des Bischofs Adeloch (1130) und das spätbarocke Mausoleum des Marschalls Hermann Moritz von Sachsen (1777), ein Werk des Pariser Bildhauers Jean-Baptiste Pigalle.
Am deutschen Rheinufer gelegen, ist Kehl die Nachbarstadt des Highlight-Hafens Straßburg (Strasbourg). Die bedeutende Großstadt im Elsass versteht sich – nicht zuletzt aufgrund zahlreicher europäischer Institutionen wie dem Europarat, dem Europaparlament und dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte – als „Hauptstadt Europas“. Im Jahr 12 v. Chr. wurde Straßburg unter dem Namen Argentoratum („Silberburg“) von dem römischen Feldherrn Drusus als militärischer Außenposten gegründet, in der Nähe einer bestehenden gallischen Siedlung. Bereits zur Römerzeit lag das Zentrum von Argentoratum auf der Illinsel – dem Ort, an dem sich auch heute noch das Herz der Stadt befindet. Die gut erhaltene historische Altstadt Grande Île ist von malerischen Gassen und Fachwerkhäusern. Seit 1988 gehört sie zum UNESCO-Weltkulturerbe.Das zwischen 1176 und 1439 errichtete Straßburger Münster (Cathédrale Notre-Dame), das Wahrzeichen der Stadt, zählt zu den bedeutendsten Kathedralen der europäischen Architekturgeschichte. Ein besonderes Highlight ist die kunstvoll gestaltete astronomische Uhr. Auch der Münsterplatz selbst ist sehenswert – umgeben von vier- bis fünfgeschossigen Fachwerkhäusern, darunter das berühmte, reich verzierte Kammerzellhaus. Neben zahlreichen weiteren Baudenkmälern gehört die protestantische Thomaskirche (Église Saint-Thomas) zu den kulturgeschichtlich und architektonisch bedeutendsten Kirchen der Stadt. Sie beherbergt Grabdenkmäler aus der Zeit von 1130 bis 1850, darunter den reich verzierten romanischen Sarkophag des Bischofs Adeloch (1130) und das spätbarocke Mausoleum des Marschalls Hermann Moritz von Sachsen (1777), ein Werk des Pariser Bildhauers Jean-Baptiste Pigalle.
Basel liegt im äußersten Nordwesten der Schweiz zu beiden Seiten des Rheins. Im heutigen Stadtgebiet siedelten schon die Kelten seit dem 5. Jh. v. Chr. Um 44/43 v. Chr. gründeten die Römer die Kolonie Augusta Raurica 44/43 v. Chr. auf dem Gebiet der heutigen Gemeinden Augst und Kaiseraugst und wurde Römischer Herrschaftsbereich. Im Jahr 237/238 wird Basel erstmals urkundlich erwähnt (Basileam applicuerunt).Nach Abzug der Römer ließen sich die Alemannen dort nieder. Seit dem 7. Jh. gab es dort einen Bischofssitz. Die Hauptsehenswürdigkeit ist das 1019 als Neubau geweihte Münster. Von den geschliffenen Stadtmauern blieb nur einige größere Tore wie das eindrucksvolle Spalentor erhalten. Basel bietet neben zahlreichen weiteren sehenswerten Gebäuden mit Architektur verschiedener Epochen zahlreiche Museum, besonders erwähnenswert ist das Antikenmuseum Basel und das Kunstmuseum, das zahlreiche „entartete Kunst“ aus Deutschland aufkaufte und damit rettete; berühmt ist Basel auch für die jährlich stattfindende Kunstmesse Art Basel. Basel bot bereits im Mittelalter ein bedeutendes kulturelles Zentrum; Wissenschaftler und Künstler wie Paracelsus, Sebastian Brant und Hans Holbein der Jüngere weilten in Basel.
Koblenz liegt am Deutschen Eck, an der Mündung der Mosel in den Rhein. Diese Lage beschreibt auch der ursprüngliche lateinische Name Confluentes (dt.: die Zusammenfließenden). Koblenz gehört zu den ältesten Städten Deutschlands mit dem von den Römern gegründeten Kastell Confluentes im heutigen Altstadtgebiet und einem weiteren Kastell Niederberg, das in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen wurde. Im 5. Jahrhundert wurde Koblenz von den Franken erobert, die hier einen Königshof begründeten. In der Herrschaft der Erzbischöfe und Kurfürsten von Trier erlebte Koblenz eine Blütezeit, die sich in Kirchen- und Burgenbau zeigt. Zu den Highlights gehören die Festung Ehrenbreitstein, Schloss Stolzenfels und das Kurfürstliche Schloss. Als das älteste Kirchengebäude von Koblenz gilt die von 817 bis 836 errichtete Basilika St. Kastor. Ihre Bedeutung liegt außerdem in ihrem umfassend erhaltenen romanischen Baubestand und der überlieferten Ausstattung. Sehenswert sind auch die Liebfrauenkirche und die Florinskirche aus dem 12. Jh., sie prägen die Silhouette der Stadt. Im Jahre 2004 wurde in Lützel die Tahir-Moschee als erster muslimischer Sakralbau errichtet. Als Wahrzeichen der Stadt gelten das Deutsche Eck, die Landzunge an der Mündung der Mosel in den Rhein, der Schängelbrunnen und die Balduinbrücke aus dem 14. Jh.
Köln liegt am Rhein in der Kölner Bucht und ist mit über einer Million Einwohnern die größte Stadt Nordrhein-Westfalens. Ihre Lage machte sie zu einem wichtigen Handelszentrum mit großem Binnenhafen. Die Stadt blickt auf eine rund 2.000-jährige Geschichte zurück, beginnend mit der römischen Colonia Claudia Ara Agrippinensium. Spuren dieser Zeit sind im Römisch-Germanischen Museum zu sehen.Das Wahrzeichen ist der Kölner Dom, dessen Grundstein 1248 gelegt wurde. Nach jahrhundertelanger Bauzeit wurde er 1880 vollendet und ist mit fast 160 Metern eines der höchsten Kirchengebäude der Welt. Die gotische Architektur, die Glasmalereien und der Dreikönigsschrein ziehen Besucher aus aller Welt an. Die Altstadt mit Heumarkt, Alter Markt und schmalen Gassen bietet historische Fassaden, teils mit Schandmasken geschmückt. Entlang der Rheinpromenade liegen der Rheingarten und der Rheinpark. Die Hohenzollernbrücke mit ihren Liebesschlössern führt auf die andere Rheinseite. Das 4711-Haus erzählt die Geschichte des Kölnisch Wassers. Kulturell bieten das Museum Ludwig und das Wallraf-Richartz-Museum bedeutende Sammlungen.