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Lyon, die drittgrößte Stadt Frankreichs, liegt am Zusammenfluss von Rhône und Saône. Die mehr als 2.000 Jahre alte Stadt ist für ihre Altstadt „Vieux Lyon“ bekannt, die mit engen Gassen, versteckten Passagen und Renaissancearchitektur ein besonderes Stadtbild bietet. Die sogenannten „Traboules“ dienten einst Seidenhändlern als wettergeschützte Verbindungsgänge zwischen den Häusern und gehören heute zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten. Auf dem Berg Fourvière stehen die Basilika Notre-Dame und zwei antike römische Theater, von denen man weite Blicke über das Stadtbild hat. Am Fuß des Hügels befindet sich die gotische Kathedrale St. Jean mit einer astronomischen Uhr aus dem 14. Jahrhundert.Lyon war einst Zentrum des europäischen Seidenhandels und der historische Kern ist gut erhalten und Teil des UNESCO-Weltkulturerbes. Der Place Bellecour auf der Halbinsel ist einer der größten Plätze Europas. Auch kulinarisch nimmt Lyon einen besonderen Rang ein. Die traditionellen „Bouchons“ bieten Spezialitäten aus der Region, darunter die berühmte Lyoner Wurst und Weine vom Beaujolais und von der Côtes du Rhône. Auf dem Markt von Croix-Rousse können Besucher regionale Produkte probieren. Ein modernes Ziel ist das Musée des Confluences mit natur- und kulturhistorischen Ausstellungen in auffälliger Architektur.
Avignon liegt am linken Ufer der Rhône in der Provence und war zwischen 1309 und 1423 Sitz der Päpste. Der gewaltige Papstpalast mit über 15.000 Quadratmetern Grundfläche gilt als größter gotischer Profanbau Europas und steht zusammen mit der Kathedrale, der Bischofsanlage, dem Rocher-des-Doms und der berühmten Brücke Pont Saint-Bénézet auf der UNESCO-Welterbeliste. Die gut erhaltene Altstadt wird von einer 4,5 Kilometer langen Stadtmauer mit 39 Toren umschlossen. Die Brücke, im 12. Jahrhundert erbaut, wurde mehrfach zerstört und im 17. Jahrhundert endgültig aufgegeben; heute endet sie mitten im Fluss. Ihr Name lebt im Lied „Sur le pont d’Avignon“ weiter.Die Besiedlung des heutigen Stadtgebiets reicht bis ins 4. Jahrtausend v. Chr. zurück. In der Eisenzeit entstand hier die Siedlung Aouenion, später bauten die Griechen von Marseille einen befestigten Flusshafen. Unter römischer Herrschaft entwickelte sich Avignon zur Colonia Iulia Augusta Avenionesium. Später prägte der päpstliche Einfluss das Stadtbild. Neben dem historischen Kern bietet Avignon auch Museen wie den Petit Palais und das Musée Angladon. Kunstwerke vom Mittelalter bis zur Moderne sind hier ausgestellt. Regionale Weine und provençalische Spezialitäten lassen sich im Carré du Palais entdecken. Ein Spaziergang im Jardin des Doms auf dem Rocher-des-Doms bietet Aussicht auf die Rhône und die Stadt.
Avignon liegt am linken Ufer der Rhône in der Provence und war zwischen 1309 und 1423 Sitz der Päpste. Der gewaltige Papstpalast mit über 15.000 Quadratmetern Grundfläche gilt als größter gotischer Profanbau Europas und steht zusammen mit der Kathedrale, der Bischofsanlage, dem Rocher-des-Doms und der berühmten Brücke Pont Saint-Bénézet auf der UNESCO-Welterbeliste. Die gut erhaltene Altstadt wird von einer 4,5 Kilometer langen Stadtmauer mit 39 Toren umschlossen. Die Brücke, im 12. Jahrhundert erbaut, wurde mehrfach zerstört und im 17. Jahrhundert endgültig aufgegeben; heute endet sie mitten im Fluss. Ihr Name lebt im Lied „Sur le pont d’Avignon“ weiter.Die Besiedlung des heutigen Stadtgebiets reicht bis ins 4. Jahrtausend v. Chr. zurück. In der Eisenzeit entstand hier die Siedlung Aouenion, später bauten die Griechen von Marseille einen befestigten Flusshafen. Unter römischer Herrschaft entwickelte sich Avignon zur Colonia Iulia Augusta Avenionesium. Später prägte der päpstliche Einfluss das Stadtbild. Neben dem historischen Kern bietet Avignon auch Museen wie den Petit Palais und das Musée Angladon. Kunstwerke vom Mittelalter bis zur Moderne sind hier ausgestellt. Regionale Weine und provençalische Spezialitäten lassen sich im Carré du Palais entdecken. Ein Spaziergang im Jardin des Doms auf dem Rocher-des-Doms bietet Aussicht auf die Rhône und die Stadt.
Arles liegt rund 25 Kilometer vom Mittelmeer entfernt im Rhône-Delta und zählt mit mehr als 750 Quadratkilometern zu den flächengrößten Städten Frankreichs. Die Geschichte reicht weit zurück: Als keltische Siedlung Arelate bekannt, wurde der Ort 46 v. Chr. von Caesar zur römischen Kolonie erhoben. Wegen seiner Lage am Kreuzungspunkt wichtiger Handelsrouten gewann Arles früh an Bedeutung. Unter Kaiser Konstantin wurde sie Verwaltungssitz des Westreichs. Aus der Römerzeit sind das Amphitheater, das Antike Theater und die Allee Alyscamps erhalten. Die Arena, einst Festung, wird heute noch für regionale Stierkämpfe genutzt. Auch die Kathedrale Saint-Trophime aus dem 12. Jahrhundert mit spätromanischen Elementen gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe.Zwischen März 1888 und Mai 1889 lebte Vincent van Gogh in Arles. Die Stadt inspirierte ihn zu rund 300 Gemälden. Zahlreiche Tafeln markieren die Orte, an denen er malte. Originale sind in Arles nicht ausgestellt, jedoch Werke Picassos im Kunstmuseum Réattu. Einen Einblick in das ländliche Leben der Provence vermittelt das Arlatan-Museum. Direkt an die Stadt grenzt die Camargue, ein Feuchtgebiet mit Flamingos, schwarzen Stieren und weißen Wildpferden. Wer durch die Gassen der Altstadt bummelt, entdeckt die Spuren verschiedenster Epochen.
Lyon, die drittgrößte Stadt Frankreichs, liegt am Zusammenfluss von Rhône und Saône. Die mehr als 2.000 Jahre alte Stadt ist für ihre Altstadt „Vieux Lyon“ bekannt, die mit engen Gassen, versteckten Passagen und Renaissancearchitektur ein besonderes Stadtbild bietet. Die sogenannten „Traboules“ dienten einst Seidenhändlern als wettergeschützte Verbindungsgänge zwischen den Häusern und gehören heute zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten. Auf dem Berg Fourvière stehen die Basilika Notre-Dame und zwei antike römische Theater, von denen man weite Blicke über das Stadtbild hat. Am Fuß des Hügels befindet sich die gotische Kathedrale St. Jean mit einer astronomischen Uhr aus dem 14. Jahrhundert.Lyon war einst Zentrum des europäischen Seidenhandels und der historische Kern ist gut erhalten und Teil des UNESCO-Weltkulturerbes. Der Place Bellecour auf der Halbinsel ist einer der größten Plätze Europas. Auch kulinarisch nimmt Lyon einen besonderen Rang ein. Die traditionellen „Bouchons“ bieten Spezialitäten aus der Region, darunter die berühmte Lyoner Wurst und Weine vom Beaujolais und von der Côtes du Rhône. Auf dem Markt von Croix-Rousse können Besucher regionale Produkte probieren. Ein modernes Ziel ist das Musée des Confluences mit natur- und kulturhistorischen Ausstellungen in auffälliger Architektur.
Lyon, die drittgrößte Stadt Frankreichs, liegt am Zusammenfluss von Rhône und Saône. Die mehr als 2.000 Jahre alte Stadt ist für ihre Altstadt „Vieux Lyon“ bekannt, die mit engen Gassen, versteckten Passagen und Renaissancearchitektur ein besonderes Stadtbild bietet. Die sogenannten „Traboules“ dienten einst Seidenhändlern als wettergeschützte Verbindungsgänge zwischen den Häusern und gehören heute zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten. Auf dem Berg Fourvière stehen die Basilika Notre-Dame und zwei antike römische Theater, von denen man weite Blicke über das Stadtbild hat. Am Fuß des Hügels befindet sich die gotische Kathedrale St. Jean mit einer astronomischen Uhr aus dem 14. Jahrhundert.Lyon war einst Zentrum des europäischen Seidenhandels und der historische Kern ist gut erhalten und Teil des UNESCO-Weltkulturerbes. Der Place Bellecour auf der Halbinsel ist einer der größten Plätze Europas. Auch kulinarisch nimmt Lyon einen besonderen Rang ein. Die traditionellen „Bouchons“ bieten Spezialitäten aus der Region, darunter die berühmte Lyoner Wurst und Weine vom Beaujolais und von der Côtes du Rhône. Auf dem Markt von Croix-Rousse können Besucher regionale Produkte probieren. Ein modernes Ziel ist das Musée des Confluences mit natur- und kulturhistorischen Ausstellungen in auffälliger Architektur.