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Québec liegt im Osten Kanadas zwischen der Hudson Bay und der Grenze zu den USA. Der Name stammt aus der Sprache der Algonkin und bedeutet „wo der Fluss sich verengt“. Ursprünglich war das Gebiet von Völkern wie den Inuit, Mohawks, Cree, Algonkin, Innu und Sankt-Lorenz-Irokesen besiedelt. Ab dem 16. Jahrhundert kamen baskische Walfänger an die Küste, bevor 1608 Samuel de Champlain die Stadt Québec gründete und sie zur Hauptstadt von Neufrankreich machte. Die Altstadt thront auf dem Cap Diamant über dem St.-Lorenz-Strom und gehört mit ihren vollständig erhaltenen Festungsanlagen seit 1985 zum UNESCO-Weltkulturerbe – einzigartig in Nordamerika.Zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten zählen das Musée National des Beaux-Arts du Québec, das Musée de l'Amérique française sowie das Museum des Ursulinenordens. Auch die Basilika Notre-Dame-de-Québec mit ihrer königlichen Krypta lohnt einen Besuch. Vor den Toren der Stadt beeindrucken die Montmorency-Fälle mit einer Höhe von 83,5 Metern – noch höher als die Niagara-Fälle. Der Parc de l’Artillerie rund um das Stadttor Porte Saint-Jean zeigt Kolonialarchitektur aus französischer Zeit. Familien zieht es ins Parc Aquarium mit über 300 Arten und 10.000 Meerestieren.
Die Besiedlung der Inseln begann Mitte des 18. Jhs., als sich die französischsprachigen Akadier hier niederließen. Die Siedler aus der Normandie und der Bretagne hatten zuvor Teile des nordöstlichen Amerikas besiedelt und wurden unter Anordnung der britischen Kolonialregierung Nova Scotias während der sogenannten „Deportation der Akadier“ aus ihrer Heimat vertrieben. Weil die Inseln allgemein nur sehr schwer zugänglich waren, konnten viele Akadier erfolgreich fliehen und fanden auf den Magdalenen ihr neues Zuhause. Noch heute besinnen sich viele „Madelinots“ neben ihrer quebeckischen Identität mit Stolz auf ihre akadischen Wurzeln. Wenn Sie auf den Inseln unterwegs sind, wird Ihnen deshalb sicher an ein oder anderer Stelle ihre Flagge begegnen: die Trikolore mit einem einzelnen goldenen Stern im oberen Drittel des Blaus. In Cap-aux-Meules angekommen, wird Sie die einzigartige Schönheit der Insel in ihren Bann ziehen. Bevor Sie von hier aus weitere Teile des Archipels erkunden, erwartet Sie der lebhafte Ort mit seinem französischen Zauber, der malerischen Strandpromenade und den erstklassigen Restaurants mit frischen Spezialitäten aus dem Meer. Die Kirche Saint-Pierre in Lavernière wurde aus den Trümmern jener Schiffe erbaut, die an den Felsen kenterten. Lohnenswerte Ausflugsziele sind auch die Pointe Hérisse mit ihrem Leuchtturm sowie die atemberaubenden Strände wie der Dune du Nord. Dort können Sie entspannt im weißen Sand relaxen oder die großartige Landschaft entlang der Sandsteinklippen vom Seeweg aus bewundern. Die gesamten Magdalenen-Inseln sind ein Paradies für Wanderlustige. Die Wege ziehen sich vorbei an saftig grünen Wiesen, den typischen Heusammelstellen und weiten Sanddünen. Alternativ ist auch ein Fahrrad das ideale Verkehrsmittel, um unterwegs zwischen malerischen Dörfern und imposanten Klippen die schier grenzenlose Weite der beeindruckenden Natur hautnah zu erleben. Wie wäre es mit einem Stopp in einem der hübschen Fischerorte und einer Portion frischem Hummer zur besonders stilvollen Stärkung zwischendurch? Ein weiterer Besuchermagnet auf den Magdalenen-Inseln ist nicht nur der Sandburgenbau-Wettbewerb im August, sondern auch die Rückkehr der Sattelrobben Ende Februar, die zu dieser Jahreszeit ihren Nachwuchs zur Welt zu bringen. Ein einzigartiges Spektakel!
Ein beliebtes Ziel ist der Halifax Waterfront Boardwalk mit Geschäften, Restaurants und historischen Schiffen. Hoch über der Stadt thront die sternförmige Festung Fort George auf dem Citadel Hill. Ganz in der Nähe befinden sich der Old Town Clock, das Province House, die Halifax City Hall und die moderne Zentralbibliothek. Im Halifax Public Garden und im Point Pleasant Park am Meer können Besucher entspannen. Kulturelle Highlights sind das Maritime Museum of the Atlantic mit Titanic-Ausstellung, das ehemalige Einwandererterminal Pier 21 sowie die Micmac Heritage Gallery zur Kultur der Mi’kmaq.
Dürften die Bermudas zwar vor allem aufgrund ihrer traumhaften Strände und der einzigartigen Natur viele Besucher anziehen, bietet Hamilton auch kulturelle Reize und ein Shoppingparadies ganz ohne Großstadttrubel. In der Queen Street befindet sich nicht nur das imposante historische Postamt, sondern hier laden auch zahlreiche Boutiquen internationaler Luxusmarken, aber auch Geschäfte mit regionalem Kunsthandwerk zum Einkaufsbummel ein. Der üppig grüne Par-la-Ville-Park lädt zum Spaziergang ein. Sehenswert sind auch das Bibliotheksgebäude mit Terrasse und die im 19. Jahrhundert erbaute anglikanische Kathedrale im neugotischen Stil. Aus etwa der gleichen Zeit stammt das Fort - eine der Hauptattraktionen Hamiltons. Wehrgänge, Tunnel und Kanonen gewähren einen eindrucksvollen Einblick in die Architektur und Geschichte der englischen Verteidigungsanlage, die jedoch nicht zum Einsatz kommen musste: Aus den riesigen Kanonen wurde nie gefeuert. Die zahlreichen Befestigungsanlagen bescherten Bermuda nicht nur den Beinamen „Gibraltar des Westens“, sondern gelten auch laut UNESCO als Weltkulturerbe.
Das Stadtbild ist von kolonialer Architektur aus dem 19. Jahrhundert geprägt. Am Parliament Square befinden sich das Parlament, das Obergericht und das alte Regierungsgebäude. Die 66-stufige Queen’s Staircase erinnert an Königin Victoria. Die Hauptstraße Bay Street lädt zum Bummeln ein. Einen weiten Blick über Stadt und Meer bietet der 40 Meter hohe Wasserturm von 1928. Das Fort Charlotte stammt aus dem 18. Jahrhundert und verfügt über Festungsmauern, einen Kerker und eine Zugbrücke. Mehrere Museen bieten Einblicke in die Geschichte der Insel. Dazu gehören das Pompey Museum zur Sklaverei, das Heritage Museum mit einem Meteoritenfund und das Piratenmuseum. Die rosa Stadtbibliothek mit Garten und das Kloster auf Paradise Island sind ebenfalls sehenswert. Rose Island vor der Küste ist ein beliebtes Ziel für Schnorchelausflüge im klaren Wasser.
Die Hauptstadt Kubas Havanna ist nun wieder beliebtes Anfahrtziel internationaler Kreuzfahrtschiffe in der Karibik. Genießen Sie das unverwechselbare Flair der historischen Altstadt, die bereits seit 1982 auf der UNESCO-Weltkulturerbe-Liste steht. Seit vielen Jahren wird sie liebevoll restauriert, ohne dabei ihren besonderen, bunten Charme zu verlieren. Zu den wichtigsten historischen Gebäuden gehören der ehemalige Gouverneurspalast „Palacio de los Capitanes Generales“ und die Hafenfestung La Cabaña. Auf der Plaza de San Francisco befindet sich der Löwenbrunnen und ist umgeben vom ehemaligen Handelskontor, der ehemaligen Post und dem Kloster San Francisco. Der Stadtteil Vedado erlebte seine Blütezeit in den 1920er bis 1950er Jahren und ist von Art Deco-Bauten mit Casinos und Bars bestimmt. Die berühmte Uferstraße Malecón ist seine Nordgrenze. Bewundern Sie auch die Prachtstraße von Miramar, die Quinta Avenida, mit ihren vielen Botschaftsgebäuden. Freuen sich an der kubanischen Offenheit und den besonderen Rhythmen, die zum Tanzen einladen. Ein Besuch im Hemingway Museum gehört zu den Highlights für Literaturfreunde. In diesem Haus ist alles noch so, wie es der Nobelpreisträger einst zurückgelassen hat.