Hafenstopp in Bad Freienwalde

In Hohensaaten, einem Teil von Bad Freienwalde, anlegen

Hohensaaten ist heute ein Stadtteil von Bad Freienwalde, das sich nordöstlich von Berlin in Brandenburg in der Nähe der polnischen Grenze und des Nationalparks Unteres Odertal befindet. Da Hohensaaten an der Oder-Havel-Wasserstraße liegt, ergibt sich unter anderem auf einigen Oder- und Boddenkreuzfahrten, z. B. von Nicko Cruises, die Gelegenheit, dort an Land zu gehen.

Erstmals urkundlich erwähnt wurde Hohensaaten 1258. Bis zur Eingemeindung in den Landkreis Barnim war Hohensaaten unabhängig. Erst 2008 wurde Hohensaaten Teil der Stadt Bad Freienwalde und gehört seitdem zum Landkreis Märkisch Oderland.

Auf den Spuren der Baudenkmäler von Bad Freienwalde

Bad Freienwalde verfügt über die meisten Baudenkmäler in Märkisch Oderland und lädt beim Besuch während Flusskreuzfahrten zu einem Spaziergang in der in den 1990er Jahren restaurierten Altstadt ein. Höhepunkte beim Spaziergang sind die Stadtpfarrkirche St. Nikolai, deren Ursprung ins 13. Jahrhundert zurückgeht, aber ihr heutiges Aussehen in den 1860er Jahren erhielt, und die Kirche St. Georg mit Fachwerkfassade, die heute als Konzerthalle genutzt wird. Da Theodor Fontane als Kind für eine kurze Zeit in Freienwalde lebte, durch die Straßen streifte und Bad Freienwalde in seinen Wanderungen durch die Mark Brandenburg verewigte, kann man heute an elf Hörstationen seinen frisch eingelesenen Schilderungen der jeweiligen Stätte folgen. Im Fontanehaus Schiffmühle wohnte der Vater Fontanes. In Theodor Fontanes Werk „Meine Kinderjahre“ finden sich Beschreibungen des Hauses. Das kleine Museum informiert über den Künstler.

Landausflug: bei einer Flusskreuzfahrt Bad Freienwalde erkunden

Sehenswürdigkeiten

  • Schloss Freienwalde
  • Fontanehaus Schiffmühle
  • Stadtkirche St. Nikolai

Faktencheck Bad Freienwalde

  • Kultur: Schloss Neuenhagen, Oderbruchmuseum Altranft, Binnenschifffahrtsmuseum, Oderlandmuseum
  • Natur: Lünower Bauernheide, Nationalpark Unteres Odertal, Baa-See, Teufelssee
  • Gärten/Parks: Bergwanderpark, Schlosspark Bad Freienwalde
  • Shopping: Königstraße
  • Beste Aussicht: vom Bismarckturm
  • Spezialität im Oderbruch: gebratene Quappe (regionaler Fisch)

Zu Besuch im Schloss von Bad Freienwalde

Die bedeutendste Sehenswürdigkeit in Bad Freienwalde ist das Schloss, das 1799 als Sommerpalais für die preußische Königin Friederike fertiggestellt wurde. Baumeister des ersten Villenbaus für das preußische Königshaus war David Gilly, bei dem der junge Karl Friedrich Schinkel in die Lehre ging. Er errichtete das Gebäude im damals aktuellen Louis-seize Stil. 1909 erwarb der spätere deutsche Außenminister Walther Rathenau das Schlösschen und ließ die Fassade leicht umgestalten. Ferner kümmerte sich der kunstinteressierte Industrielle, Politiker und Schriftsteller um die weitere Ausgestaltung der Innenräume im Stil des königlichen Erstbezugs. In den Sommern, die Rathenau hier verbrachte, erhielt er immer wieder Besuche von hochrangigen Künstlern wie Gerhart Hauptmann oder Carl Sternheim. Die obere Etage des Schlosses ist heute eine Gedenkstätte an Walther Rathenau, die über sein Leben und Wirken informiert. Das Schloss am Rande der Altstadt wird von einem über 11 Hektar großen Schlossgarten umgeben, in dem sich auch ein Theaterpavillon aus dem 18. Jahrhundert befindet.

Bei schönem Wetter lässt es sich im Baa-See und im Teufelssee ganz hervorragend schwimmen. Für Kulturfreunde gibt es das Hoftheater Bad Freienwalde und das Theater am Rand Zollbrücke. Auch das Oderbruchmuseum Altranft, das Binnenschifffahrtsmuseum Oderberg sowie das Oderlandmuseum Bad Freienwalde sind einen Besuch wert und bieten viel Wissenswertes über die Region.


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