Flusskreuzfahrten Donaudelta

Besuch im Naturparadies: Flusskreuzfahrten ins Donaudelta

Eine Flussreise ab Passau bis zum Schwarzen Meer steht auf der Wunschliste vieler Freunde von Flusskreuzfahrten. Ein Höhepunkt reiht sich auf ganzer Strecke der Donau-Routen an den anderen, doch der letzte Abschnitt ist ein absolutes Muss für jeden naturliebenden Urlauber: Flusskreuzfahrten Donaudelta. Sobald Sie das mit 5.800 Quadratkilometern zweitgrößte Delta Europas erreichen, tauchen Sie in eine ganz besondere Welt ein, als seien Sie in der Zeit zurückgereist. 72 Prozent der Region stehen unter Naturschutz. Entsprechend dürfen nur kleine, speziell zertifizierte Schiffe auf Flusskreuzfahrten ins Donaudelta hineinfahren. Mehr als 5.200 schützenswerte Tier- und Pflanzenarten wurden hier in insgesamt zwölf verschiedenen Naturzonen von Sanddüne über Sumpfgebiete bis zur Trockenwiese katalogisiert. Die Region ist zwar bereits seit der Antike besiedelt, aber stets sehr spärlich. Insgesamt leben hier etwa 15.000 Einwohner, von denen knapp 70 Prozent in Dörfern leben und auf den fruchtbaren Inseln des Donaudeltas traditionelle Landwirtschaft, altes Handwerk oder Fischerei betreiben.

Aufsteigende Vogelschwärme in der Morgendämmerung: Flusskreuzfahrten Donaudelta

Seit dem Jahr 1990 steht das Donaudelta auf der Liste des UNESCO-Weltnaturerbes. Genießen Sie jeden Moment während Flusskreuzfahrten im Donaudelta, einem der letzten fast unberührten Naturparadiese unseres Kontinents. Besonders eindrucksvoll sind die riesigen Vogelschwärme, wenn sie aus der größten zusammenhängenden Schilfrohrfläche der Welt aufsteigen. Wenn Sie früh aufstehen, haben Sie gute Chancen, dieses Schauspiel beobachten zu können. Suchen Sie sich einen bequemen Platz auf dem Sonnendeck Ihres Flussschiffes und genießen das Naturspektakel in der Morgendämmerung. 300 Zug- und Brutvogelarten sind in den fischreichen Donauarmen zu Hause, darunter Pelikane, Flamingos und Ibisse. Das Donaudelta besteht aus vielen, kleinen Armen und drei Hauptmündungsarmen: dem nördlichem Chiliaarm, dem mittleren Sulinaarm und dem südlichen Sfântu-Gheorge-Arm. Ausflugsboote bringen Urlauber auf Flusskreuzfahrten ins Donaudelta auch in schmalere Arme, die besonders eindrückliche Naturerlebnisse sowie Besuche besiedelter Inseln versprechen. Das rumänische Sulina, das auf den Routen einiger Donaudelta-Flusskreuzfahrten liegt, können Besucher generell nur per Schiff erreichen. Im 19. Jahrhundert Sitz der Europäischen Donaukommission, weist die Stadt einige Sehenswürdigkeiten aus dieser Zeit auf, die Sie bei Ihrem Landgang erkunden können. Besonders eindrucksvoll ist der 20 Kilometer lange Sandstrand am Schwarzen Meer

Kosten Sie auf Flusskreuzfahrten Donaudelta-Spezialitäten

Wenn Sie gern Fisch essen, werden Sie ganz sicher auf Flusskreuzfahrten ins Donaudelta gern von den typischen Spezialitäten kosten. In dieser Region dreht sich kulinarisch alles um den Fisch, sogar Paprikaschoten oder Krautwickel sind vielerorts mit Fischhack anstelle von Fleischhack gefüllt. Wem das zu weit geht, der hat vielleicht auf dem Markt von Tulcea die Möglichkeit, deftige Fischsuppe oder gefüllten Donauhecht zu probieren. Überzeugte Fleischesser und Vegetarier freuen sich währenddessen auf die Bordgastronomie ihres Flusskreuzers, die ganz sicher Alternativen zu bieten hat. Tulcea am Sfântu-Gheorghe-Arm ist eine bedeutende Hafenstadt mit vielen Attraktionen für Reisende auf Flusskreuzfahrten ins Donaudelta. Wenn Sie das Gefühl haben, auf Ihrer Donau-Flusskreuzfahrt noch nicht genug Tiere und Pflanzen gesehen zu haben, zieht es Sie auf Ihrem Landausflug vielleicht in das „Zentrum  für Ökotourismus“, das in beeindruckenden Dioramen die Flora und Fauna der Region darstellt. Hier sehen Sie mit Sicherheit auch Otter, Bisamratten und Wildkatzen, die sich meist scheu in ihren Lebensraum zurückziehen, wenn Menschen in der Nähe sind.



Abbildung: © falco / pixabay.com

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