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Das Stadt- und Schifffahrtsmuseum verteilt sich auf mehrere Orte. Die „Kieler KulturSpuren“ führen zu Kunstwerken und Baugeschichte im Stadtraum und zeigen Kiels enge historische Verbindung zu Dänemark. Am Schleusengelände in Kiel-Holtenau lassen sich Teile des alten Eider-Kanals entdecken, dem Vorgänger des Nord-Ostsee-Kanals. Der Botanische Garten der Universität zeigt Pflanzen aus Küstenregionen, Gebirgen und tropischen Klimazonen. In der Altstadt stehen das Kieler Kloster und die Nikolaikirche, vor der die Skulptur „Geistkämpfer“ von Ernst Barlach steht. Das Kieler Rathaus mit seinem über 100 Meter hohen Turm prägt die Silhouette. Die Stadtstrände Falckenstein und Schilksee liegen etwas außerhalb.
Haugesund liegt an der Nordseeküste Norwegens, etwa zwischen Bergen und Stavanger. Der Name der Stadt setzt sich zusammen aus den Begriffen für Haugen (=Hügel) und Sund (=Meerenge). Die Stadt entstand aus einem Umschlagspunkt und Poststelle für Seefahrer und Fischer in der Zeit der Heringsfischerei Ende des 19. Jh. und erhielt im Jahr 1854 das Stadtrecht. Zu den Touristenzielen Haugesunds zählen das 1931 erbaute Rathaus, das Karmsund Volksmuseum, die Bildergalerie und das Freilichtmuseum Dokken auf der Insel Hasseløy.Das Rathaus Haugesunds wurde 1931 fertiggestellt. 2010 wurde das Gebäude zum schönsten Rathaus Norwegens gekürt. Im Zentrum der Stadt befindet sich die Vår Frelsers Kirche, die 1901 erbaut wurde und deren Inneres durch viele Glasmalereien geschmückt ist. Das Dokken Museum ist ein Freilichtmuseum, welches auf einer kleinen Insel vor der Stadt liegt, die man über eine Brücke erreicht. Während Führungen erfahren Besucher mehr über die weit zurückreichende Geschichte der Region und über den Alltag der Menschen in vergangenen Zeiten.
Honningsvåg auf der Insel Magerøya ist der wichtigste Hafen für Ausflüge zum Nordkap und liegt in einer geschützten Bucht der Barentssee, umrahmt von kargen Bergen. Aus dem Fischerdorf entwickelte sich im 20. Jahrhundert eine kleine Stadt, die heute für viele Reisende das Tor zu einem der bekanntesten Ziele Nordeuropas ist. Das Nordkap erhebt sich 307 Meter hoch über dem Eismeer und gilt als der nördlichste mit dem Fahrzeug erreichbare Punkt Europas. Hier steht der ikonische Metallglobus, der als Symbol für den äußersten Norden zu einem der meistfotografierten Motive Norwegens geworden ist. Bei klarem Wetter lässt sich in den Sommermonaten von dieser steilen Klippe aus die Mitternachtssonne bewundern.Das in den Felsen gebaute Besucherzentrum zeigt Ausstellungen zur Natur- und Kulturgeschichte, einen Panoramafilm, eine kleine Kapelle sowie Souvenirläden und Gastronomie mit Blick auf die Barentssee.In Honningsvåg säumt die Einkaufsstraße den Hafen. Die neogotische Kirche von 1885 ist das einzige Gebäude, das den Zweiten Weltkrieg unversehrt überstand. Am Kai erinnert eine lebensgroße Statue an den Bernhardiner „Bamse“, der im Krieg als offizielles Besatzungsmitglied der norwegischen Marine galt.
Honningsvåg auf der Insel Magerøya ist der wichtigste Hafen für Ausflüge zum Nordkap und liegt in einer geschützten Bucht der Barentssee, umrahmt von kargen Bergen. Aus dem Fischerdorf entwickelte sich im 20. Jahrhundert eine kleine Stadt, die heute für viele Reisende das Tor zu einem der bekanntesten Ziele Nordeuropas ist. Das Nordkap erhebt sich 307 Meter hoch über dem Eismeer und gilt als der nördlichste mit dem Fahrzeug erreichbare Punkt Europas. Hier steht der ikonische Metallglobus, der als Symbol für den äußersten Norden zu einem der meistfotografierten Motive Norwegens geworden ist. Bei klarem Wetter lässt sich in den Sommermonaten von dieser steilen Klippe aus die Mitternachtssonne bewundern.Das in den Felsen gebaute Besucherzentrum zeigt Ausstellungen zur Natur- und Kulturgeschichte, einen Panoramafilm, eine kleine Kapelle sowie Souvenirläden und Gastronomie mit Blick auf die Barentssee.In Honningsvåg säumt die Einkaufsstraße den Hafen. Die neogotische Kirche von 1885 ist das einzige Gebäude, das den Zweiten Weltkrieg unversehrt überstand. Am Kai erinnert eine lebensgroße Statue an den Bernhardiner „Bamse“, der im Krieg als offizielles Besatzungsmitglied der norwegischen Marine galt.
Leknes liegt auf der Insel Vestvågøy inmitten der Lofoten, einer norwegischen Inselgruppe im Nordmeer. Die Landschaft ist geprägt von kargen Felsen, üppiger Vegetation und einer artenreichen Vogelwelt. In den dunkleren Monaten locken die Nordlichter viele Besucher an, denn die Nähe zum Polarkreis und der klare Himmel bieten ideale Bedingungen für die Beobachtung der Aurora borealis. Die Lofoten sind seit etwa 6.000 Jahren besiedelt. In der Wikingerzeit zwischen dem 8. und 11. Jahrhundert entstanden hier größere Dörfer, darunter auch ein bedeutender Häuptlingssitz in Borg. An dieser Ausgrabungsstätte befindet sich heute ein Wikingermuseum, das das Leben dieser Epoche eindrucksvoll vermittelt – inklusive rekonstruiertem Langhaus, Booten und typischer Verpflegung.Das heutige Leknes ist ein ruhiger Ort mit bunten Holzhäusern rund um den Hafen. In der Umgebung laden die Fischerdörfer Stamsund und Ballstad zu einem Besuch ein. Besonders reizvoll ist der Haukland Strand mit seinem hellen Sand und türkisblauen Wasser. Von dort führt ein Wanderweg zu einem Vorgipfel des Himmeltinden, von dem aus sich ein beeindruckender Blick über die Inselwelt bietet.
Im Mai 1994 wurde das Norwegische Luftfahrtmuseum in Bodø eröffnet. Mit einer Fläche von rund 10.000 Quadratmetern ist es das größte Luftfahrtmuseum aller nordischen Länder. Das Gebäude hat die auffällige Form eines riesigen Propellers und beherbergt sowohl eine zivile als auch eine militärische Sammlung von Flugzeugen. Das im Stadtzentrum gelegene Nordland-Museum ist der Kultur und Geschichte der Region gewidmet. Im Westen von Bodø befindet sich die sogenannte Schwedenstadt, die ab 1941 mit Unterstützung des schwedischen Roten Kreuzes errichtet wurde: gleichförmige Holzhäuser, die sich nur durch ihren Farbanstrich unterscheiden. Moderne Architektur kann man in Bodø am Kulturzentrum Stormen bewundern. Hierbei handelt es sich um eine Bibliothek mit großartigem Ausblick und einem angeschlossenen Konzertsaal.
Die Gegend rund um Bodø besticht mit ihrer herrlichen Natur. Etwa zehn Kilometer nördlich der Stadt liegt das Erholungsgebiet Geitvågen, das von Seeadlern bewohnt wird. Großer Beliebtheit erfreut sich auch der auf einer Halbinsel zwischen zwei Fjorden gelegene Nationalpark Sjunkhatten. Hier lassen sich Gletscher, Höhlen, der großflächige See Heggmovatnet und seltene Tierarten bewundern. Ein Naturphänomen ist der 33 Kilometer südöstlich von Bodø liegende Saltstraumen, eine der stärksten Gezeitenströmungen der Welt.
Geiranger liegt eindrucksvoll am Ende eines der bekanntesten Fjorde Norwegens, des Geirangerfjords, der 2005 zum UNESCO-Weltnaturerbe erklärt wurde. Eingebettet in eine dramatische Landschaft aus steilen Felswänden, Wasserfällen und schneebedeckten Gipfeln, ist das Dorf ein beliebtes Ziel für Naturliebhaber. Besonders eindrucksvoll ist der Blick vom fast 1.500 Meter hohen Dalsnibba, der über eine spektakuläre Bergstraße erreichbar ist. Zu den beliebten Ausflugszielen zählt auch der Storsæter-Wasserfall, unter dessen Wasserschleier ein Wanderweg entlangführt.Im Ort selbst lädt das moderne Fjordsenter zu einer interaktiven Reise durch die Natur- und Siedlungsgeschichte der Region ein. Die Holzkirche von Geiranger aus dem Jahr 1842 bietet einen weiten Blick über Fjord und Dorf. Wer den Ort zu Fuß erkundet, findet entlang der Uferpromenade gemütliche Cafés mit regionalen Spezialitäten. Bereits im späten 19. Jahrhundert kamen Gäste auf den ersten Dampfschiffe, unter ihnen auch Kaiser Wilhelm II., der Geiranger mehrfach besuchte. Seitdem hat sich der Ort zwar touristisch entwickelt, doch seinen ursprünglichen Charakter bewahrt.
Die weiße Kirche Sunnylven im südlichen Teil von Hellesylt wurde 1858 aus Holz aus den benachbarten Wäldern erbaut. Sie ist typisch für den zurückgenommenen Kirchenstil Norwegens und bietet 270 Gemeindemitgliedern Platz. Der kleine Chor und der Dachreiter verleihen der Sunnylven Kirke ein in aller Schlichtheit schmuckes Aussehen.
Zu den ältesten Bauwerken zählen die um 1130 entstandene Marienkirche mit Lübecker Altar, die Domkirche St. Olav, die Festung Bergenhus und die Håkonshalle. Natur- und Tierfreunde besuchen das Aquarium mit Seehunden, Schildkröten, Krokodilen und Pinguinen. Ein Ausflug nach Troldhaugen führt zum Edvard-Grieg-Museum am See Nordåsvannet, wo Wohnhaus, Gartenhütte und Konzertsaal Einblicke in das Leben des Komponisten geben.
Zu den herausragenden Sehenswürdigkeiten zählt das historische Freilichtmuseum Den Gamle By, das eine Kleinstadt vor 1900, ein Viertel der 1920er Jahre und ein Stadtviertel der 1970er Jahre mit Läden und Werkstätten zeigt. Ebenfalls sehenswert sind der Dom mit einem Altar von Bernt Notke, die Marienkirche mit einer Krypta aus dem 11. Jahrhundert und das Rathaus mit 60 Meter hohem Glockenturm. Der Botanische Garten lädt mit Pflanzen aus vier Klimazonen zu einem Rundgang ein. Kreatives Leben zeigt sich im ehemaligen Güterbahnhof „Godsbanen“, heute ein Zentrum für Ausstellungen und Werkstätten.
Das Stadt- und Schifffahrtsmuseum verteilt sich auf mehrere Orte. Die „Kieler KulturSpuren“ führen zu Kunstwerken und Baugeschichte im Stadtraum und zeigen Kiels enge historische Verbindung zu Dänemark. Am Schleusengelände in Kiel-Holtenau lassen sich Teile des alten Eider-Kanals entdecken, dem Vorgänger des Nord-Ostsee-Kanals. Der Botanische Garten der Universität zeigt Pflanzen aus Küstenregionen, Gebirgen und tropischen Klimazonen. In der Altstadt stehen das Kieler Kloster und die Nikolaikirche, vor der die Skulptur „Geistkämpfer“ von Ernst Barlach steht. Das Kieler Rathaus mit seinem über 100 Meter hohen Turm prägt die Silhouette. Die Stadtstrände Falckenstein und Schilksee liegen etwas außerhalb.