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Sehenswert sind die Parish Church mit ihrer steinernen Fassade, das Invergordon Museum mit regionalen Fundstücken und der Mural Trail mit elf künstlerisch gestalteten Wandgemälden. Trotz seiner geringen Größe bietet das Städtchen zahlreiche Restaurants, Cafés und Bars, die zum Verweilen einladen – und natürlich dazu, den berühmten Whisky aus den umliegenden Brennereien zu probieren.
Mit rund 8.000 Einwohnern ist Stornoway der Hauptort der Insel Lewis and Harris in der Inselgruppe der Äußeren Hebriden vor der Westküste Schottlands. Der Hafen dient bis heute als Stützpunkt einer Fischereiflotte. Die Umgebung ist von Mooren, Felsenküsten und weiten Ebenen mit artenreicher Tier- und Pflanzenwelt geprägt. Die Stadt wurde im 9. Jahrhundert von Wikingern unter dem Namen Stjórnavágr an einem Naturhafen gegründet. Bewohner der Insel reisten mit Booten oder Pferdekutschen hierher. 1844 ging die Insel in den Besitz von Sir James Matheson über, der das heutige Lews Castle auf einem Hügel über der Bucht errichten ließ. Die Reste der alten Festung wurden 1882 zerstört, als der Hafen erweitert wurde. Das im viktorianischen Stil errichtete Lews Castle beherbergt seit 2016 ein Museum und Kulturzentrum. Im Erdgeschoss befinden sich ein restaurierter Ballsaal und ein öffentliches Café. Neben internationalen Ketten gibt es Läden mit Schmuck und handgewebter Kleidung. In der Einkaufsstraße werden Produkte aus Harris Tweed angeboten, der auf der Insel bis heute von Hand gewebt wird. Ein Spaziergang entlang der Uferpromenade führt am alten Rathaus, mehreren Hotels und Pubs vorbei. Die Häuserfassaden sind bunt gestrichen.