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Der jüngste Blickfang Hamburgs ist die Elbphilharmonie. Nach 16 Jahren Bauzeit wurde sie 2017 eröffnet. Der Konzertsaal mit außergewöhnlicher Akustik gehört ebenso dazu wie Wohnungen, ein Hotel und die öffentlich zugängliche Plaza zwischen Backsteinsockel und gläsernem Aufbau. Von dort bietet sich ein weiter Blick über den Hafen, die Speicherstadt und die HafenCity.Die Speicherstadt entstand zwischen 1883 und 1927 als Teil des Freihafens. Heute prägen Museen, das Miniatur Wunderland und kleine Läden das Bild der historischen Lagerhäuser. In unmittelbarer Nähe liegt die moderne HafenCity mit teils experimenteller Architektur. Auch die St. Pauli-Landungsbrücken sind rasch erreicht. Von hier starten Barkassen zu Rundfahrten durch den drittgrößten Hochseehafen Europas. Die Hauptkirche St. Michaelis steht erhöht über dem Hafen; vom 132 Meter hohen Turm öffnet sich ein weiter Blick über Stadt und Strom.
Zwischen Speicherstadt und Rathaus liegt das Kontorhausviertel mit expressionistischen Klinkerbauten der 1920er Jahre. Bekanntestes Gebäude ist das Chilehaus mit seiner spitzen Stirnseite. In Rathausnähe führen Passagen und Einkaufsstraßen wie der Neue Wall zur Binnenalster mit ihrer markanten Fontäne. Wer Ruhe sucht, findet sie im weitläufigen Park Planten un Blomen.
Las Palmas liegt im Nordosten Gran Canarias und ist mit über 370.000 Einwohnern die größte Stadt der Kanarischen Inseln. Der weitläufige Hafen Puerto de la Luz zählt zu den wichtigsten im Atlantik und verbindet die Stadt mit Europa, Afrika und Südamerika. Direkt am Meer erstreckt sich der Stadtstrand Las Canteras mit seiner langen Promenade, an der sich das Viertel Santa Catalina anschließt. Hier liegt auch der Park Santa Catalina, einer der belebtesten Orte der Stadt. Nördlich davon befindet sich die alte Festung Castillo de la Luz, heute ein Museum zur Geschichte der Seefahrt.Das historische Zentrum bildet der Stadtteil Vegueta, dessen Entstehung auf das 15. Jahrhundert zurückgeht. Zu den bedeutendsten Bauwerken zählt die Kathedrale Santa Ana, deren Bau 1497 begann. Sie vereint gotische, Renaissance- und klassizistische Elemente. Gleich dahinter liegt die Casa de Colón, ein Kolonialbau mit einem Museum über Christoph Kolumbus und die Zeit der Atlantiküberquerungen. Rund um die Plaza del EspÃritu Santo finden sich weitere historische Gebäude wie das klassizistische Rathaus und das Museo Canario. Südlich schließt sich Triana an, ein ehemaliges Kaufmannsviertel mit Jugendstilfassaden, kleinen Theatern, Plätzen und Cafés. In der Gartenstadt Ciudad JardÃn liegen der Park Doramas und der Pueblo Canario mit traditionellem Kunsthandwerk.
Die Region um Ilhéus war vom 16. bis 18. Jahrhundert ein Zentrum des Zuckerrohranbaus, der von afrikanischen Sklaven durchgeführt wurde. Mehr als ein Drittel aller aus Afrika stammenden Sklaven gelangten nach Brasilien, zunächst meist nach Bahia, bevor sie zur Arbeit auf Plantagen in andere Landesteile verkauft wurden. Bahia war die letzte Provinz des Landes, die Brasilien beitrat.
Als bekanntestes Museum der Stadt gilt das Jorge Amado Haus. Hier verbrachte der berühmte Schriftsteller einen Teil seines Lebens. Heute beherbergt das Anwesen die Kulturstiftung von Ilhéus mit einem Zentrum, das dem Schriftsteller gewidmet ist und dessen Hauptziel die Förderung der lokalen Kultur ist. Zu den schönsten Stränden in Ilhéus zählt der kilometerlange Do Norte. Dieser wird von Kokospalmen gesäumt und ist von der üppigen Vegetation des Atlantischen Regenwaldes umgeben. Der Strand bietet sowohl zum Schwimmen als auch zum Surfen ideale Bedingungen. Im Süden von Ilhéus liegt der Una-Ökopark inmitten einer Gummiplantage. Hier können Besucher bei der manuellen Gewinnung des Saftes des Gummibaums zuschauen. Die Spazierwege im Park führen zu einer hängenden Fußgängerbrücke in rund 20 Metern Höhe, von der sich ein herrlicher Blick auf den Atlantischen Regenwald bietet.
Rio de Janeiro liegt an der Guanabara-Bucht im Südosten des Landes. Der Name bedeutet „Fluss des Januars“ nach Gaspar de Lemos, der die Bucht am 1. Januar 1502 entdeckte und sie irrtümlich für die Mündung eines großen Flusses hielt. Das zuvor von Portugiesen und Franzosen besiedelte Gebiet wurde 1680 zur Hauptstadt der südlichen Regionen Brasiliens erklärt und blieb es bis 1960. Heute hat BrasÃlia diese Funktion, aber Rio de Janeiro ist weiterhin nach São Paulo das bedeutendste Handels- und Finanzzentrum des Landes. Die Goldfunde in der benachbarten Region Minas Gerais ermöglichte Rio de Janeiro den Aufstieg zur wichtigsten Hafenstadt Brasiliens. Das Wahrzeichen der Stadt sind der Zuckerhut genannte Granithügel und die 38 Meter hohe Christusfigur auf dem Gipfel des Corcovado, außerdem ist die Stadt durch den Karneval von Rio bekannt mit der farbenfrohen Parade der Sambaschulen.
Rio de Janeiro liegt an der Guanabara-Bucht im Südosten des Landes. Der Name bedeutet „Fluss des Januars“ nach Gaspar de Lemos, der die Bucht am 1. Januar 1502 entdeckte und sie irrtümlich für die Mündung eines großen Flusses hielt. Das zuvor von Portugiesen und Franzosen besiedelte Gebiet wurde 1680 zur Hauptstadt der südlichen Regionen Brasiliens erklärt und blieb es bis 1960. Heute hat BrasÃlia diese Funktion, aber Rio de Janeiro ist weiterhin nach São Paulo das bedeutendste Handels- und Finanzzentrum des Landes. Die Goldfunde in der benachbarten Region Minas Gerais ermöglichte Rio de Janeiro den Aufstieg zur wichtigsten Hafenstadt Brasiliens. Das Wahrzeichen der Stadt sind der Zuckerhut genannte Granithügel und die 38 Meter hohe Christusfigur auf dem Gipfel des Corcovado, außerdem ist die Stadt durch den Karneval von Rio bekannt mit der farbenfrohen Parade der Sambaschulen.Am Plaza Independencia treffen sich Alt- und Neustadt. Hier befinden sich das historische Stadttor Puerta de la Ciudadela, das Mausoleum für José Artigas und das sachlich gestaltete Rathaus mit Aussichtsterrasse. Die Avenida 18 de Julio führt zum 40 Meter hohen Obelisken von 1938, der der ersten Verfassung Uruguays gewidmet ist. In der Nähe liegt das Museo del Gaucho sowie das berühmte Estadio Centenario, Austragungsort der ersten Fußballweltmeisterschaft 1930. Ein beliebter Treffpunkt ist der Mercado del Puerto mit traditionellen Steakhäusern. Entspannung bietet die 22 Kilometer lange Uferpromenade La Rambla mit Blick auf den Strand Playa de los Pocitos.
La Boca beeindruckt mit bunt gestrichenen Häusern und der Tangostraße El Caminito. Das Hafenviertel Puerto Madero verbindet moderne Architektur mit restaurierten Speichern und Uferwegen. San Telmo bietet Antiquitätengeschäfte, Märkte und Kopfsteinpflastergassen. In Palermo laden Designmärkte, Straßencafés und schattige Parks zum Verweilen ein. Das Museo Nacional de Bellas Artes zeigt Werke europäischer und argentinischer Kunst, während das Museo de Arte Latinoamericano den Schwerpunkt auf moderne lateinamerikanische Kunst legt.
Die Geschichte des Siedlungsraums reicht bis zu den ältesten bekannten Spuren menschlicher Besiedlung Amerikas zurück, wie der Fundort Monte Verde zeigt. Die eigentliche Stadtgründung erfolgte 1853 im Zuge einer von der Regierung geförderten deutschen Einwanderung. Noch heute erinnern viele Holzbauten, Kirchen und Gärten an diese Zeit. Die Kathedrale auf der zentralen Plaza de Armas ist ein Beispiel für diese Verbindung: mit dorischen Säulen und aus einheimischen Hölzern errichtet. Rund zehn Kilometer nördlich liegt Frutillar, ein weiterer Ort mit deutschen Wurzeln. Dort sind gut erhaltene Holzhäuser, Gärten und ein Museum zur Einwanderungsgeschichte zu sehen.
Nur etwa 50 Kilometer nördlich von San Antonio entfernt erstreckt sich die Großstadt Valparaiso, die mit einer wunderschönen Altstadt begeistert, die zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt. Santiago, die Hauptstadt Chiles, befindet sich etwa 100 Kilometer landeinwärts von San Antonio entfernt. Unter anderem ist das Stadtviertel Lastarria sehenswert, in dem sich in eleganten Häusern aus dem frühen 20. Jahrhundert Galerien, Geschäfte, Cafés und Restaurants untergebracht sind.
Nur etwa 50 Kilometer nördlich von San Antonio entfernt erstreckt sich die Großstadt Valparaiso, die mit einer wunderschönen Altstadt begeistert, die zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt. Santiago, die Hauptstadt Chiles, befindet sich etwa 100 Kilometer landeinwärts von San Antonio entfernt. Unter anderem ist das Stadtviertel Lastarria sehenswert, in dem sich in eleganten Häusern aus dem frühen 20. Jahrhundert Galerien, Geschäfte, Cafés und Restaurants untergebracht sind.
Die Rapa Nui errichteten die Moai ab etwa dem 12. Jahrhundert. Neben den steinernen Figuren entstanden Zeremonialplattformen, Zisternen und steinerne Beobachtungsplätze. Im Zeremonienareal des Vogelmannkultes finden sich zahlreiche Felsritzungen und Überreste bemalter Steinhäuser. Zwei weitere Zeremonialplattformen stehen im Palmenhain von Te Pito, rund um einen auffällig geformten Stein. Das Museo Antropológico Padre Sebastián Englert zeigt archäologische Funde und vermittelt Einblicke in die Geschichte der Insel.
Die Küste ist schmal, wird von einem vorgelagerten Riff geschützt und ist von Kokospalmen gesäumt. Das Inselinnere ist nur an wenigen Stellen erschlossen. Das Papenoo-Tal zieht sich von der Nordküste weit ins Gebirge hinein. In den Tälern wachsen neben Ananas, Brotfrucht und Mango auch seltene Pflanzen, die nur auf Tahiti vorkommen. Paul Gauguin kam 1891 nach Tahiti. Er lebte zunächst in Mataiea, südlich von Papeete, und kehrte später zurück in den Südpazifik. Repliken seiner Werke, die polynesische Symbole mit Alltagsszenen verbinden, befinden sich im Gauguin-Museum bei Papeete, umgeben von tropischer Vegetation.
Die Küste ist schmal, wird von einem vorgelagerten Riff geschützt und ist von Kokospalmen gesäumt. Das Inselinnere ist nur an wenigen Stellen erschlossen. Das Papenoo-Tal zieht sich von der Nordküste weit ins Gebirge hinein. In den Tälern wachsen neben Ananas, Brotfrucht und Mango auch seltene Pflanzen, die nur auf Tahiti vorkommen. Paul Gauguin kam 1891 nach Tahiti. Er lebte zunächst in Mataiea, südlich von Papeete, und kehrte später zurück in den Südpazifik. Repliken seiner Werke, die polynesische Symbole mit Alltagsszenen verbinden, befinden sich im Gauguin-Museum bei Papeete, umgeben von tropischer Vegetation.
Bekannt wurde Moorea unter anderem durch die Spielfilme „Die Mauterei auf der Bounty “ und „Die Bounty“, die in Teilen in der Bucht von Opunohu gedreht wurden. Entlang der Küsten finden sich viele Strände mit hellem Sand und Blick auf das vorgelagerte Riff. Die Lagune ist klar und fischreich, an mehreren Stellen wird Schnorcheln und Tauchen angeboten. Mit etwas Glück lassen sich in der Umgebung Wale oder Delfine beobachten.
Raiatea gilt als die Wiege der polynesischen Kultur. Die Kultstätte Marae Taputapuatea im Osten der Insel hat noch heute für die Bewohner der Regionen mit polynesischen Wurzeln eine hohe Bedeutung. Wer sich für die Natur der Insel interessiert und an Ausflügen in die fruchtbare Landschaft vulkanischen Ursprungs rund um den Mount Temehani teilnimmt, kann unter anderem Pflanzen bewundern, die hier beheimatet sind und nur hier vorkommen. Dazu gehört das Wahrzeichen Raiateas, die zauberhafte Tiare Apetahi, die ihre weiße Blüte nur in der Dämmerung öffnet.
Die Lagune ist der größte Anziehungspunkt Aitutakis. Sandbänke, flache Buchten und kleine Motus prägen das Landschaftsbild. Auf der Insel selbst wechseln sich Kokospalmen, Brotfruchtbäume und tropische Vegetation mit kleinen Dörfern ab. Entlang der Küste öffnen sich immer wieder weite Blicke über das klare Wasser, dessen Farbenspiel von hellem Türkis bis zu tiefem Blau reicht.
Die Uferpromenade Victoria Parade verläuft im Zentrum Suvas parallel zum Meer. Entlang der Straße finden sich kleine Läden mit regionalem Kunsthandwerk. Auf gepflegten Wegen lässt sich der Blick auf die Bucht genießen, auch Bänke im Schatten großer Bäume sind vorhanden. Im Botanischen Garten von Suva, den Thurston Gardens, gedeihen viele tropische Zier- und Nutzpflanzen. Die Anlage grenzt an das Fiji Museum, das Fundstücke aus fast 4.000 Jahren Siedlungsgeschichte zeigt. In der Nähe stehen auch der Musikpavillon mit Uhrturm sowie die Sacred Heart Cathedral mit ihren Buntglasfenstern aus dem frühen 20. Jahrhundert.
Südöstlich der Stadt liegt der Naturschutzpark Koroyanitu, der seit 1992 den Regenwald der Region schützt. Vom Besucherzentrum führen zwei Wege in die bewaldeten Hügel: einer zum Gipfel des Batilamu, von dem man an klaren Tagen Lautoka und die Yasawa-Inseln sieht, der andere zu einem rund 80 Meter hohen Wasserfall. Am Fuß des gleichnamigen Berges erstreckt sich der Garten des schlafenden Riesen. Die gepflegte Anlage zeigt zahlreiche asiatische Orchideen, Lilienteiche und tropische Pflanzen. Ein Pfad führt durch den dichten Wald bis in das hügelige Hinterland. Küstenabschnitte in der Umgebung laden zum Baden ein. Die Strände sind meist ruhig, mit schwarzem oder goldfarbenem Sand.
Als erster Europäer gründete der britische Händler James Paddon im Jahr 1851 eine Siedlung unweit des heutigen Nouméa. Nur drei Jahre später errichteten die Franzosen auf dem heutigen Stadtgebiet eine Siedlung, die zunächst den Namen Port-de-France trug und im Jahr 1866 in Nouméa umbenannt wurde. Nouméa wird von wunderschönen Stränden gesäumt, an denen über das gesamte Jahr hinweg vielfältige Aktivitäten im Angebot sind. Dazu zählen Schnorcheln, Tauchen, Surfen, Golf und Tennis. Doch das Freizeitangebot der Stadt beschränkt sich nicht nur auf deren sportliche Seite. Während zahlreiche Bars, Clubs sowie zwei Casinos für Unterhaltung sorgen, bieten sich in den verschiedenen Geschäften von Nouméa hervorragende Einkaufsmöglichkeiten. Zwischen den beiden Felsen Rocher César und Rocher à la Voile liegt die Bucht Anse Vata, die als einer der beliebtesten Treffpunkte von Nouméa gilt. Entlang der Ostseite des Strandes führt die Promenade Roger-Laroque, die für ihre Hotels, Restaurants, Geschäfte und Nachtclubs bekannt ist.
Das Kulturzentrum Jean-Marie Tjibaou präsentiert das Erbe der Kanaken. Im Museum von Neukaledonien werden Exponate aus dem gesamten pazifischen Raum ausgestellt. Im Aquarium der Lagunen können sich Urlauber ganz bequem und ohne Tauchgang das Meeresleben der Region anschauen. Das Aquarium beherbergt eine beeindruckende Vielfalt an Tieren, zu denen das Zwergseepferdchen und die Meeresschnecke zählen. Letztere ist eines der Wahrzeichen Neukaledoniens. Eine weitere Sehenswürdigkeit von Noumé ist der auf einer Anhöhe über der Stadt gelegene zoologische Waldpark, der einen faszinierenden Einblick in die Flora und Fauna gibt. Zu den 700 hier lebenden Tierarten zählen vor allem Vögel, darunter der seltene Kagu.
Sydney liegt an der Ostküste Australiens am Pazifik und ist die größte Stadt des Landes sowie Hauptstadt von New South Wales. Die Stadt beeindruckt durch ihre Lage am Naturhafen Port Jackson mit zahlreichen Buchten, Inseln und Brücken. Das Wahrzeichen der Stadt ist das berühmte Opernhaus mit seiner segelartigen Architektur – ein Meisterwerk des dänischen Architekten Jørn Utzon und UNESCO-Weltkulturerbe. Gleich daneben überspannt die massive Sydney Harbour Bridge die Bucht. Die Brücke kann überquert oder im Rahmen eines geführten Aufstiegs bestiegen werden und bietet einen einzigartigen Ausblick auf Hafen und Skyline.Die Stadt gilt als multikulturell und weltoffen. Neben moderner Architektur bietet sie mit dem historischen Viertel „The Rocks“ koloniales Flair. Die Royal Botanic Gardens, der Hyde Park oder der Chinese Garden of Friendship laden zu entspannten Spaziergängen ein. Auch ein Besuch des 309 Meter hohen Sydney Towers mit Panoramaplattform lohnt sich. Weltbekannte Strände wie Bondi Beach und Manly Beach sind beliebte Ziele für Badegäste und Surfer. Für Kunst- und Kulturinteressierte bieten das Australian Museum oder die Art Gallery of New South Wales spannende Einblicke. Die Blue Mountains im Hinterland sind ein ideales Ziel für Tagesausflüge.
Sydney liegt an der Ostküste Australiens am Pazifik und ist die größte Stadt des Landes sowie Hauptstadt von New South Wales. Die Stadt beeindruckt durch ihre Lage am Naturhafen Port Jackson mit zahlreichen Buchten, Inseln und Brücken. Das Wahrzeichen der Stadt ist das berühmte Opernhaus mit seiner segelartigen Architektur – ein Meisterwerk des dänischen Architekten Jørn Utzon und UNESCO-Weltkulturerbe. Gleich daneben überspannt die massive Sydney Harbour Bridge die Bucht. Die Brücke kann überquert oder im Rahmen eines geführten Aufstiegs bestiegen werden und bietet einen einzigartigen Ausblick auf Hafen und Skyline.Die Stadt gilt als multikulturell und weltoffen. Neben moderner Architektur bietet sie mit dem historischen Viertel „The Rocks“ koloniales Flair. Die Royal Botanic Gardens, der Hyde Park oder der Chinese Garden of Friendship laden zu entspannten Spaziergängen ein. Auch ein Besuch des 309 Meter hohen Sydney Towers mit Panoramaplattform lohnt sich. Weltbekannte Strände wie Bondi Beach und Manly Beach sind beliebte Ziele für Badegäste und Surfer. Für Kunst- und Kulturinteressierte bieten das Australian Museum oder die Art Gallery of New South Wales spannende Einblicke. Die Blue Mountains im Hinterland sind ein ideales Ziel für Tagesausflüge.
Die Gegend war bereits vor etwa 35.000 Jahren von Aborigines besiedelt. 1837 erhielt die Stadt ihren Namen nach dem damaligen britischen Premierminister Lord Melbourne. Anders als viele andere australische Städte war Melbourne keine Strafkolonie, sondern wurde als geplante Stadt mit breiten Straßen und großzügigen Grünanlagen angelegt. Sehenswürdigkeiten wie die Royal Botanic Gardens, der Shrine of Remembrance oder der Queen Victoria Market zählen zu den beliebtesten Zielen. Eine Fahrt mit der historischen City Circle Tram bietet eine gute Möglichkeit, das Zentrum und seine Architektur zu erkunden. Melbourne ist bis heute ein wichtiges kulturelles und wirtschaftliches Zentrum Australiens.
Wer auf einem Spaziergang die britische koloniale Architektur in Fremantle betrachten möchte, ist gut beraten, am Round House zu starten und sich von hier aus treiben zu lassen. Neben dem Round House und dem späteren Fremantle Gefängnis ist auch das im Jahr 1908 erbaute Old Customs House eine Sehenswürdigkeit. Dieses fungierte einst als Hauptniederlassung der Zollbehörde von Westaustralien und ist eines von nur wenigen erhaltenen Zollhäusern im Land. Heute beherbergt das Gebäude 24 Künstlerateliers. Der Kunst widmet sich auch das Fremantle Arts Centre. Der Gebäudekomplex wurde zwischen 1861 und 1868 von Strafgefangenen erbaut und diente zunächst als psychiatrisches Krankenhaus. In dem historischen Gebäudekomplex finden regelmäßig Ausstellungen, Kunstkurse und Konzerte statt.
Eine besonders beliebte Attraktion sind die Fremantle Markets. Die historischen Hallen wurden 1897 errichtet und beherbergen heute mehr als 150 kleine Geschäfte für Handwerker, Modedesigner, Frischeproduzenten, Gemüseanbauer und Lebensmitteleinzelhändler. Die Innenwände bestehen hauptsächlich aus grob gewaschenem Kalkstein mit einem hohen von Holzsäulen getragenem Eisendach. Der Haupteingang zu den Märkten erfolgt über verzierte Steinbögen an den Fassaden der Henderson St. und Market Street.
Le Port wurde gegen Ende des 19. Jahrhunderts unter dem Namen La Pointe des Galets gegründet und war zunächst nur eine Siedlung für die am Hafenbau beteiligten Arbeiter. Lange Zeit war nach einer guten Stelle für einen neuen, strategisch wichtigen Hafen gesucht worden, da das ehemalige französische Mauritius kurze Zeit zuvor englisch geworden war. Nun brauchte Frankreich einen neuen Zwischenstopp für den Handel. Der neue Hafen zog viele Bewohner an, die Arbeit in Le Port suchten. Im 20. Jahrhundert wurde Le Port besonders für seine Gewerkschaftsbewegung bekannt, welche die Stadt nachhaltig prägte.
Die Umgebung von Le Port lockt mit schönen Badestränden, die zum Sonnen und Erholen einladen. Wer die Landschaft von Réunion erkunden möchte, sollte sich über einen Ausflug in das Landesinnere informieren, wo man auf beeindruckende Bergwelten stößt. So lockt zum Beispiel auch der Vulkan Piton de la Fournaise. In seiner Nähe befindet sich das Maison du Volcan, zu Deutsch das Haus des Vulkans, in dem man einiges Interessantes über die Geschichte des Vulkans Piton de la Fournaise und zu Vulkanen allgemein erfahren kann. Ausflüge in die Hauptstadt Saint-Denis führen zu bunten Kolonialbauten, Museen, Kirchen, Moscheen, hinduistischen Tempeln, Parks und zahlreichen Shoppingmöglichkeiten.
East London wurde im 19. Jahrhundert als Militärposten der Briten eingerichtet und diente als wichtiger Stützpunkt. Zunächst hieß der Ort Port Rex. Er wurde relativ schnell in East London umbenannt, zu Ehren der britischen Hauptstadt London. East London ist die einzige Stadt Südafrikas, die an einem natürlichen Flusshafen erbaut wurde. Der Ort wuchs schnell an, insbesondere deutsche Siedler kamen nach East London. Sie prägten die Stadt nachhaltig und viele Orte in der Umgebung tragen deutsche Namen. Der Hafen wurde Ende des 19. Jahrhunderts in Betrieb genommen und kurze Zeit später entstanden auch die ersten Eisenbahnlinien. Ein wirtschaftlicher Aufschwung setzte ein, der bis heute anhält.
Eines der beeindrucktesten Gebäude, die man in East London bewundern kann, ist die Stadthalle, welche Ende des 19. Jahrhunderts im viktorianischen Stil erbaut wurde. Ein weiteres sehenswertes Gebäude ist die Ann Bryant Galerie, welche inmitten eines schön angelegten Gartens steht. Für viele Urlauber ist der Zoo mit Botanischem Garten ein beliebtes Ziel. Allen Ausflugszielen voran ist der beeindruckende Naturschutzgarten Kwelera erwähnenswert, der erst vor wenigen Jahren geschaffen wurde. Hier befinden sich waldreiche Sanddünen, in denen faszinierende Tierarten leben, beeindruckende, unberührte Natur und die malerische Aussicht auf das Meer. In der Nähe gibt es zudem noch unzählige Naturreservate mit faszinierenden Tierarten und wunderschöner Natur.
Kapstadt liegt an der Tafelbucht des Atlantiks, eingerahmt vom Tafelberg, dem Signal Hill, dem Devil’s Peak und dem Lion’s Head. Der Tafelberg lässt sich über Wanderwege oder mit der Seilbahn erreichen. Von oben bietet sich bei klarem Wetter ein weiter Blick über die Stadt und die umliegenden Küsten. Das Viertel Bo-Kaap am Hang des Signal Hill ist für seine farbigen Häuser und schmalen Gassen bekannt. Die Victoria & Alfred Waterfront gehört zu den beliebtesten Orten für einen Spaziergang. In restaurierten Lagerhäusern finden sich Boutiquen, Cafés und Markthallen. Der V&A Foodmarket bietet regionale Spezialitäten.Das Zeitz Museum of Contemporary Art Africa ist in einem ehemaligen Getreidesilo untergebracht und zeigt Kunst aus Afrika. In der Nähe befindet sich mit dem Castle of Good Hope das älteste erhaltene Bauwerk Kapstadts. Entlang der Long Street gibt es Geschäfte mit lokaler Mode, Keramik und Kunsthandwerk. Rund fünf Kilometer vor der Stadt liegt Robben Island. Die frühere Gefängnisinsel, auf der auch Nelson Mandela inhaftiert war, ist heute ein Gedenkort. Südlich von Kapstadt beginnt das Kap der Guten Hoffnung mit einem Naturreservat, Wanderwegen und Aussichtspunkten. Der Botanische Garten Kirstenbosch zeigt Pflanzen aus verschiedenen Regionen des südlichen Afrikas.
Walvis Bay liegt an der südlichen Atlantikküste Namibias und besitzt den einzigen Tiefseehafen des Landes. Die Bucht ist durch die Sandbank Pelican Point geschützt. Im flachen Wasser leben Flamingos, Pelikane, Damaraseeschwalben und Südafrikanische Seebären. Vor der Küste werden auch Delfine und Wale gesichtet. Direkt östlich der Stadt beginnt die Namib-Wüste mit ihren gewaltigen Küstendünen. Der Portugiese Bartolomeu Diaz erreichte die Bucht im späten 15. Jahrhundert. Ab dem 18. Jahrhundert kamen Walfänger und Händler aus Europa und Nordamerika. Die Stadt wurde 1793 durch die Niederländer gegründet, bald darauf übernahmen britische Truppen die Kontrolle. Auch während der deutschen Kolonialzeit blieb Walvis Bay unter britischer Verwaltung. 1994 wurde die Stadt Teil des unabhängigen Namibias.
Zu den Sehenswürdigkeiten zählen die Rheinische Missionskirche von 1880, die mit Baumaterial aus Hamburg errichtet wurde, und das Civic Center mit archäologischen Funden. Die Lokomotive „Hope“ erinnert an ein Eisenbahnprojekt aus dem Jahr 1899. Am Ende der Sandbank steht der Leuchtturm von Pelican Point. Ausflüge führen zu Robben- und Delfinkolonien oder zur Vogelwelt bei Sandwich Harbour und Bird Island. Auf der Düne 7 ist Sandboarding möglich.
Die Kongress- und Konzerthalle Auditorio de Tenerife ist das moderne Wahrzeichen von Santa Cruz und fällt durch eine außergewöhnliche Bauweise auf. Gebäude aus der Zeit der spanischen Kolonialisierung der Kanarischen Inseln prägen die Altstadt. Hervorzuheben ist auch die Kirche Iglesia de Nuestra Señora de la Conceptión, die im 17. Jahrhundert auf den Überresten einer Kapelle mit fünf Kirchenschiffen und einem achteckigen Turm erbaut wurde. Auch die Mariä-Empfängnis-Kirche und der Palast de Carta aus dem 18. Jahrhundert, der barocke und klassizistische Elemente vereint, sind sehenswert. Ein besonders beliebter Hotspot ist die Festung Castillo de San Juan, die im 17. Jahrhundert aus Vulkangestein erbaut wurde.
Aufgrund seiner dichten Bepflanzung wird der knapp sieben Hektar große Parque Garcia Sanabria als grüne Lunge der Stadt bezeichnet. Hier wachsen Palmen, riesige Kakteen und herrliche Blütenpflanzen. Ein weiterer Park, der Parque Maritimo, verfügt über Schwimmbäder und einen direkten Zugang zum Meer – von hier kann man auch die beiden 120 Meter hohen Tower Las Torres de Santa gut erkennen, die höchsten Gebäude der Kanarischen Inseln. Die beliebte Einkaufsstraße in Santa Cruz ist die Calle Castillo. Wer einen echten kanarischen Markt besuchen möchte, hat die Gelegenheit, die Markthalle Nuestra Señora de Africa zu besuchen. Zum Flanieren und um einen kühlen Drink zu sich zu nehmen, ist die Ramla de Santa Cruz empfehlenswert.
Funchal, die Hauptstadt Madeiras, liegt im Süden der „Blumeninsel“. Die Stadt mit rund 100.000 Einwohnern ist von einem natürlichen Amphitheater aus sanft ansteigenden Hängen umgeben, die bis ins Inselinnere reichen. Ihren Namen erhielt sie vom portugiesischen „funcho“ für Fenchel, der bei der Ankunft der Portugiesen im Jahr 1421 hier reichlich wuchs. Gegründet wurde Funchal von João Gonçalves Zarco und entwickelte sich rasch zu einem bedeutenden Hafen im Handel mit Zucker und Madeirawein, der wegen seiner Haltbarkeit besonders geschätzt war.Im Zentrum steht die Kathedrale Sé aus dem 16. Jahrhundert mit kunstvoll geschnitztem Altarraum. Sehenswert ist auch die Kirche Nossa Senhora do Monte, die über Treppenwege und Gärten erreichbar ist. Oberhalb der Stadt liegt der Botanische Garten von Monte, von dem aus sich ein weiter Blick über die Bucht und den Hafen eröffnet. Der Mercado dos Lavradores vereint Fischmarkt, Blumenstände und Verkaufsstände für Obst, Gemüse und Gewürze. In den Gassen rund um den Markt finden sich weitere Läden mit regionalem Kunsthandwerk. Einen Einblick in die Kulturgeschichte Madeiras bietet das Museu Photographia Vicentes, das historische Aufnahmen und Kameratechnik präsentiert.
Lissabon liegt an der Mündung des Tejo in den Atlantik und erstreckt sich über sieben Hügel. Die Hafenstadt war bereits phönizisch, wurde 1256 Hauptstadt Portugals und erlebte um 1500 eine Blüte als Zentrum des Welthandels. Gold- und Diamantenfunde in Brasilien brachten im 17. Jahrhundert neuen Wohlstand. Das Erdbeben von 1755 zerstörte große Teile der Stadt. Der Wiederaufbau prägte das Bild der Unterstadt Baixa mit ihren breiten, rechtwinkligen Straßen rund um die Rua Augusta. Die Burg São Jorge entstand vor dem 11. Jahrhundert und wurde später mehrfach ausgebaut. Auch Reste römischer Bauten sind auf ihrem Gelände erhalten.Das Wahrzeichen Lissabons, der Torre de Belém, diente Seefahrern als Orientierungspunkt bei der Ankunft. Der Turm ist über eine Brücke zugänglich. In direkter Nähe befindet sich das Mosteiro dos Jerónimos, ein Kloster mit aufwendiger Steinmetzkunst, Fresken und dem Grab von Vasco da Gama. Hier befinden sich auch das Archäologische Museum und das Marinemuseum. Die historische Tramlinie 28 durchquert die Altstadt mit Fliesenfassaden, vorbei an der BasÃlica da Estrela und der Kathedrale Sé. Am Praça de D. Pedro IV, dem Rossio, steht eine Bronzestatue des Königs. Südlich der Altstadt überspannt die Brücke des 25. April den Tejo. Gleich daneben erhebt sich die Cristo-Rei-Statue mit weitem Blick über Fluss, Stadt und Meer. Sie wurde nach dem berühmten brasilianischen Vorbild erbaut und zählt mit ihrer 82 Meter hohen Plattform zu einem der beliebtesten Aussichtspunkte Lissabons.
Der jüngste Blickfang Hamburgs ist die Elbphilharmonie. Nach 16 Jahren Bauzeit wurde sie 2017 eröffnet. Der Konzertsaal mit außergewöhnlicher Akustik gehört ebenso dazu wie Wohnungen, ein Hotel und die öffentlich zugängliche Plaza zwischen Backsteinsockel und gläsernem Aufbau. Von dort bietet sich ein weiter Blick über den Hafen, die Speicherstadt und die HafenCity.Die Speicherstadt entstand zwischen 1883 und 1927 als Teil des Freihafens. Heute prägen Museen, das Miniatur Wunderland und kleine Läden das Bild der historischen Lagerhäuser. In unmittelbarer Nähe liegt die moderne HafenCity mit teils experimenteller Architektur. Auch die St. Pauli-Landungsbrücken sind rasch erreicht. Von hier starten Barkassen zu Rundfahrten durch den drittgrößten Hochseehafen Europas. Die Hauptkirche St. Michaelis steht erhöht über dem Hafen; vom 132 Meter hohen Turm öffnet sich ein weiter Blick über Stadt und Strom.
Zwischen Speicherstadt und Rathaus liegt das Kontorhausviertel mit expressionistischen Klinkerbauten der 1920er Jahre. Bekanntestes Gebäude ist das Chilehaus mit seiner spitzen Stirnseite. In Rathausnähe führen Passagen und Einkaufsstraßen wie der Neue Wall zur Binnenalster mit ihrer markanten Fontäne. Wer Ruhe sucht, findet sie im weitläufigen Park Planten un Blomen.