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Marseille liegt an der südfranzösischen Mittelmeerküste zwischen Küstengebirgen, dem Nationalpark Calanques und der Bucht Golfe du Lion. Mit über 800.000 Einwohnern ist sie die zweitgrößte Stadt Frankreichs und besitzt den bedeutendsten Hafen des Landes. Gegründet wurde Marseille um 600 v. Chr. von Griechen unter dem Namen Massalia. Die Stadt entwickelte sich früh zu einem wichtigen Handelszentrum und war zeitweise selbstständig, bevor sie 1481 zu Frankreich kam. Die Marseillaise, später zur Nationalhymne erklärt, wurde erstmals von Revolutionären aus Marseille in Paris gesungen.Zentral in der Stadt liegt der alte Hafen, der Vieux Port, mit breiten Uferwegen, Marktständen und direktem Zugang zur Innenstadt. Nur wenige Schritte entfernt beginnt das Viertel Le Panier mit engen Gassen, bunten Fassaden und üppig bepflanzten Balkonen. Die Festung Saint Jean mit zwei Türmen aus dem 15. Jahrhundert markiert den Hafeneingang. Heute verbindet sie eine Brücke mit dem modernen Museum der Zivilisationen Europas und des Mittelmeers (MUCEM), das auch Zugang zum Jardin des Migrations bietet. Hoch über der Stadt erhebt sich die Wallfahrtskirche Notre-Dame de la Garde mit Blick auf das Häusermeer, das Umland und das offene Meer.
Barcelona ist als zweitgrößte Stadt Spaniens auch die Hauptstadt Kataloniens. Von den Kathargern oder Römern in vorchristlicher Zeit gegründet, wurde Barcelona jm 5. Jahrhundert n. Chr. Hauptstadt des Westgotischen Reiches. Im Jahr 801 wurde Barcelona unter Kaiser Karl dem Großen Teil des Frankenreiches – als Hauptstadt der Spanischen Mark. Im Zuge der Industrialisierung erlebte Barcelona Mitte des 19. Jahrhunderts als bedeutendste Industriestadt Spaniens einen großen Aufschwung. Völlig neue Attraktivität erlangte die katalonische Hauptstadt im Zuge der Vorbereitung zu den Olympischen Spielen im Jahre 1992.Die Sagrada Familia erhebt sich weithin sichtbar über dem Stadtteil Eixample. Der Bau der Basilika nach Plänen von Antoni Gaudí begann 1882 und ist bis heute nicht vollendet. Auch der Park Güell mit seiner berühmten Sitzbank und der Salamander-Fontäne wurde von Gaudí gestaltet. Eine weitere Aussicht bietet der Montjuïc mit dem Castell und dem Militärmuseum. Die Rambla verbindet den Plaça de Catalunya mit dem Hafen und ist von Straßenkünstlern, Läden und dem Markt La Boquería geprägt. Im gotischen Viertel stehen mittelalterliche Gebäude wie die Kathedrale der heiligen Eulàlia und die Plaça del Rei. Das Museu d’Història de Barcelona zeigt Funde aus der Römerzeit. Im Viertel El Born trifft historische Bausubstanz auf zeitgenössische Kunst. Der Passeig de Gràcia führt zur von Gaudí entworfenen Casa Milà, deren organische Formen sie unverwechselbar machen.
Mallorca, die größte der Baleareninseln, wurde bereits vor rund 6.000 Jahren besiedelt und stand in der Antike unter dem Einfluss Karthagos und später Roms. Die arabische Herrschaft ab 903 prägte Sprache, Landwirtschaft und Architektur, bevor die Insel ins christliche Königreich eingegliedert wurde. Hauptstadt ist Palma de Mallorca, in der etwa die Hälfte der Inselbevölkerung lebt. Die weithin sichtbare Kathedrale „La Seu“ prägt das Stadtbild seit dem späten 16. Jahrhundert. Ihr Bau vereint gotische, barocke und klassizistische Elemente. Nebenan steht der Königspalast, der dem spanischen Monarchen als Residenz dient.
Über der Stadt erhebt sich das kreisrunde Castell de Bellver aus dem 14. Jahrhundert, in dem romanische und gotische Formen zusammentreffen. Palma bietet zudem das Museum Es Baluard für zeitgenössische Kunst sowie die Stiftung Fundació Pilar i Joan Miró im Vorort Cala Major mit Atelier und Werken des Künstlers. Beliebt sind Ausflüge mit dem Tren de Sóller von Palma ins Tramuntana-Gebirge oder mit der historischen Straßenbahn weiter bis Port de Sóller. Die Strände der Umgebung, darunter der weitläufige Playa de Palma, bieten Gelegenheit zu Spaziergängen am Meer.
Málaga, die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz Andalusiens, liegt malerisch an der Costa del Sol zwischen den Gebirgen Montes de Málaga und Sierra de Mijas. Die Stadt blickt auf eine über 2800-jährige Geschichte zurück: Von phönizischen Seefahrern unter dem Namen „Malaka“ gegründet, prägten später Römer, Westgoten und vor allem die Mauren das Stadtbild. Zeugnisse dieser Vergangenheit sind das römische Theater sowie die maurischen Festungen La Alcazaba und Castillo de Gibralfaro. Letztere bieten spektakuläre Ausblicke über die Stadt bis hin zur afrikanischen Küste. Die Altstadt verzaubert mit barocken und klassizistischen Gebäuden, malerischen Gassen und der lebhaften Einkaufsstraße Calle Marqués de Larios.Málagas historische Bedeutung wird auch durch den berühmtesten Sohn der Stadt unterstrichen: Pablo Picasso. Sein Geburtshaus ist heute ein Museum mit wechselnden Ausstellungen. Die eindrucksvolle Kathedrale La Manquita vereint verschiedene Architekturstile und liegt unweit des modernen Hafenviertels mit seiner beliebten Uferpromenade. Der nahegelegene Strand Playa de la Malagueta ist ein lebendiger Treffpunkt. Wer es grüner mag, besucht die maurischen Gartenanlagen oder den romantischen Botanischen Garten La Concepción. Mit 14 Kilometern Strand, reicher Geschichte und lebendiger Kultur ist Málaga ein vielseitiges Ziel.
Arrecife liegt an der Ostküste Lanzarotes und ist mit rund 60.000 Einwohnern die größte Stadt der Insel. Sie entstand aus einem kleinen Fischerdorf, dessen Boote sich einst hinter schwarzen Lavafelsen – den „arrecifes“ – vor Piraten versteckten. Heute ist Arrecife das politische und wirtschaftliche Zentrum der Insel. Schon im 15. Jahrhundert wurde der Ort als Zwischenstation im Handel zwischen Europa und Amerika genutzt, was zur Errichtung mehrerer Festungen führte. Zwei davon sind heute bedeutende Sehenswürdigkeiten.
Das Castillo de San Gabriel liegt auf einer kleinen vorgelagerten Insel und ist über eine Brücke zu Fuß erreichbar. Im Inneren befindet sich ein ethnografisches Museum. Das etwas höher gelegene Castillo de San José wurde im 18. Jahrhundert errichtet und in den 1970er-Jahren durch den Künstler César Manrique zum Museum für zeitgenössische Kunst umgestaltet. Auch der Stadtkern bietet interessante Bauwerke, darunter die Kirche San Ginés mit barocken und klassizistischen Elementen. Die Fußgängerzone Calle Real lädt zum Bummeln ein, der nahegelegene Park José Ramirez Cerda bietet Meerblick. Wer Arrecife auf einem Landausflug erkundet, trifft auf eine Mischung aus maritimer Vergangenheit, städtischem Leben und kunstvoller Gestaltung.
Die Portugiesen errichteten im 15. Jahrhundert einen Handelsstützpunkt, auf dem auch bald mit versklavten Menschen gehandelt wurde. Diesen Stützpunkt auf der vorgelagerten Insel Gorée übernahmen erst die Niederlande, schließlich Frankreich im Jahr 1677. Heute kann man auf Gorée unter anderem das ehemalige Sklavenhaus mit dem Museum zur Geschichte des transatlantischen Sklavenhandels besichtigen. Nach der Verbot der Sklaverei entwickelte sich Dakar im 19. Jahrhundert zum wichtigen Hafen und 1902 zur Hauptstadt Französisch-Westafrikas. Seit 1960 ist die Stadt Regierungssitz des unabhängigen Senegals. Zu den markanten Bauwerken zählen die Große Moschee, 1964 von französischen und marokkanischen Architekten vollendet, und die Kathedrale, die auf einem ehemaligen muslimischen Friedhof errichtet wurde. Der Place de l’Indépendance bildet das alte Zentrum mit Geschäften und Straßencafés. Im Künstlerviertel Soumbédioune bieten Händler bunte Stoffe und Schmuck an. Das IFAN Museum, eines der ältesten Westafrikas, präsentiert traditionelle Kunst und Werke zeitgenössischer Künstler.
Walvis Bay liegt an der südlichen Atlantikküste Namibias und besitzt den einzigen Tiefseehafen des Landes. Die Bucht ist durch die Sandbank Pelican Point geschützt. Im flachen Wasser leben Flamingos, Pelikane, Damaraseeschwalben und Südafrikanische Seebären. Vor der Küste werden auch Delfine und Wale gesichtet. Direkt östlich der Stadt beginnt die Namib-Wüste mit ihren gewaltigen Küstendünen. Der Portugiese Bartolomeu Diaz erreichte die Bucht im späten 15. Jahrhundert. Ab dem 18. Jahrhundert kamen Walfänger und Händler aus Europa und Nordamerika. Die Stadt wurde 1793 durch die Niederländer gegründet, bald darauf übernahmen britische Truppen die Kontrolle. Auch während der deutschen Kolonialzeit blieb Walvis Bay unter britischer Verwaltung. 1994 wurde die Stadt Teil des unabhängigen Namibias.
Zu den Sehenswürdigkeiten zählen die Rheinische Missionskirche von 1880, die mit Baumaterial aus Hamburg errichtet wurde, und das Civic Center mit archäologischen Funden. Die Lokomotive „Hope“ erinnert an ein Eisenbahnprojekt aus dem Jahr 1899. Am Ende der Sandbank steht der Leuchtturm von Pelican Point. Ausflüge führen zu Robben- und Delfinkolonien oder zur Vogelwelt bei Sandwich Harbour und Bird Island. Auf der Düne 7 ist Sandboarding möglich.
Das Moses-Mabhida-Stadion wurde zur Fußball-WM 2010 errichtet. Besucher erreichen die 106 Meter hohe Aussichtsplattform über dem Bogen mit einer Seilbahn. Der Blick reicht über Stadt und Küste. Bauwerke wie die Juma-Moschee, der Alayam Hindu Temple und der Hare Krishna Tempel zeigen die religiöse Vielfalt Durbans, das für seine große indische Community bekannt ist. Empfehlenswert ist auch ein Besuch des Botanischen Gartens oder der uShaka Marine World mit Aquarien und Shows. Wer ins Landesinnere aufbricht, findet in den Drakensbergen eine Landschaft mit Wasserfällen, Felsformationen und seltenen Pflanzen.
Die Hauptsehenswürdigkeit Sansibars, die Altstadt Stone Town, stammt aus dieser Zeit. Sie zählt seit dem Jahr 2000 zum UNESCO Weltkulturerbe. Die zumeist detailreich restaurierten Häuser der Altstadt bestehen im Wesentlichen aus Korallenstein und Mangrovenholz. Typisch ist der Stilmix aus arabischer, indischer und europäischer Tradition. Auffällig und beliebte Fotomotive sind die geschnitzten Sansibar-Doppeltüren. Zu den bekanntesten Einzelbauwerken der Stone Town zählen das ehemalige Elektrizitätswerk House of Wonders (Beit-el-Ajaib), die Alte Apotheke, das Zollhaus, der Palast des Sultans und die Anglikanische Kirche. Sehenswert sind auch die Überreste der omanischen Festung.
Victoria zählt etwa 30.000 Einwohner und ist damit die kleinste Staats-Hauptstadt der Welt, aber auch die einzige Stadt der Seychellen. Die Hafenstadt liegt an der Nordostküste der Insel Mahé in der Republik der Seychellen im Indischen Ozean. Victoria ist geprägt durch seine Geschichte als französische Kolonie im 18. Jh. und als britische Kolonie im 19. Jh. Ein Kolonialerbe wird man bei einem Stadtrundgang bestimmt auf Anhieb erkennen: den Uhrenturm im Zentrum, der den berühmten Londoner „Big Ben“ als Vorbild hat. An die französische Kolonialzeit erinnert die „Cathédrale de la Conception Immaculée“. Sie ist die katholische Hauptkirche der Seychellen. In Victoria befindet sich der einzige botanische Garten des Inselstaates am Fuß des Berges „Mont Flori“, nach dem der Garten benannt ist. Die Gartenanlage existiert bereits seit 1901 und ist eine beliebte Touristenattraktion. In dem c.a. 6 Hektar großen Paradies gibt es 33 verschiedene Palmenarten sowie weitere 66 Baumarten. Hier leben selten gesehene einheimische Tiere, wie den Seychellen-Flughund und die Aldabra-Riesenschildkröte, die man sonst nur im Zoo beobachten kann.In der Innenstadt säumen elegante Fassaden die Rue Colbert, die zu den repräsentativen Einkaufsstraßen der Stadt gehört. Die nahegelegene Kathedrale ist ein Beispiel kolonialer Sakralarchitektur. Botanisch interessierte Besucher finden im Tropischen Garten ein gepflegtes Gelände mit eindrucksvollen Pflanzen. Die Strände der Bucht eignen sich zum Baden und Schnorcheln. In der Nähe liegen Riffe mit farbenreichen Fischen und gesunkenen Schiffen. Etwa 30 Kilometer südlich beginnt der Nationalpark Montagne d’Ambre. Dort führen Wege durch Bergwald zu Kraterseen und Wasserfällen. Lemuren und seltene Vogelarten lassen sich mit etwas Glück beobachten. Nordwestlich der Stadt steht die verfallene Festung Windsor Castle auf einer Anhöhe mit weiter Sicht über das Meer.
Am östlichen Stadtrand schließt sich das Wandergebiet Sentier Kalla an. Dieses erstreckt sich bis auf eine Höhe von 500 Metern und besticht mit einem herrlichen Panoramablick über die Küste hinweg. Rund 20 Kilometer östlich von Le Port liegt die Hauptstadt Saint-Denis, die für ihre kreolische Architektur bekannt ist. Des Weiteren zeichnet sich Saint-Denis durch eine lebendige Kulturszene mit unzähligen Museen aus, die mehrheitlich in der Rue de Paris angesiedelt sind.
Die größte Attraktion auf La Réunion ist der rund zwei Millionen alte Vulkan Piton des Neiges. Im Norden der Insel gelegen ragt dieser 3.069 Meter über dem Meeresspiegel empor und ist damit der höchste Gipfel im Indischen Ozean. Umgeben ist der Piton des Neiges von drei Gebirgskesseln imposanten Ausmaßes. Neben dem Cirque de Mafat ist das zum einen der Cirque de Salazie und zum anderen der Cirque de Cilaos. Die Täler dienen regelmäßig als Ausgangspunkt für Wanderungen zum Gipfel des Vulkans. Dabei starten die Teilnehmer oft schon während der Nacht, um den einzigartigen Sonnenaufgang über der Insel betrachten zu können. Als einer der schönsten Strände auf La Réunion gilt der L'Hermitage in Saint-Gilles, der sich entlang der weitläufigen Lagune erstreckt und durch ein Korallenriff vor den peitschenden Wellen des Indischen Ozeans geschützt wird. Das flache, kristallklare Wasser ist hier mit Korallen übersät, weshalb es sich unter Schnorchlern großer Beliebtheit erfreut.
Kapstadt liegt an der Tafelbucht des Atlantiks, eingerahmt vom Tafelberg, dem Signal Hill, dem Devil’s Peak und dem Lion’s Head. Der Tafelberg lässt sich über Wanderwege oder mit der Seilbahn erreichen. Von oben bietet sich bei klarem Wetter ein weiter Blick über die Stadt und die umliegenden Küsten. Das Viertel Bo-Kaap am Hang des Signal Hill ist für seine farbigen Häuser und schmalen Gassen bekannt. Die Victoria & Alfred Waterfront gehört zu den beliebtesten Orten für einen Spaziergang. In restaurierten Lagerhäusern finden sich Boutiquen, Cafés und Markthallen. Der V&A Foodmarket bietet regionale Spezialitäten.Das Zeitz Museum of Contemporary Art Africa ist in einem ehemaligen Getreidesilo untergebracht und zeigt Kunst aus Afrika. In der Nähe befindet sich mit dem Castle of Good Hope das älteste erhaltene Bauwerk Kapstadts. Entlang der Long Street gibt es Geschäfte mit lokaler Mode, Keramik und Kunsthandwerk. Rund fünf Kilometer vor der Stadt liegt Robben Island. Die frühere Gefängnisinsel, auf der auch Nelson Mandela inhaftiert war, ist heute ein Gedenkort. Südlich von Kapstadt beginnt das Kap der Guten Hoffnung mit einem Naturreservat, Wanderwegen und Aussichtspunkten. Der Botanische Garten Kirstenbosch zeigt Pflanzen aus verschiedenen Regionen des südlichen Afrikas.
Kapstadt liegt an der Tafelbucht des Atlantiks, eingerahmt vom Tafelberg, dem Signal Hill, dem Devil’s Peak und dem Lion’s Head. Der Tafelberg lässt sich über Wanderwege oder mit der Seilbahn erreichen. Von oben bietet sich bei klarem Wetter ein weiter Blick über die Stadt und die umliegenden Küsten. Das Viertel Bo-Kaap am Hang des Signal Hill ist für seine farbigen Häuser und schmalen Gassen bekannt. Die Victoria & Alfred Waterfront gehört zu den beliebtesten Orten für einen Spaziergang. In restaurierten Lagerhäusern finden sich Boutiquen, Cafés und Markthallen. Der V&A Foodmarket bietet regionale Spezialitäten.Das Zeitz Museum of Contemporary Art Africa ist in einem ehemaligen Getreidesilo untergebracht und zeigt Kunst aus Afrika. In der Nähe befindet sich mit dem Castle of Good Hope das älteste erhaltene Bauwerk Kapstadts. Entlang der Long Street gibt es Geschäfte mit lokaler Mode, Keramik und Kunsthandwerk. Rund fünf Kilometer vor der Stadt liegt Robben Island. Die frühere Gefängnisinsel, auf der auch Nelson Mandela inhaftiert war, ist heute ein Gedenkort. Südlich von Kapstadt beginnt das Kap der Guten Hoffnung mit einem Naturreservat, Wanderwegen und Aussichtspunkten. Der Botanische Garten Kirstenbosch zeigt Pflanzen aus verschiedenen Regionen des südlichen Afrikas.
Walvis Bay liegt an der südlichen Atlantikküste Namibias und besitzt den einzigen Tiefseehafen des Landes. Die Bucht ist durch die Sandbank Pelican Point geschützt. Im flachen Wasser leben Flamingos, Pelikane, Damaraseeschwalben und Südafrikanische Seebären. Vor der Küste werden auch Delfine und Wale gesichtet. Direkt östlich der Stadt beginnt die Namib-Wüste mit ihren gewaltigen Küstendünen. Der Portugiese Bartolomeu Diaz erreichte die Bucht im späten 15. Jahrhundert. Ab dem 18. Jahrhundert kamen Walfänger und Händler aus Europa und Nordamerika. Die Stadt wurde 1793 durch die Niederländer gegründet, bald darauf übernahmen britische Truppen die Kontrolle. Auch während der deutschen Kolonialzeit blieb Walvis Bay unter britischer Verwaltung. 1994 wurde die Stadt Teil des unabhängigen Namibias.
Zu den Sehenswürdigkeiten zählen die Rheinische Missionskirche von 1880, die mit Baumaterial aus Hamburg errichtet wurde, und das Civic Center mit archäologischen Funden. Die Lokomotive „Hope“ erinnert an ein Eisenbahnprojekt aus dem Jahr 1899. Am Ende der Sandbank steht der Leuchtturm von Pelican Point. Ausflüge führen zu Robben- und Delfinkolonien oder zur Vogelwelt bei Sandwich Harbour und Bird Island. Auf der Düne 7 ist Sandboarding möglich.
Walvis Bay liegt an der südlichen Atlantikküste Namibias und besitzt den einzigen Tiefseehafen des Landes. Die Bucht ist durch die Sandbank Pelican Point geschützt. Im flachen Wasser leben Flamingos, Pelikane, Damaraseeschwalben und Südafrikanische Seebären. Vor der Küste werden auch Delfine und Wale gesichtet. Direkt östlich der Stadt beginnt die Namib-Wüste mit ihren gewaltigen Küstendünen. Der Portugiese Bartolomeu Diaz erreichte die Bucht im späten 15. Jahrhundert. Ab dem 18. Jahrhundert kamen Walfänger und Händler aus Europa und Nordamerika. Die Stadt wurde 1793 durch die Niederländer gegründet, bald darauf übernahmen britische Truppen die Kontrolle. Auch während der deutschen Kolonialzeit blieb Walvis Bay unter britischer Verwaltung. 1994 wurde die Stadt Teil des unabhängigen Namibias.
Zu den Sehenswürdigkeiten zählen die Rheinische Missionskirche von 1880, die mit Baumaterial aus Hamburg errichtet wurde, und das Civic Center mit archäologischen Funden. Die Lokomotive „Hope“ erinnert an ein Eisenbahnprojekt aus dem Jahr 1899. Am Ende der Sandbank steht der Leuchtturm von Pelican Point. Ausflüge führen zu Robben- und Delfinkolonien oder zur Vogelwelt bei Sandwich Harbour und Bird Island. Auf der Düne 7 ist Sandboarding möglich.
Rio de Janeiro liegt an der Guanabara-Bucht im Südosten des Landes. Der Name bedeutet „Fluss des Januars“ nach Gaspar de Lemos, der die Bucht am 1. Januar 1502 entdeckte und sie irrtümlich für die Mündung eines großen Flusses hielt. Das zuvor von Portugiesen und Franzosen besiedelte Gebiet wurde 1680 zur Hauptstadt der südlichen Regionen Brasiliens erklärt und blieb es bis 1960. Heute hat Brasília diese Funktion, aber Rio de Janeiro ist weiterhin nach São Paulo das bedeutendste Handels- und Finanzzentrum des Landes. Die Goldfunde in der benachbarten Region Minas Gerais ermöglichte Rio de Janeiro den Aufstieg zur wichtigsten Hafenstadt Brasiliens. Das Wahrzeichen der Stadt sind der Zuckerhut genannte Granithügel und die 38 Meter hohe Christusfigur auf dem Gipfel des Corcovado, außerdem ist die Stadt durch den Karneval von Rio bekannt mit der farbenfrohen Parade der Sambaschulen.
Rio de Janeiro liegt an der Guanabara-Bucht im Südosten des Landes. Der Name bedeutet „Fluss des Januars“ nach Gaspar de Lemos, der die Bucht am 1. Januar 1502 entdeckte und sie irrtümlich für die Mündung eines großen Flusses hielt. Das zuvor von Portugiesen und Franzosen besiedelte Gebiet wurde 1680 zur Hauptstadt der südlichen Regionen Brasiliens erklärt und blieb es bis 1960. Heute hat Brasília diese Funktion, aber Rio de Janeiro ist weiterhin nach São Paulo das bedeutendste Handels- und Finanzzentrum des Landes. Die Goldfunde in der benachbarten Region Minas Gerais ermöglichte Rio de Janeiro den Aufstieg zur wichtigsten Hafenstadt Brasiliens. Das Wahrzeichen der Stadt sind der Zuckerhut genannte Granithügel und die 38 Meter hohe Christusfigur auf dem Gipfel des Corcovado, außerdem ist die Stadt durch den Karneval von Rio bekannt mit der farbenfrohen Parade der Sambaschulen.In der Unterstadt lädt der Mercado Modelo zu einem Bummel durch Marktstände mit Kunsthandwerk ein. Entlang der Küste liegen zahlreiche Strände, besonders bekannt ist der Praia Farol da Barra mit seinem Leuchtturm. Ein kultureller Höhepunkt ist die ehemalige Zuckermühle Quinta do Unhão. In dem Gebäudeensemble befinden sich ein Museum für moderne Kunst und ein Restaurant mit Blick aufs Meer. Das Kunstmuseum von Bahia zeigt Werke zur Geschichte und Kultur der Region. Afro-brasilianische Einflüsse prägen die Küche und Musik der Stadt.
Abgesehen von der eindrucksvollen Urwaldlandschaft bietet Manaus Museen wie Das Museu do Homem do Norte über das Leben der Menschen des Nordens Brasiliens und im Museu do Índio über die Stämme, die am Oberlauf des Rio Negro beheimatet sind sowie das Naturkundemueseum Museu de Ciências Naturais da Amazônia. Als Wahrzeichen der Stadt gilt das Teatro Amazonas im historischen Stadtkern. Die Stadt bietet außerdem vielfältige Einkaufsmöglichkeiten wie das Amazonas Shopping, das größte Einkaufszentrum des Staates Amazonas oder die Markthalle am Hafen Mercado Municipal Adolpho Lisboa. Sehenswert ist der Wald der Wissenschaft Bosque da Ciência, ein Lehrwald mitten in Manaus, in dem man Tiere beobachten kann.
Abgesehen von der eindrucksvollen Urwaldlandschaft bietet Manaus Museen wie Das Museu do Homem do Norte über das Leben der Menschen des Nordens Brasiliens und im Museu do Índio über die Stämme, die am Oberlauf des Rio Negro beheimatet sind sowie das Naturkundemueseum Museu de Ciências Naturais da Amazônia. Als Wahrzeichen der Stadt gilt das Teatro Amazonas im historischen Stadtkern. Die Stadt bietet außerdem vielfältige Einkaufsmöglichkeiten wie das Amazonas Shopping, das größte Einkaufszentrum des Staates Amazonas oder die Markthalle am Hafen Mercado Municipal Adolpho Lisboa. Sehenswert ist der Wald der Wissenschaft Bosque da Ciência, ein Lehrwald mitten in Manaus, in dem man Tiere beobachten kann.
Alter do Chao dient Urlaubern auch als Ausgangspunkt für Abstecher in die Umgebung. Großer Beliebtheit erfreuen sich etwa die Urlaubsorte Pindobal, Porto Novo in Belterra und Ponta de Pedras in Santarém. Bis zum 18. Jahrhundert wurde Alter do Chao hauptsächlich von den indigenen Boraris bewohnt. Die Spuren der Eingeborenen lassen sich noch heute zurückverfolgen, da in der Umgebung immer wieder Töpferware, Pfeifen oder Steinäxte gefunden werden. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts diente Alter do Chao dem Export von Latex, der aus den Kautschukbäumen Belterra und Fordlandia gewonnen wurde.
Landeinwärts von Alter do Chao befindet sich der 1974 geschaffene Nationalwald Tapajós. Dessen Ziel ist die nachhaltige Nutzung der Waldressourcen und die wissenschaftliche Forschung. Die Vegetation umfasst dichten Regenwald, Schwemmlandregenwald, offenen Tropenwald und entlang der Zugangswege tropischen Sekundärwald. Zu den geschützten Tierarten vor Ort gehören der Weißwangenklammeraffe, der Riesenameisenbär, der Jaguar, das Riesengürteltier und der Riesenotter. Der Wald gehört zu einer Region mit zwölf nachhaltig genutzten Schutzgebieten.
Der gesamte historische Stadtkern von Bridgetown ist so gut erhalten, dass er wie die Garnison in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen wurde. Am National Heroes Square befindet sich neben dem Nelson-Denkmal aus dem frühen 19. Jahrhundert auch das Parliament Building, ein neugotischer Bau mit dem Sitz beider Parlamentskammern. Entdecken kann man auch Bridgetowns bedeutende Kolonialbauten, die einst die Briten errichteten, darunter die anglikanische Kathedrale St. Michael’s Cathedral, das Barbados Mutual Building, die St. Anne’s Garrison und die Anlage des Harrison Colleges. An der Chamberlain-Brücke können Reisende den Unabhängigkeitsbogen und die Säule mit dem nationalen Treuegelöbnis von Barbados entdecken. Die zentrale Einkaufsmeile beginnt am Heroes Square und erstreckt sich entlang der Broad Street.
Auch ein Spaziergang entlang der Careenage, einer Flussmündung und Jachthafen von Barbados, ist reizvoll. Der Name ist auf das englische „careening“ zurückzuführen, da man an dieser Stelle einst die Segelschiffe zur Säuberung der Rümpfe kielholte. In Mount Gay gibt es eine der weltweit ältesten Rumbrennereien, die Führungen und Verkostungen anbietet. Zur maritimen Auszeit locken der Stadtstrand Carlisle Bay sowie die unweit von Bridgetown gelegenen Strände Accra Beach und Sandy Beach. Beliebt auf Barbados sind auch Wassersportaktivitäten wie Schnorcheln, Tauchen, Wandern und Katamaransegeln. Auch die Höhlensysteme Coles Cave und Harrison’s Cave sind Besuchermagnete. Die tierische Artenvielfalt der Insel kann im Barbados Wildlife Reserve, einem Naturschutzpark inmitten des Mahagoniwaldes, erkundet werden.
Castries ist die Hauptstadt von St. Lucia und zählt rund 20.000 Einwohner. Gegründet im 17. Jahrhundert von französischen Siedlern, erhielt die Stadt ihren Namen nach dem französischen Marineminister Maréchal de Castries. Im 19. Jahrhundert entwickelte sich Castries zu einem bedeutenden Handelsplatz. Mehrfach durch verschiedenste Gründe zerstört, wurde die Stadt immer wieder aufgebaut.Zu den markantesten Bauwerken zählt die Kathedrale von Castries, 1931 geweiht und mit großflächigen Wandmalereien geschmückt. Gleich daneben liegt der Derek-Walcott-Platz mit schattenspendenden Palmen und Holzhäusern aus dem 19. Jahrhundert. Der zentrale Markt bietet lokale Produkte und Handwerk. Am Stadtrand steht das Government House im französischen Kolonialstil, Sitz des Gouverneurs und Standort des Le Pavillon Royal Museum. Der Vigie-Leuchtturm aus dem Jahr 1914 eröffnet Ausblicke auf Stadt, Meer und die bewaldeten Höhen des Umlands. St. Lucia selbst lockt mit Regenwäldern, Wasserfällen, Vulkanstränden und einer markanten Bergkulisse, die Castries einen eindrucksvollen Rahmen verleiht.
Die Meerespromenade und der Parc de la Savane laden zum Spaziergang ein. Aus der Kolonialzeit stammen das Rathaus, die Kathedrale Saint-Louis und die Kirche im Historismus-Stil mit Orgel. Die im selben Stil errichtete Bibliothek wurde 1889 für die Pariser Weltausstellung erbaut und später hierher gebracht. Das „Denkmal ohne Kopf“ erinnert an Joséphine de Beauharnais, die aus Martinique stammende Ehefrau Napoleons. Das Archäologische Museum behandelt indigene Kultur und den Sklavenhandel, das Regionalmuseum für Geschichte und Ethnographie ist in einer Villa aus dem 19. Jahrhundert untergebracht. In der Umgebung lohnen der Jardin de Balata mit tropischen Pflanzen und die ehemalige Hauptstadt Saint-Pierre mit dem Paul-Gauguin-Museum einen Besuch.
Ocean Cay befindet sich rund 100 Kilometer von Miami entfernt im Westen der Bahamas und zählt zur Bimini-Inselgruppe. Die gesamte Fläche der Insel wird exklusiv von der Reederei MSC Kreuzfahrten unter der Bezeichnung Ocean Cay MSC Marine Reserve (Meeresschutzgebiet) als Strandresort für ihre Passagiere genutzt. Bei der Planung und Umsetzung der exklusiven Urlaubsanlage wurde großer Wert auf den Einklang mit der Natur gelegt. Der Architekturstil der Gebäude lehnt sich an den bahamaischen Stil der Hauptinsel an. Auf Ocean Cay gibt es acht Strände, einen Leuchtturm, mehrere Bars und einen Food Court. Bei der Konzeption des Ferienresorts wurde an die unterschiedlichen Interessen der Urlauber gedacht. Es locken verschiedene Wassersportaktivitäten, aber auch ruhige Strandabschnitte wie der Paradise Sands Beach zum Abschalten und Sonnen sowie der Sunset Beach für romantische Spaziergänge. In Strandhütten werden Aurea-Spa-Anwendungen angeboten. Familien können sich auf eine gemeinsame fröhliche Inselzeit freuen, denn die Family Beach Lagoon eignet sich bestens zum Spielen im flachen Wasser und für den Strandburgenbau.
Miami liegt im Südosten Floridas zwischen dem Atlantik und der Biscayne Bay und zählt zu den bekanntesten Städten der USA. Das tropisch-warme Klima und die Lage an der Küste machen Miami zu einem beliebten Reiseziel. Die Stadt entwickelte sich rasant ab dem späten 19. Jahrhundert und erhielt wegen ihres schnellen Wachstums den Beinamen „Magic City“. Einflüsse der kubanischen Einwanderung prägen seit den 1960er Jahren insbesondere das Viertel Little Havanna mit der bekannten Calle Ocho. Vor der Ankunft der Europäer war die Region von den Tequesta besiedelt, und der Name Miami leitet sich vom indianischen Wort „Mayaimi“ ab.Bekannt ist Miami vor allem für den Ocean Drive in South Beach mit seinen pastellfarbenen Art-déco-Gebäuden und das lebendige Nachtleben. Weitere beliebte Orte sind der Bayside Marketplace, die Lincoln Road Mall sowie die kreativen Viertel Wynwood und Midtown Miami mit Street-Art und Galerien. Kulturell beeindruckt auch die Villa Vizcaya mit ihren Gärten im Stil der italienischen Renaissance. Familienfreundliche Ausflugsziele sind das Miami Seaquarium und der Zoo Miami. Mit dem Port Miami besitzt die Stadt außerdem einen der größten Kreuzfahrthäfen der Welt.
Miami liegt im Südosten Floridas zwischen dem Atlantik und der Biscayne Bay und zählt zu den bekanntesten Städten der USA. Das tropisch-warme Klima und die Lage an der Küste machen Miami zu einem beliebten Reiseziel. Die Stadt entwickelte sich rasant ab dem späten 19. Jahrhundert und erhielt wegen ihres schnellen Wachstums den Beinamen „Magic City“. Einflüsse der kubanischen Einwanderung prägen seit den 1960er Jahren insbesondere das Viertel Little Havanna mit der bekannten Calle Ocho. Vor der Ankunft der Europäer war die Region von den Tequesta besiedelt, und der Name Miami leitet sich vom indianischen Wort „Mayaimi“ ab.Bekannt ist Miami vor allem für den Ocean Drive in South Beach mit seinen pastellfarbenen Art-déco-Gebäuden und das lebendige Nachtleben. Weitere beliebte Orte sind der Bayside Marketplace, die Lincoln Road Mall sowie die kreativen Viertel Wynwood und Midtown Miami mit Street-Art und Galerien. Kulturell beeindruckt auch die Villa Vizcaya mit ihren Gärten im Stil der italienischen Renaissance. Familienfreundliche Ausflugsziele sind das Miami Seaquarium und der Zoo Miami. Mit dem Port Miami besitzt die Stadt außerdem einen der größten Kreuzfahrthäfen der Welt.
New York zählt mit über acht Millionen Einwohnern zu den größten Städten der Welt und liegt an der Mündung des Hudson River in den Atlantik. Die Stadt besteht aus fünf Bezirken: Manhattan, Brooklyn, Queens, Bronx und Staten Island. Zwei große Kreuzfahrtterminals in Manhattan und Brooklyn machen New York zu einem bedeutenden Start- und Zielhafen für Reisen in Richtung Karibik oder Europa. Die Freiheitsstatue und die Skyline begrüßen viele Reisende schon bei der Einfahrt in den Hafen.Die ersten europäischen Siedler kamen im 17. Jahrhundert. Aus dem niederländischen Nieuw Amsterdam wurde nach der Eroberung durch die Briten 1664 New York. Mit dem Bau des Eriekanals begann 1825 der Aufstieg zur Weltstadt. Heute prägen Wolkenkratzer wie das Empire State Building und das One World Trade Center das Stadtbild. Im Süden Manhattans erinnert das 9/11 Memorial an die Anschläge von 2001. Auch die Wall Street und das Finanzzentrum liegen dort.
Kulturell bietet die Stadt eine Fülle an Museen, Theatern und Galerien. Zu den bekanntesten zählen das Metropolitan Museum, das Guggenheim-Museum und das Museum of Modern Art. Beliebte Orte zum Flanieren sind der Central Park, der High Line Park und das Greenwich Village mit seinen verwinkelten Straßen. In Midtown Manhattan zieht der Times Square mit seiner Leuchtreklame und den Broadway-Bühnen viele Besucher an.
New York zählt mit über acht Millionen Einwohnern zu den größten Städten der Welt und liegt an der Mündung des Hudson River in den Atlantik. Die Stadt besteht aus fünf Bezirken: Manhattan, Brooklyn, Queens, Bronx und Staten Island. Zwei große Kreuzfahrtterminals in Manhattan und Brooklyn machen New York zu einem bedeutenden Start- und Zielhafen für Reisen in Richtung Karibik oder Europa. Die Freiheitsstatue und die Skyline begrüßen viele Reisende schon bei der Einfahrt in den Hafen.Die ersten europäischen Siedler kamen im 17. Jahrhundert. Aus dem niederländischen Nieuw Amsterdam wurde nach der Eroberung durch die Briten 1664 New York. Mit dem Bau des Eriekanals begann 1825 der Aufstieg zur Weltstadt. Heute prägen Wolkenkratzer wie das Empire State Building und das One World Trade Center das Stadtbild. Im Süden Manhattans erinnert das 9/11 Memorial an die Anschläge von 2001. Auch die Wall Street und das Finanzzentrum liegen dort.
Kulturell bietet die Stadt eine Fülle an Museen, Theatern und Galerien. Zu den bekanntesten zählen das Metropolitan Museum, das Guggenheim-Museum und das Museum of Modern Art. Beliebte Orte zum Flanieren sind der Central Park, der High Line Park und das Greenwich Village mit seinen verwinkelten Straßen. In Midtown Manhattan zieht der Times Square mit seiner Leuchtreklame und den Broadway-Bühnen viele Besucher an.
Ein beliebtes Ziel ist der Halifax Waterfront Boardwalk mit Geschäften, Restaurants und historischen Schiffen. Hoch über der Stadt thront die sternförmige Festung Fort George auf dem Citadel Hill. Ganz in der Nähe befinden sich der Old Town Clock, das Province House, die Halifax City Hall und die moderne Zentralbibliothek. Im Halifax Public Garden und im Point Pleasant Park am Meer können Besucher entspannen. Kulturelle Highlights sind das Maritime Museum of the Atlantic mit Titanic-Ausstellung, das ehemalige Einwandererterminal Pier 21 sowie die Micmac Heritage Gallery zur Kultur der Mi’kmaq.
Québec liegt im Osten Kanadas zwischen der Hudson Bay und der Grenze zu den USA. Der Name stammt aus der Sprache der Algonkin und bedeutet „wo der Fluss sich verengt“. Ursprünglich war das Gebiet von Völkern wie den Inuit, Mohawks, Cree, Algonkin, Innu und Sankt-Lorenz-Irokesen besiedelt. Ab dem 16. Jahrhundert kamen baskische Walfänger an die Küste, bevor 1608 Samuel de Champlain die Stadt Québec gründete und sie zur Hauptstadt von Neufrankreich machte. Die Altstadt thront auf dem Cap Diamant über dem St.-Lorenz-Strom und gehört mit ihren vollständig erhaltenen Festungsanlagen seit 1985 zum UNESCO-Weltkulturerbe – einzigartig in Nordamerika.Zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten zählen das Musée National des Beaux-Arts du Québec, das Musée de l'Amérique française sowie das Museum des Ursulinenordens. Auch die Basilika Notre-Dame-de-Québec mit ihrer königlichen Krypta lohnt einen Besuch. Vor den Toren der Stadt beeindrucken die Montmorency-Fälle mit einer Höhe von 83,5 Metern – noch höher als die Niagara-Fälle. Der Parc de l’Artillerie rund um das Stadttor Porte Saint-Jean zeigt Kolonialarchitektur aus französischer Zeit. Familien zieht es ins Parc Aquarium mit über 300 Arten und 10.000 Meerestieren.
Québec liegt im Osten Kanadas zwischen der Hudson Bay und der Grenze zu den USA. Der Name stammt aus der Sprache der Algonkin und bedeutet „wo der Fluss sich verengt“. Ursprünglich war das Gebiet von Völkern wie den Inuit, Mohawks, Cree, Algonkin, Innu und Sankt-Lorenz-Irokesen besiedelt. Ab dem 16. Jahrhundert kamen baskische Walfänger an die Küste, bevor 1608 Samuel de Champlain die Stadt Québec gründete und sie zur Hauptstadt von Neufrankreich machte. Die Altstadt thront auf dem Cap Diamant über dem St.-Lorenz-Strom und gehört mit ihren vollständig erhaltenen Festungsanlagen seit 1985 zum UNESCO-Weltkulturerbe – einzigartig in Nordamerika.Zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten zählen das Musée National des Beaux-Arts du Québec, das Musée de l'Amérique française sowie das Museum des Ursulinenordens. Auch die Basilika Notre-Dame-de-Québec mit ihrer königlichen Krypta lohnt einen Besuch. Vor den Toren der Stadt beeindrucken die Montmorency-Fälle mit einer Höhe von 83,5 Metern – noch höher als die Niagara-Fälle. Der Parc de l’Artillerie rund um das Stadttor Porte Saint-Jean zeigt Kolonialarchitektur aus französischer Zeit. Familien zieht es ins Parc Aquarium mit über 300 Arten und 10.000 Meerestieren.
Québec liegt im Osten Kanadas zwischen der Hudson Bay und der Grenze zu den USA. Der Name stammt aus der Sprache der Algonkin und bedeutet „wo der Fluss sich verengt“. Ursprünglich war das Gebiet von Völkern wie den Inuit, Mohawks, Cree, Algonkin, Innu und Sankt-Lorenz-Irokesen besiedelt. Ab dem 16. Jahrhundert kamen baskische Walfänger an die Küste, bevor 1608 Samuel de Champlain die Stadt Québec gründete und sie zur Hauptstadt von Neufrankreich machte. Die Altstadt thront auf dem Cap Diamant über dem St.-Lorenz-Strom und gehört mit ihren vollständig erhaltenen Festungsanlagen seit 1985 zum UNESCO-Weltkulturerbe – einzigartig in Nordamerika.Zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten zählen das Musée National des Beaux-Arts du Québec, das Musée de l'Amérique française sowie das Museum des Ursulinenordens. Auch die Basilika Notre-Dame-de-Québec mit ihrer königlichen Krypta lohnt einen Besuch. Vor den Toren der Stadt beeindrucken die Montmorency-Fälle mit einer Höhe von 83,5 Metern – noch höher als die Niagara-Fälle. Der Parc de l’Artillerie rund um das Stadttor Porte Saint-Jean zeigt Kolonialarchitektur aus französischer Zeit. Familien zieht es ins Parc Aquarium mit über 300 Arten und 10.000 Meerestieren.
Das Gebiet um Nuuk wurde bereits 2.200 v. Chr. von den vorinuitischen, sog. Paläo-Eskimos der Saqqaq-Kultur bewohnt, als diese in der Gegend um die heute verlassene Siedlung Qoornoq lebten. Danach bewohnten die Paläo-Eskimos der Dorset-Kultur die ehemalige Siedlung Kangeq, bevor sie um 1.000 n. Chr. aus Nuuk verschwanden. Im 10. Jahrhundert lebten Wikinger im Gebiet rund um Nuuk und kurz darauf ließen sich hier auch Inuit nieder. Bis die Wikingersiedlung im 15. Jahrhundert aus ungewissen Gründen verschwand, lebten Inuit und Wikinger nebeneinander. Die Stadt Nuuk wurde im Jahr 1721 vom norwegischen Missionar Hans Egede gegründet. Heute kommt dem Hafen von Nuuk im Hinblick auf die Wirtschaft eine wichtige Bedeutung zu, denn dieser beherbergt fast die Hälfte der grönländischen Fischereiflotte.
Zu den interessantesten Bauwerken von Nuuk zählt die 1849 erbaute Erlöser-Kirche der lutherischen Diözese Grönland. Dem markanten roten Gebäude wurde im Jahr 1884 ein Kirchturm hinzugefügt. Mitte der 1990er Jahre erhielt die Kirche den Status einer Kathedrale. Ebenfalls einen Besuch wert ist das Nationalmuseum. Es verfügt über zahlreiche Artefakte aus den Bereichen Archäologie, Geschichte, Kunst und Kunsthandwerk. Das Museum ist in einem Lagerhaus aus dem Jahr 1936 untergebracht und zeigt unter anderem auch eine bedeutende Ausstellung von Qilakitsoq-Mumien. Darüber hinaus verfügt Nuuk über das einzige private Kunst- und Kunsthandwerksmuseum in Grönland. Das Museum beherbergt eine bemerkenswerte Sammlung lokaler Gemälde, Aquarelle, Zeichnungen und Grafiken. Auch Werke von Andy Warhol sowie Figuren aus Speckstein, Elfenbein bzw. Holz gehören zu den Ausstellungsstücken, die mehrheitlich von Archäologen gesammelt worden sind.
Das Gebiet um Nuuk wurde bereits 2.200 v. Chr. von den vorinuitischen, sog. Paläo-Eskimos der Saqqaq-Kultur bewohnt, als diese in der Gegend um die heute verlassene Siedlung Qoornoq lebten. Danach bewohnten die Paläo-Eskimos der Dorset-Kultur die ehemalige Siedlung Kangeq, bevor sie um 1.000 n. Chr. aus Nuuk verschwanden. Im 10. Jahrhundert lebten Wikinger im Gebiet rund um Nuuk und kurz darauf ließen sich hier auch Inuit nieder. Bis die Wikingersiedlung im 15. Jahrhundert aus ungewissen Gründen verschwand, lebten Inuit und Wikinger nebeneinander. Die Stadt Nuuk wurde im Jahr 1721 vom norwegischen Missionar Hans Egede gegründet. Heute kommt dem Hafen von Nuuk im Hinblick auf die Wirtschaft eine wichtige Bedeutung zu, denn dieser beherbergt fast die Hälfte der grönländischen Fischereiflotte.
Zu den interessantesten Bauwerken von Nuuk zählt die 1849 erbaute Erlöser-Kirche der lutherischen Diözese Grönland. Dem markanten roten Gebäude wurde im Jahr 1884 ein Kirchturm hinzugefügt. Mitte der 1990er Jahre erhielt die Kirche den Status einer Kathedrale. Ebenfalls einen Besuch wert ist das Nationalmuseum. Es verfügt über zahlreiche Artefakte aus den Bereichen Archäologie, Geschichte, Kunst und Kunsthandwerk. Das Museum ist in einem Lagerhaus aus dem Jahr 1936 untergebracht und zeigt unter anderem auch eine bedeutende Ausstellung von Qilakitsoq-Mumien. Darüber hinaus verfügt Nuuk über das einzige private Kunst- und Kunsthandwerksmuseum in Grönland. Das Museum beherbergt eine bemerkenswerte Sammlung lokaler Gemälde, Aquarelle, Zeichnungen und Grafiken. Auch Werke von Andy Warhol sowie Figuren aus Speckstein, Elfenbein bzw. Holz gehören zu den Ausstellungsstücken, die mehrheitlich von Archäologen gesammelt worden sind.
Ein markantes Fotomotiv ist der kleine Leuchtturm Arnarnesviti von 1902, dessen gelbe Turmwand und rote Plattform sich leuchtend von der kargen Landschaft abheben. Der älteste Siedlungsteil Islands lädt zu einem Rundgang zwischen Holzhäusern des 18. und 19. Jahrhunderts ein. Das Westfjords Heritage Museum vermittelt Einblicke in die maritime Geschichte. Architektonisch auffällig ist die moderne, ockerfarbene Kirche mit stufigem Dach und Fensterbändern, deren Form an den Wellengang der Küste erinnert.
Zu den eindrucksvollsten Gebäuden gehört die Hallgrímskirkja, ein expressionistischer Bau mit Anklängen an isländische Landschaftsformen. Das Opern- und Konzerthaus Harpa fällt durch seine Glasfassade auf, die das Licht des Nordens spiegelt. Die „Perle“ von Reykjavik ist ein Warmwasserspeicher mit gläserner Kuppel, künstlichem Geysir und Aussichtsplattform. Darin befindet sich auch ein Museum mit Gletscher-Modell und Planetarium. Auf der kleinen Halbinsel Grandis gibt es Läden mit isländischem Design und Angebote aus der lebendigen Foodszene. Auch das Nationalmuseum, das Schifffahrtsmuseum und das Walmuseum zeigen Einblicke in Natur und Geschichte der Insel.
Zu den eindrucksvollsten Gebäuden gehört die Hallgrímskirkja, ein expressionistischer Bau mit Anklängen an isländische Landschaftsformen. Das Opern- und Konzerthaus Harpa fällt durch seine Glasfassade auf, die das Licht des Nordens spiegelt. Die „Perle“ von Reykjavik ist ein Warmwasserspeicher mit gläserner Kuppel, künstlichem Geysir und Aussichtsplattform. Darin befindet sich auch ein Museum mit Gletscher-Modell und Planetarium. Auf der kleinen Halbinsel Grandis gibt es Läden mit isländischem Design und Angebote aus der lebendigen Foodszene. Auch das Nationalmuseum, das Schifffahrtsmuseum und das Walmuseum zeigen Einblicke in Natur und Geschichte der Insel.
Belfast, die Hauptstadt von Nordirland und die zweitgrößte Stadt der Irischen Insel, liegt an der Mündung des Flusses Lagan in der Bucht von Belfast. Im heutigen Stadtgebiet wurde im Jahr 1177 eine normannische Burg errichtet. Die eigentliche Stadt Belfast jedoch wurde 1603 gegründet und von schottischen Presbyterianern besiedelt. Im 17. Jh. wurde dort die Leinenindustrie durch französische Hugenotten eingerichtet. Belfast stand lange für den Nordirlandkonflikt, der seit 1969 zwischen Katholiken und Protestanten begann und 1998 offiziell beendet wurde. Man kann sich auf die Spuren dieses Konflikts zur sog. Peace Line begeben: Eine Mauer in West Belfast trennt die Gebiete der Wohngebiete von Protestanten (Shankill Road) und Katholiken (Falls Road). Zwei riesige Kräne, Samson und Goliath, zählen zu den Wahrzeichen Belfasts. Sie gehören zur Harland & Wolff Werft, einst eine der mächtigsten Schiffbauer. Hier lief auch die Titanic 1912 vom Stapel. Auf dem Gelände, wo sie gebaut wurde, befindet sich heute das größte Titanic-Zentrum der Welt. Das Stadtbild ist durch viktorianische Architektur geprägt. Das Belfast Castle, das Schloss auf dem Cavehill, ist der Nachfolgebau der Normannenburg. Sehenswert ist auch das Ulster-Museum mit Funden eines 1588 gesunkenen Schiffes, das zur spanischen Armada gehörte.
Der Pier Head an der Liverpool-Waterfront bietet einen wundervollen Blick auf die Three Graces („Die drei Grazien“): Das sind die Gebäude Royal Liver Building, Cunard Building und Port of Liverpool Building. Die Albert Docks als historische Hafenanlage gehören seit 2004 zum UNESCO Weltkulturerbe und beherbergt unter anderen ein Museum zur Geschichte der Beatles, der Kultband aus den 1960er Jahren, deren Mitglieder aus Liverpool stammten. Das World Museum Liverpool zeigt Archäologie bis hin zu historischen Schätze aus aller Welt und interaktiver Technologie. Kunstausstellungen bietet die Walker Art Gallery.
Die Kathedrale Notre-Dame aus dem 16. Jahrhundert ist neben dem Justizpalast das einzige aus der Vorkriegszeit erhaltene Gebäude im Zentrum. Die Stadt verfügt über sehenswerte Museen wie das Musée des Beaux-Arts André Malraux für bildende Kunst des 16.-21. Jh. und ein Naturkundemuseum im ehemaligen Justizpalast. Die Pont de Normandie (Brücke der Normandie) in der Nähe von Le Havre gilt ist als die größte Schrägseilbrücke Europas. Sie verbindet Le Havre (Haute-Normandie) mit Honfleur (Basse-Normandie).
IJmuiden liegt in Nordholland und ist ein Ortsteil der niederländischen Gemeinde Velsen. Das traditionelle Fischerdörfchen Oud-Velsen, wurde schon in der Römerzeit bewohnt. Noch heute ist der Ort ein wichtiger Fischerei- und Versorgungshafen. Abgesehen von den Hochöfen des Stahlwerks nördlich des Kanals ist der etwa 35 m hohe Leuchtturm IJmuiden das markanteste Bauwerk.
Die Hafenstadt Amsterdam ist die Hauptstadt der Niederlande und liegt an der Mündung der Amstel und des IJ in das IJsselmeer. Die Stadt verdankt ihren Namen einem im 13. Jahrhundert errichteten Damm mit Schleuse im Fluss Amstel, wo ein Fischerort Amstelredam gegründet wurde. Durch den Nordzeekanaal ist Amsterdam mit der Nordsee verbunden. Typisch sind die Grachten, die früher zum Transport von Waren zwischen dem Hafen und den Lagerhäusern dienten. Heute kann man auf ihnen Stadtrundfahrten unternehmen. Das Stadtbild ist von den Lagerhäusern des 17. Jh., der Blütezeit der Stadt als Handelshafen geprägt . Amsterdam verfügt über zahlreiche Museen wie z. B. das Rijksmuseum oder das Van Gogh-Museum und über zahlreiche sehenswerte Denkmäler wie der alten Kirche und dem Königspalast.