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Rüdesheim am Rhein liegt im Südwesten des Rheingau-Taunus-Kreises am Fuß des Taunusgebirges. Die Region wurde bereits in keltischer Zeit besiedelt. Im 1. Jahrhundert n. Chr. errichteten die Römer gegenüber, in Bingen, ein Kastell; auf dem heutigen Stadtgebiet Rüdesheims entstand ein Brückenkopf zum Limes. Seit dem 10. Jahrhundert war das Gebiet Teil des Mainzer Erzbistums. Der Weinbau, der hier schon in römischer Zeit betrieben wurde, ist ab dem 11. Jahrhundert urkundlich belegt und war über Jahrhunderte hinweg Grundlage für Wohlstand und Entwicklung.Besonders sehenswert ist die Altstadt mit der berühmten Drosselgasse, ihren Fachwerkhäusern, Weinstuben und engen Gassen. Der Adlerturm und Reste der Stadtbefestigung erinnern an die mittelalterliche Vergangenheit. In der Umgebung befinden sich mehrere Burgruinen, darunter die Burg Ehrenfels und die romantische Burgruine Rheinstein. Seit 2002 gehört Rüdesheim gemeinsam mit dem Oberen Mittelrheintal zum UNESCO-Welterbe. Hoch über der Stadt thront das Niederwalddenkmal mit der monumentalen Germania-Figur – ein nationales Symbol aus dem 19. Jahrhundert. Es ist mit der Seilbahn erreichbar und bietet einen beeindruckenden Ausblick über das Rheintal und die umliegenden Weinberge.
Am deutschen Rheinufer gelegen, ist Kehl die Nachbarstadt des Highlight-Hafens Straßburg (Strasbourg). Die bedeutende Großstadt im Elsass versteht sich – nicht zuletzt aufgrund zahlreicher europäischer Institutionen wie dem Europarat, dem Europaparlament und dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte – als „Hauptstadt Europas“. Im Jahr 12 v. Chr. wurde Straßburg unter dem Namen Argentoratum („Silberburg“) von dem römischen Feldherrn Drusus als militärischer Außenposten gegründet, in der Nähe einer bestehenden gallischen Siedlung. Bereits zur Römerzeit lag das Zentrum von Argentoratum auf der Illinsel – dem Ort, an dem sich auch heute noch das Herz der Stadt befindet. Die gut erhaltene historische Altstadt Grande Île ist von malerischen Gassen und Fachwerkhäusern. Seit 1988 gehört sie zum UNESCO-Weltkulturerbe.Das zwischen 1176 und 1439 errichtete Straßburger Münster (Cathédrale Notre-Dame), das Wahrzeichen der Stadt, zählt zu den bedeutendsten Kathedralen der europäischen Architekturgeschichte. Ein besonderes Highlight ist die kunstvoll gestaltete astronomische Uhr. Auch der Münsterplatz selbst ist sehenswert – umgeben von vier- bis fünfgeschossigen Fachwerkhäusern, darunter das berühmte, reich verzierte Kammerzellhaus. Neben zahlreichen weiteren Baudenkmälern gehört die protestantische Thomaskirche (Église Saint-Thomas) zu den kulturgeschichtlich und architektonisch bedeutendsten Kirchen der Stadt. Sie beherbergt Grabdenkmäler aus der Zeit von 1130 bis 1850, darunter den reich verzierten romanischen Sarkophag des Bischofs Adeloch (1130) und das spätbarocke Mausoleum des Marschalls Hermann Moritz von Sachsen (1777), ein Werk des Pariser Bildhauers Jean-Baptiste Pigalle.
Am deutschen Rheinufer gelegen, ist Kehl die Nachbarstadt des Highlight-Hafens Straßburg (Strasbourg). Die bedeutende Großstadt im Elsass versteht sich – nicht zuletzt aufgrund zahlreicher europäischer Institutionen wie dem Europarat, dem Europaparlament und dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte – als „Hauptstadt Europas“. Im Jahr 12 v. Chr. wurde Straßburg unter dem Namen Argentoratum („Silberburg“) von dem römischen Feldherrn Drusus als militärischer Außenposten gegründet, in der Nähe einer bestehenden gallischen Siedlung. Bereits zur Römerzeit lag das Zentrum von Argentoratum auf der Illinsel – dem Ort, an dem sich auch heute noch das Herz der Stadt befindet. Die gut erhaltene historische Altstadt Grande Île ist von malerischen Gassen und Fachwerkhäusern. Seit 1988 gehört sie zum UNESCO-Weltkulturerbe.Das zwischen 1176 und 1439 errichtete Straßburger Münster (Cathédrale Notre-Dame), das Wahrzeichen der Stadt, zählt zu den bedeutendsten Kathedralen der europäischen Architekturgeschichte. Ein besonderes Highlight ist die kunstvoll gestaltete astronomische Uhr. Auch der Münsterplatz selbst ist sehenswert – umgeben von vier- bis fünfgeschossigen Fachwerkhäusern, darunter das berühmte, reich verzierte Kammerzellhaus. Neben zahlreichen weiteren Baudenkmälern gehört die protestantische Thomaskirche (Église Saint-Thomas) zu den kulturgeschichtlich und architektonisch bedeutendsten Kirchen der Stadt. Sie beherbergt Grabdenkmäler aus der Zeit von 1130 bis 1850, darunter den reich verzierten romanischen Sarkophag des Bischofs Adeloch (1130) und das spätbarocke Mausoleum des Marschalls Hermann Moritz von Sachsen (1777), ein Werk des Pariser Bildhauers Jean-Baptiste Pigalle.
Ab 1562 wurde der Kaiser auch in Frankfurt gekrönt, als letzter 1792 der Habsburger Franz II. Die Wahl- und Krönungsstätte war der Kaiserdom St. Bartholomäus. Der Königsweg führte als Prozessionsstrecke eines neu gekrönten Kaisers zum gotischen Rathaus („Römer“), das heute das Wahrzeichen der Stadt ist. In der wieder aufgebauten Frankfurter Altstadt befinden sich eben diese wichtigen Gebäude, heute als drei der Hauptsehenswürdigkeiten Frankfurts. Die Altstadt Frankfurts ist vor allem durch den 2. Weltkrieg stark zerstört worden. Heute ist das Stadtbild mehrheitlich von moderner Architektur und Wolkenkratzern bestimmt, die die vor allem Frankfurts Bedeutung in Wirtschaft und als Verkehrsknotenpunkt unterstreicht, doch es sind auch Bezirke aus der Gründerzeit erhalten. Der Frankfurter Stadtwald ist einer der größten Stadtwälder Deutschlands.
Koblenz liegt am Deutschen Eck, an der Mündung der Mosel in den Rhein. Diese Lage beschreibt auch der ursprüngliche lateinische Name Confluentes (dt.: die Zusammenfließenden). Koblenz gehört zu den ältesten Städten Deutschlands mit dem von den Römern gegründeten Kastell Confluentes im heutigen Altstadtgebiet und einem weiteren Kastell Niederberg, das in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen wurde. Im 5. Jahrhundert wurde Koblenz von den Franken erobert, die hier einen Königshof begründeten. In der Herrschaft der Erzbischöfe und Kurfürsten von Trier erlebte Koblenz eine Blütezeit, die sich in Kirchen- und Burgenbau zeigt. Zu den Highlights gehören die Festung Ehrenbreitstein, Schloss Stolzenfels und das Kurfürstliche Schloss. Als das älteste Kirchengebäude von Koblenz gilt die von 817 bis 836 errichtete Basilika St. Kastor. Ihre Bedeutung liegt außerdem in ihrem umfassend erhaltenen romanischen Baubestand und der überlieferten Ausstattung. Sehenswert sind auch die Liebfrauenkirche und die Florinskirche aus dem 12. Jh., sie prägen die Silhouette der Stadt. Im Jahre 2004 wurde in Lützel die Tahir-Moschee als erster muslimischer Sakralbau errichtet. Als Wahrzeichen der Stadt gelten das Deutsche Eck, die Landzunge an der Mündung der Mosel in den Rhein, der Schängelbrunnen und die Balduinbrücke aus dem 14. Jh.