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Köln liegt am Rhein in der Kölner Bucht und ist mit über einer Million Einwohnern die größte Stadt Nordrhein-Westfalens. Ihre Lage machte sie zu einem wichtigen Handelszentrum mit großem Binnenhafen. Die Stadt blickt auf eine rund 2.000-jährige Geschichte zurück, beginnend mit der römischen Colonia Claudia Ara Agrippinensium. Spuren dieser Zeit sind im Römisch-Germanischen Museum zu sehen.Das Wahrzeichen ist der Kölner Dom, dessen Grundstein 1248 gelegt wurde. Nach jahrhundertelanger Bauzeit wurde er 1880 vollendet und ist mit fast 160 Metern eines der höchsten Kirchengebäude der Welt. Die gotische Architektur, die Glasmalereien und der Dreikönigsschrein ziehen Besucher aus aller Welt an. Die Altstadt mit Heumarkt, Alter Markt und schmalen Gassen bietet historische Fassaden, teils mit Schandmasken geschmückt. Entlang der Rheinpromenade liegen der Rheingarten und der Rheinpark. Die Hohenzollernbrücke mit ihren Liebesschlössern führt auf die andere Rheinseite. Das 4711-Haus erzählt die Geschichte des Kölnisch Wassers. Kulturell bieten das Museum Ludwig und das Wallraf-Richartz-Museum bedeutende Sammlungen.
Antwerpen im Norden Belgiens liegt an der Scheldemündung in die Nordsee und zählt mit seinem Seehafen zu den größten Europas. Weltweit bekannt ist die Stadt als Zentrum des Diamantenhandels. Neben der „Diamond Square Mile“ lockt eine sehenswerte Altstadt mit dem Grote Markt, dem Herzstück der Stadt seit dem Mittelalter. Hier steht auch die Liebfrauenkathedrale, deren 123 Meter hoher Turm zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt. Im Inneren sind Werke von Peter Paul Rubens zu sehen, dessen ehemaliges Wohn- und Atelierhaus, das Rubenshaus, ebenfalls besichtigt werden kann.Antwerpen blickt auf eine reiche Geschichte zurück: urkundlich erwähnt 726, erlebte es seine Blüte im 14.-16. Jahrhundert als Handels- und Kulturmetropole. Ein Besuch führt auch in den Vlaeykensgang, eine schmale historische Gasse mit Galerien und Antiquitätengeschäften, sowie zu den „Ruien“, den einst offenen Grachten der Stadt. Museen wie das Druckereimuseum Plantin-Moretus oder das MAS im Hafenviertel „Eilandje“ bereichern den Aufenthalt. Für Spaziergänge bieten sich das elegante Viertel „Het Zuid“ und die Einkaufsgassen der Altstadt an.
Rotterdam liegt im Rhein-Maas-Delta an der Mündung des Rheins in die Nordsee. Der Fluss Nieuwe Maas, ein Hauptarm des Deltas, teilt die Stadt in Nord und Süd. Das Zentrum befindet sich am nördlichen Ufer. Mit etwa 700.000 Einwohnern besitzt Rotterdam nicht nur den größten Seehafen Europas, sondern ist auch ein bedeutender kultureller und wirtschaftlicher Knotenpunkt der Niederlande.Gegründet wurde die Stadt 1230 an einem Damm über die Rotte, daher der Name Rotterdam. Anfangs ein Fischerdorf, entwickelte sich die Stadt durch ihre günstige Lage schnell zu einem wichtigen Handelsplatz. Der Bau des Nieuwe Waterwegs im 19. Jahrhundert stärkte den Hafen weiter. Im Zweiten Weltkrieg wurde die Innenstadt weitgehend zerstört, doch bedeutende Gebäude wie das Rathaus und die gotische Laurenskerk blieben erhalten. Der anschließende Wiederaufbau prägte das moderne Stadtbild. Wahrzeichen wie die Erasmusbrücke („der Schwan“), die Kubushäuser oder der Aussichtsturm Euromast zeigen Rotterdams moderne Architektur. Der Museumspark mit dem Museum Boijmans van Beuningen, der Kunsthal und dem Naturhistorischen Museum bietet ein vielfältiges Kulturangebot. Im Stadtteil Delfshaven erinnert historisches Flair mit Windmühlen an vergangene Zeiten.
Amsterdam ist die Hauptstadt der Niederlande und mit über 900.000 Einwohnern eine der größten Städte des Landes. Sie ist bekannt für ihre malerischen Grachten, historischen Gebäude und weltberühmten Museen. Ein Landgang in Amsterdam bietet eine Fülle von Eindrücken, die sich bequem an einem Tag erleben lassen. Das Stadtbild wird von den Grachten geprägt, die zum UNESCO-Welterbe gehören. Ein Spaziergang entlang der Kanäle oder eine Bootsfahrt bietet die Möglichkeit, die typischen Kaufmannshäuser aus dem 17. Jahrhundert aus nächster Nähe zu betrachten. Besonders der Grachtengürtel rund um die Prinsengracht, Herengracht und Keizersgracht zeigt das historische Amsterdam.Im Rijksmuseum hängen Werke von Rembrandt, Vermeer und anderen Meistern des Goldenen Zeitalters. In unmittelbarer Nähe liegt das Van Gogh Museum mit der weltweit größten Sammlung seiner Werke. Wer sich für moderne Kunst interessiert, findet im Stedelijk Museum beeindruckende Exponate.
Die Innenstadt von Amsterdam ist ein Paradies für Spaziergänger. Der Dam mit dem Königspalast und die belebte Einkaufsstraße Kalverstraat bieten einen Eindruck von Amsterdams moderner Seite. Für einen ruhigeren Moment empfiehlt sich der Begijnhof, ein historischer Innenhof mit kleinen Häusern und einer Kapelle.
Koblenz liegt am Deutschen Eck, an der Mündung der Mosel in den Rhein. Diese Lage beschreibt auch der ursprüngliche lateinische Name Confluentes (dt.: die Zusammenfließenden). Koblenz gehört zu den ältesten Städten Deutschlands mit dem von den Römern gegründeten Kastell Confluentes im heutigen Altstadtgebiet und einem weiteren Kastell Niederberg, das in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen wurde. Im 5. Jahrhundert wurde Koblenz von den Franken erobert, die hier einen Königshof begründeten. In der Herrschaft der Erzbischöfe und Kurfürsten von Trier erlebte Koblenz eine Blütezeit, die sich in Kirchen- und Burgenbau zeigt. Zu den Highlights gehören die Festung Ehrenbreitstein, Schloss Stolzenfels und das Kurfürstliche Schloss. Als das älteste Kirchengebäude von Koblenz gilt die von 817 bis 836 errichtete Basilika St. Kastor. Ihre Bedeutung liegt außerdem in ihrem umfassend erhaltenen romanischen Baubestand und der überlieferten Ausstattung. Sehenswert sind auch die Liebfrauenkirche und die Florinskirche aus dem 12. Jh., sie prägen die Silhouette der Stadt. Im Jahre 2004 wurde in Lützel die Tahir-Moschee als erster muslimischer Sakralbau errichtet. Als Wahrzeichen der Stadt gelten das Deutsche Eck, die Landzunge an der Mündung der Mosel in den Rhein, der Schängelbrunnen und die Balduinbrücke aus dem 14. Jh.
Speyer liegt in der Oberrheinischen Tiefebene an der Mündung des Speyerbachs in den Rhein, etwa 20 km südlich von Ludwigshafen/Mannheim. Die Nähe zum Rhein zog schon in vorgeschichtlicher Zeit die Menschen an, wie zahlreiche archäologische Funde bezeugen. Vor den Römern, die um 10 v. Chr. ein Lager dort errichteten, siedelten dort die Kelten. 505 wurde Speyer Teil des fränkischen Königreiches und erhielt im Rahmen der Reorganisation der Verwaltung romanisierte Bischöfe und Beamte. Die Stadt wird unter dem Namen Spira im 6. Jh. erstmals erwähnt. Im Mittelalter wuchs Speyer als bedeutendes geistliches Zentrum heran, mit Bischofssitz und Dom, dessen Krypta die Grablege der bedeutenden Könige der Salierzeit wie Heinrich III. und Heinrich IV. enthält.
Der Dom zu Speyer, der 1030 begonnen wurde und als das größte romanische Bauwerk der Welt in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen wurde, gehört zu den typischen Sehenswürdigkeiten der Stadt; Ausgrabungsfunde aus dem Dom werden u. a. im benachbarten historischen Museum der Pfalz ausgestellt. Die Altstadt glänzt mit zahlreichen historischen Gebäuden wie dem noch erhaltenen Stadttor Altpörtel mit einer Ausstellung über die Geschichte der Stadtbefestigung Speyers. Speyer verfügte auch über eine bedeutende jüdische Gemeinde im Mittelalter und der frühen Neuzeit, aus dieser Zeit stammt das älteste rituelle jüdische Bad Deutschlands, aus dem 12. Jh., im „Judenhof“. Die Stadt bietet zahlreiche Sehenswürdigkeiten und Museen, besonders empfehlenswert sind das historische Museum der Pfalz und das Technikmuseum Speyer.
Am deutschen Rheinufer gelegen, ist Kehl die Nachbarstadt des Highlight-Hafens Straßburg (Strasbourg). Die bedeutende Großstadt im Elsass versteht sich – nicht zuletzt aufgrund zahlreicher europäischer Institutionen wie dem Europarat, dem Europaparlament und dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte – als „Hauptstadt Europas“. Im Jahr 12 v. Chr. wurde Straßburg unter dem Namen Argentoratum („Silberburg“) von dem römischen Feldherrn Drusus als militärischer Außenposten gegründet, in der Nähe einer bestehenden gallischen Siedlung. Bereits zur Römerzeit lag das Zentrum von Argentoratum auf der Illinsel – dem Ort, an dem sich auch heute noch das Herz der Stadt befindet. Die gut erhaltene historische Altstadt Grande Île ist von malerischen Gassen und Fachwerkhäusern. Seit 1988 gehört sie zum UNESCO-Weltkulturerbe.Das zwischen 1176 und 1439 errichtete Straßburger Münster (Cathédrale Notre-Dame), das Wahrzeichen der Stadt, zählt zu den bedeutendsten Kathedralen der europäischen Architekturgeschichte. Ein besonderes Highlight ist die kunstvoll gestaltete astronomische Uhr. Auch der Münsterplatz selbst ist sehenswert – umgeben von vier- bis fünfgeschossigen Fachwerkhäusern, darunter das berühmte, reich verzierte Kammerzellhaus. Neben zahlreichen weiteren Baudenkmälern gehört die protestantische Thomaskirche (Église Saint-Thomas) zu den kulturgeschichtlich und architektonisch bedeutendsten Kirchen der Stadt. Sie beherbergt Grabdenkmäler aus der Zeit von 1130 bis 1850, darunter den reich verzierten romanischen Sarkophag des Bischofs Adeloch (1130) und das spätbarocke Mausoleum des Marschalls Hermann Moritz von Sachsen (1777), ein Werk des Pariser Bildhauers Jean-Baptiste Pigalle.
Das bedeutendste Bauwerk und Wahrzeichen der Stadt ist der Mainzer Dom. Er wurde unter Erzbischof Willigis (975–1011) errichtet und diente unter anderem im Mittelalter als Schauplatz für Krönungen und Reichstage. Als Höhepunkt von Mainz gilt die Zeit als Freie Stadt (bis 1462), eine zweite Blütezeit, vor allem in der Architektur, lag in der Barockzeit mit repräsentativen bauten, die bis heute das Stadtbild prägen. Um die Augustinerstrasse herum befindet sich die Altstadt mit ihren verwinkelten Straßen und Gassen zwischen Fachwerkhäusern. Nach starker Zerstörung im 2. Weltkrieg wurden die wichtigsten Gebäude wiedererrichtet, wie die barocken Adelspaläste am Schillerplatz.
Rüdesheim am Rhein liegt im Südwesten des Rheingau-Taunus-Kreises am Fuß des Taunusgebirges. Die Region wurde bereits in keltischer Zeit besiedelt. Im 1. Jahrhundert n. Chr. errichteten die Römer gegenüber, in Bingen, ein Kastell; auf dem heutigen Stadtgebiet Rüdesheims entstand ein Brückenkopf zum Limes. Seit dem 10. Jahrhundert war das Gebiet Teil des Mainzer Erzbistums. Der Weinbau, der hier schon in römischer Zeit betrieben wurde, ist ab dem 11. Jahrhundert urkundlich belegt und war über Jahrhunderte hinweg Grundlage für Wohlstand und Entwicklung.Besonders sehenswert ist die Altstadt mit der berühmten Drosselgasse, ihren Fachwerkhäusern, Weinstuben und engen Gassen. Der Adlerturm und Reste der Stadtbefestigung erinnern an die mittelalterliche Vergangenheit. In der Umgebung befinden sich mehrere Burgruinen, darunter die Burg Ehrenfels und die romantische Burgruine Rheinstein. Seit 2002 gehört Rüdesheim gemeinsam mit dem Oberen Mittelrheintal zum UNESCO-Welterbe. Hoch über der Stadt thront das Niederwalddenkmal mit der monumentalen Germania-Figur – ein nationales Symbol aus dem 19. Jahrhundert. Es ist mit der Seilbahn erreichbar und bietet einen beeindruckenden Ausblick über das Rheintal und die umliegenden Weinberge.
Köln liegt am Rhein in der Kölner Bucht und ist mit über einer Million Einwohnern die größte Stadt Nordrhein-Westfalens. Ihre Lage machte sie zu einem wichtigen Handelszentrum mit großem Binnenhafen. Die Stadt blickt auf eine rund 2.000-jährige Geschichte zurück, beginnend mit der römischen Colonia Claudia Ara Agrippinensium. Spuren dieser Zeit sind im Römisch-Germanischen Museum zu sehen.Das Wahrzeichen ist der Kölner Dom, dessen Grundstein 1248 gelegt wurde. Nach jahrhundertelanger Bauzeit wurde er 1880 vollendet und ist mit fast 160 Metern eines der höchsten Kirchengebäude der Welt. Die gotische Architektur, die Glasmalereien und der Dreikönigsschrein ziehen Besucher aus aller Welt an. Die Altstadt mit Heumarkt, Alter Markt und schmalen Gassen bietet historische Fassaden, teils mit Schandmasken geschmückt. Entlang der Rheinpromenade liegen der Rheingarten und der Rheinpark. Die Hohenzollernbrücke mit ihren Liebesschlössern führt auf die andere Rheinseite. Das 4711-Haus erzählt die Geschichte des Kölnisch Wassers. Kulturell bieten das Museum Ludwig und das Wallraf-Richartz-Museum bedeutende Sammlungen.