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Das Stadt- und Schifffahrtsmuseum verteilt sich auf mehrere Orte. Die „Kieler KulturSpuren“ führen zu Kunstwerken und Baugeschichte im Stadtraum und zeigen Kiels enge historische Verbindung zu Dänemark. Am Schleusengelände in Kiel-Holtenau lassen sich Teile des alten Eider-Kanals entdecken, dem Vorgänger des Nord-Ostsee-Kanals. Der Botanische Garten der Universität zeigt Pflanzen aus Küstenregionen, Gebirgen und tropischen Klimazonen. In der Altstadt stehen das Kieler Kloster und die Nikolaikirche, vor der die Skulptur „Geistkämpfer“ von Ernst Barlach steht. Das Kieler Rathaus mit seinem über 100 Meter hohen Turm prägt die Silhouette. Die Stadtstrände Falckenstein und Schilksee liegen etwas außerhalb.
Nördlich von Schottland liegen die Orkney Inseln in der Nordsee. Auf der Hauptinsel Mainland befindet sich mit Kirkwall das Zentrum der Inselgruppe. Die Stadt mit rund 7.000 Einwohnern liegt auf einer schmalen Landenge zwischen zwei Buchten und besitzt den wichtigsten Hafen der Orkneys. Erste Siedlungen sind bereits aus der späten Jungsteinzeit belegt. Besonders eindrucksvoll ist das gut erhaltene Steinzeitdorf Skara Brae mit angeschlossenem Besucherzentrum. In späterer Zeit diente Kirkwall als Stützpunkt der Wikinger, die von den Orkneys aus ihre Seeverbindungen in verschiedene Richtungen unterhielten. 1468 kamen die Inseln zu Schottland, Kirkwall wurde Verwaltungszentrum.Im Stadtbild ragt die St.-Magnus-Kathedrale hervor, errichtet im 12. Jahrhundert aus rotem Sandstein. Im Inneren stützen mächtige normannische Säulen das Kirchenschiff. Gleich daneben befinden sich die Ruinen des Bischofspalasts aus dem 13. Jahrhundert und der Earl’s Palace, ein Renaissancebau aus dem frühen 17. Jahrhundert. Das Tankerness House Museum zeigt archäologische und stadtgeschichtliche Funde. Am westlichen Stadtrand liegt das Grain Earth House aus der Eisenzeit. In der Umgebung befinden sich die neolithischen Stones of Stenness, deren Monolithe wahrscheinlich rituellen Zwecken dienten.
Zu den eindrucksvollsten Gebäuden gehört die Hallgrímskirkja, ein expressionistischer Bau mit Anklängen an isländische Landschaftsformen. Das Opern- und Konzerthaus Harpa fällt durch seine Glasfassade auf, die das Licht des Nordens spiegelt. Die „Perle“ von Reykjavik ist ein Warmwasserspeicher mit gläserner Kuppel, künstlichem Geysir und Aussichtsplattform. Darin befindet sich auch ein Museum mit Gletscher-Modell und Planetarium. Auf der kleinen Halbinsel Grandis gibt es Läden mit isländischem Design und Angebote aus der lebendigen Foodszene. Auch das Nationalmuseum, das Schifffahrtsmuseum und das Walmuseum zeigen Einblicke in Natur und Geschichte der Insel.
Akureyri liegt am Fjord Eyjafjörður, umgeben von hohen Bergen wie dem Súlur, und nur etwa 50 Kilometer südlich des Polarkreises. Die Stadt ist ein idealer Ausgangspunkt für Ausflüge zu den Wasserfällen Goðafoss und Aldeyjarfoss, zum vulkanreichen See Mývatn oder nach Húsavík, um Wale zu beobachten. Im Stadtzentrum prägt die Akureyrarkirkja mit Reliefs von Ásmundur Sveinsson und historischen Glasfenstern das Bild. Auch die moderne Glerárkirkja mit ihren farbigen Fenstern lohnt einen Besuch.Für Kunstinteressierte bietet das Kunstmuseum in einer ehemaligen Molkerei wechselnde Ausstellungen, während der Botanische Garten Lystigarður Akureyrar hoch über dem Fjord mehr als 6.000 Pflanzenarten aus aller Welt zeigt. Die Lage am tief eingeschnittenen Fjord und die Nähe zu Islands nördlicher Natur machen Akureyri zu einem lohnenden Ziel für Besucher, die die Mischung aus lebendiger Stadt und arktischer Landschaft schätzen.
Longyearbyen, Hauptort der norwegischen Inselgruppe Spitzbergen, liegt in einem von Bergen umgebenen Tal direkt am Meer. 1906 gründete der US-Unternehmer John Munroe Longyear hier eine Bergbausiedlung, die lange vom Kohleabbau lebte. Heute prägen Tourismus und Forschung das Leben, doch Relikte der Vergangenheit wie die stillgelegten, unter Schutz stehenden Grubenseilbahnen ziehen sich noch immer durch den Ort.Das Svalbard Museum vermittelt eindrucksvoll die Geschichte der Arktis, des Bergbaus und der Tierwelt, während das North Pole Expedition Museum von den wagemutigen Versuchen berichtet, den Pol aus der Luft zu erreichen. Die Svalbard Kirche, nach dem Zweiten Weltkrieg mit roter Holzfassade wiederaufgebaut, gilt als die zweitnördlichste Kirche der Welt und beeindruckt durch ihre schlichte Innengestaltung. Wer den Platåberg besteigt, wird mit einem weiten Blick über Longyearbyen, die umliegenden Gipfel und den Fjord belohnt – ein Panorama, das die besondere Lage dieses arktischen Ortes deutlich macht.
Honningsvåg auf der Insel Magerøya ist der wichtigste Hafen für Ausflüge zum Nordkap und liegt in einer geschützten Bucht der Barentssee, umrahmt von kargen Bergen. Aus dem Fischerdorf entwickelte sich im 20. Jahrhundert eine kleine Stadt, die heute für viele Reisende das Tor zu einem der bekanntesten Ziele Nordeuropas ist. Das Nordkap erhebt sich 307 Meter hoch über dem Eismeer und gilt als der nördlichste mit dem Fahrzeug erreichbare Punkt Europas. Hier steht der ikonische Metallglobus, der als Symbol für den äußersten Norden zu einem der meistfotografierten Motive Norwegens geworden ist. Bei klarem Wetter lässt sich in den Sommermonaten von dieser steilen Klippe aus die Mitternachtssonne bewundern.Das in den Felsen gebaute Besucherzentrum zeigt Ausstellungen zur Natur- und Kulturgeschichte, einen Panoramafilm, eine kleine Kapelle sowie Souvenirläden und Gastronomie mit Blick auf die Barentssee.In Honningsvåg säumt die Einkaufsstraße den Hafen. Die neogotische Kirche von 1885 ist das einzige Gebäude, das den Zweiten Weltkrieg unversehrt überstand. Am Kai erinnert eine lebensgroße Statue an den Bernhardiner „Bamse“, der im Krieg als offizielles Besatzungsmitglied der norwegischen Marine galt.
Honningsvåg auf der Insel Magerøya ist der wichtigste Hafen für Ausflüge zum Nordkap und liegt in einer geschützten Bucht der Barentssee, umrahmt von kargen Bergen. Aus dem Fischerdorf entwickelte sich im 20. Jahrhundert eine kleine Stadt, die heute für viele Reisende das Tor zu einem der bekanntesten Ziele Nordeuropas ist. Das Nordkap erhebt sich 307 Meter hoch über dem Eismeer und gilt als der nördlichste mit dem Fahrzeug erreichbare Punkt Europas. Hier steht der ikonische Metallglobus, der als Symbol für den äußersten Norden zu einem der meistfotografierten Motive Norwegens geworden ist. Bei klarem Wetter lässt sich in den Sommermonaten von dieser steilen Klippe aus die Mitternachtssonne bewundern.Das in den Felsen gebaute Besucherzentrum zeigt Ausstellungen zur Natur- und Kulturgeschichte, einen Panoramafilm, eine kleine Kapelle sowie Souvenirläden und Gastronomie mit Blick auf die Barentssee.In Honningsvåg säumt die Einkaufsstraße den Hafen. Die neogotische Kirche von 1885 ist das einzige Gebäude, das den Zweiten Weltkrieg unversehrt überstand. Am Kai erinnert eine lebensgroße Statue an den Bernhardiner „Bamse“, der im Krieg als offizielles Besatzungsmitglied der norwegischen Marine galt.
Den besten Ausblick über die weite Landschaft und das Stadtbild Hammerfests erhält man vom 80 Meter hohen Aussichtspunkt Salen. Die Lutherische Kirche ragt mit ihrem spitzwinkeligen Dach seit 1961 in die Höhe; sie ist ein eindrucksvolles und unter Kennern bekanntes Beispiel für die klare und schlichte norwegische Architektur des 20. Jahrhunderts. Ein weiteres schönes und beliebtes Motiv für Erinnerungsfotos an Kreuzfahrten über Hammerfest ist der blaue Musikpavillon, der 1989 ganz im Stil der ursprünglichen Hammerfester Handwerkskunst erbaut wurde und das Stadtwappen mit seinem Eisbären zeigt, das an Hammerfest als Ausgangspunkt von Eisbärjagden erinnert. Das Wiederaufbaumuseum beschäftigt sich mit der dramatischen Zerstörung Hammerfests im Zweiten Weltkrieg und dem darauffolgenden Wiederaufbau. Im Eisbärenclub (The Royal and Ancient Polar Bear Society) in der Nähe des Hafens gibt es eine Ausstellung über die Geschichte der Stadt, das Eismeer und den Walfang zu besichtigen. Der Struve-Bogen wurde 1854 errichtet, um an ein gemeinsames Vermessungsprojekt von Norwegern, Russen und Schweden zu erinnern, bei dem erstmals der Erdkugelumfang errechnet worden ist.
Im Stadtzentrum stehen farbenfrohe Holzhäuser aus der Zeit des Jugendstils und Funktionalismus neben moderner Architektur. Prägende Wahrzeichen sind die Eismeerkathedrale mit ihrem spitzen Dach und Buntglasfenstern, die Tromsøbrücke und der 1.238 Meter hohe Tromsdalstinden. Das Erlebniszentrum Polaria beeindruckt durch seine an treibende Eisschollen erinnernde Architektur. Der Botanische Garten der Universität, der nördlichste seiner Art, zeigt arktisch-alpine Pflanzen aus aller Welt. Direkt vor den Toren der Stadt beginnt unberührte Wildnis. Eine Gondelfahrt mit der „Fjellheisen“ auf den Storsteinen eröffnet einen Panoramablick über Berge und Meer.
Zu den ältesten Bauwerken zählen die um 1130 entstandene Marienkirche mit Lübecker Altar, die Domkirche St. Olav, die Festung Bergenhus und die Håkonshalle. Natur- und Tierfreunde besuchen das Aquarium mit Seehunden, Schildkröten, Krokodilen und Pinguinen. Ein Ausflug nach Troldhaugen führt zum Edvard-Grieg-Museum am See Nordåsvannet, wo Wohnhaus, Gartenhütte und Konzertsaal Einblicke in das Leben des Komponisten geben.
Das Stadt- und Schifffahrtsmuseum verteilt sich auf mehrere Orte. Die „Kieler KulturSpuren“ führen zu Kunstwerken und Baugeschichte im Stadtraum und zeigen Kiels enge historische Verbindung zu Dänemark. Am Schleusengelände in Kiel-Holtenau lassen sich Teile des alten Eider-Kanals entdecken, dem Vorgänger des Nord-Ostsee-Kanals. Der Botanische Garten der Universität zeigt Pflanzen aus Küstenregionen, Gebirgen und tropischen Klimazonen. In der Altstadt stehen das Kieler Kloster und die Nikolaikirche, vor der die Skulptur „Geistkämpfer“ von Ernst Barlach steht. Das Kieler Rathaus mit seinem über 100 Meter hohen Turm prägt die Silhouette. Die Stadtstrände Falckenstein und Schilksee liegen etwas außerhalb.