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Valletta, Maltas Hauptstadt, liegt auf der Halbinsel Monte Sciberras zwischen Grand Harbour und Marsamxett Harbour. Gegründet 1566 vom Großmeister Jean de la Valette, entstand die Stadt nach Plänen des italienischen Architekten Francesco Laparelli in streng rechtwinkligem Straßennetz und mit mächtigen Bastionen. Barocke Prachtbauten prägen das Bild, 1980 wurde Valletta als Gesamtmonument UNESCO-Weltkulturerbe.Zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten zählt die St. John’s Co-Cathedral aus dem 16. Jahrhundert, einst Mitresidenz des Erzbischofs und reich geschmückt im Inneren. Der Grandmaster’s Palace, früher Sitz des Malteserordens, ist heute Amtssitz des Präsidenten. Die Upper Barrakka Gardens bieten Aussicht auf den Hafen und den täglichen Salutkanonenschuss, die ruhigeren Lower Barrakka Gardens locken mit Denkmälern berühmter Malteser. Auch die Nationalbibliothek und die Casa Rocca Piccola, ein noch bewohntes Adelshaus, sind zugänglich. Wer gern bummelt, besucht den Il-Monti-Markt in der Merchants Street oder flaniert an der „Valletta Waterfront“ mit restaurierten Lagerhäusern und Blick auf die Hafeneinfahrt.
Katakolon liegt im Südwesten des Peloponnes, rund 30 Kilometer vom antiken Olympia entfernt. Olympia war seit dem 10. Jahrhundert v. Chr. besiedelt und entwickelte sich ab 776 v. Chr., dem Jahr der ersten Spiele zu Ehren des Zeus, zu einem bedeutenden religiösen Zentrum. Athleten aus der gesamten griechischen Welt und später aus dem Römischen Reich traten hier an, bis Kaiser Theodosius I. im Jahr 394 n. Chr. heidnische Rituale, wie auch die Spiele, verbot.Die Stätte, heute UNESCO-Weltkulturerbe, bewahrt eindrucksvolle Bauwerke. Der Heratempel aus dem 6. Jh. v. Chr. zählt zu den ältesten dorischen Tempeln Griechenlands; hier werden bis heute die Flammen für das Olympische Feuer entzündet. Der Zeustempel aus dem 5. Jh. v. Chr. beherbergte einst die über zwölf Meter hohe, vergoldete und mit Elfenbein verkleidete Zeus-Statue des Phidias, eines der sieben Weltwunder. Das Stadion bot etwa 45.000 Zuschauern Platz. Das Archäologische Museum zeigt Meisterwerke wie die Nike des Paionios und den Hermes von Olympia. Das Museum der Geschichte der antiken Olympischen Spiele vermittelt Einblicke in Sport und Wettkampf der Antike. Wanderwege wie der Galani-Pfad verbinden Ausgrabungen und Museen miteinander.
Athen und der nahe Hafen Piräus bilden heute einen fast durchgängig bebauten Großraum mit rund 3,5 Millionen Einwohnern. Die Stadt, benannt nach der Göttin der Weisheit, ist für ihre Akropolis bekannt, die seit 1986 zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt und über 150 Meter hoch das Stadtbild prägt. Einen besonders eindrucksvollen Blick darauf bietet die antike Agora, einst politisches Zentrum Athens. Dort sind bis heute bedeutende Bauwerke erhalten, darunter der Tempel der Athena, einer der besterhaltenen Griechenlands.Weitere Zeugnisse der Antike sind das Dionysostheater und das Panathinaiko-Stadion, Austragungsort der ersten Olympischen Spiele der Neuzeit 1896. Die Altstadt Plaka mit schmalen Gassen, die Fußgängerzone Ermou und das elegante Viertel Kolonaki laden zum Bummeln ein. Das Archäologische Nationalmuseum zeigt rund 11.000 Objekte aus der griechischen Antike, während das Benaki Museum Kunst und Geschichte aller Epochen vereint. Im Herzen Athens liegt der Nationalgarten, der ehemalige Schlossgarten, mit schattigen Wegen, Blumenbeeten, Wasseranlagen und dem Kongressgebäude Zappeion aus dem 19. Jahrhundert.
Rhodos, größte Insel der südlichen Ägäis, empfängt ihre Besucher mit einer abwechslungsreichen Landschaft aus schroffen Bergen, langen Stränden und reicher Vegetation. In der Hauptstadt, in der rund 50.000 Menschen leben, treffen zwei Welten aufeinander: die moderne Neustadt und die vollständig ummauerte Altstadt, seit 1988 UNESCO-Weltkulturerbe. Die Geschichte der Insel reicht bis in die frühe Antike zurück, als Rhodos durch seine Lage und seine Häfen zu einem bedeutenden Handelszentrum aufstieg. Berühmt wurde es für den Koloss von Rhodos, eines der sieben Weltwunder, der im 3. Jahrhundert v. Chr. bei einem Erdbeben zerstört wurde.Die Altstadt gliedert sich in einen oberen Teil aus der Ritterzeit mit Großmeisterpalast, Hospital und der von steinernen Fassaden gesäumten Ritterstraße, sowie einen unteren Teil, in dem mittelalterliche Bauwerke neben Moscheen und Bädern aus der türkischen Herrschaftszeit stehen. Der Großmeisterpalast, im 14. Jahrhundert errichtet, bietet neben seiner eindrucksvollen Architektur auch Ausstellungsräume. Im ehemaligen Hospital zeigt das Archäologische Museum Funde aus allen Epochen der Inselgeschichte. Oberhalb der Stadt liegt der Monte Smith mit der Akropolis von Rhodos. Zwischen Säulenresten, Tempeln, Stadion und Odeon bietet sich ein weiter Blick auf die Küste. Kleine Cafés, verwinkelte Gassen und autofreie Straßen laden in der Altstadt zum Flanieren ein, während die von Mauern umgebene Silhouette schon vom Meer aus ein markantes Bild abgibt.
Heraklion liegt an der nördlichen Küste von Kreta, ist die Hauptstadt und zugleich größte Stadt der Insel. Schon im Altertum war der Hafen attraktiv und die Siedlung hoch entwickelt, wie der Palast von Knossos zeigt, der aus der minoischen Zeit stammt. Seine Ruinen bieten sich noch heute für den kulturinteressierten Besucher zu einem Ausflug an, ihre roten Säulen sind Wahrzeichen Kretas. Zahlreiche Funde aus dieser und anderen Epochen des Altertums sind im archäologischen Museum ausgestellt. Heute wird die Kulisse der Küste durch die Festung Koules aus dem 16. Jh. geprägt, die wie die Altstadt ihre venezianischen Einflüsse verrät. Ihre Herzstadt ist der Morizinibrunnen, auch als Löwenbrunnen bekannt. Sehenswert sind auch die historische Stadtbibliothek “Vikelea” und der Stadtmarkt. Der Hafen von Heraklion verbindet einige Inseln mit dem Festland, wie die Insel Korfu und die Kykldeninseln wie z. B. Ios, Mykonos, Paros oder Santorini.
Civitavecchia liegt rund 70 Kilometer nordwestlich von Rom an der tyrrhenischen Küste und zählt etwa 50.000 Einwohner. Die Stadt ist als bedeutender Hafen bekannt und wird regelmäßig von Kreuzfahrtschiffen angelaufen. Ihre Ursprünge reichen bis in die etruskische Zeit zurück, der Hafen selbst geht auf einen Ausbau unter Kaiser Trajan im frühen 2. Jahrhundert n. Chr. zurück. Die heutige Bezeichnung, „alte Stadt“, erinnert an die Wiederbesiedlung nach den Zerstörungen durch Sarazenen im 9. Jahrhundert. Das Stadtgebiet erstreckt sich entlang der antiken Via Aurelia, zwischen den Flüssen Marangone und Mignone.Ziel vieler Landausflüge ist Rom, das sich mit zahlreichen herausragenden Bauwerken präsentiert. Der Petersdom mit der Kuppel Michelangelos, die Sixtinische Kapelle mit Fresken von Botticelli und Michelangelo, das Forum Romanum, das Kolosseum, die Spanische Treppe, der Pantheon und der Trevi-Brunnen gehören zu den meistbesuchten Sehenswürdigkeiten Europas. Wer sich auf eine der antiken oder barocken Routen durch die Stadt begibt, erhält einen umfassenden Eindruck von der geschichtlichen Tiefe der italienischen Hauptstadt. Für eine ruhigere Alternative bietet sich ein Abstecher ins nahegelegene Tarquinia an. Dort lassen sich etruskische Grabanlagen und das Museo Nazionale Tarquiniense besichtigen.