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San Juan ist die Hauptstadt Puerto Ricos und zählt rund 400.000 Einwohner. Die Hafenstadt an der Nordküste der Insel vereint moderne Stadtviertel mit einer gut erhaltenen Altstadt spanischer Prägung. Puerto Rico war schon vor mehr als 2.000 Jahren bewohnt, ehe 1493 Christoph Kolumbus hier landete. Die Spanier gründeten eine Siedlung und nannten sie Puerto Rico, während die Insel zunächst San Juan hieß – eine Namensvertauschung, die sich im 18. Jahrhundert einbürgerte. Prägend für das Stadtbild sind die Festungsanlagen aus der Kolonialzeit. El Morro mit seinen mächtigen Mauern aus dem 16. Jahrhundert bewacht die Hafeneinfahrt und bietet weite Ausblicke über Bucht und Altstadt. La Fortaleza, heute Amtssitz des Gouverneurs, wurde ebenfalls im 16. Jahrhundert errichtet und zählt zum UNESCO-Weltkulturerbe. Die Altstadt San Juans mit Kopfsteinpflastergassen, pastellfarbenen Fassaden und historischen Plätzen lädt zum Flanieren ein. Sehenswert ist auch die Kathedrale San Juan Bautista, deren Bau im 16. Jahrhundert begann. Sie gilt als zweitälteste katholische Kirche Amerikas. Museen, darunter das Museum für Geschichte Puerto Ricos, ergänzen das kulturelle Angebot. Botanisch Interessierte finden im Botanischen Garten eine vielfältige Orchideensammlung.
Málaga, die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz Andalusiens, liegt malerisch an der Costa del Sol zwischen den Gebirgen Montes de Málaga und Sierra de Mijas. Die Stadt blickt auf eine über 2800-jährige Geschichte zurück: Von phönizischen Seefahrern unter dem Namen „Malaka“ gegründet, prägten später Römer, Westgoten und vor allem die Mauren das Stadtbild. Zeugnisse dieser Vergangenheit sind das römische Theater sowie die maurischen Festungen La Alcazaba und Castillo de Gibralfaro. Letztere bieten spektakuläre Ausblicke über die Stadt bis hin zur afrikanischen Küste. Die Altstadt verzaubert mit barocken und klassizistischen Gebäuden, malerischen Gassen und der lebhaften Einkaufsstraße Calle Marqués de Larios.Málagas historische Bedeutung wird auch durch den berühmtesten Sohn der Stadt unterstrichen: Pablo Picasso. Sein Geburtshaus ist heute ein Museum mit wechselnden Ausstellungen. Die eindrucksvolle Kathedrale La Manquita vereint verschiedene Architekturstile und liegt unweit des modernen Hafenviertels mit seiner beliebten Uferpromenade. Der nahegelegene Strand Playa de la Malagueta ist ein lebendiger Treffpunkt. Wer es grüner mag, besucht die maurischen Gartenanlagen oder den romantischen Botanischen Garten La Concepción. Mit 14 Kilometern Strand, reicher Geschichte und lebendiger Kultur ist Málaga ein vielseitiges Ziel.
Barcelona ist als zweitgrößte Stadt Spaniens auch die Hauptstadt Kataloniens. Von den Kathargern oder Römern in vorchristlicher Zeit gegründet, wurde Barcelona jm 5. Jahrhundert n. Chr. Hauptstadt des Westgotischen Reiches. Im Jahr 801 wurde Barcelona unter Kaiser Karl dem Großen Teil des Frankenreiches – als Hauptstadt der Spanischen Mark. Im Zuge der Industrialisierung erlebte Barcelona Mitte des 19. Jahrhunderts als bedeutendste Industriestadt Spaniens einen großen Aufschwung. Völlig neue Attraktivität erlangte die katalonische Hauptstadt im Zuge der Vorbereitung zu den Olympischen Spielen im Jahre 1992.Die Sagrada Familia erhebt sich weithin sichtbar über dem Stadtteil Eixample. Der Bau der Basilika nach Plänen von Antoni Gaudí begann 1882 und ist bis heute nicht vollendet. Auch der Park Güell mit seiner berühmten Sitzbank und der Salamander-Fontäne wurde von Gaudí gestaltet. Eine weitere Aussicht bietet der Montjuïc mit dem Castell und dem Militärmuseum. Die Rambla verbindet den Plaça de Catalunya mit dem Hafen und ist von Straßenkünstlern, Läden und dem Markt La Boquería geprägt. Im gotischen Viertel stehen mittelalterliche Gebäude wie die Kathedrale der heiligen Eulàlia und die Plaça del Rei. Das Museu d’Història de Barcelona zeigt Funde aus der Römerzeit. Im Viertel El Born trifft historische Bausubstanz auf zeitgenössische Kunst. Der Passeig de Gràcia führt zur von Gaudí entworfenen Casa Milà, deren organische Formen sie unverwechselbar machen.