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Der jüngste Blickfang Hamburgs ist die Elbphilharmonie. Nach 16 Jahren Bauzeit wurde sie 2017 eröffnet. Der Konzertsaal mit außergewöhnlicher Akustik gehört ebenso dazu wie Wohnungen, ein Hotel und die öffentlich zugängliche Plaza zwischen Backsteinsockel und gläsernem Aufbau. Von dort bietet sich ein weiter Blick über den Hafen, die Speicherstadt und die HafenCity.Die Speicherstadt entstand zwischen 1883 und 1927 als Teil des Freihafens. Heute prägen Museen, das Miniatur Wunderland und kleine Läden das Bild der historischen Lagerhäuser. In unmittelbarer Nähe liegt die moderne HafenCity mit teils experimenteller Architektur. Auch die St. Pauli-Landungsbrücken sind rasch erreicht. Von hier starten Barkassen zu Rundfahrten durch den drittgrößten Hochseehafen Europas. Die Hauptkirche St. Michaelis steht erhöht über dem Hafen; vom 132 Meter hohen Turm öffnet sich ein weiter Blick über Stadt und Strom.
Zwischen Speicherstadt und Rathaus liegt das Kontorhausviertel mit expressionistischen Klinkerbauten der 1920er Jahre. Bekanntestes Gebäude ist das Chilehaus mit seiner spitzen Stirnseite. In Rathausnähe führen Passagen und Einkaufsstraßen wie der Neue Wall zur Binnenalster mit ihrer markanten Fontäne. Wer Ruhe sucht, findet sie im weitläufigen Park Planten un Blomen.
Lissabon liegt an der Mündung des Tejo in den Atlantik und erstreckt sich über sieben Hügel. Die Hafenstadt war bereits phönizisch, wurde 1256 Hauptstadt Portugals und erlebte um 1500 eine Blüte als Zentrum des Welthandels. Gold- und Diamantenfunde in Brasilien brachten im 17. Jahrhundert neuen Wohlstand. Das Erdbeben von 1755 zerstörte große Teile der Stadt. Der Wiederaufbau prägte das Bild der Unterstadt Baixa mit ihren breiten, rechtwinkligen Straßen rund um die Rua Augusta. Die Burg São Jorge entstand vor dem 11. Jahrhundert und wurde später mehrfach ausgebaut. Auch Reste römischer Bauten sind auf ihrem Gelände erhalten.Das Wahrzeichen Lissabons, der Torre de Belém, diente Seefahrern als Orientierungspunkt bei der Ankunft. Der Turm ist über eine Brücke zugänglich. In direkter Nähe befindet sich das Mosteiro dos Jerónimos, ein Kloster mit aufwendiger Steinmetzkunst, Fresken und dem Grab von Vasco da Gama. Hier befinden sich auch das Archäologische Museum und das Marinemuseum. Die historische Tramlinie 28 durchquert die Altstadt mit Fliesenfassaden, vorbei an der BasÃlica da Estrela und der Kathedrale Sé. Am Praça de D. Pedro IV, dem Rossio, steht eine Bronzestatue des Königs. Südlich der Altstadt überspannt die Brücke des 25. April den Tejo. Gleich daneben erhebt sich die Cristo-Rei-Statue mit weitem Blick über Fluss, Stadt und Meer. Sie wurde nach dem berühmten brasilianischen Vorbild erbaut und zählt mit ihrer 82 Meter hohen Plattform zu einem der beliebtesten Aussichtspunkte Lissabons.
Nach dem Erdbeben von 1960, das große Teile der Stadt zerstörte, entstand unter internationaler Mithilfe ein weitgehend neu gestaltetes Stadtbild, zu dem auch das sogenannte Schweizer Viertel gehört. Wahrzeichen ist die Kasbah, eine rund 400 Jahre alte Festung, die hoch über der Stadt einen weiten Blick über Bucht und Hafen bietet. Im Museum du Patrimoine Amazigh wird das kulturelle Erbe der Berber vorgestellt. Das Memoire d’Agadir dokumentiert das Erdbeben von 1960, umgeben vom palmenbestandenen Jardin d’Olhao. Der zentral gelegene Vogelpark mit Bächen und exotischen Arten ist ein beliebter Ort zum Flanieren. Besonders bekannt ist Agadir für seine langen, feinsandigen Strände, die zu Spaziergängen und entspanntem Verweilen am Meer einladen.
Arrecife liegt an der Ostküste Lanzarotes und ist mit rund 60.000 Einwohnern die größte Stadt der Insel. Sie entstand aus einem kleinen Fischerdorf, dessen Boote sich einst hinter schwarzen Lavafelsen – den „arrecifes“ – vor Piraten versteckten. Heute ist Arrecife das politische und wirtschaftliche Zentrum der Insel. Schon im 15. Jahrhundert wurde der Ort als Zwischenstation im Handel zwischen Europa und Amerika genutzt, was zur Errichtung mehrerer Festungen führte. Zwei davon sind heute bedeutende Sehenswürdigkeiten.
Das Castillo de San Gabriel liegt auf einer kleinen vorgelagerten Insel und ist über eine Brücke zu Fuß erreichbar. Im Inneren befindet sich ein ethnografisches Museum. Das etwas höher gelegene Castillo de San José wurde im 18. Jahrhundert errichtet und in den 1970er-Jahren durch den Künstler César Manrique zum Museum für zeitgenössische Kunst umgestaltet. Auch der Stadtkern bietet interessante Bauwerke, darunter die Kirche San Ginés mit barocken und klassizistischen Elementen. Die Fußgängerzone Calle Real lädt zum Bummeln ein, der nahegelegene Park José Ramirez Cerda bietet Meerblick. Wer Arrecife auf einem Landausflug erkundet, trifft auf eine Mischung aus maritimer Vergangenheit, städtischem Leben und kunstvoller Gestaltung.
Die Kongress- und Konzerthalle Auditorio de Tenerife ist das moderne Wahrzeichen von Santa Cruz und fällt durch eine außergewöhnliche Bauweise auf. Gebäude aus der Zeit der spanischen Kolonialisierung der Kanarischen Inseln prägen die Altstadt. Hervorzuheben ist auch die Kirche Iglesia de Nuestra Señora de la Conceptión, die im 17. Jahrhundert auf den Überresten einer Kapelle mit fünf Kirchenschiffen und einem achteckigen Turm erbaut wurde. Auch die Mariä-Empfängnis-Kirche und der Palast de Carta aus dem 18. Jahrhundert, der barocke und klassizistische Elemente vereint, sind sehenswert. Ein besonders beliebter Hotspot ist die Festung Castillo de San Juan, die im 17. Jahrhundert aus Vulkangestein erbaut wurde.
Aufgrund seiner dichten Bepflanzung wird der knapp sieben Hektar große Parque Garcia Sanabria als grüne Lunge der Stadt bezeichnet. Hier wachsen Palmen, riesige Kakteen und herrliche Blütenpflanzen. Ein weiterer Park, der Parque Maritimo, verfügt über Schwimmbäder und einen direkten Zugang zum Meer – von hier kann man auch die beiden 120 Meter hohen Tower Las Torres de Santa gut erkennen, die höchsten Gebäude der Kanarischen Inseln. Die beliebte Einkaufsstraße in Santa Cruz ist die Calle Castillo. Wer einen echten kanarischen Markt besuchen möchte, hat die Gelegenheit, die Markthalle Nuestra Señora de Africa zu besuchen. Zum Flanieren und um einen kühlen Drink zu sich zu nehmen, ist die Ramla de Santa Cruz empfehlenswert.
In der Casa de Cultura sind Kunsthandwerksläden in einer ehemaligen Haftanstalt untergebracht. Der Mercado de São José, ein überdachter Markt im Zentrum, bietet regionale Spezialitäten und Souvenirs. Moderne Kultur bietet das Instituto Ricardo Brennand, ein Schlossbau mit Museum, Galerie und Gartenanlage. Das Museu do Homem do Nordeste widmet sich der Kulturgeschichte der Region. In Jiquiá steht der letzte erhaltene Zeppelin-Ankermast Südamerikas. Nahe Recife lockt die Stadt Olinda mit ihrem farbenfrohen Altstadtkern, der zum UNESCO Weltkulturerbe zählt.
Die Anfänge der Stadt gehen auf eine alte Zuckerfabrik aus dem 19. Jahrhundert zurück. Mit deren Eröffnung begann in Maceió der Export von Zucker. Später folgten Tabak, Kokosnüsse, Leder und verschiedene Gewürze. Der daraus resultierende Wohlstand ermöglichte es, dass die Siedlung 1815 zur Gemeinde ernannt wurde. Diese verzeichnete ein kontinuierliches Wirtschaftswachstum, weshalb sie bereits 1839 zur Hauptstadt des Staates Alagoas aufstieg.
Zu den berühmtesten Stränden von Maceió zählt der Ponta Verde. Der weiße Sandstrand mit grünen Palmen erstreckt sich entlang einer ins Meer ragenden Landzunge. Die Riffe bilden hier natürliche Becken, die ein geschütztes Umfeld zum Baden bieten. Das gilt insbesondere für das Gebiet rund um den Leuchtturm. Darüber hinaus verfügt der Ponta Verde über eine gute Infrastruktur mit Verkaufsständen, Live-Musik, Bars, Restaurants und Hotels. In Maceiós Altstadt können Urlauber eine Reihe historischer Bauwerke bewundern. Dazu gehören die Kathedrale "Unserer Lieben Frau der Freuden" aus dem Jahr 1840, das Deodoro-Theater, der Stadtmarkt, das Museum des Historischen Instituts und der Floriano Peixoto-Palast. Als eines der ältesten und beliebtesten Feste von Maceió gilt die am Johannistag stattfindende Festa Junina. Während des heimischen Sommers kann man hier zur Wintersonnenwende der südlichen Halbkugel über fünfzehn Tage hinweg Lagerfeuer, Feuerwerke und Volkstänze erleben.
In der Unterstadt lädt der Mercado Modelo zu einem Bummel durch Marktstände mit Kunsthandwerk ein. Entlang der Küste liegen zahlreiche Strände, besonders bekannt ist der Praia Farol da Barra mit seinem Leuchtturm. Ein kultureller Höhepunkt ist die ehemalige Zuckermühle Quinta do Unhão. In dem Gebäudeensemble befinden sich ein Museum für moderne Kunst und ein Restaurant mit Blick aufs Meer. Das Kunstmuseum von Bahia zeigt Werke zur Geschichte und Kultur der Region. Afro-brasilianische Einflüsse prägen die Küche und Musik der Stadt.
In der Unterstadt lädt der Mercado Modelo zu einem Bummel durch Marktstände mit Kunsthandwerk ein. Entlang der Küste liegen zahlreiche Strände, besonders bekannt ist der Praia Farol da Barra mit seinem Leuchtturm. Ein kultureller Höhepunkt ist die ehemalige Zuckermühle Quinta do Unhão. In dem Gebäudeensemble befinden sich ein Museum für moderne Kunst und ein Restaurant mit Blick aufs Meer. Das Kunstmuseum von Bahia zeigt Werke zur Geschichte und Kultur der Region. Afro-brasilianische Einflüsse prägen die Küche und Musik der Stadt.
Die Region um Ilhéus war vom 16. bis 18. Jahrhundert ein Zentrum des Zuckerrohranbaus, der von afrikanischen Sklaven durchgeführt wurde. Mehr als ein Drittel aller aus Afrika stammenden Sklaven gelangten nach Brasilien, zunächst meist nach Bahia, bevor sie zur Arbeit auf Plantagen in andere Landesteile verkauft wurden. Bahia war die letzte Provinz des Landes, die Brasilien beitrat.
Als bekanntestes Museum der Stadt gilt das Jorge Amado Haus. Hier verbrachte der berühmte Schriftsteller einen Teil seines Lebens. Heute beherbergt das Anwesen die Kulturstiftung von Ilhéus mit einem Zentrum, das dem Schriftsteller gewidmet ist und dessen Hauptziel die Förderung der lokalen Kultur ist. Zu den schönsten Stränden in Ilhéus zählt der kilometerlange Do Norte. Dieser wird von Kokospalmen gesäumt und ist von der üppigen Vegetation des Atlantischen Regenwaldes umgeben. Der Strand bietet sowohl zum Schwimmen als auch zum Surfen ideale Bedingungen. Im Süden von Ilhéus liegt der Una-Ökopark inmitten einer Gummiplantage. Hier können Besucher bei der manuellen Gewinnung des Saftes des Gummibaums zuschauen. Die Spazierwege im Park führen zu einer hängenden Fußgängerbrücke in rund 20 Metern Höhe, von der sich ein herrlicher Blick auf den Atlantischen Regenwald bietet.
Rio de Janeiro liegt an der Guanabara-Bucht im Südosten des Landes. Der Name bedeutet „Fluss des Januars“ nach Gaspar de Lemos, der die Bucht am 1. Januar 1502 entdeckte und sie irrtümlich für die Mündung eines großen Flusses hielt. Das zuvor von Portugiesen und Franzosen besiedelte Gebiet wurde 1680 zur Hauptstadt der südlichen Regionen Brasiliens erklärt und blieb es bis 1960. Heute hat BrasÃlia diese Funktion, aber Rio de Janeiro ist weiterhin nach São Paulo das bedeutendste Handels- und Finanzzentrum des Landes. Die Goldfunde in der benachbarten Region Minas Gerais ermöglichte Rio de Janeiro den Aufstieg zur wichtigsten Hafenstadt Brasiliens. Das Wahrzeichen der Stadt sind der Zuckerhut genannte Granithügel und die 38 Meter hohe Christusfigur auf dem Gipfel des Corcovado, außerdem ist die Stadt durch den Karneval von Rio bekannt mit der farbenfrohen Parade der Sambaschulen.
Rio de Janeiro liegt an der Guanabara-Bucht im Südosten des Landes. Der Name bedeutet „Fluss des Januars“ nach Gaspar de Lemos, der die Bucht am 1. Januar 1502 entdeckte und sie irrtümlich für die Mündung eines großen Flusses hielt. Das zuvor von Portugiesen und Franzosen besiedelte Gebiet wurde 1680 zur Hauptstadt der südlichen Regionen Brasiliens erklärt und blieb es bis 1960. Heute hat BrasÃlia diese Funktion, aber Rio de Janeiro ist weiterhin nach São Paulo das bedeutendste Handels- und Finanzzentrum des Landes. Die Goldfunde in der benachbarten Region Minas Gerais ermöglichte Rio de Janeiro den Aufstieg zur wichtigsten Hafenstadt Brasiliens. Das Wahrzeichen der Stadt sind der Zuckerhut genannte Granithügel und die 38 Meter hohe Christusfigur auf dem Gipfel des Corcovado, außerdem ist die Stadt durch den Karneval von Rio bekannt mit der farbenfrohen Parade der Sambaschulen.
Rio de Janeiro liegt an der Guanabara-Bucht im Südosten des Landes. Der Name bedeutet „Fluss des Januars“ nach Gaspar de Lemos, der die Bucht am 1. Januar 1502 entdeckte und sie irrtümlich für die Mündung eines großen Flusses hielt. Das zuvor von Portugiesen und Franzosen besiedelte Gebiet wurde 1680 zur Hauptstadt der südlichen Regionen Brasiliens erklärt und blieb es bis 1960. Heute hat BrasÃlia diese Funktion, aber Rio de Janeiro ist weiterhin nach São Paulo das bedeutendste Handels- und Finanzzentrum des Landes. Die Goldfunde in der benachbarten Region Minas Gerais ermöglichte Rio de Janeiro den Aufstieg zur wichtigsten Hafenstadt Brasiliens. Das Wahrzeichen der Stadt sind der Zuckerhut genannte Granithügel und die 38 Meter hohe Christusfigur auf dem Gipfel des Corcovado, außerdem ist die Stadt durch den Karneval von Rio bekannt mit der farbenfrohen Parade der Sambaschulen.
Rio de Janeiro liegt an der Guanabara-Bucht im Südosten des Landes. Der Name bedeutet „Fluss des Januars“ nach Gaspar de Lemos, der die Bucht am 1. Januar 1502 entdeckte und sie irrtümlich für die Mündung eines großen Flusses hielt. Das zuvor von Portugiesen und Franzosen besiedelte Gebiet wurde 1680 zur Hauptstadt der südlichen Regionen Brasiliens erklärt und blieb es bis 1960. Heute hat BrasÃlia diese Funktion, aber Rio de Janeiro ist weiterhin nach São Paulo das bedeutendste Handels- und Finanzzentrum des Landes. Die Goldfunde in der benachbarten Region Minas Gerais ermöglichte Rio de Janeiro den Aufstieg zur wichtigsten Hafenstadt Brasiliens. Das Wahrzeichen der Stadt sind der Zuckerhut genannte Granithügel und die 38 Meter hohe Christusfigur auf dem Gipfel des Corcovado, außerdem ist die Stadt durch den Karneval von Rio bekannt mit der farbenfrohen Parade der Sambaschulen.Die Küstengewässer sind fischreich und für Taucher und Schnorchler interessant. Zwischen Ilha Grande und Angra dos Reis liegen zahlreiche historische Schiffswracks. Im Ort und an den Stränden der Umgebung gibt es Einkaufsmöglichkeiten und kleinere Geschäfte. Die Tierwelt ist artenreich. Brüllaffen, Wasserschildkröten und bunte Papageien gehören zu den häufig beobachteten Arten. Die Strände laden fast das ganze Jahr über zum Baden ein.
Großartige Tauchmöglichkeiten bieten sich im nahegelegenen Meeresschutzgebiet von Arvoredo, da hier warme und kühlere Gewässer aufeinandertreffen und eine unglaubliche Vielfalt an Meereslebewesen anziehen. Eine hervorragende Möglichkeit zum Beobachten der einheimischen Tierwelt ergibt sich im städtischen Naturschutzgebiet Park Capybara, das für die Öffentlichkeit frei zugänglich ist.
Von Anfang des 19. bis Mitte des 20. Jahrhunderts war der Bundesstaat Santa Catarina das Ziel vieler europäischer Einwanderer, von denen sich ein Teil in der Gegend um Porto Belo niederließ. Den Einwanderern wurde ein Bleiberecht gewährt, um den bevölkerungsschwachen Süden Brasiliens zu besiedeln. Während etwa die Hälfte der Einwanderer aus Deutschland und Österreich stammte, kam der Rest vornehmlich aus Skandinavien sowie dem östlichen und südlichen Europa. Die Einwanderer schufen zumeist kleinere familiengeführte Bauernhöfe, von denen einige noch heute bestehen.
Im Stadtzentrum von Porto Belo können unter anderem das koloniale Familienmuseum, das Haus des deutschen Einwanderers Hermann Blumenau, das Einkaufszentrum Glaspark und das Kristallmuseum besucht werden. Gut 90 Kilometer landeinwärts lässt es sich auf den Spuren der Geschichte wandeln. Die von deutschen Einwanderern gegründete Stadt zeichnet sich vornehmlich im Zentrum durch ihre alpin inspirierte Architektur aus. In den Restaurants werden Gerichte wie Eisbein und Kassler serviert und vor Ort sind Großbrauereien ansässig. Das jährlich stattfindende Oktoberfest ist nach dem Karneval in Rio de Janeiro das größte Volksfest Brasiliens. Doch man kann auch die Zeit am Strand genießen. Von den zahlreichen Stränden in Porto Belo erfreut sich nicht zuletzt der Tainha unter Besuchern großer Beliebtheit. Inmitten einer malerischen Bucht bieten sich hier ideale Bedingungen zum Schwimmen, Wassersport und Tauchen.
Camboriú ist berühmt als einer der meistbesuchten Badeorte und vor allem für die spektakuläre Seilbahnfahrt hoch über den brasilianischen Regenwald hinweg. Hier erwartet Urlauber eine atemberaubende Aussicht. Auf der Strecke gibt es die Möglichkeit, an der Station des Unipraias Parks auszusteigen, einem faszinierenden Freizeitpark mitten im Wald, der sowohl Natur- als auch Vergnügungsparkfreunde gleichermaßen begeistert.
Ein weiteres Highlight, nicht weit von Itajai, ist Blumenau. Die heutige Großstadt wurde 1850 unter der Leitung eines deutschen Auswanderers, Hermann Blumenau, gegründet. Berühmt ist die Stadt heute für die in den 1970er Jahren mit Fachwerk verzierten Häuser, die das richtige Ambiente zum alljährlichen Oktoberfest bilden, dem zweitgrößten brasilianischen Event nach dem Karneval in Rio de Janeiro.
La Boca beeindruckt mit bunt gestrichenen Häusern und der Tangostraße El Caminito. Das Hafenviertel Puerto Madero verbindet moderne Architektur mit restaurierten Speichern und Uferwegen. San Telmo bietet Antiquitätengeschäfte, Märkte und Kopfsteinpflastergassen. In Palermo laden Designmärkte, Straßencafés und schattige Parks zum Verweilen ein. Das Museo Nacional de Bellas Artes zeigt Werke europäischer und argentinischer Kunst, während das Museo de Arte Latinoamericano den Schwerpunkt auf moderne lateinamerikanische Kunst legt.
La Boca beeindruckt mit bunt gestrichenen Häusern und der Tangostraße El Caminito. Das Hafenviertel Puerto Madero verbindet moderne Architektur mit restaurierten Speichern und Uferwegen. San Telmo bietet Antiquitätengeschäfte, Märkte und Kopfsteinpflastergassen. In Palermo laden Designmärkte, Straßencafés und schattige Parks zum Verweilen ein. Das Museo Nacional de Bellas Artes zeigt Werke europäischer und argentinischer Kunst, während das Museo de Arte Latinoamericano den Schwerpunkt auf moderne lateinamerikanische Kunst legt.
La Boca beeindruckt mit bunt gestrichenen Häusern und der Tangostraße El Caminito. Das Hafenviertel Puerto Madero verbindet moderne Architektur mit restaurierten Speichern und Uferwegen. San Telmo bietet Antiquitätengeschäfte, Märkte und Kopfsteinpflastergassen. In Palermo laden Designmärkte, Straßencafés und schattige Parks zum Verweilen ein. Das Museo Nacional de Bellas Artes zeigt Werke europäischer und argentinischer Kunst, während das Museo de Arte Latinoamericano den Schwerpunkt auf moderne lateinamerikanische Kunst legt.
Am Plaza Independencia treffen sich Alt- und Neustadt. Hier befinden sich das historische Stadttor Puerta de la Ciudadela, das Mausoleum für José Artigas und das sachlich gestaltete Rathaus mit Aussichtsterrasse. Die Avenida 18 de Julio führt zum 40 Meter hohen Obelisken von 1938, der der ersten Verfassung Uruguays gewidmet ist. In der Nähe liegt das Museo del Gaucho sowie das berühmte Estadio Centenario, Austragungsort der ersten Fußballweltmeisterschaft 1930. Ein beliebter Treffpunkt ist der Mercado del Puerto mit traditionellen Steakhäusern. Entspannung bietet die 22 Kilometer lange Uferpromenade La Rambla mit Blick auf den Strand Playa de los Pocitos.
Die Hauptkirche von Castros, die Iglesia de San Francisco, erkennt man schon von weitem an ihren 42 Meter hohen Türmen. Sie gehört seit 2000 zum UNESCO-Weltkulturerbe und wurde von 1910 bis 1912 vom italienischen Architekten Eduardo Provasoli im Stil der Neo-Gotik erbaut. Das Besondere an der Kirche ist der Innenausbau aus Holz. So bestehen auch die Pfeiler, Wände und das gesamte Deckengewölbe aus Holz. Im Ortsteil Nercón befindet sich eine weitere Kirche, die zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört: die eintürmige Kirche Iglesia Nuestra Señora de Gracia aus dem Ende des 19. Jahrhunderts, die aus Zypressen- und Lärchenholz erbaut wurde.
Interessante Ausstellungsstücke aus der Zeit der Ureinwohner und der spanischen Besiedlung befinden sich im Regional-Museum der Stadt, dem Museo Regional de Castro. Kunstinteressierte werden im Museum für Moderne Kunst, dem 1988 gegründeten Museo de Arte Moderno de Chiloé, fündig. Die umliegende chilenische Fjord-Landschaft eignet sich zudem für Wanderausflüge. Der Nationalpark Chiloé liegt westlich der Stadt.
Die Geschichte des Siedlungsraums reicht bis zu den ältesten bekannten Spuren menschlicher Besiedlung Amerikas zurück, wie der Fundort Monte Verde zeigt. Die eigentliche Stadtgründung erfolgte 1853 im Zuge einer von der Regierung geförderten deutschen Einwanderung. Noch heute erinnern viele Holzbauten, Kirchen und Gärten an diese Zeit. Die Kathedrale auf der zentralen Plaza de Armas ist ein Beispiel für diese Verbindung: mit dorischen Säulen und aus einheimischen Hölzern errichtet. Rund zehn Kilometer nördlich liegt Frutillar, ein weiterer Ort mit deutschen Wurzeln. Dort sind gut erhaltene Holzhäuser, Gärten und ein Museum zur Einwanderungsgeschichte zu sehen.
Die Geschichte des Siedlungsraums reicht bis zu den ältesten bekannten Spuren menschlicher Besiedlung Amerikas zurück, wie der Fundort Monte Verde zeigt. Die eigentliche Stadtgründung erfolgte 1853 im Zuge einer von der Regierung geförderten deutschen Einwanderung. Noch heute erinnern viele Holzbauten, Kirchen und Gärten an diese Zeit. Die Kathedrale auf der zentralen Plaza de Armas ist ein Beispiel für diese Verbindung: mit dorischen Säulen und aus einheimischen Hölzern errichtet. Rund zehn Kilometer nördlich liegt Frutillar, ein weiterer Ort mit deutschen Wurzeln. Dort sind gut erhaltene Holzhäuser, Gärten und ein Museum zur Einwanderungsgeschichte zu sehen.
Erst mit der Unabhängigkeit Chiles und der Öffnung des Hafens für den internationalen Handel im Jahr 1811 entwickelte sich ValparaÃso zu einem bedeutenden Wirtschaftszentrum. Die Stadt wurde ein wichtiger Zwischenstopp für Schiffe, die das Kap Hoorn umsegelten, und wuchs schnell zu einem multikulturellen Handelsplatz. Im 19. und frühen 20. Jahrhundert prägten europäische Einwanderer das Stadtbild – viele der charakteristischen, farbenfrohen Gebäude, die sich heute an die steilen Hügel der Stadt schmiegen, stammen aus dieser Zeit. Der historische Stadtkern mit seiner einzigartigen Architektur wurde 2003 zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt. Kulturell ist ValparaÃso bis heute eine der lebendigsten Städte Chiles. Sehenswert ist unter anderem das Museo MarÃtimo Nacional, das die Seefahrtsgeschichte des Landes dokumentiert.
Erst mit der Unabhängigkeit Chiles und der Öffnung des Hafens für den internationalen Handel im Jahr 1811 entwickelte sich ValparaÃso zu einem bedeutenden Wirtschaftszentrum. Die Stadt wurde ein wichtiger Zwischenstopp für Schiffe, die das Kap Hoorn umsegelten, und wuchs schnell zu einem multikulturellen Handelsplatz. Im 19. und frühen 20. Jahrhundert prägten europäische Einwanderer das Stadtbild – viele der charakteristischen, farbenfrohen Gebäude, die sich heute an die steilen Hügel der Stadt schmiegen, stammen aus dieser Zeit. Der historische Stadtkern mit seiner einzigartigen Architektur wurde 2003 zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt. Kulturell ist ValparaÃso bis heute eine der lebendigsten Städte Chiles. Sehenswert ist unter anderem das Museo MarÃtimo Nacional, das die Seefahrtsgeschichte des Landes dokumentiert.
Erst mit der Unabhängigkeit Chiles und der Öffnung des Hafens für den internationalen Handel im Jahr 1811 entwickelte sich ValparaÃso zu einem bedeutenden Wirtschaftszentrum. Die Stadt wurde ein wichtiger Zwischenstopp für Schiffe, die das Kap Hoorn umsegelten, und wuchs schnell zu einem multikulturellen Handelsplatz. Im 19. und frühen 20. Jahrhundert prägten europäische Einwanderer das Stadtbild – viele der charakteristischen, farbenfrohen Gebäude, die sich heute an die steilen Hügel der Stadt schmiegen, stammen aus dieser Zeit. Der historische Stadtkern mit seiner einzigartigen Architektur wurde 2003 zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt. Kulturell ist ValparaÃso bis heute eine der lebendigsten Städte Chiles. Sehenswert ist unter anderem das Museo MarÃtimo Nacional, das die Seefahrtsgeschichte des Landes dokumentiert.
Die Rapa Nui errichteten die Moai ab etwa dem 12. Jahrhundert. Neben den steinernen Figuren entstanden Zeremonialplattformen, Zisternen und steinerne Beobachtungsplätze. Im Zeremonienareal des Vogelmannkultes finden sich zahlreiche Felsritzungen und Überreste bemalter Steinhäuser. Zwei weitere Zeremonialplattformen stehen im Palmenhain von Te Pito, rund um einen auffällig geformten Stein. Das Museo Antropológico Padre Sebastián Englert zeigt archäologische Funde und vermittelt Einblicke in die Geschichte der Insel.
Die Rapa Nui errichteten die Moai ab etwa dem 12. Jahrhundert. Neben den steinernen Figuren entstanden Zeremonialplattformen, Zisternen und steinerne Beobachtungsplätze. Im Zeremonienareal des Vogelmannkultes finden sich zahlreiche Felsritzungen und Überreste bemalter Steinhäuser. Zwei weitere Zeremonialplattformen stehen im Palmenhain von Te Pito, rund um einen auffällig geformten Stein. Das Museo Antropológico Padre Sebastián Englert zeigt archäologische Funde und vermittelt Einblicke in die Geschichte der Insel.
Steile Vulkanküsten, grüne Hänge und das tiefblaue Meer prägen das Landschaftsbild. Der kleine Hauptort Adamstown ist die einzige Siedlung der Insel und zählt zu den kleinsten Hauptorten der Welt. Kleine Geschäfte, eine Kirche und das Museum erzählen von der außergewöhnlichen Geschichte der Insel und der berühmten Meuterei von 1789. Die Gewässer rund um Pitcairn gehören zu einem der größten Meeresschutzgebiete der Erde. Das außergewöhnlich klare Wasser bietet Lebensraum für Korallen, tropische Fische, Meeresschildkröten und zahlreiche Seevögel.
Die ersten Europäer gelangten 1820 nach Fakarava. Belgische Jesuiten christianisierten Mitte des 19. Jahrhunderts die einheimische Bevölkerung. Heute leben etwa 800 Menschen auf dem Atoll – die meisten im Hauptort Rotoava. Fakarava ist ein geschütztes Biosphären-Reservat, in dem sich zahlreiche einzigartige Tierarten den Lebensraum teilen. Korallenbänke voller farbenfroher Fische und Wasserpflanzen locken dazu, beim Schnorcheln und Tauchen im warmen Wasser erkundet zu werden. Auch an Land gibt es einiges Schönes in den kleinen Dörfern zu sehen. Prächtige Blütenpflanzen, bunte kleine Häuser, Kirchen aus Korallenstein und Perlenfarmen prägen das Bild der Inseln. Doch vor allem die Strände, die genauso aussehen, wie man es sich von einem Südseestrand vorstellt, sind so zauberhaft, dass man am liebsten lange verweilen möchte.
Bora Bora, ein vulkanisches Atoll in Französisch-Polynesien, liegt rund eine Flugstunde von Tahiti entfernt und umfasst 38 Quadratkilometer. Die knapp 10.000 Einwohner leben fast ausschließlich entlang der Küste, während das dicht bewachsene Inselinnere weitgehend unerschlossen ist. Größte Siedlung ist Vaitape im Westen, zugleich Tor zur Lagune.Die Lagune gilt als Hauptattraktion der Insel: Ihre farbenprächtigen Korallenriffe und Schwärme exotischer Fische ziehen Taucher aus aller Welt an. Besonders beliebt ist die „Rochenstraße“, wo sich majestätische Rochen in großer Zahl beobachten lassen. Auch an Land lockt Bora Bora mit tropischer Natur. Von Vaitape führen Wanderungen durch Wälder, Obsthaine und Orchideengärten bis auf den Gipfel des Pahia. Für Erholung sorgen die traumhaften Strände, allen voran der fast zwei Kilometer lange Matira Beach im Süden, der mit feinem Sand und türkisfarbenem Wasser als einer der schönsten im Südpazifik gilt.
Bekannt wurde Moorea unter anderem durch die Spielfilme „Die Mauterei auf der Bounty “ und „Die Bounty“, die in Teilen in der Bucht von Opunohu gedreht wurden. Entlang der Küsten finden sich viele Strände mit hellem Sand und Blick auf das vorgelagerte Riff. Die Lagune ist klar und fischreich, an mehreren Stellen wird Schnorcheln und Tauchen angeboten. Mit etwas Glück lassen sich in der Umgebung Wale oder Delfine beobachten.
Bekannt wurde Moorea unter anderem durch die Spielfilme „Die Mauterei auf der Bounty “ und „Die Bounty“, die in Teilen in der Bucht von Opunohu gedreht wurden. Entlang der Küsten finden sich viele Strände mit hellem Sand und Blick auf das vorgelagerte Riff. Die Lagune ist klar und fischreich, an mehreren Stellen wird Schnorcheln und Tauchen angeboten. Mit etwas Glück lassen sich in der Umgebung Wale oder Delfine beobachten.
Die Küste ist schmal, wird von einem vorgelagerten Riff geschützt und ist von Kokospalmen gesäumt. Das Inselinnere ist nur an wenigen Stellen erschlossen. Das Papenoo-Tal zieht sich von der Nordküste weit ins Gebirge hinein. In den Tälern wachsen neben Ananas, Brotfrucht und Mango auch seltene Pflanzen, die nur auf Tahiti vorkommen. Paul Gauguin kam 1891 nach Tahiti. Er lebte zunächst in Mataiea, südlich von Papeete, und kehrte später zurück in den Südpazifik. Repliken seiner Werke, die polynesische Symbole mit Alltagsszenen verbinden, befinden sich im Gauguin-Museum bei Papeete, umgeben von tropischer Vegetation.
Die Küste ist schmal, wird von einem vorgelagerten Riff geschützt und ist von Kokospalmen gesäumt. Das Inselinnere ist nur an wenigen Stellen erschlossen. Das Papenoo-Tal zieht sich von der Nordküste weit ins Gebirge hinein. In den Tälern wachsen neben Ananas, Brotfrucht und Mango auch seltene Pflanzen, die nur auf Tahiti vorkommen. Paul Gauguin kam 1891 nach Tahiti. Er lebte zunächst in Mataiea, südlich von Papeete, und kehrte später zurück in den Südpazifik. Repliken seiner Werke, die polynesische Symbole mit Alltagsszenen verbinden, befinden sich im Gauguin-Museum bei Papeete, umgeben von tropischer Vegetation.
Die Küste ist schmal, wird von einem vorgelagerten Riff geschützt und ist von Kokospalmen gesäumt. Das Inselinnere ist nur an wenigen Stellen erschlossen. Das Papenoo-Tal zieht sich von der Nordküste weit ins Gebirge hinein. In den Tälern wachsen neben Ananas, Brotfrucht und Mango auch seltene Pflanzen, die nur auf Tahiti vorkommen. Paul Gauguin kam 1891 nach Tahiti. Er lebte zunächst in Mataiea, südlich von Papeete, und kehrte später zurück in den Südpazifik. Repliken seiner Werke, die polynesische Symbole mit Alltagsszenen verbinden, befinden sich im Gauguin-Museum bei Papeete, umgeben von tropischer Vegetation.
Die tropische Landschaft der Inseln ist reizvoll, und geführte Ausflüge durch den „Garten Eden“, wie Huahine genannt wird, sind sehr beliebt. Außerdem gibt es verschiedene Möglichkeiten, die polynesische Kultur näher kennenzulernen. So befinden sich zeremonielle Stätten, sogenannte Marae, auf den Inseln. Eine der größten archäologischen Stätten des Landes liegt am Fauna-Nui-See nahe dem damaligen Dorf Maeva. Mehr über die Bedeutung der Marae und das Leben der damaligen Bevölkerung erfahren Reisende im Archäologischen Museum. Dieses befindet sich in einem reetgedeckten Haus, dem Fare Potee. Es wurde als Versammlungshaus genutzt, bis es 1925 von einem Hurrikan zerstört wurde. Das Gebäude wurde originalgetreu wiederaufgebaut und wird heute als Museum und Ausgangspunkt für archäologische Touren genutzt.
Fare ist der Hauptort der Insel und befindet sich im Nordwesten von Huahine Nui mit Geschäften, Cafés und Restaurants. Auch reizvolle Strände ziehen sich entlang des Meeres in Fare und dem Nachbarort Parea. Auf Huahine Iti befindet sich das Ariiura Garden Paradise. Dort werden Heilpflanzen nach Überlieferungen der alten Polynesier angebaut. Beim geführten Spaziergang durch den Garten können Besucher einiges über den Anbau und die Verwendung der Pflanzen lernen.
Raiatea gilt als die Wiege der polynesischen Kultur. Die Kultstätte Marae Taputapuatea im Osten der Insel hat noch heute für die Bewohner der Regionen mit polynesischen Wurzeln eine hohe Bedeutung. Wer sich für die Natur der Insel interessiert und an Ausflügen in die fruchtbare Landschaft vulkanischen Ursprungs rund um den Mount Temehani teilnimmt, kann unter anderem Pflanzen bewundern, die hier beheimatet sind und nur hier vorkommen. Dazu gehört das Wahrzeichen Raiateas, die zauberhafte Tiare Apetahi, die ihre weiße Blüte nur in der Dämmerung öffnet.
Bora Bora, ein vulkanisches Atoll in Französisch-Polynesien, liegt rund eine Flugstunde von Tahiti entfernt und umfasst 38 Quadratkilometer. Die knapp 10.000 Einwohner leben fast ausschließlich entlang der Küste, während das dicht bewachsene Inselinnere weitgehend unerschlossen ist. Größte Siedlung ist Vaitape im Westen, zugleich Tor zur Lagune.Die Lagune gilt als Hauptattraktion der Insel: Ihre farbenprächtigen Korallenriffe und Schwärme exotischer Fische ziehen Taucher aus aller Welt an. Besonders beliebt ist die „Rochenstraße“, wo sich majestätische Rochen in großer Zahl beobachten lassen. Auch an Land lockt Bora Bora mit tropischer Natur. Von Vaitape führen Wanderungen durch Wälder, Obsthaine und Orchideengärten bis auf den Gipfel des Pahia. Für Erholung sorgen die traumhaften Strände, allen voran der fast zwei Kilometer lange Matira Beach im Süden, der mit feinem Sand und türkisfarbenem Wasser als einer der schönsten im Südpazifik gilt.
Bekannt wurde Moorea unter anderem durch die Spielfilme „Die Mauterei auf der Bounty “ und „Die Bounty“, die in Teilen in der Bucht von Opunohu gedreht wurden. Entlang der Küsten finden sich viele Strände mit hellem Sand und Blick auf das vorgelagerte Riff. Die Lagune ist klar und fischreich, an mehreren Stellen wird Schnorcheln und Tauchen angeboten. Mit etwas Glück lassen sich in der Umgebung Wale oder Delfine beobachten.
Honolulu, die Hauptstadt Hawaiis, liegt an der Südküste der Insel O’ahu und zählt zu den größten Städten am Pazifik. Die Stadt besticht durch ihre Traumstrände, wie den weltberühmten Waikiki Beach, sowie durch eine einzigartige Mischung aus tropischem Flair und urbanem Leben. Neben Sonnenbaden und Wassersport bieten sich in Honolulu zahlreiche kulturelle Erlebnisse – von Museen über historische Gebäude bis zu bedeutenden Schauplätzen wie Pearl Harbor. Der Aloha Tower begrüßt einlaufende Kreuzfahrtschiffe und bietet einen herrlichen Ausblick auf den Hafen. In Downtown Honolulu finden Sie den Iolani-Palast, einst Sitz der hawaiianischen Könige, sowie das moderne Hawaii State Capitol und die älteste christliche Kirche O’ahus, die Kawaiahao Church. Auch die historische Altstadt mit Chinatown lädt zum Erkunden ein.Ein Muss für historisch Interessierte ist ein Besuch von Pearl Harbor mit dem USS Arizona Memorial – direkt über dem Wrack des 1941 versenkten Schlachtschiffes erbaut. Waikiki lockt nicht nur mit Strandvergnügen, sondern auch mit dem Kapiolani Park und dem Zoo von Honolulu. Naturliebhaber genießen die Aussicht vom Diamond Head oder besuchen das Halona Blowhole in Eastern Honolulu, wo Meerwasser spektakulär aus einer Felsöffnung schießt. Das nahe Makapuu Point Lighthouse und der Lanai Lookout bieten traumhafte Ausblicke. Kunstfreunde können das Honolulu Museum of Art oder das Hawaii State Art Museum besuchen. Honolulu vereint entspannten Strandurlaub mit reicher Geschichte und Kultur.
Nur drei Kilometer vom Hafen entfernt befindet das Städtchen Lihue, das Geschäftszentrum der Insel, wo sich unter anderem deutsche Einwanderer gegen Ende des 19. Jahrhunderts niederließen. Sie errichteten 1885 die erste lutherische Kirche auf Hawaii. Bis in die 1960er Jahre wurden die Gottesdienste in deutscher Sprache abgehalten. Nachdem das ursprüngliche Gebäude 1982 einem Hurrikan zum Opfer gefallen war, erfolgte dessen originalgetreue Rekonstruktion.
Einen interessanten Einblick in die Geschichte der Insel verspricht das Kauai Museum in Lihue, das in einem Lavafelsen untergebracht ist. Besucher können sich hier über die geologische Beschaffenheit der Hawaii-Inseln, das frühe Leben der hawaiianischen Ureinwohner, die Ankunft von James Cook und die hawaiianische Monarchie informieren. Der vor rund 1.000 Jahren entstandene Fischteich Alekoko, eine denkmalgeschützte Stätte, befindet sich nur wenige Minuten von Lihue entfernt. Der durchdacht angelegte Teich repräsentiert die alte hawaiianische Aquakultur und diente früher dem Fischfang. Nördlich von Lihue lassen sich zudem die Wailua Falls bestaunen. Am südlichen Ende des gleichnamigen Flusses gelegen stürzen diese mehr als 50 Meter in die Tiefe. Die Wailua Falls sind leicht zugänglich und können vom Straßenrand aus bewundert werden.
Zu den Hauptattraktionen zählen der San Diego Zoo im Balboa Park mit rund 4.000 Tieren und der außerhalb gelegene San Diego Safari Park mit weiten Savannenlandschaften für bedrohte Arten. Auch SeaWorld am Mission Bay Park lockt mit Meerestierbecken, Shows und Themenfahrten. Wer Filmgeschichte erleben möchte, besucht das Hotel del Coronado auf der Halbinsel Coronado – hier wurden Szenen des Films Manche mögen’s heiß mit Marilyn Monroe gedreht. San Diego verbindet Natur, Freizeit und Geschichte auf engem Raum. Beliebt ist auch das Küstenviertel La Jolla mit seiner felsigen Uferlinie, Seehundkolonien und eleganten Boutiquen.
Cabo San Lucas liegt an der äußersten Südspitze des mexikanischen Bundesstaates Baja California. Die Stadt war eine Versorgungsstation für spanische Schatzschiffe und heute die größte Stadt des Ferienzentrums Los Cabos, das aus Cabo San Lucas und José del Cabo besteht. Die Kulisse um Cabo San Lucas wird durch hohe Bergketten, karge Sandwüsten, aber auch traumhaft schöne Strände und tiefblaues Meer geprägt. Als malerischer Badeort wird hier besonders der Wassersport und Angelsport oder auch Golf spielen betont.
Mazatlán liegt am Pazifik im mexikanischen Bundesstaat Sinaloa und befindet sich gegenüber der südlichsten Spitze der Baja California. Mazatlán ist nach Acapulco die zweitgrößte Stadt Mexikos. Der Hafen der Stadt ist der bedeutendste Hafen Mexikos an der Westküste, mit der größten Thunfisch- und Krabbenflotte der Welt. In der Sprache der Ureinwohner, Nahuatl, bedeutet das „Platz des Hirsches“. Urkundlich erwähnt wurde die Stadt erstmals im Jahr 1602 erwähnt, aber erst 1820 offiziell gegründet. Ab der Mitte des 19. Jahrhunderts besiedelten Einwanderer die Stadt, zu einem bedeutenden Teil aus Deutschland. Die nahe gelegenen Gold- und Silberminen ermöglichten die Entwicklung Mazatláns zu einer blühenden Handels- und Hafenstadt. Empfehlenswert ist der Spaziergang an der Uferpromenade Paseo Claussen, die bis zu einem Felsen, dem Mirador, führt. Hier kann man zweimal am Tag mutigen Einwohnern der Stadt beim Klippenspringen beobachten. Sehenswert ist der Leuchtturm El Faro, der als der zweithöchste Leutturm der Welt gilt, im Süden der Halbinsel. Auch der Botanische Garten mit mehr als 50 Becken und über 150 Fischarten ist ein beliebtes Ausflugziel der Stadt. Mazatlán bietet mit breiten, weißen Sandstränden und kristallklarem Meerwasser ideale Bedingungen für Badeurlaub und Wassersport.Im historischen Zentrum steht der von Bäumen gesäumte Zócalo. Die Kathedrale Nuestra Señora de la Soledad mit zwiebelförmigen Kuppeln wurde ursprünglich als Filmkulisse gebaut. Östlich davon erhebt sich das Festungswerk San Diego. Es wurde im 17. Jahrhundert zur Sicherung des Hafens errichtet und beherbergt heute ein Museum zur Geschichte der Region. Zu den bekannten Badeplätzen zählen die Strände von Caleta und Caletilla. Eine Besonderheit sind die Klippenspringer von La Quebrada, die seit Jahrzehnten aus rund 40 Metern Höhe in das enge Meeresbecken springen.
Die Bevölkerung gehört zum indigenen Volk der Kuna. Ihre Gemeinschaftsstruktur, Sprache und religiösen Praktiken sind weitgehend erhalten geblieben. Traditionelle Kleidung, darunter die kunstvoll gefertigten Molas, prägt das Alltagsbild auf den bewohnten Inseln.
Der Altstadtkern wurde umfassend restauriert, zur autofreien Zone erklärt und gehört zum Weltkulturerbe der UNESCO. Das Centro Historico liegt hinter den Murallas genannten, historischen Stadtmauern, die im 16. Jahrhundert nach einem Angriff durch den „Piraten der Königin“, Sir Francis Drake, erbaut wurden. Die Altstadt ist ein malerisches Labyrinth aus Gassen mit Kopfsteinpflastern. In den Stadtvierteln im historischen Zentrum, El Centro und San Diego, flaniert man an farbenfrohen Palästen, prächtigen Kirchen und Klöstern sowie Herrenhäusern mit geschmückten Balkonen und idyllischen Innenhöfen vorbei. Einige der hübschesten Kolonialhäuser befinden sich um den Plaza de Bolivar. Auf der Plaza de la Aduana, dem ältesten Platz, erhebt sich eine Kolumbusstatue.
Weitere Höhepunkte des Centro Historico sind die Iglesia de la Trinidad, der Templo de Santo Domingo und die Catedral San Pedro Claver. Etwas außerhalb der Altstadt thront das Castillo de San Felipe de Barajas. Der imposante Bau zählt zu den größten kolonialen Festungen der Spanier. Auf dem Stadtberg befindet sich das einstige Augustinerkloster Convento de la Popa. Zu den Museen der Stadt zählen das Marinemuseum nahe dem Inquisitionspalast und das Museo del Oro mit präkolumbianischen Goldobjekten. Perfekt für eine entspannte Auszeit am Strand sind die nahegelegenen Trauminseln Isla del Rosaria, Isla Grande und Isla Barú. Beliebte Aktivitäten bei Cartagena-Besuchern sind außerdem Mangroventouren zur Entdeckung der einheimischen Tier- und Pflanzenwelt sowie Schnorchelausflüge zu den umliegenden Inseln.
1494 landete Christoph Kolumbus in der Bucht, die er als „El Golfo de Buen Tiempo“ – die „Gut-Wetter-Bucht“ – bezeichnete. Im 18. Jahrhundert wurde Montego Bay unter britischer Kolonialherrschaft zu einem Zentrum des Zuckerexports und Sklavenhandels. Das erhaltene Fort aus dieser Zeit kann bis heute besichtigt werden. In den 1960er Jahren begann der Ausbau zu einem bedeutenden Tiefwasserhafen für Kreuzfahrtschiffe. Zu den Sehenswürdigkeiten zählen neben dem Fort die St. James Parish Church von 1775 mit kunstvollen Glasfenstern, zahlreiche georgianische Bauten sowie der lebendige Craft Market. Für Familien bietet der Aquasol Theme Park am Walter-Fletcher-Strand Spiel und Abkühlung – ein Kontrast zur bunten Unterwasserwelt der vorgelagerten Korallenriffe.
1494 landete Christoph Kolumbus in der Bucht, die er als „El Golfo de Buen Tiempo“ – die „Gut-Wetter-Bucht“ – bezeichnete. Im 18. Jahrhundert wurde Montego Bay unter britischer Kolonialherrschaft zu einem Zentrum des Zuckerexports und Sklavenhandels. Das erhaltene Fort aus dieser Zeit kann bis heute besichtigt werden. In den 1960er Jahren begann der Ausbau zu einem bedeutenden Tiefwasserhafen für Kreuzfahrtschiffe. Zu den Sehenswürdigkeiten zählen neben dem Fort die St. James Parish Church von 1775 mit kunstvollen Glasfenstern, zahlreiche georgianische Bauten sowie der lebendige Craft Market. Für Familien bietet der Aquasol Theme Park am Walter-Fletcher-Strand Spiel und Abkühlung – ein Kontrast zur bunten Unterwasserwelt der vorgelagerten Korallenriffe.
1494 landete Christoph Kolumbus in der Bucht, die er als „El Golfo de Buen Tiempo“ – die „Gut-Wetter-Bucht“ – bezeichnete. Im 18. Jahrhundert wurde Montego Bay unter britischer Kolonialherrschaft zu einem Zentrum des Zuckerexports und Sklavenhandels. Das erhaltene Fort aus dieser Zeit kann bis heute besichtigt werden. In den 1960er Jahren begann der Ausbau zu einem bedeutenden Tiefwasserhafen für Kreuzfahrtschiffe. Zu den Sehenswürdigkeiten zählen neben dem Fort die St. James Parish Church von 1775 mit kunstvollen Glasfenstern, zahlreiche georgianische Bauten sowie der lebendige Craft Market. Für Familien bietet der Aquasol Theme Park am Walter-Fletcher-Strand Spiel und Abkühlung – ein Kontrast zur bunten Unterwasserwelt der vorgelagerten Korallenriffe.
Eine der größten Ausflugsattraktionen ist das Künstlerdorf Altos de Chavón. Es wurde von zwei amerikanischen Filmarchitekten ersonnen und von 1976 an bis in die 1980er Jahre errichtet. Es ist die Nachbildung eines Dorfes im 16. Jahrhundert. Die romantische Kirche St. Stanislaus wird gern für Hochzeiten genutzt. Das Dorf umfasst auch ein Amphitheater für etwa 5.000 Zuschauer; internationale Künstler von Andrea Bocelli bis Frank Sinatra gaben sich hier schon die Ehre.
Wie auch in vielen anderen karibischen Hafenstädten, ist das Highlight der Stadt ihre natürliche Umgebung. Wer in La Romana einen Strandtag einlegen möchte, kann es sich nicht nur im Sand bequem machen, sondern hat die Wahl zwischen vielen Aktivitäten wie Reiten, Tauchen, Wasserski oder auch Bootsfahrten zum Hochseeangeln. Wer sich aber auf seinem Landgang in La Romana umschauen möchte, findet im Stadtzentrum das stilistisch sehr interessante Rathaus und die Kirche Santa Rosa de Lima, die Anfang des 20. Jahrhunderts im Stil der Neogotik errichtet wurde. Im Park Juan Pablo Duarte findet man Entspannung und Skulpturen von in der Dominikanischen Republik bekannten Baseballspielern. Zum Bummel laden das karibisch-kulturelle Viertel am Rio Salao und der Mercado Municipal mit seinen ausladenden Lebensmittelständen ein.
San Juan ist die Hauptstadt Puerto Ricos und zählt rund 400.000 Einwohner. Die Hafenstadt an der Nordküste der Insel vereint moderne Stadtviertel mit einer gut erhaltenen Altstadt spanischer Prägung. Puerto Rico war schon vor mehr als 2.000 Jahren bewohnt, ehe 1493 Christoph Kolumbus hier landete. Die Spanier gründeten eine Siedlung und nannten sie Puerto Rico, während die Insel zunächst San Juan hieß – eine Namensvertauschung, die sich im 18. Jahrhundert einbürgerte. Prägend für das Stadtbild sind die Festungsanlagen aus der Kolonialzeit. El Morro mit seinen mächtigen Mauern aus dem 16. Jahrhundert bewacht die Hafeneinfahrt und bietet weite Ausblicke über Bucht und Altstadt. La Fortaleza, heute Amtssitz des Gouverneurs, wurde ebenfalls im 16. Jahrhundert errichtet und zählt zum UNESCO-Weltkulturerbe. Die Altstadt San Juans mit Kopfsteinpflastergassen, pastellfarbenen Fassaden und historischen Plätzen lädt zum Flanieren ein. Sehenswert ist auch die Kathedrale San Juan Bautista, deren Bau im 16. Jahrhundert begann. Sie gilt als zweitälteste katholische Kirche Amerikas. Museen, darunter das Museum für Geschichte Puerto Ricos, ergänzen das kulturelle Angebot. Botanisch Interessierte finden im Botanischen Garten eine vielfältige Orchideensammlung.
Basseterre liegt an der Südküste von St. Kitts und zählt rund 13.000 Einwohner. Die Hauptstadt des Inselstaates St. Kitts und Nevis ist eines der kleineren Ziele auf Karibikreisen. Die europäische Besiedlung begann im 17. Jahrhundert durch Briten und Franzosen. Basseterre wurde 1625 von französischen Siedlern gegründet und entwickelte sich im Laufe der Kolonialzeit zu einem wichtigen Verwaltungszentrum. Seit 1983 ist St. Kitts und Nevis unabhängig.
Im Zentrum der Stadt befindet sich der Circus, ein kreisförmiger Platz mit der grünen Berkeley Memorial Clock in seiner Mitte. Umgeben ist er von Gebäuden im Kolonialstil. Nur wenige Schritte entfernt liegt der Independence Square mit der katholischen Kathedrale St. George, deren Architektur Elemente der Neogotik und des Karibikstils vereint. Viele der älteren Gebäude aus dem 18. und 19. Jahrhundert werden heute als Restaurants, Cafés oder Geschäfte genutzt. Zu den gut erhaltenen Bauwerken zählt das Georgian House, ein ehemaliges Wohnhaus aus der Kolonialzeit. Lohnende Ziele in der Umgebung sind das Fairview Great House mit einem gepflegten Garten und die auf einem Hügel gelegene Festung Brimstone Hill, ein großflächiges britisches Verteidigungswerk mit Blick auf die Insel und das Meer.
Philipsburg ist die Hauptstadt von Sint Maarten, dem niederländischen Teil der Karibikinsel St. Martin. Die Stadt wurde 1763 vom schottischen Marineoffizier John Philips gegründet und entwickelte sich rasch zu einem wichtigen Handelsplatz. Zwei Festungen erinnern an ihre strategische Bedeutung: Fort Amsterdam von 1631, heute Lebensraum einer Pelikankolonie, und Fort Willem I, 1801 von Briten erbaut und später von den Niederländern übernommen.Die Promenade entlang der Great Bay lädt zum Spaziergang ein, während die Einkaufsstraßen dank des Freihafenstatus zollfreies Einkaufen ermöglichen. Flugzeugfans finden am berühmten Strand nahe der Landebahn spektakuläre Fotomotive bei den besonders tiefen Anflügen. Der St. Maarten Zoo zeigt heimische und exotische Tiere. Im Sint Maarten Museum vermitteln Exponate Einblicke in die Kultur der Arawak, die vor der Kolonialisierung hier lebten. Naturliebhaber können im Seaside Nature Park Küstenwege und Waldpfade erkunden. Die Verbindung aus Kolonialgeschichte, tropischer Landschaft und lebendigem Stadtleben macht Philipsburg zu einem vielseitigen Ziel in der Karibik.
Dürften die Bermudas zwar vor allem aufgrund ihrer traumhaften Strände und der einzigartigen Natur viele Besucher anziehen, bietet Hamilton auch kulturelle Reize und ein Shoppingparadies ganz ohne Großstadttrubel. In der Queen Street befindet sich nicht nur das imposante historische Postamt, sondern hier laden auch zahlreiche Boutiquen internationaler Luxusmarken, aber auch Geschäfte mit regionalem Kunsthandwerk zum Einkaufsbummel ein. Der üppig grüne Par-la-Ville-Park lädt zum Spaziergang ein. Sehenswert sind auch das Bibliotheksgebäude mit Terrasse und die im 19. Jahrhundert erbaute anglikanische Kathedrale im neugotischen Stil. Aus etwa der gleichen Zeit stammt das Fort - eine der Hauptattraktionen Hamiltons. Wehrgänge, Tunnel und Kanonen gewähren einen eindrucksvollen Einblick in die Architektur und Geschichte der englischen Verteidigungsanlage, die jedoch nicht zum Einsatz kommen musste: Aus den riesigen Kanonen wurde nie gefeuert. Die zahlreichen Befestigungsanlagen bescherten Bermuda nicht nur den Beinamen „Gibraltar des Westens“, sondern gelten auch laut UNESCO als Weltkulturerbe.
Das dreibogige Stadttor Portas da Cidade von 1783 gilt als Wahrzeichen. Am zentralen Platz Largo de Gonçalo Velho Cabral erinnern Gebäude mit Arkadengängen an den früheren Warenhandel. Sehenswert sind das barocke Rathaus mit Aussichtsturm und einer Glocke aus dem 16. Jahrhundert sowie die Igreja de São José mit ihrer Kapelle im Stil des frühen 18. Jahrhunderts. Das Forte de São Brás stammt aus dem 16. Jahrhundert und diente dem Schutz vor Piraten. Die Insel ist vulkanischen Ursprungs. Im Westen liegt die Caldeira das Sete Cidades mit zwei Kraterseen, umgeben von Wegen entlang von Hortensienhecken und grünen Weiden. Das Tal von Furnas ist von heißen Quellen und dampfender Erde geprägt. Botanische Gärten, Teesträucher, parkartige Wälder und steile Küsten mit Lavastränden prägen die vielfältige Landschaft von São Miguel.
Im Hafen von Plymouth starteten wichtige Seemissionen wie die Weltumsegelung von Sir Francis Drake 1577. 1588 brach hier die englische Flotte gegen die spanische Armada auf und im Jahr 1620 war Plymouth der letzte englische Hafen der Mayflower. An die Mayflower erinnert seit 1934 ein klassizistischer Portikus am Alten Hafen, der den mutmaßlichen Liegeplatz des legendären Auswanderungsschiffes markiert. Im Zweiten Weltkrieg wurde Plymouth zu weiten Teilen durch Bombenangriffe zerstört und in den 1950er Jahren wiederaufgebaut. Es entstand dabei die erste englische Fußgängerzone, der sehr breite Armada Way, der von schlichten, britischen Geschäftshaus-Klassikern der 1950er Jahre gesäumt wird.
Auf der Suche nach dem alten Plymouth wird man im Stadtteil Barbican rund um den historischen Hafen Sutton Harbour fündig. Hier kann man entlang des Ufers am pittoresken Bootshafen und durch schmale, gepflasterte Gassen entlang historischer, kleiner Wohnhäuser flanieren. Heute haben sich Galerien, Kunsthandwerk-Läden, Pubs, kleine Hotels und Restaurants im Viertel niedergelassen. Weitere historische Sehenswürdigkeiten sind das Elizabethan House aus dem 17. Jahrhundert, das Merchant’s House und die älteste Kirche der Stadt, die St. Andrew Church, die auf das 12. Jahrhundert zurückgeht und ihr heutiges Aussehen im Perpendicular Stil im 15. Jahrhundert erhielt. Nach Beschädigungen im Zweiten Weltkrieg erhielt sie moderne Glasfenster. Am Ostufer des Alten Hafens befindet sich zudem eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Stadt: das größte Aquarium Großbritanniens, das National Marine Aquarium.
Nicht weit vom Sutton Harbour entfernt erstreckt sich eine weitere Sehenswürdigkeit, die man in Plymouth nicht verpassen sollte, das Kalksteinplateau The Hoe. Es handelt sich dabei um einen zum Meer hin ausgerichteten Park, in dem sich mehrere der Seefahrt und der Marine gewidmete Denkmäler befinden, wie zum Beispiel das Drake-Denkmal, das dort seit 1884 an dessen Weltumsegelung erinnert. Hier kann man den Blick über die Bucht weit schweifen lassen.