Beispielhafte Impression eines Stopps in Bora Bora Beispielhafte Impression eines Stopps in Bora Bora
169 Tage Große Amerika & Südsee-Reise

ab Hamburg/ bis Bremerhaven

MS Amadea

05.12.2026 bis 22.05.2027

  • Bordsprache Deutsch!
Außenkabine
ab 37.899 € p.P.

Angebotsnummer: 264083
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Der jüngste Blickfang Hamburgs ist die Elbphilharmonie. Nach 16 Jahren Bauzeit wurde sie 2017 eröffnet. Der Konzertsaal mit außergewöhnlicher Akustik gehört ebenso dazu wie Wohnungen, ein Hotel und die öffentlich zugängliche Plaza zwischen Backsteinsockel und gläsernem Aufbau. Von dort bietet sich ein weiter Blick über den Hafen, die Speicherstadt und die HafenCity.

Die Speicherstadt entstand zwischen 1883 und 1927 als Teil des Freihafens. Heute prägen Museen, das Miniatur Wunderland und kleine Läden das Bild der historischen Lagerhäuser. In unmittelbarer Nähe liegt die moderne HafenCity mit teils experimenteller Architektur. Auch die St. Pauli-Landungsbrücken sind rasch erreicht. Von hier starten Barkassen zu Rundfahrten durch den drittgrößten Hochseehafen Europas. Die Hauptkirche St. Michaelis steht erhöht über dem Hafen; vom 132 Meter hohen Turm öffnet sich ein weiter Blick über Stadt und Strom.

Zwischen Speicherstadt und Rathaus liegt das Kontorhausviertel mit expressionistischen Klinkerbauten der 1920er Jahre. Bekanntestes Gebäude ist das Chilehaus mit seiner spitzen Stirnseite. In Rathausnähe führen Passagen und Einkaufsstraßen wie der Neue Wall zur Binnenalster mit ihrer markanten Fontäne. Wer Ruhe sucht, findet sie im weitläufigen Park Planten un Blomen.

Lissabon liegt an der Mündung des Tejo in den Atlantik und erstreckt sich über sieben Hügel. Die Hafenstadt war bereits phönizisch, wurde 1256 Hauptstadt Portugals und erlebte um 1500 eine Blüte als Zentrum des Welthandels. Gold- und Diamantenfunde in Brasilien brachten im 17. Jahrhundert neuen Wohlstand. Das Erdbeben von 1755 zerstörte große Teile der Stadt. Der Wiederaufbau prägte das Bild der Unterstadt Baixa mit ihren breiten, rechtwinkligen Straßen rund um die Rua Augusta. Die Burg São Jorge entstand vor dem 11. Jahrhundert und wurde später mehrfach ausgebaut. Auch Reste römischer Bauten sind auf ihrem Gelände erhalten.

Das Wahrzeichen Lissabons, der Torre de Belém, diente Seefahrern als Orientierungspunkt bei der Ankunft. Der Turm ist über eine Brücke zugänglich. In direkter Nähe befindet sich das Mosteiro dos Jerónimos, ein Kloster mit aufwendiger Steinmetzkunst, Fresken und dem Grab von Vasco da Gama. Hier befinden sich auch das Archäologische Museum und das Marinemuseum. Die historische Tramlinie 28 durchquert die Altstadt mit Fliesenfassaden, vorbei an der Basílica da Estrela und der Kathedrale Sé. Am Praça de D. Pedro IV, dem Rossio, steht eine Bronzestatue des Königs. Südlich der Altstadt überspannt die Brücke des 25. April den Tejo. Gleich daneben erhebt sich die Cristo-Rei-Statue mit weitem Blick über Fluss, Stadt und Meer. Sie wurde nach dem berühmten brasilianischen Vorbild erbaut und zählt mit ihrer 82 Meter hohen Plattform zu einem der beliebtesten Aussichtspunkte Lissabons.

Agadir im Süden Marokkos zählt mit rund 600.000 Einwohnern zu den größten Städten des Landes. Am Atlantik gelegen, breitet sich die Stadt an den Ausläufern des Antiatlas-Gebirges aus und besitzt eine lange, halbmondförmige Uferpromenade mit breitem Sandstrand. Zahlreiche Cafés und Geschäfte prägen das moderne Zentrum. Der Name geht auf das Berberwort für „Speicherburg“ zurück. Frühe Erwähnungen stammen aus dem 14. Jahrhundert, im 16. Jahrhundert gründeten portugiesische Seefahrer hier einen Hafen. Wenige Jahrzehnte später übernahmen die Saadier die Herrschaft. In den folgenden Jahrhunderten stand Agadir immer wieder im Blickpunkt europäischer Mächte, bis Marokko 1912 französisches Protektorat wurde.

Nach dem Erdbeben von 1960, das große Teile der Stadt zerstörte, entstand unter internationaler Mithilfe ein weitgehend neu gestaltetes Stadtbild, zu dem auch das sogenannte Schweizer Viertel gehört. Wahrzeichen ist die Kasbah, eine rund 400 Jahre alte Festung, die hoch über der Stadt einen weiten Blick über Bucht und Hafen bietet. Im Museum du Patrimoine Amazigh wird das kulturelle Erbe der Berber vorgestellt. Das Memoire d’Agadir dokumentiert das Erdbeben von 1960, umgeben vom palmenbestandenen Jardin d’Olhao. Der zentral gelegene Vogelpark mit Bächen und exotischen Arten ist ein beliebter Ort zum Flanieren. Besonders bekannt ist Agadir für seine langen, feinsandigen Strände, die zu Spaziergängen und entspanntem Verweilen am Meer einladen.

Arrecife liegt an der Ostküste Lanzarotes und ist mit rund 60.000 Einwohnern die größte Stadt der Insel. Sie entstand aus einem kleinen Fischerdorf, dessen Boote sich einst hinter schwarzen Lavafelsen – den „arrecifes“ – vor Piraten versteckten. Heute ist Arrecife das politische und wirtschaftliche Zentrum der Insel. Schon im 15. Jahrhundert wurde der Ort als Zwischenstation im Handel zwischen Europa und Amerika genutzt, was zur Errichtung mehrerer Festungen führte. Zwei davon sind heute bedeutende Sehenswürdigkeiten.

Das Castillo de San Gabriel liegt auf einer kleinen vorgelagerten Insel und ist über eine Brücke zu Fuß erreichbar. Im Inneren befindet sich ein ethnografisches Museum. Das etwas höher gelegene Castillo de San José wurde im 18. Jahrhundert errichtet und in den 1970er-Jahren durch den Künstler César Manrique zum Museum für zeitgenössische Kunst umgestaltet. Auch der Stadtkern bietet interessante Bauwerke, darunter die Kirche San Ginés mit barocken und klassizistischen Elementen. Die Fußgängerzone Calle Real lädt zum Bummeln ein, der nahegelegene Park José Ramirez Cerda bietet Meerblick. Wer Arrecife auf einem Landausflug erkundet, trifft auf eine Mischung aus maritimer Vergangenheit, städtischem Leben und kunstvoller Gestaltung.

Santa Cruz liegt im Norden Teneriffas und wird vom Anaga-Gebirge umgeben. Die ältesten Funde einer Besiedlung von Teneriffa gehen bis 1000 v. Chr. zurück. Ab dem 4. Jahrhundert n. Chr. lebten die Guanchen isoliert und entwickelten eine eigenständige Kultur. Um 1500 kamen die ersten Siedler aus Spanien, gründeten den Ort am Hafen. Die Kultur der Guanchen verschwand. Das Museo de la Naturaleza y el Hombre widmet sich der Geschichte der einstigen Bewohner von Teneriffa. Ab dem 17. Jahrhundert ließen sich Kaufleute in Santa Cruz de Tenerife nieder, denn die Stadt war die einzige auf den Kanarischen Inseln mit dem königlichen Privileg zum Handel mit Amerika.

Die Kongress- und Konzerthalle Auditorio de Tenerife ist das moderne Wahrzeichen von Santa Cruz und fällt durch eine außergewöhnliche Bauweise auf. Gebäude aus der Zeit der spanischen Kolonialisierung der Kanarischen Inseln prägen die Altstadt. Hervorzuheben ist auch die Kirche Iglesia de Nuestra Señora de la Conceptión, die im 17. Jahrhundert auf den Überresten einer Kapelle mit fünf Kirchenschiffen und einem achteckigen Turm erbaut wurde. Auch die Mariä-Empfängnis-Kirche und der Palast de Carta aus dem 18. Jahrhundert, der barocke und klassizistische Elemente vereint, sind sehenswert. Ein besonders beliebter Hotspot ist die Festung Castillo de San Juan, die im 17. Jahrhundert aus Vulkangestein erbaut wurde.

Aufgrund seiner dichten Bepflanzung wird der knapp sieben Hektar große Parque Garcia Sanabria als grüne Lunge der Stadt bezeichnet. Hier wachsen Palmen, riesige Kakteen und herrliche Blütenpflanzen. Ein weiterer Park, der Parque Maritimo, verfügt über Schwimmbäder und einen direkten Zugang zum Meer – von hier kann man auch die beiden 120 Meter hohen Tower Las Torres de Santa gut erkennen, die höchsten Gebäude der Kanarischen Inseln. Die beliebte Einkaufsstraße in Santa Cruz ist die Calle Castillo. Wer einen echten kanarischen Markt besuchen möchte, hat die Gelegenheit, die Markthalle Nuestra Señora de Africa zu besuchen. Zum Flanieren und um einen kühlen Drink zu sich zu nehmen, ist die Ramla de Santa Cruz empfehlenswert.

Mindelo ist eine Hafenstadt auf der Insel São Vicente (Kap Verde). Sie liegt im Nordwesten der Insel an der Bucht von Mindelo, in einem Krater mit ca. 4 km Durchmesser. Im Jahr 1462 wurde die Insel von Diego Alfonso entdeckt. Mindelo ist die zweitgrößte Stadt der Kap Verden. Mit dem Porto Grande verfügt die Stadt über den größten und wichtigsten Hafen des Landes, seine günstige Lage und entsprechende Wassertiefe verhalf Mindelo zum Aufstieg als wirtschaftliches und kulturelles Zentrum der Kapverden. Ab 1850 wurde Mindelo mit dem Beginn der Dampfschifffahrt zu einer wichtigen Versorgungsstation für Kohle auf den Transatlantikrouten. Zu den Sehenswürdigkeiten der Stadt gehört der steinerne Adler, der an den ersten Flug von Lissabon nach Südamerika mit Zwischenstopp auf den Kapverden erinnert. Das Zentrum in der Altstadt bietet mit einer überdachten Markthalle zahlreiche Einkaufsmöglichkeiten, sehenswert ist der Gouverneurspalast, der Torre de Belem und die zwei Fischmarkthallen. Mindelo ist außerdem für seinen farbenprächtigen Karneval bekannt, der an den brasilianischen Karneval erinnert. Der Aufstieg auf den Gipfel des 750 m hohen Monte Verde belohnt mit einem beeindruckenden Panoramablick über die gesamte Bucht.

Praia liegt auf der Insel Santiago der Kapverdischen Inseln. Der Name der Stadt leitet sich ab vom portugiesischen wie auch dem kapverdisch-kreolischen Wort für „Strand“. Die Stadt Praia de Santa Maria wurde im Jahr 1615 gegründet und ihr Hafen zunächst als geheimer Anlaufpunkt von Schiffen genutzt, um die Zölle der damaligen Hauptstadt Ribeira Grande zu umgehen. Außerdem wuchs die Stadt dadurch, dass immer mehr Menschen hierher flohen, um den Piratenangriffen auf Ribeira Grande zu entkommen. Im Jahr 1770 wurde Praia offiziell zur Hauptstadt ernannt. Sehenswert sind das ethnographische Museum und das nationalhistorische Archiv. Weitere Sehenswürdigkeiten sind das Albuquerque Square, das alte Rathaus, der für den portugiesischen Gouverneur erbauten Präsidentenpalast aus dem 19. Jh. und das „Monumento de Diogo Gomes“, benannt nach dem portugiesischen Seefahrer, der die Insel Santiago 1460 entdeckte. Im Norden der Insel liegt der schöne Strand von Tarrafal. Über dem Dorf Cidade Velha thront eine alte portugiesische Festung, die an die Zeit des Sklavenhandels erinnert.

Recife liegt an der Atlantikküste im Nordosten Brasiliens und zählt mit über 1,6 Millionen Einwohnern zu den größten Städten des Landes. Breite Strände, ein lebendiges Stadtzentrum und zahlreiche Wasserläufe prägen das Bild. Brücken und Kanäle verbinden die Stadtteile – Recife erstreckt sich über mehrere Inseln und wird gern als „brasilianisches Venedig“ bezeichnet. Im Zentrum lohnt sich ein Rundgang durch die Altstadtviertel Santo Antônio und São José. Koloniale Gebäude, Plätze und Kirchen erzählen von der Vergangenheit unter portugiesischer und niederländischer Herrschaft. Zu den bedeutenden Bauwerken zählen die barocke Igreja da Ordem Terceira de São Francisco und die reich verzierte Capela Dourada im Franziskanerkloster.

In der Casa de Cultura sind Kunsthandwerksläden in einer ehemaligen Haftanstalt untergebracht. Der Mercado de São José, ein überdachter Markt im Zentrum, bietet regionale Spezialitäten und Souvenirs. Moderne Kultur bietet das Instituto Ricardo Brennand, ein Schlossbau mit Museum, Galerie und Gartenanlage. Das Museu do Homem do Nordeste widmet sich der Kulturgeschichte der Region. In Jiquiá steht der letzte erhaltene Zeppelin-Ankermast Südamerikas. Nahe Recife lockt die Stadt Olinda mit ihrem farbenfrohen Altstadtkern, der zum UNESCO Weltkulturerbe zählt.

Maceió ist die größte Stadt des Bundesstaates Alagoas an der Ostküste Brasiliens, deren historisches Zentrum von pastellfarbenen Kolonialhäusern gesäumt wird. Geschützt durch ein vorgelagertes Riff, verfügt die Küste über weiße Sandstrände mit idealen Bedingungen zum Baden. Die lebendige Hafenstadt besticht mit zahlreichen Kneipen, Bars und Nachtklubs, in denen es sich zu amerikanischem Jazz und brasilianischen Klängen tanzen lässt. Musik spielt generell eine wichtige Rolle in Maceió. So werden über das gesamte Jahr hinweg bunte Straßenfeste veranstaltet und in den Museen der Stadt können Besucher klassischen Konzerten beiwohnen. Doch nicht nur Musikliebhaber kommen in Maceió auf ihre Kosten. Die Stadt besitzt auch wunderschöne Theater, interessante Kunstmuseen sowie eine Auswahl an Einkaufszentren.

Die Anfänge der Stadt gehen auf eine alte Zuckerfabrik aus dem 19. Jahrhundert zurück. Mit deren Eröffnung begann in Maceió der Export von Zucker. Später folgten Tabak, Kokosnüsse, Leder und verschiedene Gewürze. Der daraus resultierende Wohlstand ermöglichte es, dass die Siedlung 1815 zur Gemeinde ernannt wurde. Diese verzeichnete ein kontinuierliches Wirtschaftswachstum, weshalb sie bereits 1839 zur Hauptstadt des Staates Alagoas aufstieg.

Zu den berühmtesten Stränden von Maceió zählt der Ponta Verde. Der weiße Sandstrand mit grünen Palmen erstreckt sich entlang einer ins Meer ragenden Landzunge. Die Riffe bilden hier natürliche Becken, die ein geschütztes Umfeld zum Baden bieten. Das gilt insbesondere für das Gebiet rund um den Leuchtturm. Darüber hinaus verfügt der Ponta Verde über eine gute Infrastruktur mit Verkaufsständen, Live-Musik, Bars, Restaurants und Hotels. In Maceiós Altstadt können Urlauber eine Reihe historischer Bauwerke bewundern. Dazu gehören die Kathedrale "Unserer Lieben Frau der Freuden" aus dem Jahr 1840, das Deodoro-Theater, der Stadtmarkt, das Museum des Historischen Instituts und der Floriano Peixoto-Palast. Als eines der ältesten und beliebtesten Feste von Maceió gilt die am Johannistag stattfindende Festa Junina. Während des heimischen Sommers kann man hier zur Wintersonnenwende der südlichen Halbkugel über fünfzehn Tage hinweg Lagerfeuer, Feuerwerke und Volkstänze erleben.

Salvador da Bahia liegt an der Allerheiligenbucht und zählt mit rund 2,6 Millionen Einwohnern zu den größten Städten Brasiliens. Die historische Stadt wurde auf einer markanten Geländestufe erbaut und gliedert sich in eine Oberstadt und eine Unterstadt. Verbunden sind beide durch Straßen, Buslinien und den Lacerda-Aufzug, der zugleich eine gute Aussicht auf die Bucht bietet. Das Altstadtviertel Pelourinho gehört seit 1985 zum UNESCO-Weltkulturerbe. Barocke Kirchen, koloniale Wohnhäuser und farbenfrohe Fassaden prägen die Kopfsteinpflastergassen. Auf dem Terreiro de Jesus und am benachbarten Praça da Sé lässt sich die historische Architektur besonders gut erkunden. Die Igreja de São Francisco ist eines der sehenswertesten Bauwerke des Viertels.

In der Unterstadt lädt der Mercado Modelo zu einem Bummel durch Marktstände mit Kunsthandwerk ein. Entlang der Küste liegen zahlreiche Strände, besonders bekannt ist der Praia Farol da Barra mit seinem Leuchtturm. Ein kultureller Höhepunkt ist die ehemalige Zuckermühle Quinta do Unhão. In dem Gebäudeensemble befinden sich ein Museum für moderne Kunst und ein Restaurant mit Blick aufs Meer. Das Kunstmuseum von Bahia zeigt Werke zur Geschichte und Kultur der Region. Afro-brasilianische Einflüsse prägen die Küche und Musik der Stadt.

Salvador da Bahia liegt an der Allerheiligenbucht und zählt mit rund 2,6 Millionen Einwohnern zu den größten Städten Brasiliens. Die historische Stadt wurde auf einer markanten Geländestufe erbaut und gliedert sich in eine Oberstadt und eine Unterstadt. Verbunden sind beide durch Straßen, Buslinien und den Lacerda-Aufzug, der zugleich eine gute Aussicht auf die Bucht bietet. Das Altstadtviertel Pelourinho gehört seit 1985 zum UNESCO-Weltkulturerbe. Barocke Kirchen, koloniale Wohnhäuser und farbenfrohe Fassaden prägen die Kopfsteinpflastergassen. Auf dem Terreiro de Jesus und am benachbarten Praça da Sé lässt sich die historische Architektur besonders gut erkunden. Die Igreja de São Francisco ist eines der sehenswertesten Bauwerke des Viertels.

In der Unterstadt lädt der Mercado Modelo zu einem Bummel durch Marktstände mit Kunsthandwerk ein. Entlang der Küste liegen zahlreiche Strände, besonders bekannt ist der Praia Farol da Barra mit seinem Leuchtturm. Ein kultureller Höhepunkt ist die ehemalige Zuckermühle Quinta do Unhão. In dem Gebäudeensemble befinden sich ein Museum für moderne Kunst und ein Restaurant mit Blick aufs Meer. Das Kunstmuseum von Bahia zeigt Werke zur Geschichte und Kultur der Region. Afro-brasilianische Einflüsse prägen die Küche und Musik der Stadt.

Ilhéus ist eine Großstadt mit 220.000 Einwohnern in der Küstenregion von Bahia rund 200 Kilometer südlich von Salvador. Einst einer der größten Exporteure von Kakaobohnen, lebt Ilhéus inzwischen fast ausschließlich vom Tourismus. Dieser Umstand ist nicht zuletzt auf die hiesigen Strände und das kulturelle Erbe der Stadt zurückzuführen. In Ilhéus lassen sich imposante Bauwerke aus der Kolonialzeit bestaunen. Darüber hinaus bietet die Stadt einige kulinarische Besonderheiten, die sich sowohl unter Einheimischen als auch unter Urlaubern großer Beliebtheit erfreuen. Für Literaturbegeisterte ist es interessant, dass Ilhéus die Heimatstadt von Jorge Amado ist, dem bekanntesten und beliebtesten Schriftsteller Brasiliens. Dessen Romane wurden in insgesamt 48 Sprachen übersetzt und standen in 52 Ländern auf Bestsellerlisten.

Die Region um Ilhéus war vom 16. bis 18. Jahrhundert ein Zentrum des Zuckerrohranbaus, der von afrikanischen Sklaven durchgeführt wurde. Mehr als ein Drittel aller aus Afrika stammenden Sklaven gelangten nach Brasilien, zunächst meist nach Bahia, bevor sie zur Arbeit auf Plantagen in andere Landesteile verkauft wurden. Bahia war die letzte Provinz des Landes, die Brasilien beitrat.

Als bekanntestes Museum der Stadt gilt das Jorge Amado Haus. Hier verbrachte der berühmte Schriftsteller einen Teil seines Lebens. Heute beherbergt das Anwesen die Kulturstiftung von Ilhéus mit einem Zentrum, das dem Schriftsteller gewidmet ist und dessen Hauptziel die Förderung der lokalen Kultur ist. Zu den schönsten Stränden in Ilhéus zählt der kilometerlange Do Norte. Dieser wird von Kokospalmen gesäumt und ist von der üppigen Vegetation des Atlantischen Regenwaldes umgeben. Der Strand bietet sowohl zum Schwimmen als auch zum Surfen ideale Bedingungen. Im Süden von Ilhéus liegt der Una-Ökopark inmitten einer Gummiplantage. Hier können Besucher bei der manuellen Gewinnung des Saftes des Gummibaums zuschauen. Die Spazierwege im Park führen zu einer hängenden Fußgängerbrücke in rund 20 Metern Höhe, von der sich ein herrlicher Blick auf den Atlantischen Regenwald bietet.

Rio de Janeiro liegt an der Guanabara-Bucht im Südosten des Landes. Der Name bedeutet „Fluss des Januars“ nach Gaspar de Lemos, der die Bucht am 1. Januar 1502 entdeckte und sie irrtümlich für die Mündung eines großen Flusses hielt. Das zuvor von Portugiesen und Franzosen besiedelte Gebiet wurde 1680 zur Hauptstadt der südlichen Regionen Brasiliens erklärt und blieb es bis 1960. Heute hat Brasília diese Funktion, aber Rio de Janeiro ist weiterhin nach São Paulo das bedeutendste Handels- und Finanzzentrum des Landes. Die Goldfunde in der benachbarten Region Minas Gerais ermöglichte Rio de Janeiro den Aufstieg zur wichtigsten Hafenstadt Brasiliens. Das Wahrzeichen der Stadt sind der Zuckerhut genannte Granithügel und die 38 Meter hohe Christusfigur auf dem Gipfel des Corcovado, außerdem ist die Stadt durch den Karneval von Rio bekannt mit der farbenfrohen Parade der Sambaschulen.

Rio de Janeiro liegt an der Guanabara-Bucht im Südosten des Landes. Der Name bedeutet „Fluss des Januars“ nach Gaspar de Lemos, der die Bucht am 1. Januar 1502 entdeckte und sie irrtümlich für die Mündung eines großen Flusses hielt. Das zuvor von Portugiesen und Franzosen besiedelte Gebiet wurde 1680 zur Hauptstadt der südlichen Regionen Brasiliens erklärt und blieb es bis 1960. Heute hat Brasília diese Funktion, aber Rio de Janeiro ist weiterhin nach São Paulo das bedeutendste Handels- und Finanzzentrum des Landes. Die Goldfunde in der benachbarten Region Minas Gerais ermöglichte Rio de Janeiro den Aufstieg zur wichtigsten Hafenstadt Brasiliens. Das Wahrzeichen der Stadt sind der Zuckerhut genannte Granithügel und die 38 Meter hohe Christusfigur auf dem Gipfel des Corcovado, außerdem ist die Stadt durch den Karneval von Rio bekannt mit der farbenfrohen Parade der Sambaschulen.

Rio de Janeiro liegt an der Guanabara-Bucht im Südosten des Landes. Der Name bedeutet „Fluss des Januars“ nach Gaspar de Lemos, der die Bucht am 1. Januar 1502 entdeckte und sie irrtümlich für die Mündung eines großen Flusses hielt. Das zuvor von Portugiesen und Franzosen besiedelte Gebiet wurde 1680 zur Hauptstadt der südlichen Regionen Brasiliens erklärt und blieb es bis 1960. Heute hat Brasília diese Funktion, aber Rio de Janeiro ist weiterhin nach São Paulo das bedeutendste Handels- und Finanzzentrum des Landes. Die Goldfunde in der benachbarten Region Minas Gerais ermöglichte Rio de Janeiro den Aufstieg zur wichtigsten Hafenstadt Brasiliens. Das Wahrzeichen der Stadt sind der Zuckerhut genannte Granithügel und die 38 Meter hohe Christusfigur auf dem Gipfel des Corcovado, außerdem ist die Stadt durch den Karneval von Rio bekannt mit der farbenfrohen Parade der Sambaschulen.

Rio de Janeiro liegt an der Guanabara-Bucht im Südosten des Landes. Der Name bedeutet „Fluss des Januars“ nach Gaspar de Lemos, der die Bucht am 1. Januar 1502 entdeckte und sie irrtümlich für die Mündung eines großen Flusses hielt. Das zuvor von Portugiesen und Franzosen besiedelte Gebiet wurde 1680 zur Hauptstadt der südlichen Regionen Brasiliens erklärt und blieb es bis 1960. Heute hat Brasília diese Funktion, aber Rio de Janeiro ist weiterhin nach São Paulo das bedeutendste Handels- und Finanzzentrum des Landes. Die Goldfunde in der benachbarten Region Minas Gerais ermöglichte Rio de Janeiro den Aufstieg zur wichtigsten Hafenstadt Brasiliens. Das Wahrzeichen der Stadt sind der Zuckerhut genannte Granithügel und die 38 Meter hohe Christusfigur auf dem Gipfel des Corcovado, außerdem ist die Stadt durch den Karneval von Rio bekannt mit der farbenfrohen Parade der Sambaschulen.

Ilha Grande liegt rund 160 Kilometer westlich von Rio de Janeiro im Atlantik. Die bergige Insel gehört zum Tamoios-Naturschutzgebiet und ist von dichtem Regenwald, einsamen Buchten und langen Sandstränden geprägt. Private Autos sind nicht erlaubt, erreichbar ist die Insel nur per Schiff. Hauptort ist Vila do Abraão mit etwa 3.000 Einwohnern. Von hier aus führen Wege ins Inselinnere, etwa nach Dois Rios, wo Reste eines früheren Gefängnisses und ein kleines Museum zur Geschichte des Ortes besichtigt werden können. Eine anspruchsvollere Wanderung führt durch den Regenwald zum Pico do Papagaio. Vom Gipfel bietet sich bei klarer Sicht ein weiter Blick über die Insel und bis zum Festland.

Die Küstengewässer sind fischreich und für Taucher und Schnorchler interessant. Zwischen Ilha Grande und Angra dos Reis liegen zahlreiche historische Schiffswracks. Im Ort und an den Stränden der Umgebung gibt es Einkaufsmöglichkeiten und kleinere Geschäfte. Die Tierwelt ist artenreich. Brüllaffen, Wasserschildkröten und bunte Papageien gehören zu den häufig beobachteten Arten. Die Strände laden fast das ganze Jahr über zum Baden ein.

Porto Belo erstreckt sich auf einer Halbinsel in Brasiliens Bundesstaat Santa Catarina und zeichnet sich durch ihren wunderschön gelegenen Hafen aus. Berühmt ist die rund 30.000 Einwohner zählende Stadt am Atlantik sowohl für ihre traumhaften Strände als auch für ihr smaragdgrünes Wasser, das der Region den Namen Smaragdküste eingebracht hat. Wer hier an Land geht, kann sich nicht nur auf die herrliche Küste und Strände freuen, sondern auch den Spuren deutscher Einwanderer aus dem 19. Jahrhundert folgen.
Großartige Tauchmöglichkeiten bieten sich im nahegelegenen Meeresschutzgebiet von Arvoredo, da hier warme und kühlere Gewässer aufeinandertreffen und eine unglaubliche Vielfalt an Meereslebewesen anziehen. Eine hervorragende Möglichkeit zum Beobachten der einheimischen Tierwelt ergibt sich im städtischen Naturschutzgebiet Park Capybara, das für die Öffentlichkeit frei zugänglich ist.

Von Anfang des 19. bis Mitte des 20. Jahrhunderts war der Bundesstaat Santa Catarina das Ziel vieler europäischer Einwanderer, von denen sich ein Teil in der Gegend um Porto Belo niederließ. Den Einwanderern wurde ein Bleiberecht gewährt, um den bevölkerungsschwachen Süden Brasiliens zu besiedeln. Während etwa die Hälfte der Einwanderer aus Deutschland und Österreich stammte, kam der Rest vornehmlich aus Skandinavien sowie dem östlichen und südlichen Europa. Die Einwanderer schufen zumeist kleinere familiengeführte Bauernhöfe, von denen einige noch heute bestehen.

Im Stadtzentrum von Porto Belo können unter anderem das koloniale Familienmuseum, das Haus des deutschen Einwanderers Hermann Blumenau, das Einkaufszentrum Glaspark und das Kristallmuseum besucht werden. Gut 90 Kilometer landeinwärts lässt es sich auf den Spuren der Geschichte wandeln. Die von deutschen Einwanderern gegründete Stadt zeichnet sich vornehmlich im Zentrum durch ihre alpin inspirierte Architektur aus. In den Restaurants werden Gerichte wie Eisbein und Kassler serviert und vor Ort sind Großbrauereien ansässig. Das jährlich stattfindende Oktoberfest ist nach dem Karneval in Rio de Janeiro das größte Volksfest Brasiliens. Doch man kann auch die Zeit am Strand genießen. Von den zahlreichen Stränden in Porto Belo erfreut sich nicht zuletzt der Tainha unter Besuchern großer Beliebtheit. Inmitten einer malerischen Bucht bieten sich hier ideale Bedingungen zum Schwimmen, Wassersport und Tauchen.

In Itajai geht man am zweitgrößten Hafen Brasiliens an Land. Die Stadt ist nach dem Fluss benannt, der hier in den Atlantik fließt. Sehenswürdigkeiten sind die erstaunliche Matriz do Santíssimo Sacramento Church, die an den Kolonialstil erinnert, aber erst 1955 öffnete, und das Itajaí Geschichtsmuseum. Die Sehenswürdigkeiten, die Besucher viel stärker faszinieren, liegen jedoch ganz in der Nähe.

Camboriú ist berühmt als einer der meistbesuchten Badeorte und vor allem für die spektakuläre Seilbahnfahrt hoch über den brasilianischen Regenwald hinweg. Hier erwartet Urlauber eine atemberaubende Aussicht. Auf der Strecke gibt es die Möglichkeit, an der Station des Unipraias Parks auszusteigen, einem faszinierenden Freizeitpark mitten im Wald, der sowohl Natur- als auch Vergnügungsparkfreunde gleichermaßen begeistert.

Ein weiteres Highlight, nicht weit von Itajai, ist Blumenau. Die heutige Großstadt wurde 1850 unter der Leitung eines deutschen Auswanderers, Hermann Blumenau, gegründet. Berühmt ist die Stadt heute für die in den 1970er Jahren mit Fachwerk verzierten Häuser, die das richtige Ambiente zum alljährlichen Oktoberfest bilden, dem zweitgrößten brasilianischen Event nach dem Karneval in Rio de Janeiro.

Punta del Este liegt am äußersten Ende der Mündung des Rio de la Plata in Uruguay. Die Lage auf einer Halbinsel ist das 1907 gegründete Punta del Este größtenteils von Sandstrand umgeben. Vor der Atlantikküste im Osten der Halbinsel liegen unbewohnte Inseln wie die Isla de Lobos, die eine große Kolonie Seelöwen beherbergt. Als Wahrzeichen von Punta del Este gilt eine steinerne Skulptur in Form einer Hand „Los Dedos“ (die Finger), die aus dem Sand emporragt. Auch der 1860 durch Tomás Libarena erbaute Leuchtturm und die Kirche Iglesia de la Candelaria, sind markante Bauwerke und das in Punta Ballena gelegene extravagante ehemalige Haus des Künstlers Carlos Páez Vilaró, das heute eine Kunstgalerie beherbergt.

Puerto Madryn liegt an der Atlantikküste am Golfo Nuovo im südlichen Argentinien, südlich der Halbinsel Valdés, die 1999 in die Liste der UNESCO-Weltnaturerbe aufgenommen wurde: Sie bietet eine nahezu intakte Tierwelt mit Seelöwen, Walen, Pinguinen und Robben sowie zahlreichen Vogelarten. Gegründet wurde die Stadt im Jahr 1865 von Einwanderern aus Wales. Der Ort bietet neben der Möglichkeit, mittels Exkursionen die reichhaltige Tierwelt von Valdés zu erkunden, verschiedene Wassersportarten zu betreiben. Zu den Sehenswürdigkeiten gehört ein Denkmal zur Erinnerung an die Tehuelche-Indianer beim Kap Punta Cuevas, im Süden der Costanera. In deren Nähe befinden sich noch die in die Felsen eingegrabenen Wohnungen der ersten Kolonisten aus dem 19. Jahrhundert, die besichtigt werden können und das Walisische Museum. Ein weiteres Museum, das neue Ecocentro, bietet eine Ausstellung über die Tier- und Pflanzenwelt der Region.

Puntas Arenas liegt an der Magellanstraße, im äußersten Süden Chiles. Die Magellanstraße trennt die Halbinsel Brunswick von der Insel Feuerland. Die 1848 gegründete chilenische Kolonie diente zunächst als Strafkolonie, später als Freihafen, der durch die Entdeckung von Steinkohle und die Einführung von Schafen durch Engländer an Bedeutung gewann. Die Stadt wurde zur Station einer der wichtigsten Handelsstraßen der Erde, die erste Blütezeit befindet sich in der Zeit des kalifornischen Goldrausches. Nach der Eröffnung des Panamakanals verlor der Hafen seine Bedeutung, erlebte jedoch einen neuen Höhepunkt als Zentrum für den Wollhandel Chiles. Auf dem Plaza de Armas, dem zentralen Platz der Stadt, befindet sich ein Denkmal für die Indianer. Man sagt, man kehre nach Punta Arenas zurück, wenn man den großen Zeh des Indianers küsst bzw. anfasst. Sehenswert ist auch der Friedhof von Punta Arenas, der als schönster Friedhof Südamerikas gilt. Punta Arenas eignet sich als Ausgangspunkt für Ausflüge und Kreuzfahrten in eine landschaftlich spektakuläre Region mit beeindruckenden Fjorden oder dem Nationalpark Torres del Paine. Außerdem können einige Pinguinkolonien besucht werden.

Ushuaia liegt in der argentinischen Provinz Tierra del Fuego auf Feuerland. Sie gilt als die südlichste Stadt der Welt. Ushuaia ist geprägt von beeindruckenden Bergen und unberührter Natur der Wälder von Feuerland. Die moderne Stadt ist an skandinavische Bauweise angelegt und ist dadurch in der Region einzigartig. Sehenswert ist der 20 km westlich der Stadt gelegene Nationalpark Tierr del Fugo mit einer beeindruckenden Moorlandschaft. Ein typisches Naturphänomen ist die unter Naturschutz stehende Isla de los Estados, die man vom Meer aus besichtigen kann. Mit Bootsfahrten entlang der Küste und auf Kanälen können Magellanpinguine und verschiedene Robbenarten beobachtet werden. Zu den kulturellen Sehenswürdigkeiten gehören das ’Carcel del Fín del Mundo’, ein historisches Gefängnis, das heute ein Museum beherbergt mit Wachsfiguren berühmter Insassen und das ’Museum am Ende der Welt’ über die Geschichte Feuerlands. Der Gletscher Martial, der oberhalb Ushuaias liegt, bietet den schönsten Überblick über die Umgebung. Für sportliche Aktivitäten bietet der Ort zahlreiche Freizeitmöglichkeiten wie Sportangeln, Wandern, Mountainbike fahren und Reiten in einer herrlichen Naturkulisse.

Stanley, das frühere „Port Stanley“, liegt auf Ostfalkland und ist die einzige Stadt der Falklandinseln. Gegründet wurde die Siedlung im Jahre1843 und wurde nach dem Secretary of State for War and the Colonies Englands, Lord Stanley, benannt. Stanleys Bedeutung liegt vor allem in ihrer Funktion als Versorgungsstation der britischen Marine zur Zeit des Britischen Empires. Außerdem war die Hafenstadt eine Basis für Walfänger und Robbenjäger. Zu den Sehenswürdigkeiten der Stadt gehören das Museum, das Gouvernment House und Kriegsdenkmäler zur Erinnerung an den Falklandkrieg. In Stanley befindet sich die südlichste anglikanische Kirche der Welt.

Buenos Aires liegt an der Ostküste Argentiniens am Río de la Plata und zählt zu den eindrucksvollsten Städten Südamerikas. Viele Sehenswürdigkeiten liegen zentral und lassen sich gut zu Fuß erkunden. Am Plaza de Mayo stehen die Casa Rosada mit ihrer auffälligen Fassade, die Catedral Metropolitana mit klassizistischen Säulen und das Kongressgebäude. Nicht weit entfernt markiert der Obelisk die breite Avenida 9 de Julio. Das Teatro Colón gehört zu den bekanntesten Opernhäusern der Welt und ist für seine Akustik berühmt. Im Stadtteil Recoleta befindet sich der berühmte Friedhof mit kunstvoll gestalteten Mausoleen, darunter das Grab von Eva Perón.

La Boca beeindruckt mit bunt gestrichenen Häusern und der Tangostraße El Caminito. Das Hafenviertel Puerto Madero verbindet moderne Architektur mit restaurierten Speichern und Uferwegen. San Telmo bietet Antiquitätengeschäfte, Märkte und Kopfsteinpflastergassen. In Palermo laden Designmärkte, Straßencafés und schattige Parks zum Verweilen ein. Das Museo Nacional de Bellas Artes zeigt Werke europäischer und argentinischer Kunst, während das Museo de Arte Latinoamericano den Schwerpunkt auf moderne lateinamerikanische Kunst legt.

Buenos Aires liegt an der Ostküste Argentiniens am Río de la Plata und zählt zu den eindrucksvollsten Städten Südamerikas. Viele Sehenswürdigkeiten liegen zentral und lassen sich gut zu Fuß erkunden. Am Plaza de Mayo stehen die Casa Rosada mit ihrer auffälligen Fassade, die Catedral Metropolitana mit klassizistischen Säulen und das Kongressgebäude. Nicht weit entfernt markiert der Obelisk die breite Avenida 9 de Julio. Das Teatro Colón gehört zu den bekanntesten Opernhäusern der Welt und ist für seine Akustik berühmt. Im Stadtteil Recoleta befindet sich der berühmte Friedhof mit kunstvoll gestalteten Mausoleen, darunter das Grab von Eva Perón.

La Boca beeindruckt mit bunt gestrichenen Häusern und der Tangostraße El Caminito. Das Hafenviertel Puerto Madero verbindet moderne Architektur mit restaurierten Speichern und Uferwegen. San Telmo bietet Antiquitätengeschäfte, Märkte und Kopfsteinpflastergassen. In Palermo laden Designmärkte, Straßencafés und schattige Parks zum Verweilen ein. Das Museo Nacional de Bellas Artes zeigt Werke europäischer und argentinischer Kunst, während das Museo de Arte Latinoamericano den Schwerpunkt auf moderne lateinamerikanische Kunst legt.

Buenos Aires liegt an der Ostküste Argentiniens am Río de la Plata und zählt zu den eindrucksvollsten Städten Südamerikas. Viele Sehenswürdigkeiten liegen zentral und lassen sich gut zu Fuß erkunden. Am Plaza de Mayo stehen die Casa Rosada mit ihrer auffälligen Fassade, die Catedral Metropolitana mit klassizistischen Säulen und das Kongressgebäude. Nicht weit entfernt markiert der Obelisk die breite Avenida 9 de Julio. Das Teatro Colón gehört zu den bekanntesten Opernhäusern der Welt und ist für seine Akustik berühmt. Im Stadtteil Recoleta befindet sich der berühmte Friedhof mit kunstvoll gestalteten Mausoleen, darunter das Grab von Eva Perón.

La Boca beeindruckt mit bunt gestrichenen Häusern und der Tangostraße El Caminito. Das Hafenviertel Puerto Madero verbindet moderne Architektur mit restaurierten Speichern und Uferwegen. San Telmo bietet Antiquitätengeschäfte, Märkte und Kopfsteinpflastergassen. In Palermo laden Designmärkte, Straßencafés und schattige Parks zum Verweilen ein. Das Museo Nacional de Bellas Artes zeigt Werke europäischer und argentinischer Kunst, während das Museo de Arte Latinoamericano den Schwerpunkt auf moderne lateinamerikanische Kunst legt.

Montevideo, die Hauptstadt Uruguays, liegt an der Mündung des Río de la Plata in den Atlantik. Etwa 1,3 Millionen Menschen leben in der von Kolonialstil, Art-déco-Architektur und großzügigen Grünflächen geprägten Stadt. In Rankings zur Lebensqualität in Südamerika liegt Montevideo regelmäßig weit vorn. Wirtschaftlicher Aufschwung im späten 18. Jahrhundert und europäische Einwanderung im 19. Jahrhundert haben das Stadtbild mitgeprägt. Die Altstadt vereint Kolonialbauten mit markanten Bauwerken wie dem Palacio Salvo von 1928, der mit 105 Metern lange Zeit das höchste Gebäude Südamerikas war. Auch das neoklassizistische Teatro Solís und das Museo Histórico Nacional sind sehenswert.

Am Plaza Independencia treffen sich Alt- und Neustadt. Hier befinden sich das historische Stadttor Puerta de la Ciudadela, das Mausoleum für José Artigas und das sachlich gestaltete Rathaus mit Aussichtsterrasse. Die Avenida 18 de Julio führt zum 40 Meter hohen Obelisken von 1938, der der ersten Verfassung Uruguays gewidmet ist. In der Nähe liegt das Museo del Gaucho sowie das berühmte Estadio Centenario, Austragungsort der ersten Fußballweltmeisterschaft 1930. Ein beliebter Treffpunkt ist der Mercado del Puerto mit traditionellen Steakhäusern. Entspannung bietet die 22 Kilometer lange Uferpromenade La Rambla mit Blick auf den Strand Playa de los Pocitos.

Puerto Madryn liegt an der Atlantikküste am Golfo Nuovo im südlichen Argentinien, südlich der Halbinsel Valdés, die 1999 in die Liste der UNESCO-Weltnaturerbe aufgenommen wurde: Sie bietet eine nahezu intakte Tierwelt mit Seelöwen, Walen, Pinguinen und Robben sowie zahlreichen Vogelarten. Gegründet wurde die Stadt im Jahr 1865 von Einwanderern aus Wales. Der Ort bietet neben der Möglichkeit, mittels Exkursionen die reichhaltige Tierwelt von Valdés zu erkunden, verschiedene Wassersportarten zu betreiben. Zu den Sehenswürdigkeiten gehört ein Denkmal zur Erinnerung an die Tehuelche-Indianer beim Kap Punta Cuevas, im Süden der Costanera. In deren Nähe befinden sich noch die in die Felsen eingegrabenen Wohnungen der ersten Kolonisten aus dem 19. Jahrhundert, die besichtigt werden können und das Walisische Museum. Ein weiteres Museum, das neue Ecocentro, bietet eine Ausstellung über die Tier- und Pflanzenwelt der Region.

Ushuaia liegt in der argentinischen Provinz Tierra del Fuego auf Feuerland. Sie gilt als die südlichste Stadt der Welt. Ushuaia ist geprägt von beeindruckenden Bergen und unberührter Natur der Wälder von Feuerland. Die moderne Stadt ist an skandinavische Bauweise angelegt und ist dadurch in der Region einzigartig. Sehenswert ist der 20 km westlich der Stadt gelegene Nationalpark Tierr del Fugo mit einer beeindruckenden Moorlandschaft. Ein typisches Naturphänomen ist die unter Naturschutz stehende Isla de los Estados, die man vom Meer aus besichtigen kann. Mit Bootsfahrten entlang der Küste und auf Kanälen können Magellanpinguine und verschiedene Robbenarten beobachtet werden. Zu den kulturellen Sehenswürdigkeiten gehören das ’Carcel del Fín del Mundo’, ein historisches Gefängnis, das heute ein Museum beherbergt mit Wachsfiguren berühmter Insassen und das ’Museum am Ende der Welt’ über die Geschichte Feuerlands. Der Gletscher Martial, der oberhalb Ushuaias liegt, bietet den schönsten Überblick über die Umgebung. Für sportliche Aktivitäten bietet der Ort zahlreiche Freizeitmöglichkeiten wie Sportangeln, Wandern, Mountainbike fahren und Reiten in einer herrlichen Naturkulisse.

Ushuaia liegt in der argentinischen Provinz Tierra del Fuego auf Feuerland. Sie gilt als die südlichste Stadt der Welt. Ushuaia ist geprägt von beeindruckenden Bergen und unberührter Natur der Wälder von Feuerland. Die moderne Stadt ist an skandinavische Bauweise angelegt und ist dadurch in der Region einzigartig. Sehenswert ist der 20 km westlich der Stadt gelegene Nationalpark Tierr del Fugo mit einer beeindruckenden Moorlandschaft. Ein typisches Naturphänomen ist die unter Naturschutz stehende Isla de los Estados, die man vom Meer aus besichtigen kann. Mit Bootsfahrten entlang der Küste und auf Kanälen können Magellanpinguine und verschiedene Robbenarten beobachtet werden. Zu den kulturellen Sehenswürdigkeiten gehören das ’Carcel del Fín del Mundo’, ein historisches Gefängnis, das heute ein Museum beherbergt mit Wachsfiguren berühmter Insassen und das ’Museum am Ende der Welt’ über die Geschichte Feuerlands. Der Gletscher Martial, der oberhalb Ushuaias liegt, bietet den schönsten Überblick über die Umgebung. Für sportliche Aktivitäten bietet der Ort zahlreiche Freizeitmöglichkeiten wie Sportangeln, Wandern, Mountainbike fahren und Reiten in einer herrlichen Naturkulisse.

Puntas Arenas liegt an der Magellanstraße, im äußersten Süden Chiles. Die Magellanstraße trennt die Halbinsel Brunswick von der Insel Feuerland. Die 1848 gegründete chilenische Kolonie diente zunächst als Strafkolonie, später als Freihafen, der durch die Entdeckung von Steinkohle und die Einführung von Schafen durch Engländer an Bedeutung gewann. Die Stadt wurde zur Station einer der wichtigsten Handelsstraßen der Erde, die erste Blütezeit befindet sich in der Zeit des kalifornischen Goldrausches. Nach der Eröffnung des Panamakanals verlor der Hafen seine Bedeutung, erlebte jedoch einen neuen Höhepunkt als Zentrum für den Wollhandel Chiles. Auf dem Plaza de Armas, dem zentralen Platz der Stadt, befindet sich ein Denkmal für die Indianer. Man sagt, man kehre nach Punta Arenas zurück, wenn man den großen Zeh des Indianers küsst bzw. anfasst. Sehenswert ist auch der Friedhof von Punta Arenas, der als schönster Friedhof Südamerikas gilt. Punta Arenas eignet sich als Ausgangspunkt für Ausflüge und Kreuzfahrten in eine landschaftlich spektakuläre Region mit beeindruckenden Fjorden oder dem Nationalpark Torres del Paine. Außerdem können einige Pinguinkolonien besucht werden.

Castro befindet sich auf Chiloé, der zweitgrößten Insel von Chile, und ist gleichzeitig die Hauptstadt der Insel. Castro gehört zu den ältesten Städten des Landes. Zunächst lebte auf der Insel das Volk der Huilliche. Im Jahr 1540 erkundete eine erste spanische Expedition die Küstenlinie vom Schiff aus. 1567 schließlich gründete Martín Ruiz de Gamboa die Stadt Castro. Die Stelzenhäuser von Castro, die Palafitos, sind die bekanntesten Sehenswürdigkeiten. Sie befinden sich an der Straße Calle Pedro Montt im Nordosten der Stadt und an der Bucht Fiordo de Castro im westlichen Stadtteil Barrio Gamboa. In diesem Stadtteil befindet sich auch eine Kapelle im Stil der Pfahlbauten.

Die Hauptkirche von Castros, die Iglesia de San Francisco, erkennt man schon von weitem an ihren 42 Meter hohen Türmen. Sie gehört seit 2000 zum UNESCO-Weltkulturerbe und wurde von 1910 bis 1912 vom italienischen Architekten Eduardo Provasoli im Stil der Neo-Gotik erbaut. Das Besondere an der Kirche ist der Innenausbau aus Holz. So bestehen auch die Pfeiler, Wände und das gesamte Deckengewölbe aus Holz. Im Ortsteil Nercón befindet sich eine weitere Kirche, die zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört: die eintürmige Kirche Iglesia Nuestra Señora de Gracia aus dem Ende des 19. Jahrhunderts, die aus Zypressen- und Lärchenholz erbaut wurde.

Interessante Ausstellungsstücke aus der Zeit der Ureinwohner und der spanischen Besiedlung befinden sich im Regional-Museum der Stadt, dem Museo Regional de Castro. Kunstinteressierte werden im Museum für Moderne Kunst, dem 1988 gegründeten Museo de Arte Moderno de Chiloé, fündig. Die umliegende chilenische Fjord-Landschaft eignet sich zudem für Wanderausflüge. Der Nationalpark Chiloé liegt westlich der Stadt.

Puerto Montt liegt im Süden Chiles am Pazifik, etwa 1.100 Kilometer südlich von Santiago. Die Stadt zählt rund 250.000 Einwohner und bildet das wirtschaftliche Zentrum der Region Los Lagos. Geprägt wird das Stadtbild durch die Nähe zum aktiven Vulkan Calbuco, der sich eindrucksvoll über die Landschaft erhebt. Puerto Montt ist weltweit eines der bedeutendsten Zentren der Lachszucht, doch auch Forstwirtschaft, Viehzucht und Tourismus haben zum raschen Wachstum beigetragen. Die Stadt ist ein wichtiger Ausgangspunkt zur chilenischen Seenregion und zum Archipel von Chiloé. Auf dem Kunsthandwerkermarkt Angelmó am Hafen finden sich Erzeugnisse lokaler Kunst und Spezialitäten aus dem Meer.

Die Geschichte des Siedlungsraums reicht bis zu den ältesten bekannten Spuren menschlicher Besiedlung Amerikas zurück, wie der Fundort Monte Verde zeigt. Die eigentliche Stadtgründung erfolgte 1853 im Zuge einer von der Regierung geförderten deutschen Einwanderung. Noch heute erinnern viele Holzbauten, Kirchen und Gärten an diese Zeit. Die Kathedrale auf der zentralen Plaza de Armas ist ein Beispiel für diese Verbindung: mit dorischen Säulen und aus einheimischen Hölzern errichtet. Rund zehn Kilometer nördlich liegt Frutillar, ein weiterer Ort mit deutschen Wurzeln. Dort sind gut erhaltene Holzhäuser, Gärten und ein Museum zur Einwanderungsgeschichte zu sehen.

Puerto Montt liegt im Süden Chiles am Pazifik, etwa 1.100 Kilometer südlich von Santiago. Die Stadt zählt rund 250.000 Einwohner und bildet das wirtschaftliche Zentrum der Region Los Lagos. Geprägt wird das Stadtbild durch die Nähe zum aktiven Vulkan Calbuco, der sich eindrucksvoll über die Landschaft erhebt. Puerto Montt ist weltweit eines der bedeutendsten Zentren der Lachszucht, doch auch Forstwirtschaft, Viehzucht und Tourismus haben zum raschen Wachstum beigetragen. Die Stadt ist ein wichtiger Ausgangspunkt zur chilenischen Seenregion und zum Archipel von Chiloé. Auf dem Kunsthandwerkermarkt Angelmó am Hafen finden sich Erzeugnisse lokaler Kunst und Spezialitäten aus dem Meer.

Die Geschichte des Siedlungsraums reicht bis zu den ältesten bekannten Spuren menschlicher Besiedlung Amerikas zurück, wie der Fundort Monte Verde zeigt. Die eigentliche Stadtgründung erfolgte 1853 im Zuge einer von der Regierung geförderten deutschen Einwanderung. Noch heute erinnern viele Holzbauten, Kirchen und Gärten an diese Zeit. Die Kathedrale auf der zentralen Plaza de Armas ist ein Beispiel für diese Verbindung: mit dorischen Säulen und aus einheimischen Hölzern errichtet. Rund zehn Kilometer nördlich liegt Frutillar, ein weiterer Ort mit deutschen Wurzeln. Dort sind gut erhaltene Holzhäuser, Gärten und ein Museum zur Einwanderungsgeschichte zu sehen.

Valparaíso liegt malerisch an einer natürlichen Bucht des Pazifischen Ozeans und zählt zu den ältesten Hafenstädten Chiles. Die Bucht wurde 1536 vom spanischen Entdecker Juan de Saavedra gesichtet, der ihr den Namen seines Heimatortes in Spanien gab. Lange vor der Ankunft der Europäer war das Gebiet von den indigenen Changos besiedelt, die vom Fischfang lebten. In der Kolonialzeit blieb Valparaíso zunächst ein unbedeutendes Fischerdorf, das immer wieder unter Piratenüberfällen litt.

Erst mit der Unabhängigkeit Chiles und der Öffnung des Hafens für den internationalen Handel im Jahr 1811 entwickelte sich Valparaíso zu einem bedeutenden Wirtschaftszentrum. Die Stadt wurde ein wichtiger Zwischenstopp für Schiffe, die das Kap Hoorn umsegelten, und wuchs schnell zu einem multikulturellen Handelsplatz. Im 19. und frühen 20. Jahrhundert prägten europäische Einwanderer das Stadtbild – viele der charakteristischen, farbenfrohen Gebäude, die sich heute an die steilen Hügel der Stadt schmiegen, stammen aus dieser Zeit. Der historische Stadtkern mit seiner einzigartigen Architektur wurde 2003 zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt. Kulturell ist Valparaíso bis heute eine der lebendigsten Städte Chiles. Sehenswert ist unter anderem das Museo Marítimo Nacional, das die Seefahrtsgeschichte des Landes dokumentiert.

Valparaíso liegt malerisch an einer natürlichen Bucht des Pazifischen Ozeans und zählt zu den ältesten Hafenstädten Chiles. Die Bucht wurde 1536 vom spanischen Entdecker Juan de Saavedra gesichtet, der ihr den Namen seines Heimatortes in Spanien gab. Lange vor der Ankunft der Europäer war das Gebiet von den indigenen Changos besiedelt, die vom Fischfang lebten. In der Kolonialzeit blieb Valparaíso zunächst ein unbedeutendes Fischerdorf, das immer wieder unter Piratenüberfällen litt.

Erst mit der Unabhängigkeit Chiles und der Öffnung des Hafens für den internationalen Handel im Jahr 1811 entwickelte sich Valparaíso zu einem bedeutenden Wirtschaftszentrum. Die Stadt wurde ein wichtiger Zwischenstopp für Schiffe, die das Kap Hoorn umsegelten, und wuchs schnell zu einem multikulturellen Handelsplatz. Im 19. und frühen 20. Jahrhundert prägten europäische Einwanderer das Stadtbild – viele der charakteristischen, farbenfrohen Gebäude, die sich heute an die steilen Hügel der Stadt schmiegen, stammen aus dieser Zeit. Der historische Stadtkern mit seiner einzigartigen Architektur wurde 2003 zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt. Kulturell ist Valparaíso bis heute eine der lebendigsten Städte Chiles. Sehenswert ist unter anderem das Museo Marítimo Nacional, das die Seefahrtsgeschichte des Landes dokumentiert.

Valparaíso liegt malerisch an einer natürlichen Bucht des Pazifischen Ozeans und zählt zu den ältesten Hafenstädten Chiles. Die Bucht wurde 1536 vom spanischen Entdecker Juan de Saavedra gesichtet, der ihr den Namen seines Heimatortes in Spanien gab. Lange vor der Ankunft der Europäer war das Gebiet von den indigenen Changos besiedelt, die vom Fischfang lebten. In der Kolonialzeit blieb Valparaíso zunächst ein unbedeutendes Fischerdorf, das immer wieder unter Piratenüberfällen litt.

Erst mit der Unabhängigkeit Chiles und der Öffnung des Hafens für den internationalen Handel im Jahr 1811 entwickelte sich Valparaíso zu einem bedeutenden Wirtschaftszentrum. Die Stadt wurde ein wichtiger Zwischenstopp für Schiffe, die das Kap Hoorn umsegelten, und wuchs schnell zu einem multikulturellen Handelsplatz. Im 19. und frühen 20. Jahrhundert prägten europäische Einwanderer das Stadtbild – viele der charakteristischen, farbenfrohen Gebäude, die sich heute an die steilen Hügel der Stadt schmiegen, stammen aus dieser Zeit. Der historische Stadtkern mit seiner einzigartigen Architektur wurde 2003 zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt. Kulturell ist Valparaíso bis heute eine der lebendigsten Städte Chiles. Sehenswert ist unter anderem das Museo Marítimo Nacional, das die Seefahrtsgeschichte des Landes dokumentiert.

Die Robinson Crusoe Insel ist Teil des chilenischen Juan-Fernández-Archipels. Sie beeindruckt durch ihre abgeschiedene Lage und einzigartige Natur. Etwa 700 Kilometer vor der chilenischen Küste gelegen, begeister die Insel Besucher mit ihrer Landschaft aus schroffen Bergen, dichten Wäldern und klaren Buchten. Die Insel ist für ihre endemischen Pflanzen und Tierarten bekannt, darunter seltene Vogelarten wie der Juan-Fernández-Kolibri. Wanderer können die steilen Pfade erkunden, die atemberaubende Ausblicke auf das Meer und die wilden Küsten ermöglichen. Besonders beliebt ist der Aufstieg zum Mirador de Selkirk, benannt nach dem Seemann Alexander Selkirk, dessen Geschichte Daniel Defoe zu „Robinson Crusoe“ inspirierte.

Die isoliert im Südostpazifik gelegene Insel Rapa Nui gehört politisch zu Chile, geographisch zählt sie zu Polynesien. Ihren europäischen Namen erhielt sie, weil der Niederländer Jakob Roggeveen am Ostermontag des Jahres 1722 an Land ging. Geprägt ist die Vulkaninsel durch die Moai, große Steinskulpturen, die an vielen Orten entlang der Küste stehen. Seit 1995 gehört die gesamte Insel unter dem Namen Parque Nacional Rapa Nui zum UNESCO-Welterbe.

Die Rapa Nui errichteten die Moai ab etwa dem 12. Jahrhundert. Neben den steinernen Figuren entstanden Zeremonialplattformen, Zisternen und steinerne Beobachtungsplätze. Im Zeremonienareal des Vogelmannkultes finden sich zahlreiche Felsritzungen und Überreste bemalter Steinhäuser. Zwei weitere Zeremonialplattformen stehen im Palmenhain von Te Pito, rund um einen auffällig geformten Stein. Das Museo Antropológico Padre Sebastián Englert zeigt archäologische Funde und vermittelt Einblicke in die Geschichte der Insel.

Die isoliert im Südostpazifik gelegene Insel Rapa Nui gehört politisch zu Chile, geographisch zählt sie zu Polynesien. Ihren europäischen Namen erhielt sie, weil der Niederländer Jakob Roggeveen am Ostermontag des Jahres 1722 an Land ging. Geprägt ist die Vulkaninsel durch die Moai, große Steinskulpturen, die an vielen Orten entlang der Küste stehen. Seit 1995 gehört die gesamte Insel unter dem Namen Parque Nacional Rapa Nui zum UNESCO-Welterbe.

Die Rapa Nui errichteten die Moai ab etwa dem 12. Jahrhundert. Neben den steinernen Figuren entstanden Zeremonialplattformen, Zisternen und steinerne Beobachtungsplätze. Im Zeremonienareal des Vogelmannkultes finden sich zahlreiche Felsritzungen und Überreste bemalter Steinhäuser. Zwei weitere Zeremonialplattformen stehen im Palmenhain von Te Pito, rund um einen auffällig geformten Stein. Das Museo Antropológico Padre Sebastián Englert zeigt archäologische Funde und vermittelt Einblicke in die Geschichte der Insel.

Die Pitcairninseln liegen abgeschieden im südlichen Pazifik und gehören zu den entlegensten dauerhaft bewohnten Inseln der Erde. Die Inselgruppe besteht aus vier Inseln, von denen nur Pitcairn bewohnt ist. Hier leben weniger als 50 Menschen, überwiegend Nachfahren der Meuterer der Bounty und ihrer polynesischen Begleiter.

Steile Vulkanküsten, grüne Hänge und das tiefblaue Meer prägen das Landschaftsbild. Der kleine Hauptort Adamstown ist die einzige Siedlung der Insel und zählt zu den kleinsten Hauptorten der Welt. Kleine Geschäfte, eine Kirche und das Museum erzählen von der außergewöhnlichen Geschichte der Insel und der berühmten Meuterei von 1789. Die Gewässer rund um Pitcairn gehören zu einem der größten Meeresschutzgebiete der Erde. Das außergewöhnlich klare Wasser bietet Lebensraum für Korallen, tropische Fische, Meeresschildkröten und zahlreiche Seevögel.

Fakarava ist ein Atoll im Pazifik und zählt zu Französisch-Polynesien. Weniger als 500 Kilometer nordöstlich befindet sich Tahiti. Das wie ein Rechteck geformte Band aus Inseln mit zusammen 16 Quadratkilometern umschließt eine mit rund 1.150 Quadratmetern der größten Lagunen Polynesiens. Fakarava ist ein paradiesisches Urlaubsziel mit traumhaften, palmengesäumten Stränden vor azurblauem Wasser. Im Norden und Osten erhebt sich das Land nur wenige Meter über dem Meeresspiegel. Das Atoll trägt den Beinamen „die Himmlische“, da der Himmel und das Meer wegen ihrer gleichen Farbe ineinanderzufließen scheinen. Vor allem Taucher zieht es auf das Atoll, das 1995 mit einem Flugfeld versehen wurde. Zwei schiffbare Passagen ermöglichen es, dass auch Schiffe durch die Lagune gelangen.

Die ersten Europäer gelangten 1820 nach Fakarava. Belgische Jesuiten christianisierten Mitte des 19. Jahrhunderts die einheimische Bevölkerung. Heute leben etwa 800 Menschen auf dem Atoll – die meisten im Hauptort Rotoava. Fakarava ist ein geschütztes Biosphären-Reservat, in dem sich zahlreiche einzigartige Tierarten den Lebensraum teilen. Korallenbänke voller farbenfroher Fische und Wasserpflanzen locken dazu, beim Schnorcheln und Tauchen im warmen Wasser erkundet zu werden. Auch an Land gibt es einiges Schönes in den kleinen Dörfern zu sehen. Prächtige Blütenpflanzen, bunte kleine Häuser, Kirchen aus Korallenstein und Perlenfarmen prägen das Bild der Inseln. Doch vor allem die Strände, die genauso aussehen, wie man es sich von einem Südseestrand vorstellt, sind so zauberhaft, dass man am liebsten lange verweilen möchte.

Bora Bora, ein vulkanisches Atoll in Französisch-Polynesien, liegt rund eine Flugstunde von Tahiti entfernt und umfasst 38 Quadratkilometer. Die knapp 10.000 Einwohner leben fast ausschließlich entlang der Küste, während das dicht bewachsene Inselinnere weitgehend unerschlossen ist. Größte Siedlung ist Vaitape im Westen, zugleich Tor zur Lagune.

Die Lagune gilt als Hauptattraktion der Insel: Ihre farbenprächtigen Korallenriffe und Schwärme exotischer Fische ziehen Taucher aus aller Welt an. Besonders beliebt ist die „Rochenstraße“, wo sich majestätische Rochen in großer Zahl beobachten lassen. Auch an Land lockt Bora Bora mit tropischer Natur. Von Vaitape führen Wanderungen durch Wälder, Obsthaine und Orchideengärten bis auf den Gipfel des Pahia. Für Erholung sorgen die traumhaften Strände, allen voran der fast zwei Kilometer lange Matira Beach im Süden, der mit feinem Sand und türkisfarbenem Wasser als einer der schönsten im Südpazifik gilt.

Moorea liegt im Südwesten der Gesellschaftsinseln, nur wenige Kilometer nordwestlich von Tahiti. Die Insel hat etwa die Form eines Dreiecks, in dessen Nordküste sich zwei tiefe Buchten schneiden: die Baie de Cook und die Baie d’Opunohu. Davor liegen zwei kleine, unbewohnte Inseln im türkisfarbenen Wasser: Tiahura und Fareone. Ein gut ausgebauter Aussichtspunkt, der Belvedere, bietet Ausblicke auf beide Buchten und den dazwischen aufragenden Mont Rotui. Die Straße dorthin verläuft steil und kurvenreich durch das Opunohu-Tal. Am Weg liegen mehrere ausgeschilderte Kultstätten, sogenannte Marae, die auf die vorchristliche Zeit der Insel verweisen.

Bekannt wurde Moorea unter anderem durch die Spielfilme „Die Mauterei auf der Bounty “ und „Die Bounty“, die in Teilen in der Bucht von Opunohu gedreht wurden. Entlang der Küsten finden sich viele Strände mit hellem Sand und Blick auf das vorgelagerte Riff. Die Lagune ist klar und fischreich, an mehreren Stellen wird Schnorcheln und Tauchen angeboten. Mit etwas Glück lassen sich in der Umgebung Wale oder Delfine beobachten.

Moorea liegt im Südwesten der Gesellschaftsinseln, nur wenige Kilometer nordwestlich von Tahiti. Die Insel hat etwa die Form eines Dreiecks, in dessen Nordküste sich zwei tiefe Buchten schneiden: die Baie de Cook und die Baie d’Opunohu. Davor liegen zwei kleine, unbewohnte Inseln im türkisfarbenen Wasser: Tiahura und Fareone. Ein gut ausgebauter Aussichtspunkt, der Belvedere, bietet Ausblicke auf beide Buchten und den dazwischen aufragenden Mont Rotui. Die Straße dorthin verläuft steil und kurvenreich durch das Opunohu-Tal. Am Weg liegen mehrere ausgeschilderte Kultstätten, sogenannte Marae, die auf die vorchristliche Zeit der Insel verweisen.

Bekannt wurde Moorea unter anderem durch die Spielfilme „Die Mauterei auf der Bounty “ und „Die Bounty“, die in Teilen in der Bucht von Opunohu gedreht wurden. Entlang der Küsten finden sich viele Strände mit hellem Sand und Blick auf das vorgelagerte Riff. Die Lagune ist klar und fischreich, an mehreren Stellen wird Schnorcheln und Tauchen angeboten. Mit etwas Glück lassen sich in der Umgebung Wale oder Delfine beobachten.

Papeete ist der Hauptort der Insel Tahiti im südlichen Pazifik. Besiedelt wurde Tahiti etwa ab dem 2. Jahrhundert v. Chr. aus dem Raum Tonga und Samoa. In Europa wurde sie durch die Reisen James Cooks bekannt. Papeete wurde 1830 zur Hauptstadt. Die Insel besteht aus zwei Vulkanmassiven: dem größeren Tahiti Nui und dem kleineren Tahiti Iti. Im Inneren ragen steile Berghänge auf, bewachsen von Regenwald, durchzogen von Wasserfällen und tiefen Tälern. Die höchste Erhebung ist der Mont Orohena mit über 2.200 Metern.

Die Küste ist schmal, wird von einem vorgelagerten Riff geschützt und ist von Kokospalmen gesäumt. Das Inselinnere ist nur an wenigen Stellen erschlossen. Das Papenoo-Tal zieht sich von der Nordküste weit ins Gebirge hinein. In den Tälern wachsen neben Ananas, Brotfrucht und Mango auch seltene Pflanzen, die nur auf Tahiti vorkommen. Paul Gauguin kam 1891 nach Tahiti. Er lebte zunächst in Mataiea, südlich von Papeete, und kehrte später zurück in den Südpazifik. Repliken seiner Werke, die polynesische Symbole mit Alltagsszenen verbinden, befinden sich im Gauguin-Museum bei Papeete, umgeben von tropischer Vegetation.

Papeete ist der Hauptort der Insel Tahiti im südlichen Pazifik. Besiedelt wurde Tahiti etwa ab dem 2. Jahrhundert v. Chr. aus dem Raum Tonga und Samoa. In Europa wurde sie durch die Reisen James Cooks bekannt. Papeete wurde 1830 zur Hauptstadt. Die Insel besteht aus zwei Vulkanmassiven: dem größeren Tahiti Nui und dem kleineren Tahiti Iti. Im Inneren ragen steile Berghänge auf, bewachsen von Regenwald, durchzogen von Wasserfällen und tiefen Tälern. Die höchste Erhebung ist der Mont Orohena mit über 2.200 Metern.

Die Küste ist schmal, wird von einem vorgelagerten Riff geschützt und ist von Kokospalmen gesäumt. Das Inselinnere ist nur an wenigen Stellen erschlossen. Das Papenoo-Tal zieht sich von der Nordküste weit ins Gebirge hinein. In den Tälern wachsen neben Ananas, Brotfrucht und Mango auch seltene Pflanzen, die nur auf Tahiti vorkommen. Paul Gauguin kam 1891 nach Tahiti. Er lebte zunächst in Mataiea, südlich von Papeete, und kehrte später zurück in den Südpazifik. Repliken seiner Werke, die polynesische Symbole mit Alltagsszenen verbinden, befinden sich im Gauguin-Museum bei Papeete, umgeben von tropischer Vegetation.

Papeete ist der Hauptort der Insel Tahiti im südlichen Pazifik. Besiedelt wurde Tahiti etwa ab dem 2. Jahrhundert v. Chr. aus dem Raum Tonga und Samoa. In Europa wurde sie durch die Reisen James Cooks bekannt. Papeete wurde 1830 zur Hauptstadt. Die Insel besteht aus zwei Vulkanmassiven: dem größeren Tahiti Nui und dem kleineren Tahiti Iti. Im Inneren ragen steile Berghänge auf, bewachsen von Regenwald, durchzogen von Wasserfällen und tiefen Tälern. Die höchste Erhebung ist der Mont Orohena mit über 2.200 Metern.

Die Küste ist schmal, wird von einem vorgelagerten Riff geschützt und ist von Kokospalmen gesäumt. Das Inselinnere ist nur an wenigen Stellen erschlossen. Das Papenoo-Tal zieht sich von der Nordküste weit ins Gebirge hinein. In den Tälern wachsen neben Ananas, Brotfrucht und Mango auch seltene Pflanzen, die nur auf Tahiti vorkommen. Paul Gauguin kam 1891 nach Tahiti. Er lebte zunächst in Mataiea, südlich von Papeete, und kehrte später zurück in den Südpazifik. Repliken seiner Werke, die polynesische Symbole mit Alltagsszenen verbinden, befinden sich im Gauguin-Museum bei Papeete, umgeben von tropischer Vegetation.

Das Atoll Huahine gehört zu den Gesellschaftsinseln Französisch-Polynesiens im Pazifischen Ozean. Es besteht aus den beiden Inselteilen Huahine Iti und Huahine Nui, die vulkanischen Ursprungs sind. Eine 50 Meter lange Brücke verbindet die Inselteile, die Reisende mit einer unberührten üppigen Natur, meterlangen Sandstränden und glasklaren Lagunen begeistern.

Die tropische Landschaft der Inseln ist reizvoll, und geführte Ausflüge durch den „Garten Eden“, wie Huahine genannt wird, sind sehr beliebt. Außerdem gibt es verschiedene Möglichkeiten, die polynesische Kultur näher kennenzulernen. So befinden sich zeremonielle Stätten, sogenannte Marae, auf den Inseln. Eine der größten archäologischen Stätten des Landes liegt am Fauna-Nui-See nahe dem damaligen Dorf Maeva. Mehr über die Bedeutung der Marae und das Leben der damaligen Bevölkerung erfahren Reisende im Archäologischen Museum. Dieses befindet sich in einem reetgedeckten Haus, dem Fare Potee. Es wurde als Versammlungshaus genutzt, bis es 1925 von einem Hurrikan zerstört wurde. Das Gebäude wurde originalgetreu wiederaufgebaut und wird heute als Museum und Ausgangspunkt für archäologische Touren genutzt.

Fare ist der Hauptort der Insel und befindet sich im Nordwesten von Huahine Nui mit Geschäften, Cafés und Restaurants. Auch reizvolle Strände ziehen sich entlang des Meeres in Fare und dem Nachbarort Parea. Auf Huahine Iti befindet sich das Ariiura Garden Paradise. Dort werden Heilpflanzen nach Überlieferungen der alten Polynesier angebaut. Beim geführten Spaziergang durch den Garten können Besucher einiges über den Anbau und die Verwendung der Pflanzen lernen.

Uturoa befindet sich im Norden der Insel Raiatea, die zu den Gesellschaftsinseln im Südpazifik zählt. Der Hafen des Ortes ist vor allem ein wichtiger Stützpunkt für Segler aus der ganzen Welt. Das etwa 220 Kilometer nordwestlich von Tahiti gelegene Raiatea ist wie ganz Französisch-Polynesien französisches Überseegebiet. Die Traumstrände befinden sich rund um die Kerninsel des Atolls auf den winzigen Inseln, die sich in der Lagune rund um Raiatea erstrecken.

Raiatea gilt als die Wiege der polynesischen Kultur. Die Kultstätte Marae Taputapuatea im Osten der Insel hat noch heute für die Bewohner der Regionen mit polynesischen Wurzeln eine hohe Bedeutung. Wer sich für die Natur der Insel interessiert und an Ausflügen in die fruchtbare Landschaft vulkanischen Ursprungs rund um den Mount Temehani teilnimmt, kann unter anderem Pflanzen bewundern, die hier beheimatet sind und nur hier vorkommen. Dazu gehört das Wahrzeichen Raiateas, die zauberhafte Tiare Apetahi, die ihre weiße Blüte nur in der Dämmerung öffnet.

Bora Bora, ein vulkanisches Atoll in Französisch-Polynesien, liegt rund eine Flugstunde von Tahiti entfernt und umfasst 38 Quadratkilometer. Die knapp 10.000 Einwohner leben fast ausschließlich entlang der Küste, während das dicht bewachsene Inselinnere weitgehend unerschlossen ist. Größte Siedlung ist Vaitape im Westen, zugleich Tor zur Lagune.

Die Lagune gilt als Hauptattraktion der Insel: Ihre farbenprächtigen Korallenriffe und Schwärme exotischer Fische ziehen Taucher aus aller Welt an. Besonders beliebt ist die „Rochenstraße“, wo sich majestätische Rochen in großer Zahl beobachten lassen. Auch an Land lockt Bora Bora mit tropischer Natur. Von Vaitape führen Wanderungen durch Wälder, Obsthaine und Orchideengärten bis auf den Gipfel des Pahia. Für Erholung sorgen die traumhaften Strände, allen voran der fast zwei Kilometer lange Matira Beach im Süden, der mit feinem Sand und türkisfarbenem Wasser als einer der schönsten im Südpazifik gilt.

Moorea liegt im Südwesten der Gesellschaftsinseln, nur wenige Kilometer nordwestlich von Tahiti. Die Insel hat etwa die Form eines Dreiecks, in dessen Nordküste sich zwei tiefe Buchten schneiden: die Baie de Cook und die Baie d’Opunohu. Davor liegen zwei kleine, unbewohnte Inseln im türkisfarbenen Wasser: Tiahura und Fareone. Ein gut ausgebauter Aussichtspunkt, der Belvedere, bietet Ausblicke auf beide Buchten und den dazwischen aufragenden Mont Rotui. Die Straße dorthin verläuft steil und kurvenreich durch das Opunohu-Tal. Am Weg liegen mehrere ausgeschilderte Kultstätten, sogenannte Marae, die auf die vorchristliche Zeit der Insel verweisen.

Bekannt wurde Moorea unter anderem durch die Spielfilme „Die Mauterei auf der Bounty “ und „Die Bounty“, die in Teilen in der Bucht von Opunohu gedreht wurden. Entlang der Küsten finden sich viele Strände mit hellem Sand und Blick auf das vorgelagerte Riff. Die Lagune ist klar und fischreich, an mehreren Stellen wird Schnorcheln und Tauchen angeboten. Mit etwas Glück lassen sich in der Umgebung Wale oder Delfine beobachten.

Rangiroa, das größte Atoll des Tuamotu-Archipels in Französisch-Polynesien, beeindruckt mit seiner nahezu endlosen Lagune, die zu den größten der Welt zählt. Umgeben von hunderten kleiner Motus und Riffen, bietet das Atoll eine außergewöhnliche Unterwasserwelt mit Delfinen, Haien und farbenprächtigen Korallen. Besonders beliebt sind Tauchgänge an den Pässen Tiputa und Avatoru, wo sich starke Strömungen und Meeresfauna zu spektakulären Erlebnissen verbinden. Rangiroa ist für seine ruhige, abgelegene Atmosphäre und den authentischen polynesischen Alltag bekannt. Neben Tauchen laden weiße Sandstrände, die „Blaue Lagune“ und Bootsausflüge durch die Lagune zum Entspannen ein.

Hilo liegt an der Hilo Bay im Nordosten der Insel Big Island im US-Bundesstaat Hawaii. Die Stadt liegt in der Nähe zweier Vulkane, dem 4000 m hohen Mount Loa und dem Mount Kea. Zu den Sehenswürdigkeiten gehören das Lyman Museum & Mission House über die Geschichte Hawaiis, seinen Inseln und seinen Bewohnern. Sehenswert für Naturliebhaber sind die Nani Mau Gardens – zu Deutsch „Für immer schöne Gärten“, die zahlreiche Pflanzenarten beherbergen. Hilo hat auch einen Zoo zu bieten, der Pana´ewa Rainforest Zoo mit einer großen Artenvielfalt und Blumenpracht bietet ein gutes Ausflugsziel.

Hilo liegt an der Hilo Bay im Nordosten der Insel Big Island im US-Bundesstaat Hawaii. Die Stadt liegt in der Nähe zweier Vulkane, dem 4000 m hohen Mount Loa und dem Mount Kea. Zu den Sehenswürdigkeiten gehören das Lyman Museum & Mission House über die Geschichte Hawaiis, seinen Inseln und seinen Bewohnern. Sehenswert für Naturliebhaber sind die Nani Mau Gardens – zu Deutsch „Für immer schöne Gärten“, die zahlreiche Pflanzenarten beherbergen. Hilo hat auch einen Zoo zu bieten, der Pana´ewa Rainforest Zoo mit einer großen Artenvielfalt und Blumenpracht bietet ein gutes Ausflugsziel.

Kahului und Wailuku ist eine Doppelstadt im Norden Mauis, die der zur Inselgruppe Hawaii gehört. Kahului wurde 1948 als Zuckerrohrstadt gegründet. Als Wahrzeichen von Wailuku gilt die 1876 erbaute Kaahumanu Church, dort werden sonntags die Gesänge in Hawaiisch gesungen. Touristische Attraktionen sind vor allem die außerhalb der Stadt liegenden Wasserfälle in wunderbarer Natur. Der Kanaha Beach Park bietet Grillplätze und einen tollen Badestrand.

Honolulu, die Hauptstadt Hawaiis, liegt an der Südküste der Insel O’ahu und zählt zu den größten Städten am Pazifik. Die Stadt besticht durch ihre Traumstrände, wie den weltberühmten Waikiki Beach, sowie durch eine einzigartige Mischung aus tropischem Flair und urbanem Leben. Neben Sonnenbaden und Wassersport bieten sich in Honolulu zahlreiche kulturelle Erlebnisse – von Museen über historische Gebäude bis zu bedeutenden Schauplätzen wie Pearl Harbor. Der Aloha Tower begrüßt einlaufende Kreuzfahrtschiffe und bietet einen herrlichen Ausblick auf den Hafen. In Downtown Honolulu finden Sie den Iolani-Palast, einst Sitz der hawaiianischen Könige, sowie das moderne Hawaii State Capitol und die älteste christliche Kirche O’ahus, die Kawaiahao Church. Auch die historische Altstadt mit Chinatown lädt zum Erkunden ein.

Ein Muss für historisch Interessierte ist ein Besuch von Pearl Harbor mit dem USS Arizona Memorial – direkt über dem Wrack des 1941 versenkten Schlachtschiffes erbaut. Waikiki lockt nicht nur mit Strandvergnügen, sondern auch mit dem Kapiolani Park und dem Zoo von Honolulu. Naturliebhaber genießen die Aussicht vom Diamond Head oder besuchen das Halona Blowhole in Eastern Honolulu, wo Meerwasser spektakulär aus einer Felsöffnung schießt. Das nahe Makapuu Point Lighthouse und der Lanai Lookout bieten traumhafte Ausblicke. Kunstfreunde können das Honolulu Museum of Art oder das Hawaii State Art Museum besuchen. Honolulu vereint entspannten Strandurlaub mit reicher Geschichte und Kultur.

Der Hafen von Nawiliwili liegt an der Südostküste der hawaiianischen Insel Kauais, einem tropischen Paradies mit üppigen Tälern, schroffen Bergen und traumhaften Stränden, das schon vielen aufregenden Filmen die passende Kulisse bot. Die Umgebung von Lihue besticht mit einer Vielzahl an Traumstränden. Die malerischen Sandstrände mit Korallenriffen bieten hervorragende Entspannungs-, Freizeit- und Wassersportmöglichkeiten. Großer Beliebtheit erfreut sich insbesondere der Kalapaki Beach, der sowohl zum Surfen als auch zum Schwimmen ideale Bedingungen bietet. Ein besonders gefragtes Fotomotiv unter Urlaubern ist der Leuchtturm am Ninini Beach. Er wurde im Jahr 1906 erbaut und 1953 automatisiert.

Nur drei Kilometer vom Hafen entfernt befindet das Städtchen Lihue, das Geschäftszentrum der Insel, wo sich unter anderem deutsche Einwanderer gegen Ende des 19. Jahrhunderts niederließen. Sie errichteten 1885 die erste lutherische Kirche auf Hawaii. Bis in die 1960er Jahre wurden die Gottesdienste in deutscher Sprache abgehalten. Nachdem das ursprüngliche Gebäude 1982 einem Hurrikan zum Opfer gefallen war, erfolgte dessen originalgetreue Rekonstruktion.

Einen interessanten Einblick in die Geschichte der Insel verspricht das Kauai Museum in Lihue, das in einem Lavafelsen untergebracht ist. Besucher können sich hier über die geologische Beschaffenheit der Hawaii-Inseln, das frühe Leben der hawaiianischen Ureinwohner, die Ankunft von James Cook und die hawaiianische Monarchie informieren. Der vor rund 1.000 Jahren entstandene Fischteich Alekoko, eine denkmalgeschützte Stätte, befindet sich nur wenige Minuten von Lihue entfernt. Der durchdacht angelegte Teich repräsentiert die alte hawaiianische Aquakultur und diente früher dem Fischfang. Nördlich von Lihue lassen sich zudem die Wailua Falls bestaunen. Am südlichen Ende des gleichnamigen Flusses gelegen stürzen diese mehr als 50 Meter in die Tiefe. Die Wailua Falls sind leicht zugänglich und können vom Straßenrand aus bewundert werden.

Vor der kalifornischen Küste liegt die felsige Insel Santa Catalina im Pazifik. Ursprünglich wurde die Insel von den Pimu-Indianern bewohnt, die ersten Europäer kamen 1542 unter der Führung des spanischen Entdeckers Juan Rodríguez Cabrillo auf die Insel. Im Jahr 1602 wurde die Insel von Sebastian Vizcaino neu entdeckt und Sante Catalina genannt. Eine der Touristenattraktionen ist die Bisonherde, die für einen Stummfilmwestern „The Vanishing American“ eingeführt wurde und seitdem über die Insel zieht. Der Naturschutz hat für Catalina Island eine besondere Bedeutung, denn ein großer Teil gehört der Naturschutzstiftung Catalina Island Conservancy, dessen Mitbegründer der Erbe des Wrigley-Kaugummi-Vermögens war. Deshalb sind nur wenige Autos auf der Insel zugelassen, man erkundet die Insel mit dem Fahrrad und elektrisch betriebene Golfcarts. Zu den Sehenswürdigkeiten gehören auch der Botanische Garten mit mehr als 400 Pflanzenarten und ein nie benutztes Indianerreservat, das heute ein Monument des amerikanischen Bürgerkrieges ist. Riffs und Schiffswracks in der Umgebung der Insel erkundet man mit Glasbodenbooten, auch Schnorchler und Taucher finden attraktive Zielgebiete.

San Diego liegt an der Pazifikküste im Süden Kaliforniens nahe der mexikanischen Grenze und zählt über 1,3 Millionen Einwohner. Die Stadt ist für ihr mildes Klima, ihre langen Strände und ihre vielseitige Küstenlandschaft bekannt. Ein Wahrzeichen ist der alte Leuchtturm am Point Loma, in der Umgebung mehrerer Gedenkstätten der US Navy, die in San Diego den wichtigsten Flottenstützpunkt an der Westküste unterhält.

Zu den Hauptattraktionen zählen der San Diego Zoo im Balboa Park mit rund 4.000 Tieren und der außerhalb gelegene San Diego Safari Park mit weiten Savannenlandschaften für bedrohte Arten. Auch SeaWorld am Mission Bay Park lockt mit Meerestierbecken, Shows und Themenfahrten. Wer Filmgeschichte erleben möchte, besucht das Hotel del Coronado auf der Halbinsel Coronado – hier wurden Szenen des Films Manche mögen’s heiß mit Marilyn Monroe gedreht. San Diego verbindet Natur, Freizeit und Geschichte auf engem Raum. Beliebt ist auch das Küstenviertel La Jolla mit seiner felsigen Uferlinie, Seehundkolonien und eleganten Boutiquen.

Cabo San Lucas liegt an der äußersten Südspitze des mexikanischen Bundesstaates Baja California. Die Stadt war eine Versorgungsstation für spanische Schatzschiffe und heute die größte Stadt des Ferienzentrums Los Cabos, das aus Cabo San Lucas und José del Cabo besteht. Die Kulisse um Cabo San Lucas wird durch hohe Bergketten, karge Sandwüsten, aber auch traumhaft schöne Strände und tiefblaues Meer geprägt. Als malerischer Badeort wird hier besonders der Wassersport und Angelsport oder auch Golf spielen betont.

Mazatlán liegt am Pazifik im mexikanischen Bundesstaat Sinaloa und befindet sich gegenüber der südlichsten Spitze der Baja California. Mazatlán ist nach Acapulco die zweitgrößte Stadt Mexikos. Der Hafen der Stadt ist der bedeutendste Hafen Mexikos an der Westküste, mit der größten Thunfisch- und Krabbenflotte der Welt. In der Sprache der Ureinwohner, Nahuatl, bedeutet das „Platz des Hirsches“. Urkundlich erwähnt wurde die Stadt erstmals im Jahr 1602 erwähnt, aber erst 1820 offiziell gegründet. Ab der Mitte des 19. Jahrhunderts besiedelten Einwanderer die Stadt, zu einem bedeutenden Teil aus Deutschland. Die nahe gelegenen Gold- und Silberminen ermöglichten die Entwicklung Mazatláns zu einer blühenden Handels- und Hafenstadt. Empfehlenswert ist der Spaziergang an der Uferpromenade Paseo Claussen, die bis zu einem Felsen, dem Mirador, führt. Hier kann man zweimal am Tag mutigen Einwohnern der Stadt beim Klippenspringen beobachten. Sehenswert ist der Leuchtturm El Faro, der als der zweithöchste Leutturm der Welt gilt, im Süden der Halbinsel. Auch der Botanische Garten mit mehr als 50 Becken und über 150 Fischarten ist ein beliebtes Ausflugziel der Stadt. Mazatlán bietet mit breiten, weißen Sandstränden und kristallklarem Meerwasser ideale Bedingungen für Badeurlaub und Wassersport.

Puerto Vallarta liegt an der Banderas-Bucht an der Pazifikküste im Bundesstaat Jalisco und ist eines der bedeutendsten Seebäder Mexikos. Die Region wird geprägt durch naturbelassene Strände und tropische Vegetation. Bekannt wurde Puerto Vallarta durch den Hollywood-Film „Die Nacht der Iguana“ mit Richard Burton und Elizabeth Taylor. Oberhalb der malerischen Altstadt, im Gringo Gulch, steht das Haus Kimberley, welches einst Richard Burton Elizabeth Taylor schenkte. Heute beherbergt es ein Museum zu Ehren der Schauspielerin. Gegenüber liegt das Haus Richard Burtons, das mit dem Elisabeth Taylors durch eine kleine steinerne Brücke verbunden ist. Puerto Vallarta bietet außerdem ein Museum für Anthropologie mit einer Ausstellung zur Geschichte der Region, Kunstgalerien und einen Zoo und einen botanischen Garten.

Acapulco liegt rund 380 Kilometer südlich von Mexiko-Stadt an der Pazifikküste und zählt etwa 700.000 Einwohner. Die Stadt erstreckt sich entlang einer halbkreisförmigen Bucht und besitzt seit dem 16. Jahrhundert einen wichtigen Hafen. In der Mitte des 20. Jahrhunderts wurde Acapulco zum Urlaubsziel für Hollywood-Stars und entwickelte sich zum größten Seebad Mexikos.

Im historischen Zentrum steht der von Bäumen gesäumte Zócalo. Die Kathedrale Nuestra Señora de la Soledad mit zwiebelförmigen Kuppeln wurde ursprünglich als Filmkulisse gebaut. Östlich davon erhebt sich das Festungswerk San Diego. Es wurde im 17. Jahrhundert zur Sicherung des Hafens errichtet und beherbergt heute ein Museum zur Geschichte der Region. Zu den bekannten Badeplätzen zählen die Strände von Caleta und Caletilla. Eine Besonderheit sind die Klippenspringer von La Quebrada, die seit Jahrzehnten aus rund 40 Metern Höhe in das enge Meeresbecken springen.

Santa María Huatulco wird kurz Huatulco genannt und liegt im Süden des mexikanischen Bundesstaats Oaxaca. Acht Kilometer von Huatalco entfernt liegt das archäologische Gebiet Punta Celeste mit Relikten der zapotekischen Kultur. Huatalco bietet eine eindrucksvolle Urwaldlandschaft und die Sandstrände am Pazifik in den Buchten von Huatulco (Bahías de Huatulco) bieten feine Sandstrände mit kristallklarem Wasser für Badeurlaub und Wassersport. Weitere Strände sind im Rahmen des Nationalparks Huatulco geschützt.

Puerto Quetzal liegt in der Nähe der Hafenstadt Puerto San José an der Pazifikküste Guatemalas. Benannt wurde der Ort nach dem nach dem schillernden guatemaltekischen Vogel. Der moderne Containerhafen ist beliebter Startpunkt für Ausflüge zu den Vulkanen und Majastätten oder zur Besichtigung einer Kaffeeplantage. Freizeitaktivitäten bieten auch die Ferienanlagen in Chulamar und Likín.

Acajutla ist eine Hafenstadt in El Salavador mit 47 000 Einwohnern. Idyllische Buchten, grün bewachsene Klippen und attraktive Sandstrände prägen die Kulisse. Im Jahr 1524 wurden die einheimischen Südamerikaner von dem spanischen Eroberer Petro de Alvarado in der Schlacht von Acajutla besiegt und El Salvador für das spanische Königreich eingenommen. Heute verhilft der Tiefsee-Hafen der Stadt zur Bedeutung mit Kaffee als eines der Hauptumschlagsgüter.

Puntarena liegt im Westen Costa Rica am Eingang zum Golf von Nicoya und ist eine der bedeutendsten Hafenstädte an der Pazifikküste des Landes. Die Region wird bestimmt von tropischer Landschaft aus Regenwäldern, Weideland, Kaffeeplantagen und weißen Sandstränden. Der Hintergrund der Kulisse wird geprägt durch ein Gebirge mit einer Höhe von bis zu 4.000 Metern. Sehr sehenswert sind die Naturparks, in denen man die reiche exotische Flora und Fauna bewundern kann. Besonders sehenswert ist der Manuel Antonio Nationalpark. Auch der Urwald des Corcovado Nationalparks zeigt eine naturbelassene Tropenwelt. Als Hauptsehenswürdigkeit gilt der Pan-American Highway mit einem beeindruckenden Ausblick auf den Los Angeles Cloud Forest mit Brüllaffen, Weißgesicht-Kapuzineraffen und weißen Falken. Puntarenas bietet auch das Biologische Reservat Carara, mit seltenen tropischen Vögeln. Empfehlenswert ist auch der Besuch der Wasserfälle von La Paz mit einem der größten überdachten Schmetterlingsparks.

Balboa ist ein Vorort von Panamas Stadt und der Standort des pazifischen Eingangs in den Panama Kanal. In Panama Stadt locken zahlreiche Geschäfte auf den weitläufigen Einkaufsstraßen: Die „Via España“ führt direkt weiter zur „Avenida Central“. Auf der „Avenida Central“ gibt es neben den großen Einkaufsläden auch Straßenhändler, mit denen man seine Verhandlungskünste üben kann. Danach kann man weiter in Richtung Altstadt flanieren, dem „Casco Viejo“, das zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört. In der Altstadt gibt es zahlreiche Sehenswürdigkeiten, an denen Geschichtsinteressierte ihre Freude haben werden. Bewundernswert ist die koloniale Architektur an der Kirche „Iglesia de Santa Ana“, dem Palast „Palacio Presidencial“ oder dem Theater „Teatro Nacional“. Ruhe und Entspannung findet man in der belebten Stadt beispielsweise im „Parque Natural Metropolitano“, einer Oase mit exotischen Blumen, wo sich sogar Affen, Faultiere und Leguane tummeln.

Die San-Blas-Inseln liegen vor der Karibikküste Panamas und erstrecken sich über eine Länge von etwa 200 Kilometern zwischen Colón im Westen und der Grenze zu Kolumbien im Osten. Sie gehören zur autonomen Region Guna Yala und umfassen über 350 meist flache Koralleninseln, von denen nur ein kleiner Teil dauerhaft bewohnt ist. Die größeren Inseln sind von Palmen, Stränden und einfachen Holzbauten geprägt, die übrigen bestehen aus Sand, Riffen und niedriger Vegetation. Die Inseln sind durch schmale Meeresarme voneinander getrennt, die meist nur wenige Meter tief sind. Die Unterwasserwelt ist artenreich, mit ausgedehnten Riffstrukturen, Seegraswiesen und Lagunen. In der Regenzeit steigt der Wasserstand leicht, in der Trockenzeit sind größere Sandbänke sichtbar.

Die Bevölkerung gehört zum indigenen Volk der Kuna. Ihre Gemeinschaftsstruktur, Sprache und religiösen Praktiken sind weitgehend erhalten geblieben. Traditionelle Kleidung, darunter die kunstvoll gefertigten Molas, prägt das Alltagsbild auf den bewohnten Inseln.

Cartagena de Indias liegt an der kolumbianischen Karibikküste und ist die Hauptstadt des Departemento Bolívar. Die Stadt gilt als eine der schönsten Kolonialstädte in Kolumbien und wird als „Perle der Karibik“ gern auf Kreuzfahrten angelaufen. Die 1533 von Pedro de Heredia gegründete Stadt ist eine der ältesten spanischen Stadtgründungen im Norden Südamerikas. Cartagena erhielt ihren Namen nach der spanischen Stadt Cartagena, zur Unterscheidung fügten die Gründer den Zusatz „Indias“ hinzu. Im 16. und 17. Jahrhundert war Cartagena wichtiger Handelshafen für spanische Waren und für Sklaven. Die häufig von Piraten geplünderte Stadt wurde mit mächtigen Wehranlagen versehen; eine davon ist San Felipe. Die Einfahrt in die Bucht wird von den zwei Forts San José und San Fernando gesäumt. Die Kirchen in der Stadt, die im 16. Jahrhundert erbaut wurden, gleichen ebenfalls Wehrbauten.

Der Altstadtkern wurde umfassend restauriert, zur autofreien Zone erklärt und gehört zum Weltkulturerbe der UNESCO. Das Centro Historico liegt hinter den Murallas genannten, historischen Stadtmauern, die im 16. Jahrhundert nach einem Angriff durch den „Piraten der Königin“, Sir Francis Drake, erbaut wurden. Die Altstadt ist ein malerisches Labyrinth aus Gassen mit Kopfsteinpflastern. In den Stadtvierteln im historischen Zentrum, El Centro und San Diego, flaniert man an farbenfrohen Palästen, prächtigen Kirchen und Klöstern sowie Herrenhäusern mit geschmückten Balkonen und idyllischen Innenhöfen vorbei. Einige der hübschesten Kolonialhäuser befinden sich um den Plaza de Bolivar. Auf der Plaza de la Aduana, dem ältesten Platz, erhebt sich eine Kolumbusstatue.

Weitere Höhepunkte des Centro Historico sind die Iglesia de la Trinidad, der Templo de Santo Domingo und die Catedral San Pedro Claver. Etwas außerhalb der Altstadt thront das Castillo de San Felipe de Barajas. Der imposante Bau zählt zu den größten kolonialen Festungen der Spanier. Auf dem Stadtberg befindet sich das einstige Augustinerkloster Convento de la Popa. Zu den Museen der Stadt zählen das Marinemuseum nahe dem Inquisitionspalast und das Museo del Oro mit präkolumbianischen Goldobjekten. Perfekt für eine entspannte Auszeit am Strand sind die nahegelegenen Trauminseln Isla del Rosaria, Isla Grande und Isla Barú. Beliebte Aktivitäten bei Cartagena-Besuchern sind außerdem Mangroventouren zur Entdeckung der einheimischen Tier- und Pflanzenwelt sowie Schnorchelausflüge zu den umliegenden Inseln.

Montego Bay liegt an der nordwestlichen Küste Jamaikas im Landkreis Saint James und zählt rund 110.000 Einwohner. Die Hafenstadt, auch „MoBay“ genannt, erstreckt sich entlang einer malerischen Bucht, die ihren Namen dem Montego River verdankt. Diese natürliche Bucht ist ideal für Wassersport aller Art – ob Schnorcheln, Tauchen oder Wasserski – und bietet dabei ein tropisches Ambiente mit schneeweißen Sandstränden, dichter Vegetation und einer vielfältigen Tierwelt. Montego Bay gilt heute als eines der bekanntesten Urlaubsziele der Karibik und vereint moderne Infrastruktur mit kolonialem Erbe.

1494 landete Christoph Kolumbus in der Bucht, die er als „El Golfo de Buen Tiempo“ – die „Gut-Wetter-Bucht“ – bezeichnete. Im 18. Jahrhundert wurde Montego Bay unter britischer Kolonialherrschaft zu einem Zentrum des Zuckerexports und Sklavenhandels. Das erhaltene Fort aus dieser Zeit kann bis heute besichtigt werden. In den 1960er Jahren begann der Ausbau zu einem bedeutenden Tiefwasserhafen für Kreuzfahrtschiffe. Zu den Sehenswürdigkeiten zählen neben dem Fort die St. James Parish Church von 1775 mit kunstvollen Glasfenstern, zahlreiche georgianische Bauten sowie der lebendige Craft Market. Für Familien bietet der Aquasol Theme Park am Walter-Fletcher-Strand Spiel und Abkühlung – ein Kontrast zur bunten Unterwasserwelt der vorgelagerten Korallenriffe.

Montego Bay liegt an der nordwestlichen Küste Jamaikas im Landkreis Saint James und zählt rund 110.000 Einwohner. Die Hafenstadt, auch „MoBay“ genannt, erstreckt sich entlang einer malerischen Bucht, die ihren Namen dem Montego River verdankt. Diese natürliche Bucht ist ideal für Wassersport aller Art – ob Schnorcheln, Tauchen oder Wasserski – und bietet dabei ein tropisches Ambiente mit schneeweißen Sandstränden, dichter Vegetation und einer vielfältigen Tierwelt. Montego Bay gilt heute als eines der bekanntesten Urlaubsziele der Karibik und vereint moderne Infrastruktur mit kolonialem Erbe.

1494 landete Christoph Kolumbus in der Bucht, die er als „El Golfo de Buen Tiempo“ – die „Gut-Wetter-Bucht“ – bezeichnete. Im 18. Jahrhundert wurde Montego Bay unter britischer Kolonialherrschaft zu einem Zentrum des Zuckerexports und Sklavenhandels. Das erhaltene Fort aus dieser Zeit kann bis heute besichtigt werden. In den 1960er Jahren begann der Ausbau zu einem bedeutenden Tiefwasserhafen für Kreuzfahrtschiffe. Zu den Sehenswürdigkeiten zählen neben dem Fort die St. James Parish Church von 1775 mit kunstvollen Glasfenstern, zahlreiche georgianische Bauten sowie der lebendige Craft Market. Für Familien bietet der Aquasol Theme Park am Walter-Fletcher-Strand Spiel und Abkühlung – ein Kontrast zur bunten Unterwasserwelt der vorgelagerten Korallenriffe.

Montego Bay liegt an der nordwestlichen Küste Jamaikas im Landkreis Saint James und zählt rund 110.000 Einwohner. Die Hafenstadt, auch „MoBay“ genannt, erstreckt sich entlang einer malerischen Bucht, die ihren Namen dem Montego River verdankt. Diese natürliche Bucht ist ideal für Wassersport aller Art – ob Schnorcheln, Tauchen oder Wasserski – und bietet dabei ein tropisches Ambiente mit schneeweißen Sandstränden, dichter Vegetation und einer vielfältigen Tierwelt. Montego Bay gilt heute als eines der bekanntesten Urlaubsziele der Karibik und vereint moderne Infrastruktur mit kolonialem Erbe.

1494 landete Christoph Kolumbus in der Bucht, die er als „El Golfo de Buen Tiempo“ – die „Gut-Wetter-Bucht“ – bezeichnete. Im 18. Jahrhundert wurde Montego Bay unter britischer Kolonialherrschaft zu einem Zentrum des Zuckerexports und Sklavenhandels. Das erhaltene Fort aus dieser Zeit kann bis heute besichtigt werden. In den 1960er Jahren begann der Ausbau zu einem bedeutenden Tiefwasserhafen für Kreuzfahrtschiffe. Zu den Sehenswürdigkeiten zählen neben dem Fort die St. James Parish Church von 1775 mit kunstvollen Glasfenstern, zahlreiche georgianische Bauten sowie der lebendige Craft Market. Für Familien bietet der Aquasol Theme Park am Walter-Fletcher-Strand Spiel und Abkühlung – ein Kontrast zur bunten Unterwasserwelt der vorgelagerten Korallenriffe.

Port Antonio liegt ca. 100 km nordöstlich von Kingston an der Nordost-Küste von Jamaika und ist die Hauptstadt sowie drittgrößter Hafen des Parish Portland. Die ersten Touristen kamen mit Bananentransportern aus den USA mit, besonders aus Boston. Zu dieser Zeit wurde die Stadt auch World’s Banana Capital genannt. Port Antonio und die Umgebung gibt bietet Sehenswürdigkeiten wie die sog. Blaue Lagune, die rund 7 Kilometer östlich von Port Antonio liegt. Boots-Touren auf dem Grande River sind beliebtes touristisches Ausflugsziel.

La Romana liegt an der Südostküste der Dominikanischen Republik gegenüber von Catalina Island und ist von einer herrlichen Landschaft eingebettet, die entweder zu Badeausflügen an den Strand oder zu Landausflügen in das üppige, tropische Grün der Karibikinsel verlocken. Etwa 190.000 Einwohner leben in der Hauptstadt der gleichnamigen Provinz. Die umgebende Natur ist so reizvoll, dass sich in der Nähe der Stadt in einer privaten Siedlung vermögende Prominente Häuser zugelegt haben. In La Romana findet man noch unberührte Landschaften und unveränderte historische Höhlen der Taino-Indianer, die ursprünglich auf der Insel ansässig waren. La Romana wurde gegen Ende des 19. Jahrhunderts gegründet und wuchs schnell aufgrund der großen Zuckermühle, die 1911 hier errichtet wurde. In den 1970er Jahren begann La Romanas Aufstieg zum Standort für Luxussiedlungen und Urlaubermagneten. Mittlerweile ist La Romana ein beliebter Urlaubsort und eine aufstrebende Stadt mit großem Wirtschaftswachstum.

Eine der größten Ausflugsattraktionen ist das Künstlerdorf Altos de Chavón. Es wurde von zwei amerikanischen Filmarchitekten ersonnen und von 1976 an bis in die 1980er Jahre errichtet. Es ist die Nachbildung eines Dorfes im 16. Jahrhundert. Die romantische Kirche St. Stanislaus wird gern für Hochzeiten genutzt. Das Dorf umfasst auch ein Amphitheater für etwa 5.000 Zuschauer; internationale Künstler von Andrea Bocelli bis Frank Sinatra gaben sich hier schon die Ehre.

Wie auch in vielen anderen karibischen Hafenstädten, ist das Highlight der Stadt ihre natürliche Umgebung. Wer in La Romana einen Strandtag einlegen möchte, kann es sich nicht nur im Sand bequem machen, sondern hat die Wahl zwischen vielen Aktivitäten wie Reiten, Tauchen, Wasserski oder auch Bootsfahrten zum Hochseeangeln. Wer sich aber auf seinem Landgang in La Romana umschauen möchte, findet im Stadtzentrum das stilistisch sehr interessante Rathaus und die Kirche Santa Rosa de Lima, die Anfang des 20. Jahrhunderts im Stil der Neogotik errichtet wurde. Im Park Juan Pablo Duarte findet man Entspannung und Skulpturen von in der Dominikanischen Republik bekannten Baseballspielern. Zum Bummel laden das karibisch-kulturelle Viertel am Rio Salao und der Mercado Municipal mit seinen ausladenden Lebensmittelständen ein.

San Juan ist die Hauptstadt Puerto Ricos und zählt rund 400.000 Einwohner. Die Hafenstadt an der Nordküste der Insel vereint moderne Stadtviertel mit einer gut erhaltenen Altstadt spanischer Prägung. Puerto Rico war schon vor mehr als 2.000 Jahren bewohnt, ehe 1493 Christoph Kolumbus hier landete. Die Spanier gründeten eine Siedlung und nannten sie Puerto Rico, während die Insel zunächst San Juan hieß – eine Namensvertauschung, die sich im 18. Jahrhundert einbürgerte.

Prägend für das Stadtbild sind die Festungsanlagen aus der Kolonialzeit. El Morro mit seinen mächtigen Mauern aus dem 16. Jahrhundert bewacht die Hafeneinfahrt und bietet weite Ausblicke über Bucht und Altstadt. La Fortaleza, heute Amtssitz des Gouverneurs, wurde ebenfalls im 16. Jahrhundert errichtet und zählt zum UNESCO-Weltkulturerbe. Die Altstadt San Juans mit Kopfsteinpflastergassen, pastellfarbenen Fassaden und historischen Plätzen lädt zum Flanieren ein. Sehenswert ist auch die Kathedrale San Juan Bautista, deren Bau im 16. Jahrhundert begann. Sie gilt als zweitälteste katholische Kirche Amerikas. Museen, darunter das Museum für Geschichte Puerto Ricos, ergänzen das kulturelle Angebot. Botanisch Interessierte finden im Botanischen Garten eine vielfältige Orchideensammlung.

St. Croix gehört zur Inselgruppe der Jungferninseln. Sie ist vulkanischen Ursprungs und gehört geografisch ursprünglich nicht zu den weiter nördlich gelegenen Jungferninseln, die Christoph Columbus 1493 definiert hat, sondern die Zuweisung erfolgte historisch. Die Insel ist 45 km lang und 11 km breit. Die beiden Städte sind Christiansted, die nach dem dänischen König Christian VI. benannt wurde, und die heutige Hauptstadt ist, sowie Frederiksted. Zu den Besichtigungszielen gehören ehemalige Plantagen bzw. Gebäude auf ihnen, z. B. die Estate Whim, mit einem restaurierten Herrenhaus, in dem heutzutage Antiquitäten und Porzellan ausgestellt werden. Im ehemaligen Küchengebäude kann man alte Kochweisen beobachten. Weitere Sehenswürdigkeiten sind die Cruzan Rum Destillery mit geführten Touren und die St. George Botanical Gardens mit einheimischen und tropischen Pflanzenarten, die sich auf einer ehemaligen Zuckerplantage befinden sowie das Whim Plantation Museum, mit Herrenhaus und Zuckermühle.

Basseterre liegt an der Südküste von St. Kitts und zählt rund 13.000 Einwohner. Die Hauptstadt des Inselstaates St. Kitts und Nevis ist eines der kleineren Ziele auf Karibikreisen. Die europäische Besiedlung begann im 17. Jahrhundert durch Briten und Franzosen. Basseterre wurde 1625 von französischen Siedlern gegründet und entwickelte sich im Laufe der Kolonialzeit zu einem wichtigen Verwaltungszentrum. Seit 1983 ist St. Kitts und Nevis unabhängig.

Im Zentrum der Stadt befindet sich der Circus, ein kreisförmiger Platz mit der grünen Berkeley Memorial Clock in seiner Mitte. Umgeben ist er von Gebäuden im Kolonialstil. Nur wenige Schritte entfernt liegt der Independence Square mit der katholischen Kathedrale St. George, deren Architektur Elemente der Neogotik und des Karibikstils vereint. Viele der älteren Gebäude aus dem 18. und 19. Jahrhundert werden heute als Restaurants, Cafés oder Geschäfte genutzt. Zu den gut erhaltenen Bauwerken zählt das Georgian House, ein ehemaliges Wohnhaus aus der Kolonialzeit. Lohnende Ziele in der Umgebung sind das Fairview Great House mit einem gepflegten Garten und die auf einem Hügel gelegene Festung Brimstone Hill, ein großflächiges britisches Verteidigungswerk mit Blick auf die Insel und das Meer.

Gustavia ist der Hauptort der Insel Sankt Bartholomäus, auch St. Barths, St. Barts, St. Barth oder Saint-Barth, die zu der Gruppe der Kleinen Antillen gehört. Das Stadtbild Gustavias wird durch den Hafen geprägt und um den sich der Ort gruppiert. Der Name der Stadt leitet sich ab von Gustaf III. von Schweden, der 1784 durch Tausch in Besitz der Insel kam. Vorher siedelten seit dem 17. Jh. französische Kolonisten dort. Die Architektur Gustavias ist geprägt durch niedrige Steinhäuser, barocke Palais und kreolische, mit Ornamenten geschmückte Landhäuser. Der Handel florierte vor allem im 18. und 19. Jh., heute ist die Insel bekannt als ruhiger, exklusiver Urlaubsort mit traumhaften Stränden. Nördlich des Hafens befinden sich die Ruinen des schwedischen Forts Gustave, von dort aus bietet sich ein eindrucksvoller Ausblick über die Landschaft.

Philipsburg ist die Hauptstadt von Sint Maarten, dem niederländischen Teil der Karibikinsel St. Martin. Die Stadt wurde 1763 vom schottischen Marineoffizier John Philips gegründet und entwickelte sich rasch zu einem wichtigen Handelsplatz. Zwei Festungen erinnern an ihre strategische Bedeutung: Fort Amsterdam von 1631, heute Lebensraum einer Pelikankolonie, und Fort Willem I, 1801 von Briten erbaut und später von den Niederländern übernommen.

Die Promenade entlang der Great Bay lädt zum Spaziergang ein, während die Einkaufsstraßen dank des Freihafenstatus zollfreies Einkaufen ermöglichen. Flugzeugfans finden am berühmten Strand nahe der Landebahn spektakuläre Fotomotive bei den besonders tiefen Anflügen. Der St. Maarten Zoo zeigt heimische und exotische Tiere. Im Sint Maarten Museum vermitteln Exponate Einblicke in die Kultur der Arawak, die vor der Kolonialisierung hier lebten. Naturliebhaber können im Seaside Nature Park Küstenwege und Waldpfade erkunden. Die Verbindung aus Kolonialgeschichte, tropischer Landschaft und lebendigem Stadtleben macht Philipsburg zu einem vielseitigen Ziel in der Karibik.

Hamilton ist die Hauptstadt der Bermudainseln, die mitten im Atlantik liegen und als Britisches Überseegebiet dem Vereinigten Königreich unterstehen. Die Stadt liegt auf der Ostseite von Grand Bermuda, der größten Insel des Archipels. Hamilton wurde im Jahr 1793 unter Gouverneur Sir Henry Hamilton gegründet, der zugleich als Namensgeber fungierte; 1815 stieg es zur Hauptstadt der Inselgruppe auf. Die Hafenstadt mit, je nach Statistik, nur 1.000 bis 3.000 Einwohnern ist das wirtschaftliche Zentrum von Bermuda – hier geht ein großer Teil der Inselbevölkerung täglich zur Arbeit, darunter auch zahlreiche Pendler benachbarter Inseln. Bermuda gilt als beliebter Zweitwohnsitz und Feriendomizil der Reichen der Welt. Aufgrund seiner überdurchschnittlich hohen monatlichen Lebenshaltungskosten zählt Hamilton zu den teuersten Städten der Welt.

Dürften die Bermudas zwar vor allem aufgrund ihrer traumhaften Strände und der einzigartigen Natur viele Besucher anziehen, bietet Hamilton auch kulturelle Reize und ein Shoppingparadies ganz ohne Großstadttrubel. In der Queen Street befindet sich nicht nur das imposante historische Postamt, sondern hier laden auch zahlreiche Boutiquen internationaler Luxusmarken, aber auch Geschäfte mit regionalem Kunsthandwerk zum Einkaufsbummel ein. Der üppig grüne Par-la-Ville-Park lädt zum Spaziergang ein. Sehenswert sind auch das Bibliotheksgebäude mit Terrasse und die im 19. Jahrhundert erbaute anglikanische Kathedrale im neugotischen Stil. Aus etwa der gleichen Zeit stammt das Fort - eine der Hauptattraktionen Hamiltons. Wehrgänge, Tunnel und Kanonen gewähren einen eindrucksvollen Einblick in die Architektur und Geschichte der englischen Verteidigungsanlage, die jedoch nicht zum Einsatz kommen musste: Aus den riesigen Kanonen wurde nie gefeuert. Die zahlreichen Befestigungsanlagen bescherten Bermuda nicht nur den Beinamen „Gibraltar des Westens“, sondern gelten auch laut UNESCO als Weltkulturerbe.

Horta ist eine kleine Hafenstadt auf der Insel Faial (Azoren). 1440 wurde die kleine Insel Faial besiedelt, nachdem die Azoren von Diogo de Silves entdeckt worden waren. Zuerst besiedelten Flamen die Insel, im 18. und 19. Jh. wurden Orangen und Wein angebaut. Als der Orangenanbau zurückging, wurden Walfangschiffe beliefert. Die Kulisse der Insel wird geprägt durch hügelige Berge, die viele Aussichtsmöglichkeiten auf die Stadt bieten und schöne Strände. Die Küste vor Horta beeindruckt mit natürlichen „Schwimmbecken“, die sich aus Lava gebildet haben. In der Nähe von Horta liegt ein sehenswerter botanischer Garten.

São Miguel ist die größte Insel der Azoren. Etwa 140.000 Menschen leben hier, fast die Hälfte davon in der Hauptstadt Ponta Delgada an der Südküste. Die Stadt wurde 1499 gegründet und besitzt zahlreiche barocke Bauwerke. Wohlhabende Familien aus England ließen sich im 19. Jahrhundert nieder, ihre Gärten und Häuser im britischen Stil prägen bis heute das Stadtbild.

Das dreibogige Stadttor Portas da Cidade von 1783 gilt als Wahrzeichen. Am zentralen Platz Largo de Gonçalo Velho Cabral erinnern Gebäude mit Arkadengängen an den früheren Warenhandel. Sehenswert sind das barocke Rathaus mit Aussichtsturm und einer Glocke aus dem 16. Jahrhundert sowie die Igreja de São José mit ihrer Kapelle im Stil des frühen 18. Jahrhunderts. Das Forte de São Brás stammt aus dem 16. Jahrhundert und diente dem Schutz vor Piraten. Die Insel ist vulkanischen Ursprungs. Im Westen liegt die Caldeira das Sete Cidades mit zwei Kraterseen, umgeben von Wegen entlang von Hortensienhecken und grünen Weiden. Das Tal von Furnas ist von heißen Quellen und dampfender Erde geprägt. Botanische Gärten, Teesträucher, parkartige Wälder und steile Küsten mit Lavastränden prägen die vielfältige Landschaft von São Miguel.

Plymouth in der englischen Grafschaft Devon ist Standort der königlich-britischen Marinewerft. Der Flottenstützpunkt Devonport im Westen von Plymouth ist der größte Marinehafen Westeuropas und wichtigster Arbeitgeber der Stadt. Doch auch die Geschichte der Großstadt mit rund 260.000 Einwohnern ist eng mit der Seefahrt und der britischen Kriegsflotte verbunden. Die sich zwischen zwei Flüssen erstreckende Stadt wird im Westen vom Fluss Tamar begrenzt, der die natürliche Grenze zur südwestlichsten Grafschaft Englands, Cornwall, bildet.

Im Hafen von Plymouth starteten wichtige Seemissionen wie die Weltumsegelung von Sir Francis Drake 1577. 1588 brach hier die englische Flotte gegen die spanische Armada auf und im Jahr 1620 war Plymouth der letzte englische Hafen der Mayflower. An die Mayflower erinnert seit 1934 ein klassizistischer Portikus am Alten Hafen, der den mutmaßlichen Liegeplatz des legendären Auswanderungsschiffes markiert. Im Zweiten Weltkrieg wurde Plymouth zu weiten Teilen durch Bombenangriffe zerstört und in den 1950er Jahren wiederaufgebaut. Es entstand dabei die erste englische Fußgängerzone, der sehr breite Armada Way, der von schlichten, britischen Geschäftshaus-Klassikern der 1950er Jahre gesäumt wird.

Auf der Suche nach dem alten Plymouth wird man im Stadtteil Barbican rund um den historischen Hafen Sutton Harbour fündig. Hier kann man entlang des Ufers am pittoresken Bootshafen und durch schmale, gepflasterte Gassen entlang historischer, kleiner Wohnhäuser flanieren. Heute haben sich Galerien, Kunsthandwerk-Läden, Pubs, kleine Hotels und Restaurants im Viertel niedergelassen. Weitere historische Sehenswürdigkeiten sind das Elizabethan House aus dem 17. Jahrhundert, das Merchant’s House und die älteste Kirche der Stadt, die St. Andrew Church, die auf das 12. Jahrhundert zurückgeht und ihr heutiges Aussehen im Perpendicular Stil im 15. Jahrhundert erhielt. Nach Beschädigungen im Zweiten Weltkrieg erhielt sie moderne Glasfenster. Am Ostufer des Alten Hafens befindet sich zudem eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Stadt: das größte Aquarium Großbritanniens, das National Marine Aquarium.

Nicht weit vom Sutton Harbour entfernt erstreckt sich eine weitere Sehenswürdigkeit, die man in Plymouth nicht verpassen sollte, das Kalksteinplateau The Hoe. Es handelt sich dabei um einen zum Meer hin ausgerichteten Park, in dem sich mehrere der Seefahrt und der Marine gewidmete Denkmäler befinden, wie zum Beispiel das Drake-Denkmal, das dort seit 1884 an dessen Weltumsegelung erinnert. Hier kann man den Blick über die Bucht weit schweifen lassen.

Portsmouth ist eine Hafenstadt an der Südküste Englands, an der Mündung des Solent in den Ärmelkanal. Durch den Solent wird die Stadt von der Isle of Wight getrennt. Vermutlich wurde Portsmouth im Jahr1180 von Jean de Gisors gegründet und bekam 1194 von Richard I. das Stadtrecht verliehen. Durch Heinrich VII. wurde Portsmouth am Ende des 15. Jh. zum „Royal Dockyard“ und ersten europäischen Trockendock seit der Antike. Später entwickelte sich der Hafen zum wichtigsten Marinestützpunkt der Royal Navy. Zur Marinegeschichte Englands empfiehlt sich ein Besuch des Portsmouth Historic Dockyard, wo Museumsschiffe wie die HMS Victory und das Flagschiff Admiral Nelsons in der Schlacht von Trafalgar vor Anker liegen. Auch das Royal Naval Museum und das Royal Marines Museum widmen sich der Marine-Geschichte. Weitere Sehenswürdigkeiten sind das Geburtshaus von Charles Dickens mit angeschlossenem Museum, das von Heinrich VIII. erbaute Southsea Castle sowie das Portchester Castle, das schon im 3. Jh. von den Römern erbaut und später von den Normannen erweitert wurde.

Bremerhaven im Nordwesten Deutschlands beherbergt einen der größten europäischen Häfen und gehört zu den wichtigsten Exportzentren Deutschlands. Erst 1827 erwarb die Stadt Bremen Gelände nördlich der Geestmündung in die Nordsee, wo der Seehafen und somit die eigentliche Stadt gegründet wurde. Die Besiedlung des heutigen Bremerhavener Stadtgebiets ist aber urkundlich bis in das Jahr 1139 zurückzuverfolgen. Bremerhaven bietet zahlreiche Museen, eines der bedeutendsten ist das deutsche Schifffahrtsmuseum und am Neuen Hafen liegt das im Jahr 2005 eröffnete Deutsche Auswandererhaus mit dem Thema der Auswanderung Deutscher in die USA in verschiedenen Epochen. Gegenüber liegt der Zoo am Meer mit den Tierarten des Nordens. Sehenswert ist auch das Atlanticum, ein Erlebniszentrum zu den Themen Fische und Fischerei. Das Wahrzeichen der Stadt ist die evangelische Hauptkirche, die Bürgermeister-Smidt-Gedächtniskirche. Zusammen mit dem Columbus-Center bildet sie das Wahrzeichen der Stadt. Das Atlantic Hotel Sail City ist mit 140 m Höhe das größte Gebäude der Stadt und bietet von seinem Aussichtsdach einen eindrucksvollen Blick über Bremerhaven und das Umland.

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  • Ausgaben für Landausflüge und weitere persönliche Ausgaben.

Sonstige Hinweise:

  • Bitte beachten Sie, dass auf allen Reisen, bei denen ausschließlich Häfen in der Türkei und im Schengen-Raum (Europäische Union, Island, Norwegen, nicht aber Grönland) angelaufen werden, deutsche Staatsbürger nur einen Personalausweis mit mindestens 6-monatiger Gültigkeit nach Reiseende benötigen. Bei allen anderen Reisen ist ein Reisepass mit mindestens 6-monatiger Gültigkeit nach Reiseende erforderlich.
  • Für weitere Informationen über eine eventuelle Visumpflicht und Einreisehinweise für die Länder entlang der Kreuzfahrtroute verweisen wir für alle Staatsangehörigkeiten auf www.cibtvisas.de/ . Bitte nutzen Sie die dort unter der Überschrift "Benötigen Sie ein Visum?" angebotenen Auswahlmöglichkeiten, um sich über Einreisehinweise und eine eventuell bestehende Visumpflicht zu informieren.
  • Informationen zu den Impfvorschriften für die Länder entlang der Kreuzfahrtroute finden Sie unter https://www.auswaertiges-amt.de/de/service/fragenkatalog-node/02-medizinischehinweise/606386 .
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