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Leixões liegt nördlich der Flussmündung des Duoro und verfügt über den größten künstlich gebauten Hafen Portugals und den wichtigsten Seetransportumschlagsplatz der Stadt Porto und seiner Region. Der Hafen wird seit Ende des 19. Jahrhunderts gebaut bzw. immer weiter ausgebaut. Die Hafenstadt liegt unweit von der Stadt Porto, die sich als Ausflugsziel anbietet, von deren Name sich die Bezeichnung „Portwein“ ableitet. Seinen Entstehungsprozess kann man dort in vielen Portweinkellereien verfolgen.
Entlang des Flusses Duoro erstrecken sich die Weinberge, deren Trauben für die spezielle Weinsorte verwendet werden. Die Portweinproduktion ermöglichte einen wirtschaftlichen Aufschwung der Stadt, deren malerische Altstadt 1996 in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen wurde. Sehenswert sind die Kirchen der Stadt wie die auf dem Terreira da Sé, einem Hügel nahe der Altstadt errichtete Kathedrale Sé (12. Jh.). Das Wahrzeichen der Stadt ist der von 1754 bis 1763 errichtete Torre dos Clérigos, der höchste Kirchturm Portugals, der im Zentrum steht und einen wundervollen Ausblick bietet.
Lissabon liegt an der Mündung des Tejo in den Atlantik und erstreckt sich über sieben Hügel. Die Hafenstadt war bereits phönizisch, wurde 1256 Hauptstadt Portugals und erlebte um 1500 eine Blüte als Zentrum des Welthandels. Gold- und Diamantenfunde in Brasilien brachten im 17. Jahrhundert neuen Wohlstand. Das Erdbeben von 1755 zerstörte große Teile der Stadt. Der Wiederaufbau prägte das Bild der Unterstadt Baixa mit ihren breiten, rechtwinkligen Straßen rund um die Rua Augusta. Die Burg São Jorge entstand vor dem 11. Jahrhundert und wurde später mehrfach ausgebaut. Auch Reste römischer Bauten sind auf ihrem Gelände erhalten.Das Wahrzeichen Lissabons, der Torre de Belém, diente Seefahrern als Orientierungspunkt bei der Ankunft. Der Turm ist über eine Brücke zugänglich. In direkter Nähe befindet sich das Mosteiro dos Jerónimos, ein Kloster mit aufwendiger Steinmetzkunst, Fresken und dem Grab von Vasco da Gama. Hier befinden sich auch das Archäologische Museum und das Marinemuseum. Die historische Tramlinie 28 durchquert die Altstadt mit Fliesenfassaden, vorbei an der Basílica da Estrela und der Kathedrale Sé. Am Praça de D. Pedro IV, dem Rossio, steht eine Bronzestatue des Königs. Südlich der Altstadt überspannt die Brücke des 25. April den Tejo. Gleich daneben erhebt sich die Cristo-Rei-Statue mit weitem Blick über Fluss, Stadt und Meer. Sie wurde nach dem berühmten brasilianischen Vorbild erbaut und zählt mit ihrer 82 Meter hohen Plattform zu einem der beliebtesten Aussichtspunkte Lissabons.
Das dreibogige Stadttor Portas da Cidade von 1783 gilt als Wahrzeichen. Am zentralen Platz Largo de Gonçalo Velho Cabral erinnern Gebäude mit Arkadengängen an den früheren Warenhandel. Sehenswert sind das barocke Rathaus mit Aussichtsturm und einer Glocke aus dem 16. Jahrhundert sowie die Igreja de São José mit ihrer Kapelle im Stil des frühen 18. Jahrhunderts. Das Forte de São Brás stammt aus dem 16. Jahrhundert und diente dem Schutz vor Piraten. Die Insel ist vulkanischen Ursprungs. Im Westen liegt die Caldeira das Sete Cidades mit zwei Kraterseen, umgeben von Wegen entlang von Hortensienhecken und grünen Weiden. Das Tal von Furnas ist von heißen Quellen und dampfender Erde geprägt. Botanische Gärten, Teesträucher, parkartige Wälder und steile Küsten mit Lavastränden prägen die vielfältige Landschaft von São Miguel.
Praia da Vitória liegt im Osten der Azoreninsel Terceira und blickt auf eine geschützte, langgestreckte Bucht – die größte ihrer Art auf dem Archipel. Die Stadt zählt rund 6.000 Einwohner und ist von einer Landschaft mit vulkanischen Hügeln, Kraterseen und üppiger Vegetation umgeben. Die Altstadt zeigt barocke und traditionelle Bauformen mit schmiedeeisernen Fenstergittern und verglasten Erkern. Der Name „da Vitória“ wurde der Stadt nach einem militärischen Erfolg im Bürgerkrieg des 19. Jahrhunderts verliehen. Zuvor war sie schlicht als Praia bekannt, was auf Portugiesisch „Strand“ bedeutet.Im Zentrum stehen das Rathaus mit Glockenturm und die Kirche Santa Cruz, deren Ursprünge bis ins 15. Jahrhundert zurückreichen. Weitere sakrale Bauten sind die Igreja da Misericórdia, die nach einem Erdbeben wiederaufgebaut wurde, und die Império dos Marítimos, eine farbenfrohe Kapelle aus dem 19. Jahrhundert. Vor dem Wohnhaus Casa das Tias erinnert ein Denkmal an den Schriftsteller Vitorino Nemésio. Der Jardim Municipal bietet Erholung im Grünen, während der Aussichtspunkt Miradouro da Serra do Facho ein weites Panorama über die Bucht eröffnet. Von hier ist auch das Denkmal der Mutter Gottes zu sehen. Im Umland liegt der Algar do Carvão, ein begehbarer Vulkanschlot mit Tropfsteinen und Kratersee, der über 100 Stufen zugänglich ist.
Die Kathedrale Notre-Dame aus dem 16. Jahrhundert ist neben dem Justizpalast das einzige aus der Vorkriegszeit erhaltene Gebäude im Zentrum. Die Stadt verfügt über sehenswerte Museen wie das Musée des Beaux-Arts André Malraux für bildende Kunst des 16.-21. Jh. und ein Naturkundemuseum im ehemaligen Justizpalast. Die Pont de Normandie (Brücke der Normandie) in der Nähe von Le Havre gilt ist als die größte Schrägseilbrücke Europas. Sie verbindet Le Havre (Haute-Normandie) mit Honfleur (Basse-Normandie).
Der jüngste Blickfang Hamburgs ist die Elbphilharmonie. Nach 16 Jahren Bauzeit wurde sie 2017 eröffnet. Der Konzertsaal mit außergewöhnlicher Akustik gehört ebenso dazu wie Wohnungen, ein Hotel und die öffentlich zugängliche Plaza zwischen Backsteinsockel und gläsernem Aufbau. Von dort bietet sich ein weiter Blick über den Hafen, die Speicherstadt und die HafenCity.Die Speicherstadt entstand zwischen 1883 und 1927 als Teil des Freihafens. Heute prägen Museen, das Miniatur Wunderland und kleine Läden das Bild der historischen Lagerhäuser. In unmittelbarer Nähe liegt die moderne HafenCity mit teils experimenteller Architektur. Auch die St. Pauli-Landungsbrücken sind rasch erreicht. Von hier starten Barkassen zu Rundfahrten durch den drittgrößten Hochseehafen Europas. Die Hauptkirche St. Michaelis steht erhöht über dem Hafen; vom 132 Meter hohen Turm öffnet sich ein weiter Blick über Stadt und Strom.
Zwischen Speicherstadt und Rathaus liegt das Kontorhausviertel mit expressionistischen Klinkerbauten der 1920er Jahre. Bekanntestes Gebäude ist das Chilehaus mit seiner spitzen Stirnseite. In Rathausnähe führen Passagen und Einkaufsstraßen wie der Neue Wall zur Binnenalster mit ihrer markanten Fontäne. Wer Ruhe sucht, findet sie im weitläufigen Park Planten un Blomen.