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Der jüngste Blickfang Hamburgs ist die Elbphilharmonie. Nach 16 Jahren Bauzeit wurde sie 2017 eröffnet. Der Konzertsaal mit außergewöhnlicher Akustik gehört ebenso dazu wie Wohnungen, ein Hotel und die öffentlich zugängliche Plaza zwischen Backsteinsockel und gläsernem Aufbau. Von dort bietet sich ein weiter Blick über den Hafen, die Speicherstadt und die HafenCity.Die Speicherstadt entstand zwischen 1883 und 1927 als Teil des Freihafens. Heute prägen Museen, das Miniatur Wunderland und kleine Läden das Bild der historischen Lagerhäuser. In unmittelbarer Nähe liegt die moderne HafenCity mit teils experimenteller Architektur. Auch die St. Pauli-Landungsbrücken sind rasch erreicht. Von hier starten Barkassen zu Rundfahrten durch den drittgrößten Hochseehafen Europas. Die Hauptkirche St. Michaelis steht erhöht über dem Hafen; vom 132 Meter hohen Turm öffnet sich ein weiter Blick über Stadt und Strom.
Zwischen Speicherstadt und Rathaus liegt das Kontorhausviertel mit expressionistischen Klinkerbauten der 1920er Jahre. Bekanntestes Gebäude ist das Chilehaus mit seiner spitzen Stirnseite. In Rathausnähe führen Passagen und Einkaufsstraßen wie der Neue Wall zur Binnenalster mit ihrer markanten Fontäne. Wer Ruhe sucht, findet sie im weitläufigen Park Planten un Blomen.
Cork liegt im Süden Irlands, das historische Zentrum erstreckt sich auf einer Insel in der Mündung des Flusses Lee. Der Ursprung der Stadt geht auf eine klösterliche Siedlung zurück, die der Überlieferung nach im 6. Jahrhundert vom Heiligen Finbarr gegründet wurde. Ab dem frühen 10. Jahrhundert richteten Wikinger hier einen Handelshafen ein. Die Stadtrechte verlieh Prinz John im Jahr 1185. Mauerreste der mittelalterlichen Befestigung sind erhalten. Ab dem 12. Jahrhundert stand Cork unter normannischem Einfluss. Eine wirtschaftliche Blütezeit erlebte Cork im späten 18. Jahrhundert mit dem Ausbau des Hafens und aufkommender Glasproduktion. Cork ist von georgianischer und neoklassischer Architektur geprägt. Besonders sehenswert sind die Christ Church, St. Anne im Viertel Shandon und das Custom House. Die St. Patrick’s Street ist die zentrale Einkaufsstraße und wird von Bauten des 18. und 19. Jahrhunderts gesäumt. Am nördlichen Ende steht die Statue des Priesters Pater Mathew. Zu den modernen Bauwerken zählen der County Hall Tower und das gegenüberliegende ehemalige Krankenhaus, heute ein Wohngebäude. Ein beliebtes Ziel für Besucher ist der Englische Markt, der in viktorianischer Zeit errichtet wurde. Das Cork Public Museum widmet sich der Archäologie der Region. In der Stadt steht auch die Ruine der Red Abbey, eines Augustinerklosters.
Belfast, die Hauptstadt von Nordirland und die zweitgrößte Stadt der Irischen Insel, liegt an der Mündung des Flusses Lagan in der Bucht von Belfast. Im heutigen Stadtgebiet wurde im Jahr 1177 eine normannische Burg errichtet. Die eigentliche Stadt Belfast jedoch wurde 1603 gegründet und von schottischen Presbyterianern besiedelt. Im 17. Jh. wurde dort die Leinenindustrie durch französische Hugenotten eingerichtet. Belfast stand lange für den Nordirlandkonflikt, der seit 1969 zwischen Katholiken und Protestanten begann und 1998 offiziell beendet wurde. Man kann sich auf die Spuren dieses Konflikts zur sog. Peace Line begeben: Eine Mauer in West Belfast trennt die Gebiete der Wohngebiete von Protestanten (Shankill Road) und Katholiken (Falls Road). Zwei riesige Kräne, Samson und Goliath, zählen zu den Wahrzeichen Belfasts. Sie gehören zur Harland & Wolff Werft, einst eine der mächtigsten Schiffbauer. Hier lief auch die Titanic 1912 vom Stapel. Auf dem Gelände, wo sie gebaut wurde, befindet sich heute das größte Titanic-Zentrum der Welt. Das Stadtbild ist durch viktorianische Architektur geprägt. Das Belfast Castle, das Schloss auf dem Cavehill, ist der Nachfolgebau der Normannenburg. Sehenswert ist auch das Ulster-Museum mit Funden eines 1588 gesunkenen Schiffes, das zur spanischen Armada gehörte.
Nördlich von Schottland liegen die Orkney Inseln in der Nordsee. Auf der Hauptinsel Mainland befindet sich mit Kirkwall das Zentrum der Inselgruppe. Die Stadt mit rund 7.000 Einwohnern liegt auf einer schmalen Landenge zwischen zwei Buchten und besitzt den wichtigsten Hafen der Orkneys. Erste Siedlungen sind bereits aus der späten Jungsteinzeit belegt. Besonders eindrucksvoll ist das gut erhaltene Steinzeitdorf Skara Brae mit angeschlossenem Besucherzentrum. In späterer Zeit diente Kirkwall als Stützpunkt der Wikinger, die von den Orkneys aus ihre Seeverbindungen in verschiedene Richtungen unterhielten. 1468 kamen die Inseln zu Schottland, Kirkwall wurde Verwaltungszentrum.Im Stadtbild ragt die St.-Magnus-Kathedrale hervor, errichtet im 12. Jahrhundert aus rotem Sandstein. Im Inneren stützen mächtige normannische Säulen das Kirchenschiff. Gleich daneben befinden sich die Ruinen des Bischofspalasts aus dem 13. Jahrhundert und der Earl’s Palace, ein Renaissancebau aus dem frühen 17. Jahrhundert. Das Tankerness House Museum zeigt archäologische und stadtgeschichtliche Funde. Am westlichen Stadtrand liegt das Grain Earth House aus der Eisenzeit. In der Umgebung befinden sich die neolithischen Stones of Stenness, deren Monolithe wahrscheinlich rituellen Zwecken dienten.
Sehenswert sind die Parish Church mit ihrer steinernen Fassade, das Invergordon Museum mit regionalen Fundstücken und der Mural Trail mit elf künstlerisch gestalteten Wandgemälden. Trotz seiner geringen Größe bietet das Städtchen zahlreiche Restaurants, Cafés und Bars, die zum Verweilen einladen – und natürlich dazu, den berühmten Whisky aus den umliegenden Brennereien zu probieren.
Der jüngste Blickfang Hamburgs ist die Elbphilharmonie. Nach 16 Jahren Bauzeit wurde sie 2017 eröffnet. Der Konzertsaal mit außergewöhnlicher Akustik gehört ebenso dazu wie Wohnungen, ein Hotel und die öffentlich zugängliche Plaza zwischen Backsteinsockel und gläsernem Aufbau. Von dort bietet sich ein weiter Blick über den Hafen, die Speicherstadt und die HafenCity.Die Speicherstadt entstand zwischen 1883 und 1927 als Teil des Freihafens. Heute prägen Museen, das Miniatur Wunderland und kleine Läden das Bild der historischen Lagerhäuser. In unmittelbarer Nähe liegt die moderne HafenCity mit teils experimenteller Architektur. Auch die St. Pauli-Landungsbrücken sind rasch erreicht. Von hier starten Barkassen zu Rundfahrten durch den drittgrößten Hochseehafen Europas. Die Hauptkirche St. Michaelis steht erhöht über dem Hafen; vom 132 Meter hohen Turm öffnet sich ein weiter Blick über Stadt und Strom.
Zwischen Speicherstadt und Rathaus liegt das Kontorhausviertel mit expressionistischen Klinkerbauten der 1920er Jahre. Bekanntestes Gebäude ist das Chilehaus mit seiner spitzen Stirnseite. In Rathausnähe führen Passagen und Einkaufsstraßen wie der Neue Wall zur Binnenalster mit ihrer markanten Fontäne. Wer Ruhe sucht, findet sie im weitläufigen Park Planten un Blomen.
Termin 24.09.26 statt Cork: Liverpool, statt Dun Laoghaire: Stornoway & statt Invergordon: Edinburgh