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Der jüngste Blickfang Hamburgs ist die Elbphilharmonie. Nach 16 Jahren Bauzeit wurde sie 2017 eröffnet. Der Konzertsaal mit außergewöhnlicher Akustik gehört ebenso dazu wie Wohnungen, ein Hotel und die öffentlich zugängliche Plaza zwischen Backsteinsockel und gläsernem Aufbau. Von dort bietet sich ein weiter Blick über den Hafen, die Speicherstadt und die HafenCity.Die Speicherstadt entstand zwischen 1883 und 1927 als Teil des Freihafens. Heute prägen Museen, das Miniatur Wunderland und kleine Läden das Bild der historischen Lagerhäuser. In unmittelbarer Nähe liegt die moderne HafenCity mit teils experimenteller Architektur. Auch die St. Pauli-Landungsbrücken sind rasch erreicht. Von hier starten Barkassen zu Rundfahrten durch den drittgrößten Hochseehafen Europas. Die Hauptkirche St. Michaelis steht erhöht über dem Hafen; vom 132 Meter hohen Turm öffnet sich ein weiter Blick über Stadt und Strom.
Zwischen Speicherstadt und Rathaus liegt das Kontorhausviertel mit expressionistischen Klinkerbauten der 1920er Jahre. Bekanntestes Gebäude ist das Chilehaus mit seiner spitzen Stirnseite. In Rathausnähe führen Passagen und Einkaufsstraßen wie der Neue Wall zur Binnenalster mit ihrer markanten Fontäne. Wer Ruhe sucht, findet sie im weitläufigen Park Planten un Blomen.
Zu den ältesten Bauwerken zählen die um 1130 entstandene Marienkirche mit Lübecker Altar, die Domkirche St. Olav, die Festung Bergenhus und die Håkonshalle. Natur- und Tierfreunde besuchen das Aquarium mit Seehunden, Schildkröten, Krokodilen und Pinguinen. Ein Ausflug nach Troldhaugen führt zum Edvard-Grieg-Museum am See Nordåsvannet, wo Wohnhaus, Gartenhütte und Konzertsaal Einblicke in das Leben des Komponisten geben.
Geiranger liegt eindrucksvoll am Ende eines der bekanntesten Fjorde Norwegens, des Geirangerfjords, der 2005 zum UNESCO-Weltnaturerbe erklärt wurde. Eingebettet in eine dramatische Landschaft aus steilen Felswänden, Wasserfällen und schneebedeckten Gipfeln, ist das Dorf ein beliebtes Ziel für Naturliebhaber. Besonders eindrucksvoll ist der Blick vom fast 1.500 Meter hohen Dalsnibba, der über eine spektakuläre Bergstraße erreichbar ist. Zu den beliebten Ausflugszielen zählt auch der Storsæter-Wasserfall, unter dessen Wasserschleier ein Wanderweg entlangführt.Im Ort selbst lädt das moderne Fjordsenter zu einer interaktiven Reise durch die Natur- und Siedlungsgeschichte der Region ein. Die Holzkirche von Geiranger aus dem Jahr 1842 bietet einen weiten Blick über Fjord und Dorf. Wer den Ort zu Fuß erkundet, findet entlang der Uferpromenade gemütliche Cafés mit regionalen Spezialitäten. Bereits im späten 19. Jahrhundert kamen Gäste auf den ersten Dampfschiffe, unter ihnen auch Kaiser Wilhelm II., der Geiranger mehrfach besuchte. Seitdem hat sich der Ort zwar touristisch entwickelt, doch seinen ursprünglichen Charakter bewahrt.
Honningsvåg auf der Insel Magerøya ist der wichtigste Hafen für Ausflüge zum Nordkap und liegt in einer geschützten Bucht der Barentssee, umrahmt von kargen Bergen. Aus dem Fischerdorf entwickelte sich im 20. Jahrhundert eine kleine Stadt, die heute für viele Reisende das Tor zu einem der bekanntesten Ziele Nordeuropas ist. Das Nordkap erhebt sich 307 Meter hoch über dem Eismeer und gilt als der nördlichste mit dem Fahrzeug erreichbare Punkt Europas. Hier steht der ikonische Metallglobus, der als Symbol für den äußersten Norden zu einem der meistfotografierten Motive Norwegens geworden ist. Bei klarem Wetter lässt sich in den Sommermonaten von dieser steilen Klippe aus die Mitternachtssonne bewundern.Das in den Felsen gebaute Besucherzentrum zeigt Ausstellungen zur Natur- und Kulturgeschichte, einen Panoramafilm, eine kleine Kapelle sowie Souvenirläden und Gastronomie mit Blick auf die Barentssee.In Honningsvåg säumt die Einkaufsstraße den Hafen. Die neogotische Kirche von 1885 ist das einzige Gebäude, das den Zweiten Weltkrieg unversehrt überstand. Am Kai erinnert eine lebensgroße Statue an den Bernhardiner „Bamse“, der im Krieg als offizielles Besatzungsmitglied der norwegischen Marine galt.
Reine ist ein idealer Ausgangspunkt für Ausflüge in die Natur. Zu den bekanntesten Wanderungen gehört der Aufstieg auf den Reinebringen, von dessen Gipfel sich ein spektakulärer Blick auf das Dorf, die Inseln und den Fjord eröffnet. Bootstouren führen zu den benachbarten Inseln und durch den Moskenesstraumen, eine der stärksten Gezeitenströmungen der Welt. Auch Kajakfahren, Angeln und Seeadlersafaris gehören zu den beliebten Aktivitäten. Im kleinen Zentrum von Reine finden sich ein Museum zur Geschichte der Lofotenfischerei, gemütliche Cafés sowie Galerien lokaler Künstler, die sich von der einzigartigen Landschaft inspirieren lassen.
Die größte Attraktion von Nordfjordeid ist Sagastad, ein Wissens- und Erlebniszentrum mitten am Fjord. In der Nähe des Ortes fand man ein Schiffsgrab mit den Überresten des bislang größten Wikingerschiffes Norwegens – dem sogenannten Myklebustschiff. Das 30 Meter lange und 6,5 Meter breite Schiff wurde originalgetreu wiederaufgebaut und ist heute das Schmuckstück von Sagastad. Das große Zeitalter der Wikinger dauerte zweieinhalb Jahrhunderte an, etwa von 800 bis 1050 n. Chr. Nicht nur auf den Britischen Inseln, sondern auch auf dem europäischen Festland, das die Nordmänner über Flüsse erreichten, verbreiteten die Wikinger Furcht und Schrecken. Gleichzeitig stehen sie für eine hohe Kultur, fortschrittliches Handwerk und Siedlungsbau, wie man in Sagastad erfahren kann. In die jüngere Geschichte Norwegens kann man im Nordfjord Folk Museum in Sandane eintauchen. Das spannende Freilichtmuseum zeigt Nachbauten der ursprünglichen Häuser aus dem 17. und 18. Jahrhundert und liefert außer diesem unmittelbaren Eindruck interessante Informationen. Von Nordfjordeid aus eröffnet sich auch die Möglichkeit, mit einer Seilbahn auf den 1.011 Meter hohen Berg Hoven hinaufzufahren. Eine Aussichtsplattform bietet ein unvergesslich schönes Panorama.
Der Dom aus dem 12. Jahrhundert gehört zu den wenigen Zeugnissen, die aus der frühen Stadtgeschichte erhalten sind. Er ist die älteste Bischofskirche Norwegens und wurde aus grauem Schiefer und Speckstein errichtet. Das Mittelschiff ist romanisch; die Portale, die Vorhalle und der Chor wurden nach einem Brand im gotischen Stil ergänzt. Das Museum Stavangers mit Ausstellungsstücken aus der Region und das norwegische Erdölmuseum runden das Programm für Bildungshungrige ab. Empfehlenswert ist ein Bummel in der Einkaufsstraße Øvre Holmegate. Sie sticht durch kunterbunte Häuserfassaden hervor. Fast ganz in Weiß zeigt sich hingegen der alte Stadtkern von Stavanger, das Viertel Gamle Stavanger mit etwa 170 Holzhäusern, die aus dem 18. und 19. Jahrhundert stammen.
Weitere interessante Ziele sind das Schifffahrtsmuseum Stavanger, das Freilichtmuseum Jernaldergården på Ullandhaug mit nordischen Langhäusern aus der Eisenzeit und der Fernsehturm Ullandhaugtårnet, auf dem man den besten Ausblick auf Stavanger und das Meer erhält. Die Möglichkeit, Natur zu genießen, bieten u. a. Ausflüge zur Felskanzel Preikestolen, zum 92 Meter hohen Wasserfall Månafossen oder Spaziergänge am schier unendlichen Solestrand. Rund 20 Gehminuten Meter vom Dom entfernt kann man zudem die Atmosphäre im Mosvannsparken genießen, dem Naherholungsgebiet Stavangers. Sein See war früher Trinkwasserreservoir und ist heute ein Vogelschutzgebiet, das jeden Naturfreund begeistert.
Der belebte Innenhafen Pollen bildet das Herz von Arendal. Urlauber können dort bummeln, frisch gefangene Krabben oder Garnelen kosten und von Straßencafés aus das bunte Treiben am Hafen genießen. Der älteste Teil Arendals ist das denkmalgeschützte Stadtviertel Tyholmen, wo man in malerischer Atmosphäre entlang gut erhaltener Holzhäuser spazieren kann. Der Ortsteil blieb von jeglichem Stadtbrand verschont, weil er sich früher auf einer Insel befand. In den 1930er-Jahren wurde der trennende Kanal zugeschüttet. Die Dreifaltigkeitskirche in Tyholmen wurde 1888 nach Plänen des norwegischen Architekten Christian Fürst im Stil der Neogotik errichtet. Das Stadtmuseum befindet sich im Kløckers Hus, dessen älteste Teile bis in das 17. Jahrhundert zurückgehen.
Wer mit Kindern nach Arendal kommt, sollte ein Besuch im Museum Vitensenteret Sorlandet in Erwägung ziehen. Es ist darauf ausgelegt, Kindern auf spannende Art und Weise Wissenschaft näher zu bringen. Interaktive Experimente bieten Spaß für Groß und Klein.
Der jüngste Blickfang Hamburgs ist die Elbphilharmonie. Nach 16 Jahren Bauzeit wurde sie 2017 eröffnet. Der Konzertsaal mit außergewöhnlicher Akustik gehört ebenso dazu wie Wohnungen, ein Hotel und die öffentlich zugängliche Plaza zwischen Backsteinsockel und gläsernem Aufbau. Von dort bietet sich ein weiter Blick über den Hafen, die Speicherstadt und die HafenCity.Die Speicherstadt entstand zwischen 1883 und 1927 als Teil des Freihafens. Heute prägen Museen, das Miniatur Wunderland und kleine Läden das Bild der historischen Lagerhäuser. In unmittelbarer Nähe liegt die moderne HafenCity mit teils experimenteller Architektur. Auch die St. Pauli-Landungsbrücken sind rasch erreicht. Von hier starten Barkassen zu Rundfahrten durch den drittgrößten Hochseehafen Europas. Die Hauptkirche St. Michaelis steht erhöht über dem Hafen; vom 132 Meter hohen Turm öffnet sich ein weiter Blick über Stadt und Strom.
Zwischen Speicherstadt und Rathaus liegt das Kontorhausviertel mit expressionistischen Klinkerbauten der 1920er Jahre. Bekanntestes Gebäude ist das Chilehaus mit seiner spitzen Stirnseite. In Rathausnähe führen Passagen und Einkaufsstraßen wie der Neue Wall zur Binnenalster mit ihrer markanten Fontäne. Wer Ruhe sucht, findet sie im weitläufigen Park Planten un Blomen.