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Der Name der Stadt Tarent liegt einer Sage zugrunde, in welcher der Halbgott Taras, der Sohn des Neptuns, in der Nähe der heutigen Stadt eine Siedlung angelegt haben soll. Diese Siedlung entstand den Mythen nach schon 1.200 Jahre vor der Gründung Roms – also etwa 2.000 v. Chr. Durch ihre strategisch günstige Lage wurde Tarent eine bedeutende Handelsstadt. Im 3. Jahrhundert v. Chr. wurde Tarent von den Römern erobert und verlor in der Folgezeit an Bedeutung. Schließlich wurde es im 19. Jahrhundert Teil des neugegründeten Italiens und ein wichtiger Marinestützpunkt des Landes.
Die bekannteste Sehenswürdigkeit ist das Castello Aragonese im Osten der Altstadtinsel. Der älteste Teil der Festung ist mehr als 1.000 Jahre alt und wurde von den Byzantinern zum Schutz der Stadt errichtet. Im 15. Jahrhundert wurde die Festung großräumig erweitert und erhielt ihren heutigen Namen nach ihrem Bauherrn Ferdinand von Aragon. Heute bietet es neben einem malerischen Ausblick auf die Umgebung und die Stadt auch ein kleines, sorgfältig eingerichtetes Marinemuseum. Kultur- und geschichtsinteressierte Urlauber könnten auch das Ethnographische Museum im Palazzo Galeota oder das Mittelalterliche Museum im Palazzo Fornaro besuchen. Ein nicht zu übersehender weiterer Höhepunkt in der Altstadt ist die Kathedrale von Tarent aus dem 11. Jahrhundert, die auf den Ruinen eines heidnischen Tempels erbaut wurde. Durch zahlreiche Umbauten vereint sie heute stilistisch Romanik und Spätbarock und bietet zudem eine faszinierende Innengestaltung. Bei der Drehbrücke von Tarent handelt es sich hingegen um eine relativ moderne Sehenswürdigkeit aus dem 19. Jahrhundert.
Der Uhrturm Argostolis wurde 1985 aus Originalteilen des beim Erdbeben zerstörten Turms rekonstruiert. Das Archäologischen Museum stellt Funde aus mykenischer und römischer Zeit aus. Im Volkskundemuseum, das in der Korgialenios-Bibliothek untergebracht ist, erhalten die Besucher einen Einblick in die Geschichte und Kultur der Einwohner Kefalonias; hier werden neben Beispielen für in Argostoli typischer Inneneinrichtung auch Trachten und interessante historische Fotos ausgestellt.
Nur zweieinhalb Kilometer nördlich der Stadt stehen die bekannten Meermühlen, die früher zum Mahlen von Getreide genutzt wurden. Das Besondere an diesen Mühlen ist, dass hier das Meerwasser in Richtung Insel und durch die Insel hindurch geschleust wird. Nicht weit davon entfernt befindet sich ein weiteres Wahrzeichen von Argostoli, der Leuchtturm Agios Theodoros. Seine Form erinnert an einen antiken Rundtempel. Sehenswert ist ebenfalls die De-Bosset-Brücke, die über den Golf von Argostoli führt, wo der Obelisk an die ehemals britische Verwaltung erinnert.
Mykonos liegt in der südlichen Ägäis und gehört zur Inselgruppe der Kykladen. Die rund 90 Quadratkilometer große Insel zählt heute zu den bekanntesten Reisezielen Griechenlands. Die weiß gekalkten Häuser mit farbigen Fensterläden, die engen, verwinkelten Gassen der Altstadt und die exponierte Lage im ägäischen Licht prägen das Bild des Hauptortes Chora. Am Rand der Stadt stehen die weithin sichtbaren Windmühlen, die lange das Mahlen von Getreide ermöglichten und heute als Wahrzeichen der Insel gelten. Südlich des alten Hafens beginnt das Viertel „Klein-Venedig“, dessen Häuser mit Balkonen direkt über dem Wasser errichtet wurden.Die Geschichte Mykonos reicht bis in die Antike zurück. Ihre Bedeutung lag im regionalen Handel, doch war sie lange Zeit eher arm. Nach dem Zerfall des Römischen Reiches stand Mykonos unter byzantinischer, dann venezianischer Herrschaft, ehe es im 18. Jahrhundert erneut zu wirtschaftlichem Aufschwung kam. Heute lockt die Insel mit Museen wie dem Archäologischen Museum nahe des Hafens, das Funde von der nahegelegenen Insel Delos zeigt, sowie dem Ägäischen Schifffahrtsmuseum im Zentrum. Auch kurze Spaziergänge führen zu kleinen Kirchen, ruhigen Badebuchten und Aussichtspunkten mit Blick über die Stadt und das offene Meer.
Athen und der nahe Hafen Piräus bilden heute einen fast durchgängig bebauten Großraum mit rund 3,5 Millionen Einwohnern. Die Stadt, benannt nach der Göttin der Weisheit, ist für ihre Akropolis bekannt, die seit 1986 zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt und über 150 Meter hoch das Stadtbild prägt. Einen besonders eindrucksvollen Blick darauf bietet die antike Agora, einst politisches Zentrum Athens. Dort sind bis heute bedeutende Bauwerke erhalten, darunter der Tempel der Athena, einer der besterhaltenen Griechenlands.Weitere Zeugnisse der Antike sind das Dionysostheater und das Panathinaiko-Stadion, Austragungsort der ersten Olympischen Spiele der Neuzeit 1896. Die Altstadt Plaka mit schmalen Gassen, die Fußgängerzone Ermou und das elegante Viertel Kolonaki laden zum Bummeln ein. Das Archäologische Nationalmuseum zeigt rund 11.000 Objekte aus der griechischen Antike, während das Benaki Museum Kunst und Geschichte aller Epochen vereint. Im Herzen Athens liegt der Nationalgarten, der ehemalige Schlossgarten, mit schattigen Wegen, Blumenbeeten, Wasseranlagen und dem Kongressgebäude Zappeion aus dem 19. Jahrhundert.
Valletta, Maltas Hauptstadt, liegt auf der Halbinsel Monte Sciberras zwischen Grand Harbour und Marsamxett Harbour. Gegründet 1566 vom Großmeister Jean de la Valette, entstand die Stadt nach Plänen des italienischen Architekten Francesco Laparelli in streng rechtwinkligem Straßennetz und mit mächtigen Bastionen. Barocke Prachtbauten prägen das Bild, 1980 wurde Valletta als Gesamtmonument UNESCO-Weltkulturerbe.Zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten zählt die St. John’s Co-Cathedral aus dem 16. Jahrhundert, einst Mitresidenz des Erzbischofs und reich geschmückt im Inneren. Der Grandmaster’s Palace, früher Sitz des Malteserordens, ist heute Amtssitz des Präsidenten. Die Upper Barrakka Gardens bieten Aussicht auf den Hafen und den täglichen Salutkanonenschuss, die ruhigeren Lower Barrakka Gardens locken mit Denkmälern berühmter Malteser. Auch die Nationalbibliothek und die Casa Rocca Piccola, ein noch bewohntes Adelshaus, sind zugänglich. Wer gern bummelt, besucht den Il-Monti-Markt in der Merchants Street oder flaniert an der „Valletta Waterfront“ mit restaurierten Lagerhäusern und Blick auf die Hafeneinfahrt.
Der Ätna erhebt sich im Hintergrund der Stadt. Wichtige Wahrzeichen sind die Kathedrale Sant’Agata, die Kirche Collegiata und der herrliche Palast Palazzo Biscari. Die berühmteste Sehenswürdigkeit der Stadt ist der Elefantenbrunnen mit einer Elefantenskulptur aus schwarzem Lavagestein, die einen ägyptischen Obelisken aus hellem Granit trägt. Nicht weit entfernt sind Überreste aus dem antiken Catania zu besichtigen: die Ruine des römischen Amphitheaters. Das Castello Ursino aus dem 13. Jahrhundert mit vier Türmen und einem Innenhof beherbergt heute das Castello das Museo Civic, ein Museum mit Kunstwerken aus unterschiedlichen historischen Epochen. Die Stadt bietet einige weitere Spezialmuseen und des Weiteren die Möglichkeit, die Geburtshäuser des Schriftstellers Giovanni Verga und des Opernkomponisten Vincenzo Bellini, dessen ausdrucksvolles Grabmal in der Kathedrale die Blicke der Besucher auf sich zieht, zu besichtigen. Die Via Etnea ist die Hauptstraße Catanias mit eindrucksvollen Gebäuden und zahlreichen Geschäften. Erholung nach ausgiebigem Sightseeing erhält man in den nah gelegenen Gärten der Villa Bellini mit ihren hohen Bäumen und bezaubernden Brunnen.
Der Name der Stadt Tarent liegt einer Sage zugrunde, in welcher der Halbgott Taras, der Sohn des Neptuns, in der Nähe der heutigen Stadt eine Siedlung angelegt haben soll. Diese Siedlung entstand den Mythen nach schon 1.200 Jahre vor der Gründung Roms – also etwa 2.000 v. Chr. Durch ihre strategisch günstige Lage wurde Tarent eine bedeutende Handelsstadt. Im 3. Jahrhundert v. Chr. wurde Tarent von den Römern erobert und verlor in der Folgezeit an Bedeutung. Schließlich wurde es im 19. Jahrhundert Teil des neugegründeten Italiens und ein wichtiger Marinestützpunkt des Landes.
Die bekannteste Sehenswürdigkeit ist das Castello Aragonese im Osten der Altstadtinsel. Der älteste Teil der Festung ist mehr als 1.000 Jahre alt und wurde von den Byzantinern zum Schutz der Stadt errichtet. Im 15. Jahrhundert wurde die Festung großräumig erweitert und erhielt ihren heutigen Namen nach ihrem Bauherrn Ferdinand von Aragon. Heute bietet es neben einem malerischen Ausblick auf die Umgebung und die Stadt auch ein kleines, sorgfältig eingerichtetes Marinemuseum. Kultur- und geschichtsinteressierte Urlauber könnten auch das Ethnographische Museum im Palazzo Galeota oder das Mittelalterliche Museum im Palazzo Fornaro besuchen. Ein nicht zu übersehender weiterer Höhepunkt in der Altstadt ist die Kathedrale von Tarent aus dem 11. Jahrhundert, die auf den Ruinen eines heidnischen Tempels erbaut wurde. Durch zahlreiche Umbauten vereint sie heute stilistisch Romanik und Spätbarock und bietet zudem eine faszinierende Innengestaltung. Bei der Drehbrücke von Tarent handelt es sich hingegen um eine relativ moderne Sehenswürdigkeit aus dem 19. Jahrhundert.