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Civitavecchia liegt rund 70 Kilometer nordwestlich von Rom an der tyrrhenischen Küste und zählt etwa 50.000 Einwohner. Die Stadt ist als bedeutender Hafen bekannt und wird regelmäßig von Kreuzfahrtschiffen angelaufen. Ihre Ursprünge reichen bis in die etruskische Zeit zurück, der Hafen selbst geht auf einen Ausbau unter Kaiser Trajan im frühen 2. Jahrhundert n. Chr. zurück. Die heutige Bezeichnung, „alte Stadt“, erinnert an die Wiederbesiedlung nach den Zerstörungen durch Sarazenen im 9. Jahrhundert. Das Stadtgebiet erstreckt sich entlang der antiken Via Aurelia, zwischen den Flüssen Marangone und Mignone.Ziel vieler Landausflüge ist Rom, das sich mit zahlreichen herausragenden Bauwerken präsentiert. Der Petersdom mit der Kuppel Michelangelos, die Sixtinische Kapelle mit Fresken von Botticelli und Michelangelo, das Forum Romanum, das Kolosseum, die Spanische Treppe, der Pantheon und der Trevi-Brunnen gehören zu den meistbesuchten Sehenswürdigkeiten Europas. Wer sich auf eine der antiken oder barocken Routen durch die Stadt begibt, erhält einen umfassenden Eindruck von der geschichtlichen Tiefe der italienischen Hauptstadt. Für eine ruhigere Alternative bietet sich ein Abstecher ins nahegelegene Tarquinia an. Dort lassen sich etruskische Grabanlagen und das Museo Nazionale Tarquiniense besichtigen.
Ibiza, drittgrößte Insel der Balearen, bildet zusammen mit Formentera und kleinen unbewohnten Inseln die Pityusen. Das bergige Zentrum wird von einer zerklüfteten Küste mit zahlreichen Sandbuchten umgeben. Bereits die Phönizier gründeten in der östlichen Hafenbucht eine Kolonie. Unter den Römern entwickelten sich Wirtschaft und Infrastruktur. Nach maurischer Herrschaft gelangte die Insel im Zuge der spanischen Reconquista wieder unter christliche Kontrolle. Wehrtürme und befestigte Kirchen erinnern an Zeiten häufiger Piratenüberfälle.Ibiza-Stadt besitzt mit der von Mauern umgebenen Altstadt Dalt Vila ein UNESCO-Weltkulturerbe. Auf ihrem höchsten Punkt steht die Kathedrale Santa Maria aus dem 14. Jahrhundert. An der Westflanke der Festung liegt ein Freiluftmuseum, das Einblicke in die Geschichte bietet. Im Museum für zeitgenössische Kunst sind Werke spanischer und internationaler Künstler ausgestellt. Beliebt sind Ausflüge an die von Pinien umgebene Cala Benirras, ideal zum Schnorcheln, sowie Wanderungen zum Torre d’es Savinar an der Südwestküste. Im Landesinneren lohnt Santa Gertrudis mit kleinen Läden und Galerien. Shoppingfreunde zieht es auf den Hippie-Markt Las Dalias in San Carlos. Die dünn besiedelte Nordküste steht größtenteils unter Naturschutz, ebenso das Salzgewinnungsgebiet Ses Salines, in dem Flamingos, Fischadler und andere Wasservögel leben.
Mallorca, die größte der Baleareninseln, wurde bereits vor rund 6.000 Jahren besiedelt und stand in der Antike unter dem Einfluss Karthagos und später Roms. Die arabische Herrschaft ab 903 prägte Sprache, Landwirtschaft und Architektur, bevor die Insel ins christliche Königreich eingegliedert wurde. Hauptstadt ist Palma de Mallorca, in der etwa die Hälfte der Inselbevölkerung lebt. Die weithin sichtbare Kathedrale „La Seu“ prägt das Stadtbild seit dem späten 16. Jahrhundert. Ihr Bau vereint gotische, barocke und klassizistische Elemente. Nebenan steht der Königspalast, der dem spanischen Monarchen als Residenz dient.
Über der Stadt erhebt sich das kreisrunde Castell de Bellver aus dem 14. Jahrhundert, in dem romanische und gotische Formen zusammentreffen. Palma bietet zudem das Museum Es Baluard für zeitgenössische Kunst sowie die Stiftung Fundació Pilar i Joan Miró im Vorort Cala Major mit Atelier und Werken des Künstlers. Beliebt sind Ausflüge mit dem Tren de Sóller von Palma ins Tramuntana-Gebirge oder mit der historischen Straßenbahn weiter bis Port de Sóller. Die Strände der Umgebung, darunter der weitläufige Playa de Palma, bieten Gelegenheit zu Spaziergängen am Meer.