Beispielhafte Impression eines Stopps in Palermo/ Sizilien Beispielhafte Impression eines Stopps in Palermo/ Sizilien
21 Tage Positionierung

ab Monfalcone/ bis Montevideo

MSC Musica

bis

Angebotsnummer: 149108
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Monfalcone am Golf von Triest besitzt den nördlichsten Hafen an der Adria. Die Stadt mit rund 28.000 Einwohnern erstreckt sich, nicht weit von der Grenze zu Slowenien entfernt, östlich des fruchtbaren Isonzo-Deltas und ca. 30 Kilometer nordwestlich von Triest. Während ein großer Teil der Region Friaul-Julisch Venetien landwirtschaftlich geprägt ist, ist Monfalcone als Stadt der Werften bekannt. Heute entstehen in der Werft Fincantieri Kreuzfahrtschiffe vieler Reedereien. Antike Überreste, Burgen aus dem Mittelalter und einige Kirchen aus verschiedenen Epochen sind die Sehenswürdigkeiten der Stadt.

Bis zum Ende des 18. Jahrhundert gehörte Monfalcone zu Venedig, dann zählte die Stadt fast durchgängig bis 1918 zum Habsburger Reich. Die ersten Werften, die sich in Monfalcone niedergelassen hatten, wurden im Ersten Weltkrieg zerstört und anschließend wieder aufgebaut. Auch der Zweite Weltkrieg trug dazu bei, dass Monfalcone keine bedeutende Altstadt hat. Das Zentrum erstreckt sich rund um den Platz der Republik. Einige Kirchen sind sehenswert, vor allem der Dom von Sant’Ambrogio, der in Form einer Basilika erbaut wurde. Villen und Thermen aus römischer Zeit bilden die antiken Fundstätten, die in der Stadt besichtigt werden können.

In der Karstlandschaft nahe dem Stadtgebiet gibt es zahlreiche Höhlen. In der mittelalterlichen Burganlage Rocca di Monfalcone befindet sich heute ein Museum, das über die geologischen Formationen und die Höhlenforschung in der Region informiert. Auch eine Schlossanlage südöstlich von Monfalcone geht auf das Mittelalter zurück. Es handelt sich um das Castello di Duino, das durch das lyrische Werk „Duineser Elegien“ von Rainer Maria Rilke in die Literaturgeschichte einging. Das Schloss in traumhafter Lage hoch über dem Golf von Triest zog in den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts Künstler und Literaten an. In direkter Nachbarschaft zum Schloss befindet sich eine pittoreske Burgruine, um die ein Weg führt, der herrliche Ausblicke auf das Meer eröffnet.

Siracusa (Syrakus) lädt ein zu einer Reise in die Antike. Die UNESCO erklärte die Altstadt von Syrakus, die Insel Ortygia sowie die Nekropole von Pantalica zum Weltkulturerbe. Die Insel Ortygia wurde zuerst von Griechen aus Korinth besiedelt um 734 v. Chr., dann von den Römern 212 v. Chr. erobert. Die Araber machten die Stadt zum Zentrum des Islam in Italien. Danach erlebte die Stadt weitere Jahrhunderte vieler Herrschaftswechsel, bis sie 1861 endgültig italienisch wurde. Das zeigt sich z. B. in der Architektur der Altstadt mit Palästen aus dem 14. bis 16. Jahrhundert. auf. Ein ehemaliges Benediktinerkloster aus dem 13. Jahrhundert beherbergt heute das Museo Regionale di Palazzo Bellomo. Weitere Sehenswürdigkeiten sind die Tempel und Kirchen, wie der Apollotempel, im 6. Jahrhundert errichtet, der als Kirche, dann als Moschee und wieder als Kirche diente, der Dom Santa Maria della Colonne, der ein Umbau eines Tempels aus dem 5. Jahrhundert v. Chr. ist und die Barockkirche Lucia alla Badia.

Palermo mit rund 700.000 Einwohnern liegt an der Nordküste Siziliens zwischen Monte Pellegrino und Monte Catalfano in einer fruchtbaren Ebene, die einst von Arabern mit Zitrusgärten geprägt wurde. Die Stadt wurde im 7. Jahrhundert v. Chr. von Phöniziern gegründet und entwickelte sich unter Karthagern, Römern, Arabern und Normannen zu einem wichtigen Handels- und Kulturzentrum. Aus der normannischen Zeit stammen bedeutende Bauwerke wie der Normannenpalast, heute Sitz des sizilianischen Parlaments, sowie die Paläste La Zisa und La Cuba.

Im Herzen der Altstadt liegt der Platz Quattro Canti, umgeben von vier barocken Palästen mit Brunnen und Statuen. Nahebei steht die Fontana Pretoria mit ihren reich verzierten Marmorskulpturen. Die Kathedrale von Palermo, Ende des 12. Jahrhunderts erbaut und später mehrfach umgestaltet, trägt heute eine markante Barockkuppel. Das neoklassizistische Teatro Politeama prägt die Piazza Ruggero Settimo, während die Fontana del Genio auf der Piazza della Rivoluzione zu den Wahrzeichen der Stadt zählt. Der Botanische Garten von 1779 beeindruckt mit reicher Pflanzenvielfalt. Museen wie das Archäologische Regionalmuseum oder die Galleria Regionale della Sicilia geben Einblicke in Palermos lange Geschichte und Kunsttradition.

Alicante liegt an der Costa Blanca an der Mittelmeerküste Spaniens. Die älteste Ansiedlung liegt südlich des heutigen Flugplatzes, die phönizische Gründung La Fonteta aus dem 9. Jahrhundert v. Chr. 500 Jahre später wurde von den Griechen die Siedlung Akra Leuke gegründet, das heutige Alicante, und später von den Römern erobert. Nach Maurischer Herrschaft (718 – 1249) wurde die Stadt von Jakob I. zurückerobert und in das Königreich von Aragon eingegliedert. Sehenswert sind die Kirchen und Kathedrale von St. Nikolas de Bari sowie die Burg Castillo de Santa Bárbara aus dem 9. Jh., die auf dem 166 m hohen Berg Benacantil über der Stadt thront. Sie ist eine der flächenmäßig größten Burganlagen Europas und ermöglicht einen Panoramablick über die Stadt.

Arrecife liegt an der Ostküste Lanzarotes und ist mit rund 60.000 Einwohnern die größte Stadt der Insel. Sie entstand aus einem kleinen Fischerdorf, dessen Boote sich einst hinter schwarzen Lavafelsen – den „arrecifes“ – vor Piraten versteckten. Heute ist Arrecife das politische und wirtschaftliche Zentrum der Insel. Schon im 15. Jahrhundert wurde der Ort als Zwischenstation im Handel zwischen Europa und Amerika genutzt, was zur Errichtung mehrerer Festungen führte. Zwei davon sind heute bedeutende Sehenswürdigkeiten.

Das Castillo de San Gabriel liegt auf einer kleinen vorgelagerten Insel und ist über eine Brücke zu Fuß erreichbar. Im Inneren befindet sich ein ethnografisches Museum. Das etwas höher gelegene Castillo de San José wurde im 18. Jahrhundert errichtet und in den 1970er-Jahren durch den Künstler César Manrique zum Museum für zeitgenössische Kunst umgestaltet. Auch der Stadtkern bietet interessante Bauwerke, darunter die Kirche San Ginés mit barocken und klassizistischen Elementen. Die Fußgängerzone Calle Real lädt zum Bummeln ein, der nahegelegene Park José Ramirez Cerda bietet Meerblick. Wer Arrecife auf einem Landausflug erkundet, trifft auf eine Mischung aus maritimer Vergangenheit, städtischem Leben und kunstvoller Gestaltung.

Salvador da Bahia liegt an der Allerheiligenbucht und zählt mit rund 2,6 Millionen Einwohnern zu den größten Städten Brasiliens. Die historische Stadt wurde auf einer markanten Geländestufe erbaut und gliedert sich in eine Oberstadt und eine Unterstadt. Verbunden sind beide durch Straßen, Buslinien und den Lacerda-Aufzug, der zugleich eine gute Aussicht auf die Bucht bietet. Das Altstadtviertel Pelourinho gehört seit 1985 zum UNESCO-Weltkulturerbe. Barocke Kirchen, koloniale Wohnhäuser und farbenfrohe Fassaden prägen die Kopfsteinpflastergassen. Auf dem Terreiro de Jesus und am benachbarten Praça da Sé lässt sich die historische Architektur besonders gut erkunden. Die Igreja de São Francisco ist eines der sehenswertesten Bauwerke des Viertels.

In der Unterstadt lädt der Mercado Modelo zu einem Bummel durch Marktstände mit Kunsthandwerk ein. Entlang der Küste liegen zahlreiche Strände, besonders bekannt ist der Praia Farol da Barra mit seinem Leuchtturm. Ein kultureller Höhepunkt ist die ehemalige Zuckermühle Quinta do Unhão. In dem Gebäudeensemble befinden sich ein Museum für moderne Kunst und ein Restaurant mit Blick aufs Meer. Das Kunstmuseum von Bahia zeigt Werke zur Geschichte und Kultur der Region. Afro-brasilianische Einflüsse prägen die Küche und Musik der Stadt.

Rio de Janeiro liegt an der Guanabara-Bucht im Südosten des Landes. Der Name bedeutet „Fluss des Januars“ nach Gaspar de Lemos, der die Bucht am 1. Januar 1502 entdeckte und sie irrtümlich für die Mündung eines großen Flusses hielt. Das zuvor von Portugiesen und Franzosen besiedelte Gebiet wurde 1680 zur Hauptstadt der südlichen Regionen Brasiliens erklärt und blieb es bis 1960. Heute hat Brasília diese Funktion, aber Rio de Janeiro ist weiterhin nach São Paulo das bedeutendste Handels- und Finanzzentrum des Landes. Die Goldfunde in der benachbarten Region Minas Gerais ermöglichte Rio de Janeiro den Aufstieg zur wichtigsten Hafenstadt Brasiliens. Das Wahrzeichen der Stadt sind der Zuckerhut genannte Granithügel und die 38 Meter hohe Christusfigur auf dem Gipfel des Corcovado, außerdem ist die Stadt durch den Karneval von Rio bekannt mit der farbenfrohen Parade der Sambaschulen.

Montevideo, die Hauptstadt Uruguays, liegt an der Mündung des Río de la Plata in den Atlantik. Etwa 1,3 Millionen Menschen leben in der von Kolonialstil, Art-déco-Architektur und großzügigen Grünflächen geprägten Stadt. In Rankings zur Lebensqualität in Südamerika liegt Montevideo regelmäßig weit vorn. Wirtschaftlicher Aufschwung im späten 18. Jahrhundert und europäische Einwanderung im 19. Jahrhundert haben das Stadtbild mitgeprägt. Die Altstadt vereint Kolonialbauten mit markanten Bauwerken wie dem Palacio Salvo von 1928, der mit 105 Metern lange Zeit das höchste Gebäude Südamerikas war. Auch das neoklassizistische Teatro Solís und das Museo Histórico Nacional sind sehenswert.

Am Plaza Independencia treffen sich Alt- und Neustadt. Hier befinden sich das historische Stadttor Puerta de la Ciudadela, das Mausoleum für José Artigas und das sachlich gestaltete Rathaus mit Aussichtsterrasse. Die Avenida 18 de Julio führt zum 40 Meter hohen Obelisken von 1938, der der ersten Verfassung Uruguays gewidmet ist. In der Nähe liegt das Museo del Gaucho sowie das berühmte Estadio Centenario, Austragungsort der ersten Fußballweltmeisterschaft 1930. Ein beliebter Treffpunkt ist der Mercado del Puerto mit traditionellen Steakhäusern. Entspannung bietet die 22 Kilometer lange Uferpromenade La Rambla mit Blick auf den Strand Playa de los Pocitos.

Im Reisepreis sind folgende Leistungen nicht eingeschlossen:

  • Ausgaben für Landausflüge und weitere persönliche Ausgaben.

Sonstige Hinweise:

  • Bitte beachten Sie, dass auf allen Reisen, bei denen ausschließlich Häfen in der Türkei und im Schengen-Raum (Europäische Union, Island, Norwegen, nicht aber Grönland) angelaufen werden, deutsche Staatsbürger nur einen Personalausweis mit mindestens 6-monatiger Gültigkeit nach Reiseende benötigen. Bei allen anderen Reisen ist ein Reisepass mit mindestens 6-monatiger Gültigkeit nach Reiseende erforderlich.
  • Für weitere Informationen über eine eventuelle Visumpflicht und Einreisehinweise für die Länder entlang der Kreuzfahrtroute verweisen wir für alle Staatsangehörigkeiten auf www.cibtvisas.de/ . Bitte nutzen Sie die dort unter der Überschrift "Benötigen Sie ein Visum?" angebotenen Auswahlmöglichkeiten, um sich über Einreisehinweise und eine eventuell bestehende Visumpflicht zu informieren.
  • Informationen zu den Impfvorschriften für die Länder entlang der Kreuzfahrtroute finden Sie unter https://www.auswaertiges-amt.de/de/service/fragenkatalog-node/02-medizinischehinweise/606386 .
  • Bitte beachten Sie, dass nicht alle von uns angebotenen Kreuzfahrten für Menschen mit eingeschränkter Mobilität geeignet sind. Gerne erteilen wir Ihnen dazu auf Anfrage angebotsspezifische Auskunft.
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Reiseveranstalter: MSC Cruises S.A., Genf, Administrativer Ansprechpartner für Deutschland: MSC Cruises GmbH, Garmischer Straße 7, 80339 München



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