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Miami liegt im Südosten Floridas zwischen dem Atlantik und der Biscayne Bay und zählt zu den bekanntesten Städten der USA. Das tropisch-warme Klima und die Lage an der Küste machen Miami zu einem beliebten Reiseziel. Die Stadt entwickelte sich rasant ab dem späten 19. Jahrhundert und erhielt wegen ihres schnellen Wachstums den Beinamen „Magic City“. Einflüsse der kubanischen Einwanderung prägen seit den 1960er Jahren insbesondere das Viertel Little Havanna mit der bekannten Calle Ocho. Vor der Ankunft der Europäer war die Region von den Tequesta besiedelt, und der Name Miami leitet sich vom indianischen Wort „Mayaimi“ ab.Bekannt ist Miami vor allem für den Ocean Drive in South Beach mit seinen pastellfarbenen Art-déco-Gebäuden und das lebendige Nachtleben. Weitere beliebte Orte sind der Bayside Marketplace, die Lincoln Road Mall sowie die kreativen Viertel Wynwood und Midtown Miami mit Street-Art und Galerien. Kulturell beeindruckt auch die Villa Vizcaya mit ihren Gärten im Stil der italienischen Renaissance. Familienfreundliche Ausflugsziele sind das Miami Seaquarium und der Zoo Miami. Mit dem Port Miami besitzt die Stadt außerdem einen der größten Kreuzfahrthäfen der Welt.
Ocean Cay befindet sich rund 100 Kilometer von Miami entfernt im Westen der Bahamas und zählt zur Bimini-Inselgruppe. Die gesamte Fläche der Insel wird exklusiv von der Reederei MSC Kreuzfahrten unter der Bezeichnung Ocean Cay MSC Marine Reserve (Meeresschutzgebiet) als Strandresort für ihre Passagiere genutzt. Bei der Planung und Umsetzung der exklusiven Urlaubsanlage wurde großer Wert auf den Einklang mit der Natur gelegt. Der Architekturstil der Gebäude lehnt sich an den bahamaischen Stil der Hauptinsel an. Auf Ocean Cay gibt es acht Strände, einen Leuchtturm, mehrere Bars und einen Food Court. Bei der Konzeption des Ferienresorts wurde an die unterschiedlichen Interessen der Urlauber gedacht. Es locken verschiedene Wassersportaktivitäten, aber auch ruhige Strandabschnitte wie der Paradise Sands Beach zum Abschalten und Sonnen sowie der Sunset Beach für romantische Spaziergänge. In Strandhütten werden Aurea-Spa-Anwendungen angeboten. Familien können sich auf eine gemeinsame fröhliche Inselzeit freuen, denn die Family Beach Lagoon eignet sich bestens zum Spielen im flachen Wasser und für den Strandburgenbau. Das Stadtbild ist von kolonialer Architektur aus dem 19. Jahrhundert geprägt. Am Parliament Square befinden sich das Parlament, das Obergericht und das alte Regierungsgebäude. Die 66-stufige Queen’s Staircase erinnert an Königin Victoria. Die Hauptstraße Bay Street lädt zum Bummeln ein. Einen weiten Blick über Stadt und Meer bietet der 40 Meter hohe Wasserturm von 1928. Das Fort Charlotte stammt aus dem 18. Jahrhundert und verfügt über Festungsmauern, einen Kerker und eine Zugbrücke. Mehrere Museen bieten Einblicke in die Geschichte der Insel. Dazu gehören das Pompey Museum zur Sklaverei, das Heritage Museum mit einem Meteoritenfund und das Piratenmuseum. Die rosa Stadtbibliothek mit Garten und das Kloster auf Paradise Island sind ebenfalls sehenswert. Rose Island vor der Küste ist ein beliebtes Ziel für Schnorchelausflüge im klaren Wasser.
Road Town auf Tortola, der größten der Britischen Jungferninseln, liegt an der geschützten Road Bay. Bereits um 200 n. Chr. siedelten hier die Arawak, später übernahmen die Kariben die Insel. Erste dauerhafte Europäer waren Piraten wie Blackbeard. 1621 nahmen die Niederländer Tortola in Besitz, 1648 gründeten sie Road Town. Wenige Jahrzehnte später fiel die Insel an England, das bis Mitte des 19. Jahrhunderts Zuckerrohr mit Sklavenarbeit anbauen ließ.Die Main Street mit ihren Geschäften, Märkten und Cafés bildet das Herz der Stadt. Mehrere historische Forts erinnern an die Vergangenheit: Fort Charlotte auf dem 280 Meter hohen Harrigan’s Hill, gegenüber Fort George sowie Reste von Fort Burt am südwestlichen Stadtrand. Das Government House zeigt koloniale Architektur und ein Museum mit historischen Möbeln und Exponaten zur Inselgeschichte. Das Virgin Island Historical Society Folk Museum widmet sich den Ureinwohnern und der Zeit vor der Kolonialisierung. Ein Botanischer Garten mit Miniatur-Regenwald, Wasserfall, Seerosenteich und Tropenvögeln veranschaulicht die heimische Natur. In der Umgebung bietet der Mount Sage, höchste Erhebung des Archipels, geschützte Landschaften und Ausblicke.
Saint John’s ist die Hauptstadt von Antigua und Barbuda und liegt an einer Bucht im Nordwesten der Insel Antigua. Gegründet wurde die Stadt 1632 von englischen Siedlern und entwickelte sich zum Verwaltungszentrum beider Inseln. Im 18. Jahrhundert war sie Stützpunkt der Royal Navy in den Antillen, später Sitz wichtiger anglikanischer und römisch-katholischer Bistümer. Seit 1981 ist Saint John’s Hauptstadt des unabhängigen Inselstaates. Das Stadtbild wird von der Saint John’s Kathedrale geprägt, ein weißer Barockbau mit zwei Türmen aus dem Jahr 1845. Im Old Court House von 1747 ist das Nationalmuseum untergebracht. An der Nordseite des Hafens stehen die Überreste von Fort James mit gut erhaltenen Mauern und Kanonen.Das Viertel Redcliffe Quay, einst Zentrum des Zuckerhandels und Ort des Sklavenmarkts, bietet heute restaurierte Lagerhäuser mit Läden, Cafés und Restaurants. In Hafennähe liegt Heritage Quay mit zollfreien Geschäften. Beliebte Ausflugsziele auf der Insel sind der Naturhafen English Harbour mit der historischen Anlage Nelson’s Dockyard sowie Shirley Heights, ein Aussichtspunkt mit Blick über den Süden Antiguas.
Philipsburg ist die Hauptstadt von Sint Maarten, dem niederländischen Teil der Karibikinsel St. Martin. Die Stadt wurde 1763 vom schottischen Marineoffizier John Philips gegründet und entwickelte sich rasch zu einem wichtigen Handelsplatz. Zwei Festungen erinnern an ihre strategische Bedeutung: Fort Amsterdam von 1631, heute Lebensraum einer Pelikankolonie, und Fort Willem I, 1801 von Briten erbaut und später von den Niederländern übernommen.Die Promenade entlang der Great Bay lädt zum Spaziergang ein, während die Einkaufsstraßen dank des Freihafenstatus zollfreies Einkaufen ermöglichen. Flugzeugfans finden am berühmten Strand nahe der Landebahn spektakuläre Fotomotive bei den besonders tiefen Anflügen. Der St. Maarten Zoo zeigt heimische und exotische Tiere. Im Sint Maarten Museum vermitteln Exponate Einblicke in die Kultur der Arawak, die vor der Kolonialisierung hier lebten. Naturliebhaber können im Seaside Nature Park Küstenwege und Waldpfade erkunden. Die Verbindung aus Kolonialgeschichte, tropischer Landschaft und lebendigem Stadtleben macht Philipsburg zu einem vielseitigen Ziel in der Karibik.
Die Meerespromenade und der Parc de la Savane laden zum Spaziergang ein. Aus der Kolonialzeit stammen das Rathaus, die Kathedrale Saint-Louis und die Kirche im Historismus-Stil mit Orgel. Die im selben Stil errichtete Bibliothek wurde 1889 für die Pariser Weltausstellung erbaut und später hierher gebracht. Das „Denkmal ohne Kopf“ erinnert an Joséphine de Beauharnais, die aus Martinique stammende Ehefrau Napoleons. Das Archäologische Museum behandelt indigene Kultur und den Sklavenhandel, das Regionalmuseum für Geschichte und Ethnographie ist in einer Villa aus dem 19. Jahrhundert untergebracht. In der Umgebung lohnen der Jardin de Balata mit tropischen Pflanzen und die ehemalige Hauptstadt Saint-Pierre mit dem Paul-Gauguin-Museum einen Besuch.
Der gesamte historische Stadtkern von Bridgetown ist so gut erhalten, dass er wie die Garnison in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen wurde. Am National Heroes Square befindet sich neben dem Nelson-Denkmal aus dem frühen 19. Jahrhundert auch das Parliament Building, ein neugotischer Bau mit dem Sitz beider Parlamentskammern. Entdecken kann man auch Bridgetowns bedeutende Kolonialbauten, die einst die Briten errichteten, darunter die anglikanische Kathedrale St. Michael’s Cathedral, das Barbados Mutual Building, die St. Anne’s Garrison und die Anlage des Harrison Colleges. An der Chamberlain-Brücke können Reisende den Unabhängigkeitsbogen und die Säule mit dem nationalen Treuegelöbnis von Barbados entdecken. Die zentrale Einkaufsmeile beginnt am Heroes Square und erstreckt sich entlang der Broad Street.
Auch ein Spaziergang entlang der Careenage, einer Flussmündung und Jachthafen von Barbados, ist reizvoll. Der Name ist auf das englische „careening“ zurückzuführen, da man an dieser Stelle einst die Segelschiffe zur Säuberung der Rümpfe kielholte. In Mount Gay gibt es eine der weltweit ältesten Rumbrennereien, die Führungen und Verkostungen anbietet. Zur maritimen Auszeit locken der Stadtstrand Carlisle Bay sowie die unweit von Bridgetown gelegenen Strände Accra Beach und Sandy Beach. Beliebt auf Barbados sind auch Wassersportaktivitäten wie Schnorcheln, Tauchen, Wandern und Katamaransegeln. Auch die Höhlensysteme Coles Cave und Harrison’s Cave sind Besuchermagnete. Die tierische Artenvielfalt der Insel kann im Barbados Wildlife Reserve, einem Naturschutzpark inmitten des Mahagoniwaldes, erkundet werden.
Die Ursprünge der Stadt reichen bis ins 16. Jahrhundert zurück. Nachdem die Spanier das Gebiet 1560 kolonisierten, übernahmen 1797 die Briten die Kontrolle. 1808 wurde Port of Spain durch einen Brand stark beschädigt und im Anschluss neu aufgebaut. Das neugotische Red House, Sitz des Parlaments, stammt aus dem Jahr 1907. Eindrucksvoll ist auch die Kathedrale Immaculate Conception, die 1832 geweiht wurde. Entlang der Maraval Road stehen sieben historische Gebäude aus dem frühen 20. Jahrhundert, bekannt als „Glorreiche Sieben“. Das Queen’s Royal College ist Teil dieses Ensembles. Vom Fort George, einer ehemaligen Verteidigungsanlage auf einem Hügel oberhalb der Stadt, reicht der Blick bei klarer Sicht bis nach Venezuela. Das Fort San Andreas am Hafen beherbergt heute ein Stadtmuseum. Wer sich für Natur interessiert, findet im Caroni-Naturschutzgebiet seltene Vogelarten.
In der Unterstadt lädt der Mercado Modelo zu einem Bummel durch Marktstände mit Kunsthandwerk ein. Entlang der Küste liegen zahlreiche Strände, besonders bekannt ist der Praia Farol da Barra mit seinem Leuchtturm. Ein kultureller Höhepunkt ist die ehemalige Zuckermühle Quinta do Unhão. In dem Gebäudeensemble befinden sich ein Museum für moderne Kunst und ein Restaurant mit Blick aufs Meer. Das Kunstmuseum von Bahia zeigt Werke zur Geschichte und Kultur der Region. Afro-brasilianische Einflüsse prägen die Küche und Musik der Stadt.
Rio de Janeiro liegt an der Guanabara-Bucht im Südosten des Landes. Der Name bedeutet „Fluss des Januars“ nach Gaspar de Lemos, der die Bucht am 1. Januar 1502 entdeckte und sie irrtümlich für die Mündung eines großen Flusses hielt. Das zuvor von Portugiesen und Franzosen besiedelte Gebiet wurde 1680 zur Hauptstadt der südlichen Regionen Brasiliens erklärt und blieb es bis 1960. Heute hat Brasília diese Funktion, aber Rio de Janeiro ist weiterhin nach São Paulo das bedeutendste Handels- und Finanzzentrum des Landes. Die Goldfunde in der benachbarten Region Minas Gerais ermöglichte Rio de Janeiro den Aufstieg zur wichtigsten Hafenstadt Brasiliens. Das Wahrzeichen der Stadt sind der Zuckerhut genannte Granithügel und die 38 Meter hohe Christusfigur auf dem Gipfel des Corcovado, außerdem ist die Stadt durch den Karneval von Rio bekannt mit der farbenfrohen Parade der Sambaschulen.