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Erst mit der Unabhängigkeit Chiles und der Öffnung des Hafens für den internationalen Handel im Jahr 1811 entwickelte sich ValparaÃso zu einem bedeutenden Wirtschaftszentrum. Die Stadt wurde ein wichtiger Zwischenstopp für Schiffe, die das Kap Hoorn umsegelten, und wuchs schnell zu einem multikulturellen Handelsplatz. Im 19. und frühen 20. Jahrhundert prägten europäische Einwanderer das Stadtbild – viele der charakteristischen, farbenfrohen Gebäude, die sich heute an die steilen Hügel der Stadt schmiegen, stammen aus dieser Zeit. Der historische Stadtkern mit seiner einzigartigen Architektur wurde 2003 zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt. Kulturell ist ValparaÃso bis heute eine der lebendigsten Städte Chiles. Sehenswert ist unter anderem das Museo MarÃtimo Nacional, das die Seefahrtsgeschichte des Landes dokumentiert.
Die Rapa Nui errichteten die Moai ab etwa dem 12. Jahrhundert. Neben den steinernen Figuren entstanden Zeremonialplattformen, Zisternen und steinerne Beobachtungsplätze. Im Zeremonienareal des Vogelmannkultes finden sich zahlreiche Felsritzungen und Überreste bemalter Steinhäuser. Zwei weitere Zeremonialplattformen stehen im Palmenhain von Te Pito, rund um einen auffällig geformten Stein. Das Museo Antropológico Padre Sebastián Englert zeigt archäologische Funde und vermittelt Einblicke in die Geschichte der Insel.
Die Küste ist schmal, wird von einem vorgelagerten Riff geschützt und ist von Kokospalmen gesäumt. Das Inselinnere ist nur an wenigen Stellen erschlossen. Das Papenoo-Tal zieht sich von der Nordküste weit ins Gebirge hinein. In den Tälern wachsen neben Ananas, Brotfrucht und Mango auch seltene Pflanzen, die nur auf Tahiti vorkommen. Paul Gauguin kam 1891 nach Tahiti. Er lebte zunächst in Mataiea, südlich von Papeete, und kehrte später zurück in den Südpazifik. Repliken seiner Werke, die polynesische Symbole mit Alltagsszenen verbinden, befinden sich im Gauguin-Museum bei Papeete, umgeben von tropischer Vegetation.
Die Küste ist schmal, wird von einem vorgelagerten Riff geschützt und ist von Kokospalmen gesäumt. Das Inselinnere ist nur an wenigen Stellen erschlossen. Das Papenoo-Tal zieht sich von der Nordküste weit ins Gebirge hinein. In den Tälern wachsen neben Ananas, Brotfrucht und Mango auch seltene Pflanzen, die nur auf Tahiti vorkommen. Paul Gauguin kam 1891 nach Tahiti. Er lebte zunächst in Mataiea, südlich von Papeete, und kehrte später zurück in den Südpazifik. Repliken seiner Werke, die polynesische Symbole mit Alltagsszenen verbinden, befinden sich im Gauguin-Museum bei Papeete, umgeben von tropischer Vegetation.
Bekannt wurde Moorea unter anderem durch die Spielfilme „Die Mauterei auf der Bounty “ und „Die Bounty“, die in Teilen in der Bucht von Opunohu gedreht wurden. Entlang der Küsten finden sich viele Strände mit hellem Sand und Blick auf das vorgelagerte Riff. Die Lagune ist klar und fischreich, an mehreren Stellen wird Schnorcheln und Tauchen angeboten. Mit etwas Glück lassen sich in der Umgebung Wale oder Delfine beobachten.
Der Lagune verdankt die Insel eine faszinierende Unterwasserwelt u. a. mit Schildkröten, Rochen und zahlreichen Fischarten, weshalb Aitutaki vor allem ein „Eldorado“ für Taucher und Schnorchler ist. Auch für Kite-Surfer und Angler ist die Insel ein wahres Paradies; zwischen August und Oktober zieht es viele Besucher für eine Whale-Watching-Tour nach Aitutaki, da sich in dieser Zeit Buckelwale um die Cookinseln aufhalten. Doch nicht nur für Aktivsportler bietet die Insel Highlights: Die Insel Tapuaetai, die zu den kleinen umliegenden Inseln (Motu) gehört, ist für ihre wunderschönen weißen Sandstrände bekannt.
Die frühesten Zeugnisse einer Besiedlung der südlichen Cookinseln stammen aus der Zeit um 1.000 n. Chr. Als erster Europäer sichtete Fletcher Christian die Inseln im Jahr 1789 auf seinem Seeweg nach Tahiti an Bord der HMS Bounty. Von 1858 bis 1888 war Rarotonga ein unabhängiges Königreich, das schließlich Protektorat von Großbritannien wurde.
Im Norden der Insel erstreckt sich die Landeshauptstadt Avarua. Zu deren Sehenswürdigkeiten gehört die ehemalige Residenz der Königin. Die Gebäude des Queen Makeas Palace wurden Anfang der 1990er Jahre einer umfassenden Renovierung unterzogen. Umgeben ist der Palast von einem tropischen Garten mit üppiger Vegetation. Insbesondere die leuchtend roten Flammenbäume stechen hier heraus. Gegenüber dem Palast befindet sich eine im Jahr 1835 von den ersten Missionaren erbaute protestantische Kirche, die über einen pittoresken Friedhof verfügt. Hier liegt Robert Dean Frisbie begraben. Der für seine Reiseliteratur berühmte amerikanische Schriftsteller starb 1948 in Avatiu auf Rarotonga. Darüber hinaus verfügt Avarua über ein kleines Museum, in dem sich eine beachtliche Sammlung von Maori-Kunst und zwei originale Auslegerkanus bestaunen lassen.
Das Naturgebiet Takitumu hat sich insbesondere dem Schutz der gefährdeten und sehr seltenen Kakerori-Vögel verschrieben. Diese leben in einer natürlichen Umgebung mit Eisvögeln, Rarotonga-Orchideen, polynesischen Kastanien, wilden Guaven sowie weiteren Pflanzen aus der Region.
Ein besonderer Ort ist Kawakawa, rund 15 Kilometer entfernt. Dort befindet sich das von Friedensreich Hundertwasser gestaltete öffentliche WC – ein international bekanntes Kunstwerk und beliebtes Fotomotiv. Der österreichische Künstler lebte in der Region und wurde auf seinem Anwesen in Kaurinui beigesetzt.
Das Zentrum liegt südlich des Waitemata Harbour entlang der Queen Street. Vom historischen Ferry Building starten Ausflugsboote in den Hauraki-Golf. Die 1959 eröffnete Harbour Bridge verbindet das Zentrum mit dem Stadtteil North Shore. Der Sky Tower, mit 328 Metern das höchste Gebäude der Südhalbkugel, bietet eine weite Aussicht über Stadt und Hafen. In den Museen, darunter das Auckland War Memorial Museum und das Kunstzentrum Aotea Centre mit der Town Hall, lassen sich Natur, Geschichte und Kultur Neuseelands entdecken. Östlich des Zentrums liegt das Aquarium Kelly Tarlton’s mit einer Antarktis-Ausstellung. Sowohl an den pazifischen Stränden im Osten als auch an der raueren Westküste finden sich Möglichkeiten zum Baden, Segeln und Surfen.
Zentrum der Stadt ist der Cathedral Square mit der Christchurch Cathedral, die beim Erdbeben 2011 schwer beschädigt wurde und derzeit restauriert wird. Als Ersatz entstand die Cardboard Cathedral mit ihrem markanten Dach aus Pappröhren. In der Nähe steht die 18 Meter hohe Skulptur „The Chalice“. Das interaktive Antarctic Centre widmet sich der Rolle Christchurchs als Tor zur Antarktis. Botanischer Garten und Hagley Park bieten vielfältige Pflanzenwelten, während das historische Arts Centre heute Kunst, Kultur und einen Kunsthandwerksmarkt vereint.
Dunedin entstand 1844 und wuchs durch den Goldrausch im 19. Jahrhundert zur bedeutendsten Handelsstadt Neuseelands. Heute begeistert sie mit Sehenswürdigkeiten wie dem prächtigen Bahnhof im Stil der flämischen Renaissance, dem Otago Museum und dem Larnach Castle. Naturfreunde schätzen besonders die nahegelegene Otago-Halbinsel mit ihrer einzigartigen Königsalbatroskolonie und seltenen Gelbaugenpinguinen. Die Region ist vulkanischen Ursprungs und landschaftlich reizvoll. Auch das Otago Settlers Museum und Spaziergänge durch die botanischen Gärten machen Dunedin zu einem lohnenden Ziel.
Der Fjord Milford Sound liegt auf der Südinsel Neuseelands. Er ist 15 km lang und gilt als UNESCO-Weltnaturerbe als wichtigste Touristenattraktion des Fjordland-Nationalparks. Touristisch attraktiv sind die spannenden Natureindrücke. Der Milford Sound ist erreichbar mit dem Hubschrauber oder über die 119 km lange Milford Road. Die Fahrt beschert die Sicht auf eindrucksvolle Gebirgsregionen, mit Regenwald bedeckte Schluchten und malerische Seen. Typische Touristenaktivitäten sind Wandern, Kanu fahren und das Unterwasserobservatorium (Milford Deep), mit dem es möglich ist, schwarze Korallen und Haie zu sehen.
Sydney liegt an der Ostküste Australiens am Pazifik und ist die größte Stadt des Landes sowie Hauptstadt von New South Wales. Die Stadt beeindruckt durch ihre Lage am Naturhafen Port Jackson mit zahlreichen Buchten, Inseln und Brücken. Das Wahrzeichen der Stadt ist das berühmte Opernhaus mit seiner segelartigen Architektur – ein Meisterwerk des dänischen Architekten Jørn Utzon und UNESCO-Weltkulturerbe. Gleich daneben überspannt die massive Sydney Harbour Bridge die Bucht. Die Brücke kann überquert oder im Rahmen eines geführten Aufstiegs bestiegen werden und bietet einen einzigartigen Ausblick auf Hafen und Skyline.Die Stadt gilt als multikulturell und weltoffen. Neben moderner Architektur bietet sie mit dem historischen Viertel „The Rocks“ koloniales Flair. Die Royal Botanic Gardens, der Hyde Park oder der Chinese Garden of Friendship laden zu entspannten Spaziergängen ein. Auch ein Besuch des 309 Meter hohen Sydney Towers mit Panoramaplattform lohnt sich. Weltbekannte Strände wie Bondi Beach und Manly Beach sind beliebte Ziele für Badegäste und Surfer. Für Kunst- und Kulturinteressierte bieten das Australian Museum oder die Art Gallery of New South Wales spannende Einblicke. Die Blue Mountains im Hinterland sind ein ideales Ziel für Tagesausflüge.
Sydney liegt an der Ostküste Australiens am Pazifik und ist die größte Stadt des Landes sowie Hauptstadt von New South Wales. Die Stadt beeindruckt durch ihre Lage am Naturhafen Port Jackson mit zahlreichen Buchten, Inseln und Brücken. Das Wahrzeichen der Stadt ist das berühmte Opernhaus mit seiner segelartigen Architektur – ein Meisterwerk des dänischen Architekten Jørn Utzon und UNESCO-Weltkulturerbe. Gleich daneben überspannt die massive Sydney Harbour Bridge die Bucht. Die Brücke kann überquert oder im Rahmen eines geführten Aufstiegs bestiegen werden und bietet einen einzigartigen Ausblick auf Hafen und Skyline.Die Stadt gilt als multikulturell und weltoffen. Neben moderner Architektur bietet sie mit dem historischen Viertel „The Rocks“ koloniales Flair. Die Royal Botanic Gardens, der Hyde Park oder der Chinese Garden of Friendship laden zu entspannten Spaziergängen ein. Auch ein Besuch des 309 Meter hohen Sydney Towers mit Panoramaplattform lohnt sich. Weltbekannte Strände wie Bondi Beach und Manly Beach sind beliebte Ziele für Badegäste und Surfer. Für Kunst- und Kulturinteressierte bieten das Australian Museum oder die Art Gallery of New South Wales spannende Einblicke. Die Blue Mountains im Hinterland sind ein ideales Ziel für Tagesausflüge.
Als erster Europäer gründete der britische Händler James Paddon im Jahr 1851 eine Siedlung unweit des heutigen Nouméa. Nur drei Jahre später errichteten die Franzosen auf dem heutigen Stadtgebiet eine Siedlung, die zunächst den Namen Port-de-France trug und im Jahr 1866 in Nouméa umbenannt wurde. Nouméa wird von wunderschönen Stränden gesäumt, an denen über das gesamte Jahr hinweg vielfältige Aktivitäten im Angebot sind. Dazu zählen Schnorcheln, Tauchen, Surfen, Golf und Tennis. Doch das Freizeitangebot der Stadt beschränkt sich nicht nur auf deren sportliche Seite. Während zahlreiche Bars, Clubs sowie zwei Casinos für Unterhaltung sorgen, bieten sich in den verschiedenen Geschäften von Nouméa hervorragende Einkaufsmöglichkeiten. Zwischen den beiden Felsen Rocher César und Rocher à la Voile liegt die Bucht Anse Vata, die als einer der beliebtesten Treffpunkte von Nouméa gilt. Entlang der Ostseite des Strandes führt die Promenade Roger-Laroque, die für ihre Hotels, Restaurants, Geschäfte und Nachtclubs bekannt ist.
Das Kulturzentrum Jean-Marie Tjibaou präsentiert das Erbe der Kanaken. Im Museum von Neukaledonien werden Exponate aus dem gesamten pazifischen Raum ausgestellt. Im Aquarium der Lagunen können sich Urlauber ganz bequem und ohne Tauchgang das Meeresleben der Region anschauen. Das Aquarium beherbergt eine beeindruckende Vielfalt an Tieren, zu denen das Zwergseepferdchen und die Meeresschnecke zählen. Letztere ist eines der Wahrzeichen Neukaledoniens. Eine weitere Sehenswürdigkeit von Noumé ist der auf einer Anhöhe über der Stadt gelegene zoologische Waldpark, der einen faszinierenden Einblick in die Flora und Fauna gibt. Zu den 700 hier lebenden Tierarten zählen vor allem Vögel, darunter der seltene Kagu.
Honolulu, die Hauptstadt Hawaiis, liegt an der Südküste der Insel O’ahu und zählt zu den größten Städten am Pazifik. Die Stadt besticht durch ihre Traumstrände, wie den weltberühmten Waikiki Beach, sowie durch eine einzigartige Mischung aus tropischem Flair und urbanem Leben. Neben Sonnenbaden und Wassersport bieten sich in Honolulu zahlreiche kulturelle Erlebnisse – von Museen über historische Gebäude bis zu bedeutenden Schauplätzen wie Pearl Harbor. Der Aloha Tower begrüßt einlaufende Kreuzfahrtschiffe und bietet einen herrlichen Ausblick auf den Hafen. In Downtown Honolulu finden Sie den Iolani-Palast, einst Sitz der hawaiianischen Könige, sowie das moderne Hawaii State Capitol und die älteste christliche Kirche O’ahus, die Kawaiahao Church. Auch die historische Altstadt mit Chinatown lädt zum Erkunden ein.Ein Muss für historisch Interessierte ist ein Besuch von Pearl Harbor mit dem USS Arizona Memorial – direkt über dem Wrack des 1941 versenkten Schlachtschiffes erbaut. Waikiki lockt nicht nur mit Strandvergnügen, sondern auch mit dem Kapiolani Park und dem Zoo von Honolulu. Naturliebhaber genießen die Aussicht vom Diamond Head oder besuchen das Halona Blowhole in Eastern Honolulu, wo Meerwasser spektakulär aus einer Felsöffnung schießt. Das nahe Makapuu Point Lighthouse und der Lanai Lookout bieten traumhafte Ausblicke. Kunstfreunde können das Honolulu Museum of Art oder das Hawaii State Art Museum besuchen. Honolulu vereint entspannten Strandurlaub mit reicher Geschichte und Kultur.
Los Angeles liegt im US-Bundesstaat Kalifornien am Pazifischen Ozean und zählt mit über vier Millionen Einwohnern zu den größten Metropolen der Vereinigten Staaten. Die Stadt wurde 1781 von spanischen Siedlern gegründet. Heute ist sie das Zentrum der amerikanischen Filmindustrie und international als „Stadt der Engel“ bekannt. Der berühmte Stadtteil Hollywood mit seinem markanten weißen Schriftzug in den Hügeln nördlich des Zentrums ist weltweit Synonym für Kino und Glamour. Am Hollywood Boulevard locken Attraktionen wie der Walk of Fame und das Chinese Theatre, wo Hand- und Fußabdrücke berühmter Schauspieler im Beton verewigt sind.Auch kulturell und landschaftlich hat Los Angeles einiges zu bieten: Das Civic Center beherbergt bedeutende Regierungsgebäude, während das Los Angeles Music Center mit der Walt Disney Concert Hall als moderner Konzertsaal beeindruckt. Wer das Strandleben sucht, wird an Orten wie Venice Beach oder Santa Monica fündig – beliebt für Promenaden, Künstler, Boutiquen und Straßendarbietungen. Im benachbarten Anaheim befinden sich die bekannten Freizeitparks Disneyland und Disney's California Adventure. Museen wie das Getty Center oder das Los Angeles County Museum of Art zeigen hochkarätige Ausstellungen.
Cabo San Lucas liegt an der äußersten Südspitze des mexikanischen Bundesstaates Baja California. Die Stadt war eine Versorgungsstation für spanische Schatzschiffe und heute die größte Stadt des Ferienzentrums Los Cabos, das aus Cabo San Lucas und José del Cabo besteht. Die Kulisse um Cabo San Lucas wird durch hohe Bergketten, karge Sandwüsten, aber auch traumhaft schöne Strände und tiefblaues Meer geprägt. Als malerischer Badeort wird hier besonders der Wassersport und Angelsport oder auch Golf spielen betont. Eine der größten Ausflugsattraktionen ist das Künstlerdorf Altos de Chavón. Es wurde von zwei amerikanischen Filmarchitekten ersonnen und von 1976 an bis in die 1980er Jahre errichtet. Es ist die Nachbildung eines Dorfes im 16. Jahrhundert. Die romantische Kirche St. Stanislaus wird gern für Hochzeiten genutzt. Das Dorf umfasst auch ein Amphitheater für etwa 5.000 Zuschauer; internationale Künstler von Andrea Bocelli bis Frank Sinatra gaben sich hier schon die Ehre.
Wie auch in vielen anderen karibischen Hafenstädten, ist das Highlight der Stadt ihre natürliche Umgebung. Wer in La Romana einen Strandtag einlegen möchte, kann es sich nicht nur im Sand bequem machen, sondern hat die Wahl zwischen vielen Aktivitäten wie Reiten, Tauchen, Wasserski oder auch Bootsfahrten zum Hochseeangeln. Wer sich aber auf seinem Landgang in La Romana umschauen möchte, findet im Stadtzentrum das stilistisch sehr interessante Rathaus und die Kirche Santa Rosa de Lima, die Anfang des 20. Jahrhunderts im Stil der Neogotik errichtet wurde. Im Park Juan Pablo Duarte findet man Entspannung und Skulpturen von in der Dominikanischen Republik bekannten Baseballspielern. Zum Bummel laden das karibisch-kulturelle Viertel am Rio Salao und der Mercado Municipal mit seinen ausladenden Lebensmittelständen ein.
Road Town auf Tortola, der größten der Britischen Jungferninseln, liegt an der geschützten Road Bay. Bereits um 200 n. Chr. siedelten hier die Arawak, später übernahmen die Kariben die Insel. Erste dauerhafte Europäer waren Piraten wie Blackbeard. 1621 nahmen die Niederländer Tortola in Besitz, 1648 gründeten sie Road Town. Wenige Jahrzehnte später fiel die Insel an England, das bis Mitte des 19. Jahrhunderts Zuckerrohr mit Sklavenarbeit anbauen ließ.Die Main Street mit ihren Geschäften, Märkten und Cafés bildet das Herz der Stadt. Mehrere historische Forts erinnern an die Vergangenheit: Fort Charlotte auf dem 280 Meter hohen Harrigan’s Hill, gegenüber Fort George sowie Reste von Fort Burt am südwestlichen Stadtrand. Das Government House zeigt koloniale Architektur und ein Museum mit historischen Möbeln und Exponaten zur Inselgeschichte. Das Virgin Island Historical Society Folk Museum widmet sich den Ureinwohnern und der Zeit vor der Kolonialisierung. Ein Botanischer Garten mit Miniatur-Regenwald, Wasserfall, Seerosenteich und Tropenvögeln veranschaulicht die heimische Natur. In der Umgebung bietet der Mount Sage, höchste Erhebung des Archipels, geschützte Landschaften und Ausblicke.
Philipsburg ist die Hauptstadt von Sint Maarten, dem niederländischen Teil der Karibikinsel St. Martin. Die Stadt wurde 1763 vom schottischen Marineoffizier John Philips gegründet und entwickelte sich rasch zu einem wichtigen Handelsplatz. Zwei Festungen erinnern an ihre strategische Bedeutung: Fort Amsterdam von 1631, heute Lebensraum einer Pelikankolonie, und Fort Willem I, 1801 von Briten erbaut und später von den Niederländern übernommen.Die Promenade entlang der Great Bay lädt zum Spaziergang ein, während die Einkaufsstraßen dank des Freihafenstatus zollfreies Einkaufen ermöglichen. Flugzeugfans finden am berühmten Strand nahe der Landebahn spektakuläre Fotomotive bei den besonders tiefen Anflügen. Der St. Maarten Zoo zeigt heimische und exotische Tiere. Im Sint Maarten Museum vermitteln Exponate Einblicke in die Kultur der Arawak, die vor der Kolonialisierung hier lebten. Naturliebhaber können im Seaside Nature Park Küstenwege und Waldpfade erkunden. Die Verbindung aus Kolonialgeschichte, tropischer Landschaft und lebendigem Stadtleben macht Philipsburg zu einem vielseitigen Ziel in der Karibik.
Las Palmas liegt im Nordosten Gran Canarias und ist mit über 370.000 Einwohnern die größte Stadt der Kanarischen Inseln. Der weitläufige Hafen Puerto de la Luz zählt zu den wichtigsten im Atlantik und verbindet die Stadt mit Europa, Afrika und Südamerika. Direkt am Meer erstreckt sich der Stadtstrand Las Canteras mit seiner langen Promenade, an der sich das Viertel Santa Catalina anschließt. Hier liegt auch der Park Santa Catalina, einer der belebtesten Orte der Stadt. Nördlich davon befindet sich die alte Festung Castillo de la Luz, heute ein Museum zur Geschichte der Seefahrt.Das historische Zentrum bildet der Stadtteil Vegueta, dessen Entstehung auf das 15. Jahrhundert zurückgeht. Zu den bedeutendsten Bauwerken zählt die Kathedrale Santa Ana, deren Bau 1497 begann. Sie vereint gotische, Renaissance- und klassizistische Elemente. Gleich dahinter liegt die Casa de Colón, ein Kolonialbau mit einem Museum über Christoph Kolumbus und die Zeit der Atlantiküberquerungen. Rund um die Plaza del EspÃritu Santo finden sich weitere historische Gebäude wie das klassizistische Rathaus und das Museo Canario. Südlich schließt sich Triana an, ein ehemaliges Kaufmannsviertel mit Jugendstilfassaden, kleinen Theatern, Plätzen und Cafés. In der Gartenstadt Ciudad JardÃn liegen der Park Doramas und der Pueblo Canario mit traditionellem Kunsthandwerk.
Ibiza, drittgrößte Insel der Balearen, bildet zusammen mit Formentera und kleinen unbewohnten Inseln die Pityusen. Das bergige Zentrum wird von einer zerklüfteten Küste mit zahlreichen Sandbuchten umgeben. Bereits die Phönizier gründeten in der östlichen Hafenbucht eine Kolonie. Unter den Römern entwickelten sich Wirtschaft und Infrastruktur. Nach maurischer Herrschaft gelangte die Insel im Zuge der spanischen Reconquista wieder unter christliche Kontrolle. Wehrtürme und befestigte Kirchen erinnern an Zeiten häufiger Piratenüberfälle.Ibiza-Stadt besitzt mit der von Mauern umgebenen Altstadt Dalt Vila ein UNESCO-Weltkulturerbe. Auf ihrem höchsten Punkt steht die Kathedrale Santa Maria aus dem 14. Jahrhundert. An der Westflanke der Festung liegt ein Freiluftmuseum, das Einblicke in die Geschichte bietet. Im Museum für zeitgenössische Kunst sind Werke spanischer und internationaler Künstler ausgestellt. Beliebt sind Ausflüge an die von Pinien umgebene Cala Benirras, ideal zum Schnorcheln, sowie Wanderungen zum Torre d’es Savinar an der Südwestküste. Im Landesinneren lohnt Santa Gertrudis mit kleinen Läden und Galerien. Shoppingfreunde zieht es auf den Hippie-Markt Las Dalias in San Carlos. Die dünn besiedelte Nordküste steht größtenteils unter Naturschutz, ebenso das Salzgewinnungsgebiet Ses Salines, in dem Flamingos, Fischadler und andere Wasservögel leben.
Neapel am gleichnamigen Golf ist mit rund einer Million Einwohnern die drittgrößte Stadt Italiens und Zentrum Kampaniens. Gegründet um 500 v. Chr. von Griechen als „Nea polis“, entwickelte sie sich unter wechselnden Herrschaften zu einer der bedeutendsten Metropolen Europas. Die historische Altstadt, seit 1995 UNESCO-Weltkulturerbe, beeindruckt mit engen Gassen, Kirchen, Palästen und Plätzen wie der Piazza Bellini. In der Via San Gregorio Armeno fertigen Werkstätten Krippenfiguren, im Kloster Santa Chiara finden sich wertvolle Fresken.Oberhalb der Stadt locken das Castel Sant’Elmo und die Certosa di San Martino mit weitem Blick über den Golf und den Vesuv. Der Vulkan prägte die Geschichte nachhaltig: Sein Ausbruch 79 n. Chr. begrub Pompeji und Herculaneum, deren Ausgrabungen beliebte Ausflugsziele sind. Im Archäologischen Nationalmuseum werden viele Funde präsentiert, im Museum von Capodimonte Meisterwerke italienischer Kunst. Die Küste säumen Promenaden wie die Via Partenope mit dem Castel dell’Ovo. Einkaufsfreunde zieht es in die Via Toledo oder die Galleria Umberto I. Wer sich kulinarisch einstimmen möchte, kostet die echte Pizza Napoletana – mit dünnem, luftigem Boden und im Holzofen gebacken.
Civitavecchia liegt rund 70 Kilometer nordwestlich von Rom an der tyrrhenischen Küste und zählt etwa 50.000 Einwohner. Die Stadt ist als bedeutender Hafen bekannt und wird regelmäßig von Kreuzfahrtschiffen angelaufen. Ihre Ursprünge reichen bis in die etruskische Zeit zurück, der Hafen selbst geht auf einen Ausbau unter Kaiser Trajan im frühen 2. Jahrhundert n. Chr. zurück. Die heutige Bezeichnung, „alte Stadt“, erinnert an die Wiederbesiedlung nach den Zerstörungen durch Sarazenen im 9. Jahrhundert. Das Stadtgebiet erstreckt sich entlang der antiken Via Aurelia, zwischen den Flüssen Marangone und Mignone.Ziel vieler Landausflüge ist Rom, das sich mit zahlreichen herausragenden Bauwerken präsentiert. Der Petersdom mit der Kuppel Michelangelos, die Sixtinische Kapelle mit Fresken von Botticelli und Michelangelo, das Forum Romanum, das Kolosseum, die Spanische Treppe, der Pantheon und der Trevi-Brunnen gehören zu den meistbesuchten Sehenswürdigkeiten Europas. Wer sich auf eine der antiken oder barocken Routen durch die Stadt begibt, erhält einen umfassenden Eindruck von der geschichtlichen Tiefe der italienischen Hauptstadt. Für eine ruhigere Alternative bietet sich ein Abstecher ins nahegelegene Tarquinia an. Dort lassen sich etruskische Grabanlagen und das Museo Nazionale Tarquiniense besichtigen.