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Basel liegt im äußersten Nordwesten der Schweiz zu beiden Seiten des Rheins. Im heutigen Stadtgebiet siedelten schon die Kelten seit dem 5. Jh. v. Chr. Um 44/43 v. Chr. gründeten die Römer die Kolonie Augusta Raurica 44/43 v. Chr. auf dem Gebiet der heutigen Gemeinden Augst und Kaiseraugst und wurde Römischer Herrschaftsbereich. Im Jahr 237/238 wird Basel erstmals urkundlich erwähnt (Basileam applicuerunt).Nach Abzug der Römer ließen sich die Alemannen dort nieder. Seit dem 7. Jh. gab es dort einen Bischofssitz. Die Hauptsehenswürdigkeit ist das 1019 als Neubau geweihte Münster. Von den geschliffenen Stadtmauern blieb nur einige größere Tore wie das eindrucksvolle Spalentor erhalten. Basel bietet neben zahlreichen weiteren sehenswerten Gebäuden mit Architektur verschiedener Epochen zahlreiche Museum, besonders erwähnenswert ist das Antikenmuseum Basel und das Kunstmuseum, das zahlreiche „entartete Kunst“ aus Deutschland aufkaufte und damit rettete; berühmt ist Basel auch für die jährlich stattfindende Kunstmesse Art Basel. Basel bot bereits im Mittelalter ein bedeutendes kulturelles Zentrum; Wissenschaftler und Künstler wie Paracelsus, Sebastian Brant und Hans Holbein der Jüngere weilten in Basel.
Speyer liegt in der Oberrheinischen Tiefebene an der Mündung des Speyerbachs in den Rhein, etwa 20 km südlich von Ludwigshafen/Mannheim. Die Nähe zum Rhein zog schon in vorgeschichtlicher Zeit die Menschen an, wie zahlreiche archäologische Funde bezeugen. Vor den Römern, die um 10 v. Chr. ein Lager dort errichteten, siedelten dort die Kelten. 505 wurde Speyer Teil des fränkischen Königreiches und erhielt im Rahmen der Reorganisation der Verwaltung romanisierte Bischöfe und Beamte. Die Stadt wird unter dem Namen Spira im 6. Jh. erstmals erwähnt. Im Mittelalter wuchs Speyer als bedeutendes geistliches Zentrum heran, mit Bischofssitz und Dom, dessen Krypta die Grablege der bedeutenden Könige der Salierzeit wie Heinrich III. und Heinrich IV. enthält.
Der Dom zu Speyer, der 1030 begonnen wurde und als das größte romanische Bauwerk der Welt in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen wurde, gehört zu den typischen Sehenswürdigkeiten der Stadt; Ausgrabungsfunde aus dem Dom werden u. a. im benachbarten historischen Museum der Pfalz ausgestellt. Die Altstadt glänzt mit zahlreichen historischen Gebäuden wie dem noch erhaltenen Stadttor Altpörtel mit einer Ausstellung über die Geschichte der Stadtbefestigung Speyers. Speyer verfügte auch über eine bedeutende jüdische Gemeinde im Mittelalter und der frühen Neuzeit, aus dieser Zeit stammt das älteste rituelle jüdische Bad Deutschlands, aus dem 12. Jh., im „Judenhof“. Die Stadt bietet zahlreiche Sehenswürdigkeiten und Museen, besonders empfehlenswert sind das historische Museum der Pfalz und das Technikmuseum Speyer.
Speyer liegt in der Oberrheinischen Tiefebene an der Mündung des Speyerbachs in den Rhein, etwa 20 km südlich von Ludwigshafen/Mannheim. Die Nähe zum Rhein zog schon in vorgeschichtlicher Zeit die Menschen an, wie zahlreiche archäologische Funde bezeugen. Vor den Römern, die um 10 v. Chr. ein Lager dort errichteten, siedelten dort die Kelten. 505 wurde Speyer Teil des fränkischen Königreiches und erhielt im Rahmen der Reorganisation der Verwaltung romanisierte Bischöfe und Beamte. Die Stadt wird unter dem Namen Spira im 6. Jh. erstmals erwähnt. Im Mittelalter wuchs Speyer als bedeutendes geistliches Zentrum heran, mit Bischofssitz und Dom, dessen Krypta die Grablege der bedeutenden Könige der Salierzeit wie Heinrich III. und Heinrich IV. enthält.
Der Dom zu Speyer, der 1030 begonnen wurde und als das größte romanische Bauwerk der Welt in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen wurde, gehört zu den typischen Sehenswürdigkeiten der Stadt; Ausgrabungsfunde aus dem Dom werden u. a. im benachbarten historischen Museum der Pfalz ausgestellt. Die Altstadt glänzt mit zahlreichen historischen Gebäuden wie dem noch erhaltenen Stadttor Altpörtel mit einer Ausstellung über die Geschichte der Stadtbefestigung Speyers. Speyer verfügte auch über eine bedeutende jüdische Gemeinde im Mittelalter und der frühen Neuzeit, aus dieser Zeit stammt das älteste rituelle jüdische Bad Deutschlands, aus dem 12. Jh., im „Judenhof“. Die Stadt bietet zahlreiche Sehenswürdigkeiten und Museen, besonders empfehlenswert sind das historische Museum der Pfalz und das Technikmuseum Speyer.
Ab 1562 wurde der Kaiser auch in Frankfurt gekrönt, als letzter 1792 der Habsburger Franz II. Die Wahl- und Krönungsstätte war der Kaiserdom St. Bartholomäus. Der Königsweg führte als Prozessionsstrecke eines neu gekrönten Kaisers zum gotischen Rathaus („Römer“), das heute das Wahrzeichen der Stadt ist. In der wieder aufgebauten Frankfurter Altstadt befinden sich eben diese wichtigen Gebäude, heute als drei der Hauptsehenswürdigkeiten Frankfurts. Die Altstadt Frankfurts ist vor allem durch den 2. Weltkrieg stark zerstört worden. Heute ist das Stadtbild mehrheitlich von moderner Architektur und Wolkenkratzern bestimmt, die die vor allem Frankfurts Bedeutung in Wirtschaft und als Verkehrsknotenpunkt unterstreicht, doch es sind auch Bezirke aus der Gründerzeit erhalten. Der Frankfurter Stadtwald ist einer der größten Stadtwälder Deutschlands.
Am deutschen Rheinufer gelegen, ist Kehl die Nachbarstadt des Highlight-Hafens Straßburg (Strasbourg). Die bedeutende Großstadt im Elsass versteht sich – nicht zuletzt aufgrund zahlreicher europäischer Institutionen wie dem Europarat, dem Europaparlament und dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte – als „Hauptstadt Europas“. Im Jahr 12 v. Chr. wurde Straßburg unter dem Namen Argentoratum („Silberburg“) von dem römischen Feldherrn Drusus als militärischer Außenposten gegründet, in der Nähe einer bestehenden gallischen Siedlung. Bereits zur Römerzeit lag das Zentrum von Argentoratum auf der Illinsel – dem Ort, an dem sich auch heute noch das Herz der Stadt befindet. Die gut erhaltene historische Altstadt Grande Île ist von malerischen Gassen und Fachwerkhäusern. Seit 1988 gehört sie zum UNESCO-Weltkulturerbe.Das zwischen 1176 und 1439 errichtete Straßburger Münster (Cathédrale Notre-Dame), das Wahrzeichen der Stadt, zählt zu den bedeutendsten Kathedralen der europäischen Architekturgeschichte. Ein besonderes Highlight ist die kunstvoll gestaltete astronomische Uhr. Auch der Münsterplatz selbst ist sehenswert – umgeben von vier- bis fünfgeschossigen Fachwerkhäusern, darunter das berühmte, reich verzierte Kammerzellhaus. Neben zahlreichen weiteren Baudenkmälern gehört die protestantische Thomaskirche (Église Saint-Thomas) zu den kulturgeschichtlich und architektonisch bedeutendsten Kirchen der Stadt. Sie beherbergt Grabdenkmäler aus der Zeit von 1130 bis 1850, darunter den reich verzierten romanischen Sarkophag des Bischofs Adeloch (1130) und das spätbarocke Mausoleum des Marschalls Hermann Moritz von Sachsen (1777), ein Werk des Pariser Bildhauers Jean-Baptiste Pigalle.
Am deutschen Rheinufer gelegen, ist Kehl die Nachbarstadt des Highlight-Hafens Straßburg (Strasbourg). Die bedeutende Großstadt im Elsass versteht sich – nicht zuletzt aufgrund zahlreicher europäischer Institutionen wie dem Europarat, dem Europaparlament und dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte – als „Hauptstadt Europas“. Im Jahr 12 v. Chr. wurde Straßburg unter dem Namen Argentoratum („Silberburg“) von dem römischen Feldherrn Drusus als militärischer Außenposten gegründet, in der Nähe einer bestehenden gallischen Siedlung. Bereits zur Römerzeit lag das Zentrum von Argentoratum auf der Illinsel – dem Ort, an dem sich auch heute noch das Herz der Stadt befindet. Die gut erhaltene historische Altstadt Grande Île ist von malerischen Gassen und Fachwerkhäusern. Seit 1988 gehört sie zum UNESCO-Weltkulturerbe.Das zwischen 1176 und 1439 errichtete Straßburger Münster (Cathédrale Notre-Dame), das Wahrzeichen der Stadt, zählt zu den bedeutendsten Kathedralen der europäischen Architekturgeschichte. Ein besonderes Highlight ist die kunstvoll gestaltete astronomische Uhr. Auch der Münsterplatz selbst ist sehenswert – umgeben von vier- bis fünfgeschossigen Fachwerkhäusern, darunter das berühmte, reich verzierte Kammerzellhaus. Neben zahlreichen weiteren Baudenkmälern gehört die protestantische Thomaskirche (Église Saint-Thomas) zu den kulturgeschichtlich und architektonisch bedeutendsten Kirchen der Stadt. Sie beherbergt Grabdenkmäler aus der Zeit von 1130 bis 1850, darunter den reich verzierten romanischen Sarkophag des Bischofs Adeloch (1130) und das spätbarocke Mausoleum des Marschalls Hermann Moritz von Sachsen (1777), ein Werk des Pariser Bildhauers Jean-Baptiste Pigalle.
Basel liegt im äußersten Nordwesten der Schweiz zu beiden Seiten des Rheins. Im heutigen Stadtgebiet siedelten schon die Kelten seit dem 5. Jh. v. Chr. Um 44/43 v. Chr. gründeten die Römer die Kolonie Augusta Raurica 44/43 v. Chr. auf dem Gebiet der heutigen Gemeinden Augst und Kaiseraugst und wurde Römischer Herrschaftsbereich. Im Jahr 237/238 wird Basel erstmals urkundlich erwähnt (Basileam applicuerunt).Nach Abzug der Römer ließen sich die Alemannen dort nieder. Seit dem 7. Jh. gab es dort einen Bischofssitz. Die Hauptsehenswürdigkeit ist das 1019 als Neubau geweihte Münster. Von den geschliffenen Stadtmauern blieb nur einige größere Tore wie das eindrucksvolle Spalentor erhalten. Basel bietet neben zahlreichen weiteren sehenswerten Gebäuden mit Architektur verschiedener Epochen zahlreiche Museum, besonders erwähnenswert ist das Antikenmuseum Basel und das Kunstmuseum, das zahlreiche „entartete Kunst“ aus Deutschland aufkaufte und damit rettete; berühmt ist Basel auch für die jährlich stattfindende Kunstmesse Art Basel. Basel bot bereits im Mittelalter ein bedeutendes kulturelles Zentrum; Wissenschaftler und Künstler wie Paracelsus, Sebastian Brant und Hans Holbein der Jüngere weilten in Basel.