Beispielhafte Impression eines Stopps in Lissabon Beispielhafte Impression eines Stopps in Lissabon
12 Tage rund um Westeuropa

ab Kiel/ bis Savona

Costa Pacifica

Im Zeitraum vom bis

Angebotsnummer: 32381
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Kiel liegt an der Ostsee am Endpunkt des Nord-Ostsee-Kanals. Die Stadt zählt rund 250.000 Einwohner und gilt als nördlichste deutsche Großstadt. Bekannt ist Kiel als Marinestützpunkt und durch die Lage an einer der wichtigsten Wasserstraßen der Welt. Als Wahrzeichen gilt das Marine-Ehrenmal in Laboe mit seinem 72 Meter hohen Turm und einer historischen Ausstellung. Ein U-Boot aus der Nachkriegszeit kann dort ebenfalls besichtigt werden.

Das Stadt- und Schifffahrtsmuseum verteilt sich auf mehrere Orte. Die „Kieler KulturSpuren“ führen zu Kunstwerken und Baugeschichte im Stadtraum und zeigen Kiels enge historische Verbindung zu Dänemark. Am Schleusengelände in Kiel-Holtenau lassen sich Teile des alten Eider-Kanals entdecken, dem Vorgänger des Nord-Ostsee-Kanals. Der Botanische Garten der Universität zeigt Pflanzen aus Küstenregionen, Gebirgen und tropischen Klimazonen. In der Altstadt stehen das Kieler Kloster und die Nikolaikirche, vor der die Skulptur „Geistkämpfer“ von Ernst Barlach steht. Das Kieler Rathaus mit seinem über 100 Meter hohen Turm prägt die Silhouette. Die Stadtstrände Falckenstein und Schilksee liegen etwas außerhalb.

Amsterdam ist die Hauptstadt der Niederlande und mit über 900.000 Einwohnern eine der größten Städte des Landes. Sie ist bekannt für ihre malerischen Grachten, historischen Gebäude und weltberühmten Museen. Ein Landgang in Amsterdam bietet eine Fülle von Eindrücken, die sich bequem an einem Tag erleben lassen. Das Stadtbild wird von den Grachten geprägt, die zum UNESCO-Welterbe gehören. Ein Spaziergang entlang der Kanäle oder eine Bootsfahrt bietet die Möglichkeit, die typischen Kaufmannshäuser aus dem 17. Jahrhundert aus nächster Nähe zu betrachten. Besonders der Grachtengürtel rund um die Prinsengracht, Herengracht und Keizersgracht zeigt das historische Amsterdam.

Im Rijksmuseum hängen Werke von Rembrandt, Vermeer und anderen Meistern des Goldenen Zeitalters. In unmittelbarer Nähe liegt das Van Gogh Museum mit der weltweit größten Sammlung seiner Werke. Wer sich für moderne Kunst interessiert, findet im Stedelijk Museum beeindruckende Exponate.

Die Innenstadt von Amsterdam ist ein Paradies für Spaziergänger. Der Dam mit dem Königspalast und die belebte Einkaufsstraße Kalverstraat bieten einen Eindruck von Amsterdams moderner Seite. Für einen ruhigeren Moment empfiehlt sich der Begijnhof, ein historischer Innenhof mit kleinen Häusern und einer Kapelle.

Dover liegt im äußersten Südosten Englands, nur rund 35 Kilometer von der französischen Stadt Calais entfernt. Der Hafenort war schon in der Bronzezeit bedeutend; aus dieser Zeit stammt auch das berühmte „Dover Boot“, das älteste bekannte seetüchtige Boot der Welt. Nach der normannischen Eroberung im 11. Jahrhundert entstanden mächtige Burgen und Kirchen. Im hohen Mittelalter gewann Dover an Selbstständigkeit und erhielt ein Rathaus, das bis heute steht. Während der Kriege blieb die Stadt von Landungen verschont, wurde jedoch im Zweiten Weltkrieg durch Bomben schwer getroffen.

Zu den Hauptsehenswürdigkeiten zählt Dover Castle, eine der größten Festungen Englands, oft als „Schlüssel zu England“ bezeichnet. Die Anlage vereint Bauwerke aus vielen Epochen: ein römischer Leuchtturm, eine angelsächsische Kirche, ein Bergfried aus dem 12. Jahrhundert und Kasernen aus dem 18. Jahrhundert, umgeben von einer Ringmauer. Ebenfalls prägend sind die über 100 Meter hohen weißen Kreidefelsen mit ihrem von schwarzem Feuerstein durchsetzten Kalkstein. In der Innenstadt lohnt ein Spaziergang zwischen Backsteinbauten und ein Besuch des Dover Museums, wo das Boot aus der Bronzezeit ausgestellt ist. Entspannung bietet der gepflegte Stadtpark Pencester Gardens. Von Dover aus werden auch häufig Ausflüge nach London angeboten.

Le Havre liegt im Nordwesten Frankreichs in der Normandie, am Ärmelkanaal, rechts der Seine. Geschichte. An der Stelle der heutigen Stadt standen im Mittelalter Fischer- und Bauerndörfer, der Haupthafen lag in Harfleur. Im Jahr 1517 wurde le Havre als Kriegshafen erbaut. Der im 2. Weltkrieg stark zerstörte Stadtkern von Le Havre wurde nach Plänen des Architekten Auguste Perret von 1945 bis 1954 völlig neu aufgebaut und wurde als einziges Stadtensemble des 20. Jahrhunderts in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen.

Die Kathedrale Notre-Dame aus dem 16. Jahrhundert ist neben dem Justizpalast das einzige aus der Vorkriegszeit erhaltene Gebäude im Zentrum. Die Stadt verfügt über sehenswerte Museen wie das Musée des Beaux-Arts André Malraux für bildende Kunst des 16.-21. Jh. und ein Naturkundemuseum im ehemaligen Justizpalast. Die Pont de Normandie (Brücke der Normandie) in der Nähe von Le Havre gilt ist als die größte Schrägseilbrücke Europas. Sie verbindet Le Havre (Haute-Normandie) mit Honfleur (Basse-Normandie).

Vigo liegt im Nordwesten Spaniens und ist einer der größten natürlichen Häfen mit dem Standort der größten Fischereiflotte des Landes. Unter den Römern wurde Vigo gegründet, der Name der Stadt leitet sich ab von lat. Vicus (=Dorf). Die spätere mittelalterliche Siedlung lag am Fuße des Berges O Castro und ist heute Teil des Altstadtviertel Berbés. Am Ende des 10. Jh. fielen die Mauren ein, 1170 wurde Vigo von Fernando II. (1157–1188) neu besiedelt. Die Raubzüge der Normannen und die Pest im 14. Jahrhundert schadeten der Stadt immer wieder. Karl V. stattete die Stadt 1529 mit Privilegien aus, in dieser Zeit kommt es zur Blütezeit der Stadt, die v. a. durch den Südamerika-Handel profitierte. Im Jahr 1589 wurde Vigo erneut zerstört, 1619 plünderten türkische Piraten in der Ría de Vigo, danach wurden Stadtmauern angelegt. Die Altstadt und der Hafen sind sehenswert, die Einkaufsstraßen Príncipe, Urzáiz und Gran Vía bieten Shopping-Möglichkeiten, die Brücke und die Festung von Vigo sind beliebte Touristenziele. Die Stadt bietet außerdem einen Zoo und den Strand Playa de Samil.

Lissabon liegt an der Mündung des Tejo in den Atlantik und erstreckt sich über sieben Hügel. Die Hafenstadt war bereits phönizisch, wurde 1256 Hauptstadt Portugals und erlebte um 1500 eine Blüte als Zentrum des Welthandels. Gold- und Diamantenfunde in Brasilien brachten im 17. Jahrhundert neuen Wohlstand. Das Erdbeben von 1755 zerstörte große Teile der Stadt. Der Wiederaufbau prägte das Bild der Unterstadt Baixa mit ihren breiten, rechtwinkligen Straßen rund um die Rua Augusta. Die Burg São Jorge entstand vor dem 11. Jahrhundert und wurde später mehrfach ausgebaut. Auch Reste römischer Bauten sind auf ihrem Gelände erhalten.

Das Wahrzeichen Lissabons, der Torre de Belém, diente Seefahrern als Orientierungspunkt bei der Ankunft. Der Turm ist über eine Brücke zugänglich. In direkter Nähe befindet sich das Mosteiro dos Jerónimos, ein Kloster mit aufwendiger Steinmetzkunst, Fresken und dem Grab von Vasco da Gama. Hier befinden sich auch das Archäologische Museum und das Marinemuseum. Die historische Tramlinie 28 durchquert die Altstadt mit Fliesenfassaden, vorbei an der Basílica da Estrela und der Kathedrale Sé. Am Praça de D. Pedro IV, dem Rossio, steht eine Bronzestatue des Königs. Südlich der Altstadt überspannt die Brücke des 25. April den Tejo. Gleich daneben erhebt sich die Cristo-Rei-Statue mit weitem Blick über Fluss, Stadt und Meer. Sie wurde nach dem berühmten brasilianischen Vorbild erbaut und zählt mit ihrer 82 Meter hohen Plattform zu einem der beliebtesten Aussichtspunkte Lissabons.

Cádiz erstreckt sich auf einer schmalen Landzunge im Süden Spaniens und gehört zu den ältesten Städten Westeuropas. Rund 120.000 Menschen leben in der von Wasser umgebenen Altstadt, deren Gassen, Plätze und Viertel wie El Pópulo, La Viña und Santa María eine lange Geschichte spürbar machen. Die phönizische Gründung reicht über 800 Jahre v. Chr. zurück. Der Name verweist auf ihre frühe Rolle als Festung und Handelsplatz. Das römische Theater zählt zu den ältesten auf der Iberischen Halbinsel und kann in Teilen besichtigt werden. In der Zeit der spanischen Silberflotten war Cádiz einer der bedeutendsten Häfen Europas. Auch Kolumbus stach von hier aus 1493 erneut in See.

Die Kathedrale mit ihrer goldgelben Kuppel wurde ab dem 18. Jh. auf Grundmauern aus dem 13. Jh. errichtet und verbindet Formen und Details aus Barock, Rokoko und Klassizismus. Das Castillo de San Sebastián steht auf einer kleinen Insel am Ende eines Wellenbrechers. Einen weiten Blick über die Stadt bietet der Torre Tavira mit seiner Camera Obscura. Auf dem palmengesäumten Plaza de San Juan de Dios steht das klassizistische Rathaus. Das Museo de Cádiz am ruhigen Plaza de Mina zeigt archäologische Funde, Malerei und Tía-Norica-Puppen, die für den Karneval in Cádiz typisch sind. Im nahegelegenen Parque Genovés wechseln sich schmale Wege, Wasserbecken und hohe Palmen ab.

Málaga, die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz Andalusiens, liegt malerisch an der Costa del Sol zwischen den Gebirgen Montes de Málaga und Sierra de Mijas. Die Stadt blickt auf eine über 2800-jährige Geschichte zurück: Von phönizischen Seefahrern unter dem Namen „Malaka“ gegründet, prägten später Römer, Westgoten und vor allem die Mauren das Stadtbild. Zeugnisse dieser Vergangenheit sind das römische Theater sowie die maurischen Festungen La Alcazaba und Castillo de Gibralfaro. Letztere bieten spektakuläre Ausblicke über die Stadt bis hin zur afrikanischen Küste. Die Altstadt verzaubert mit barocken und klassizistischen Gebäuden, malerischen Gassen und der lebhaften Einkaufsstraße Calle Marqués de Larios.

Málagas historische Bedeutung wird auch durch den berühmtesten Sohn der Stadt unterstrichen: Pablo Picasso. Sein Geburtshaus ist heute ein Museum mit wechselnden Ausstellungen. Die eindrucksvolle Kathedrale La Manquita vereint verschiedene Architekturstile und liegt unweit des modernen Hafenviertels mit seiner beliebten Uferpromenade. Der nahegelegene Strand Playa de la Malagueta ist ein lebendiger Treffpunkt. Wer es grüner mag, besucht die maurischen Gartenanlagen oder den romantischen Botanischen Garten La Concepción. Mit 14 Kilometern Strand, reicher Geschichte und lebendiger Kultur ist Málaga ein vielseitiges Ziel.

Savona liegt an der italienischen Riviera. Das Gebiet war schon zur Römerzeit besiedelt. Zur Handelsmacht wurde die Stadt aber erst im Mittelalter und der Renaissance. Die Markgrafen von Savona nahmen am Ersten Kreuzzug teil und mehrere Päpste hatten hier ihre Hausmacht. Im Jahr 1528 wurde der Hafen der Stadt durch genuesische Schiffe zerstört, daraufhin kam die Stadt unter die Herrschaft der Genuesen. Erst Mitte des 19. Jh. kam es zu einem neuen Aufschwung. Heute gehört der Hafen zu den fünf bedeutendsten in Italien und wickelt die Verschiffung der Automarken Fiat und Lancia aus dem nahegelegenen Turin ab. Zu den Sehenswürdigkeiten der Stadt gehört der nach dem Seefahrer Leone Pancaldo benannte Turm am Hafen, die Kirche San Giovanni Battista aus dem 16. bis 18. Jh. und der Dom Santa Maria Assunta, erbaut 1589-1602. Sehenswert ist auch die Pinakothek im Palazzo Pozzobonello.


Im Reisepreis sind folgende Leistungen nicht eingeschlossen:

 

• Serviceentgelt für an Bord beanstandungsfrei verbrachter Nacht: 9,00 Euro/Tag pro Gast ab 15 Jahren. Für Kinder zwischen 4 und 14 Jahren wird 50% des Betrags berechnet. Für Kinder unter 4 Jahren wird dieser Aufschlag nicht berechnet.

 

• Ausgaben für Landausflüge und weitere persönliche Ausgaben.

 

Sonstige Hinweise:

 

• Sie benötigen einen gültigen Reisepass oder Personalausweis für diese Kreuzfahrt.

 

• Zwischenverkauf, Änderungen und Irrtümer vorbehalten.

 

Veranstalter: Costa Kreuzfahrten GmbH, Hamburg



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