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Heraklion liegt an der nördlichen Küste von Kreta, ist die Hauptstadt und zugleich größte Stadt der Insel. Schon im Altertum war der Hafen attraktiv und die Siedlung hoch entwickelt, wie der Palast von Knossos zeigt, der aus der minoischen Zeit stammt. Seine Ruinen bieten sich noch heute für den kulturinteressierten Besucher zu einem Ausflug an, ihre roten Säulen sind Wahrzeichen Kretas. Zahlreiche Funde aus dieser und anderen Epochen des Altertums sind im archäologischen Museum ausgestellt. Heute wird die Kulisse der Küste durch die Festung Koules aus dem 16. Jh. geprägt, die wie die Altstadt ihre venezianischen Einflüsse verrät. Ihre Herzstadt ist der Morizinibrunnen, auch als Löwenbrunnen bekannt. Sehenswert sind auch die historische Stadtbibliothek “Vikelea” und der Stadtmarkt. Der Hafen von Heraklion verbindet einige Inseln mit dem Festland, wie die Insel Korfu und die Kykldeninseln wie z. B. Ios, Mykonos, Paros oder Santorini.
Istanbul liegt am Bosporus, der Europa und Asien verbindet. Die Stadt erstreckt sich über beide Kontinente und zählt mit rund 15,5 Millionen Einwohnern zu den größten Städten der Welt. Seit ihrer Gründung als Byzantion im 7. Jahrhundert v. Chr. war sie auch unter den Namen Konstantinopel und später Istanbul Hauptstadt mehrerer Reiche – vom Oströmischen über das Byzantinische bis zum Osmanischen Reich. Das heutige Stadtbild spiegelt diese Geschichte mit Bauwerken aus Antike, Mittelalter und Neuzeit wider.Im historischen Zentrum auf der europäischen Seite stehen einige der bedeutendsten Bauwerke des Mittelmeerraums. Die Hagia Sophia wurde im 6. Jahrhundert als Kirche errichtet und nach 1453 zur Moschee. Sie gilt als herausragendes Beispiel frühbyzantinischer Architektur. Gleich daneben steht die Sultan-Ahmed-Moschee mit sechs Minaretten und ihrer markanten Hauptkuppel. Wegen ihrer blauen Fliesen wird sie auch „Blaue Moschee“ genannt. Der Topkapi-Palast mit Blick auf das Goldene Horn war Residenz der Sultane. Nicht weit entfernt liegt der Galata-Turm aus dem 14. Jahrhundert mit Panoramablick über Stadt und Bosporus. Der Dolmabahçe-Palast am Ufer des Bosporus wurde im 19. Jahrhundert im neubarocken Stil errichtet. Museen wie das Archäologische Museum und das Museum für türkische und islamische Kunst bieten Einblicke in die Geschichte der Region.
Istanbul liegt am Bosporus, der Europa und Asien verbindet. Die Stadt erstreckt sich über beide Kontinente und zählt mit rund 15,5 Millionen Einwohnern zu den größten Städten der Welt. Seit ihrer Gründung als Byzantion im 7. Jahrhundert v. Chr. war sie auch unter den Namen Konstantinopel und später Istanbul Hauptstadt mehrerer Reiche – vom Oströmischen über das Byzantinische bis zum Osmanischen Reich. Das heutige Stadtbild spiegelt diese Geschichte mit Bauwerken aus Antike, Mittelalter und Neuzeit wider.Im historischen Zentrum auf der europäischen Seite stehen einige der bedeutendsten Bauwerke des Mittelmeerraums. Die Hagia Sophia wurde im 6. Jahrhundert als Kirche errichtet und nach 1453 zur Moschee. Sie gilt als herausragendes Beispiel frühbyzantinischer Architektur. Gleich daneben steht die Sultan-Ahmed-Moschee mit sechs Minaretten und ihrer markanten Hauptkuppel. Wegen ihrer blauen Fliesen wird sie auch „Blaue Moschee“ genannt. Der Topkapi-Palast mit Blick auf das Goldene Horn war Residenz der Sultane. Nicht weit entfernt liegt der Galata-Turm aus dem 14. Jahrhundert mit Panoramablick über Stadt und Bosporus. Der Dolmabahçe-Palast am Ufer des Bosporus wurde im 19. Jahrhundert im neubarocken Stil errichtet. Museen wie das Archäologische Museum und das Museum für türkische und islamische Kunst bieten Einblicke in die Geschichte der Region.
Izmir an der türkischen Ägäis ist mit über vier Millionen Einwohnern die drittgrößte Stadt des Landes und wichtiger Hafenstandort. Die Wurzeln der Stadt reichen bis ins 3. Jahrtausend v. Chr., ihre erste Blütezeit erlebte sie als griechisches Smyrna im 8. und 7. Jahrhundert v. Chr., das auch als Wirkungsort Homers gilt.Das heutige Zentrum, Konak, beherbergt zwei Wahrzeichen Izmirs: den Saat Kulesi, einen Uhrturm von 1901, ein Geschenk Kaiser Wilhelms II anlässlich des 25. Thronjubiläums von Sultan Abdülhamid II, und das Atatürk-Reiterstandbild auf dem Cumhuriyet-Platz von 1932. Vom Konak-Platz führt die Kordon-Promenade am Meer entlang bis zum Alsancak-Pier. Sehenswert sind auch der Kadifekale-Hügel mit Burg und Panorama über Stadt und Golf sowie der historische Aufzug Asansör aus dem Jahr 1907. Im Viertel Kemeralti erstreckt sich einer der größten Basare der Türkei mit Karawansereien, Moscheen, Teehäusern und der größten Moschee Izmirs, der Hisar-Moschee (1592–1598) mit osmanischer Kalligraphie. Der 42 Hektar große Kültürpark aus dem Jahr 1936 bietet Open-Air-Theater, Museum und Palmengarten. Der von Eiffel entworfene Konak-Pier dient heute als Einkaufszentrum.
Athen und der nahe Hafen Piräus bilden heute einen fast durchgängig bebauten Großraum mit rund 3,5 Millionen Einwohnern. Die Stadt, benannt nach der Göttin der Weisheit, ist für ihre Akropolis bekannt, die seit 1986 zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt und über 150 Meter hoch das Stadtbild prägt. Einen besonders eindrucksvollen Blick darauf bietet die antike Agora, einst politisches Zentrum Athens. Dort sind bis heute bedeutende Bauwerke erhalten, darunter der Tempel der Athena, einer der besterhaltenen Griechenlands.Weitere Zeugnisse der Antike sind das Dionysostheater und das Panathinaiko-Stadion, Austragungsort der ersten Olympischen Spiele der Neuzeit 1896. Die Altstadt Plaka mit schmalen Gassen, die Fußgängerzone Ermou und das elegante Viertel Kolonaki laden zum Bummeln ein. Das Archäologische Nationalmuseum zeigt rund 11.000 Objekte aus der griechischen Antike, während das Benaki Museum Kunst und Geschichte aller Epochen vereint. Im Herzen Athens liegt der Nationalgarten, der ehemalige Schlossgarten, mit schattigen Wegen, Blumenbeeten, Wasseranlagen und dem Kongressgebäude Zappeion aus dem 19. Jahrhundert.
Civitavecchia liegt rund 70 Kilometer nordwestlich von Rom an der tyrrhenischen Küste und zählt etwa 50.000 Einwohner. Die Stadt ist als bedeutender Hafen bekannt und wird regelmäßig von Kreuzfahrtschiffen angelaufen. Ihre Ursprünge reichen bis in die etruskische Zeit zurück, der Hafen selbst geht auf einen Ausbau unter Kaiser Trajan im frühen 2. Jahrhundert n. Chr. zurück. Die heutige Bezeichnung, „alte Stadt“, erinnert an die Wiederbesiedlung nach den Zerstörungen durch Sarazenen im 9. Jahrhundert. Das Stadtgebiet erstreckt sich entlang der antiken Via Aurelia, zwischen den Flüssen Marangone und Mignone.Ziel vieler Landausflüge ist Rom, das sich mit zahlreichen herausragenden Bauwerken präsentiert. Der Petersdom mit der Kuppel Michelangelos, die Sixtinische Kapelle mit Fresken von Botticelli und Michelangelo, das Forum Romanum, das Kolosseum, die Spanische Treppe, der Pantheon und der Trevi-Brunnen gehören zu den meistbesuchten Sehenswürdigkeiten Europas. Wer sich auf eine der antiken oder barocken Routen durch die Stadt begibt, erhält einen umfassenden Eindruck von der geschichtlichen Tiefe der italienischen Hauptstadt. Für eine ruhigere Alternative bietet sich ein Abstecher ins nahegelegene Tarquinia an. Dort lassen sich etruskische Grabanlagen und das Museo Nazionale Tarquiniense besichtigen.