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Katakolon liegt im Südwesten des Peloponnes, rund 30 Kilometer vom antiken Olympia entfernt. Olympia war seit dem 10. Jahrhundert v. Chr. besiedelt und entwickelte sich ab 776 v. Chr., dem Jahr der ersten Spiele zu Ehren des Zeus, zu einem bedeutenden religiösen Zentrum. Athleten aus der gesamten griechischen Welt und später aus dem Römischen Reich traten hier an, bis Kaiser Theodosius I. im Jahr 394 n. Chr. heidnische Rituale, wie auch die Spiele, verbot.Die Stätte, heute UNESCO-Weltkulturerbe, bewahrt eindrucksvolle Bauwerke. Der Heratempel aus dem 6. Jh. v. Chr. zählt zu den ältesten dorischen Tempeln Griechenlands; hier werden bis heute die Flammen für das Olympische Feuer entzündet. Der Zeustempel aus dem 5. Jh. v. Chr. beherbergte einst die über zwölf Meter hohe, vergoldete und mit Elfenbein verkleidete Zeus-Statue des Phidias, eines der sieben Weltwunder. Das Stadion bot etwa 45.000 Zuschauern Platz. Das Archäologische Museum zeigt Meisterwerke wie die Nike des Paionios und den Hermes von Olympia. Das Museum der Geschichte der antiken Olympischen Spiele vermittelt Einblicke in Sport und Wettkampf der Antike. Wanderwege wie der Galani-Pfad verbinden Ausgrabungen und Museen miteinander.
Heraklion liegt an der nördlichen Küste von Kreta, ist die Hauptstadt und zugleich größte Stadt der Insel. Schon im Altertum war der Hafen attraktiv und die Siedlung hoch entwickelt, wie der Palast von Knossos zeigt, der aus der minoischen Zeit stammt. Seine Ruinen bieten sich noch heute für den kulturinteressierten Besucher zu einem Ausflug an, ihre roten Säulen sind Wahrzeichen Kretas. Zahlreiche Funde aus dieser und anderen Epochen des Altertums sind im archäologischen Museum ausgestellt. Heute wird die Kulisse der Küste durch die Festung Koules aus dem 16. Jh. geprägt, die wie die Altstadt ihre venezianischen Einflüsse verrät. Ihre Herzstadt ist der Morizinibrunnen, auch als Löwenbrunnen bekannt. Sehenswert sind auch die historische Stadtbibliothek “Vikelea” und der Stadtmarkt. Der Hafen von Heraklion verbindet einige Inseln mit dem Festland, wie die Insel Korfu und die Kykldeninseln wie z. B. Ios, Mykonos, Paros oder Santorini.
Haifa liegt am Berghang des Karmel und ist heute die flächenmäßig größte Stadt Israels. Archäologische Spuren belegen Siedlungen seit der Bronzezeit, im 2. Jahrhundert n. Chr. wird der Name Haifa erstmals in einer Talmudschrift erwähnt. Nach schweren Zerstörungen durch christliche Kreuzfahrer entwickelte sich der Ort erst im 18. Jahrhundert wieder zu einer befestigten Siedlung mit Hafen. Wichtige Impulse brachte ab 1869 die Gründung der „Deutschen Kolonie“ durch Siedler aus Süddeutschland, die Haifa zu einem Ziel für christliche Pilger machten.Haifa gliedert sich in Unterstadt, mittlere Stadt und Oberstadt. In der Unterstadt nahe dem Hafen befinden sich Industrieanlagen, Wohnviertel und Märkte. Die mittlere Stadt ist Geschäfts- und Verwaltungszentrum, während die Oberstadt mit Hotels, Parks und kulturellen Einrichtungen lockt. Ein beliebter Spazierweg ist die Louis Promenade, die einen weiten Blick über die Bucht eröffnet und zu den Hängenden Gärten der Bahai führt. Diese terrassenförmige Anlage mit dem goldenen Schrein des Bab gehört seit 2008 zum UNESCO-Weltkulturerbe. Am Fuße der Gärten liegt die German Colony mit restaurierten Häusern, Geschäften und der Ben-Gurion-Avenue als Flaniermeile. Am südlichen Stadtrand steht das Karmelitenkloster Stella Maris mit der Elija-Höhle, von dessen Anhöhe man über Bucht und Stadt blickt. Unweit davon markiert der Stella-Maris-Leuchtturm den westlichen Ausläufer des Karmel.
Haifa liegt am Berghang des Karmel und ist heute die flächenmäßig größte Stadt Israels. Archäologische Spuren belegen Siedlungen seit der Bronzezeit, im 2. Jahrhundert n. Chr. wird der Name Haifa erstmals in einer Talmudschrift erwähnt. Nach schweren Zerstörungen durch christliche Kreuzfahrer entwickelte sich der Ort erst im 18. Jahrhundert wieder zu einer befestigten Siedlung mit Hafen. Wichtige Impulse brachte ab 1869 die Gründung der „Deutschen Kolonie“ durch Siedler aus Süddeutschland, die Haifa zu einem Ziel für christliche Pilger machten.Haifa gliedert sich in Unterstadt, mittlere Stadt und Oberstadt. In der Unterstadt nahe dem Hafen befinden sich Industrieanlagen, Wohnviertel und Märkte. Die mittlere Stadt ist Geschäfts- und Verwaltungszentrum, während die Oberstadt mit Hotels, Parks und kulturellen Einrichtungen lockt. Ein beliebter Spazierweg ist die Louis Promenade, die einen weiten Blick über die Bucht eröffnet und zu den Hängenden Gärten der Bahai führt. Diese terrassenförmige Anlage mit dem goldenen Schrein des Bab gehört seit 2008 zum UNESCO-Weltkulturerbe. Am Fuße der Gärten liegt die German Colony mit restaurierten Häusern, Geschäften und der Ben-Gurion-Avenue als Flaniermeile. Am südlichen Stadtrand steht das Karmelitenkloster Stella Maris mit der Elija-Höhle, von dessen Anhöhe man über Bucht und Stadt blickt. Unweit davon markiert der Stella-Maris-Leuchtturm den westlichen Ausläufer des Karmel.
Athen und der nahe Hafen Piräus bilden heute einen fast durchgängig bebauten Großraum mit rund 3,5 Millionen Einwohnern. Die Stadt, benannt nach der Göttin der Weisheit, ist für ihre Akropolis bekannt, die seit 1986 zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt und über 150 Meter hoch das Stadtbild prägt. Einen besonders eindrucksvollen Blick darauf bietet die antike Agora, einst politisches Zentrum Athens. Dort sind bis heute bedeutende Bauwerke erhalten, darunter der Tempel der Athena, einer der besterhaltenen Griechenlands.Weitere Zeugnisse der Antike sind das Dionysostheater und das Panathinaiko-Stadion, Austragungsort der ersten Olympischen Spiele der Neuzeit 1896. Die Altstadt Plaka mit schmalen Gassen, die Fußgängerzone Ermou und das elegante Viertel Kolonaki laden zum Bummeln ein. Das Archäologische Nationalmuseum zeigt rund 11.000 Objekte aus der griechischen Antike, während das Benaki Museum Kunst und Geschichte aller Epochen vereint. Im Herzen Athens liegt der Nationalgarten, der ehemalige Schlossgarten, mit schattigen Wegen, Blumenbeeten, Wasseranlagen und dem Kongressgebäude Zappeion aus dem 19. Jahrhundert.