Kreuzfahrten Peking/ Tianjin

Peking liegt nicht direkt am Meer, ist aber über den Haupthafen des Raumes Peking Tianjin (früher bekannt als Hafen von Tanggu) mit dem Gelben Meer verbunden.

Ausflug in die Hauptstadt Chinas

Peking (auch Beijing), die Hauptstadt der Volksrepublik China, liegt am nordwestlichen Rand der stark bevölkerten nordchinesischen Tiefebene. Ca. 21,5 Millionen Einwohner leben in der regierungsunmittelbaren, zentral regierten Stadt, die das politische, wirtschaftliche und kulturelle Zentrum Chinas ist. Besucher Pekings können sich zwar leicht von der Vielfalt der Sehenswürdigkeiten überwältigt fühlen, aber es lohnt sich, den Fokus auf bestimmte Themengebiete zu setzen, um die Höhepunkte der Stadt auch bei einem kurzen Aufenthalt kennenzulernen, z. B. das alte Peking, das kaiserliche Peking, das moderne Peking, das junge Peking, die Kunst Pekings etc. Wer ein bisschen von allen Seiten kennenlernen möchte, hält sich jedoch am besten an die bekannten Top-Sehenswürdigkeiten von der Verbotenen Stadt über den Sommerpalast bis hin zur Großen Mauer.

Entdecken Sie Peking auf Landausflug

Pekings Flair: Rasante Metropole mit großen Sehenswürdigkeiten aus ihrer Zeit als Hauptstadt des chinesischen Kaiserreichs.

Top 3 Sehenswürdigkeiten

  • Verbotene Stadt
  • Himmelstempel
  • Große Mauer

Faktencheck Peking

  • Altstadt: Hutongs, nördliche Altstadt
  • Beste Aussicht: Kohlehügel im Norden des Kaiserpalastes
  • Kultur: Peking Stadtplanungsmuseum
  • Garten: Sommerpalast
  • Shopping: Sanlitun-Village, Künstlerviertel 798
  • Währung: Renminbi (westlich nach der Währungseinheit zumeist Yuan genannt)

Auf den Spuren der chinesischen Geschichte

Peking ist etwa 3.000 Jahre alt. Schriftliche Erwähnung fand die Stadt – zunächst unter dem Namen „Ji“ - um das Jahr 1.000 v. Chr., als sie ein Zentrum des Handels mit den Koreanern und Mongolen war. Steppenvölker machten als erste das spätere Peking zur Hauptstadt. Ab 947 n. Chr. war es Südhauptstadt der Kitan, dann bis 1215 Hauptstadt der Jin-Dynastie der Dschurdschen. Ji wurde immer größer und prächtiger, aber erst 1420 wurde es, nun unter dem Namen Beijing (Nordhauptstadt), zum ersten Mal Hauptstadt des chinesischen Kaiserreichs unter Kaiser Yongle, der die Stadt ausbauen ließ. Aus dieser Zeit stammen die Anfänge der Verbotenen Stadt und der Himmelstempel. Über die Jahrhunderte hindurch wurde Peking auch als Hauptstadt der Qing-Dynastie von 1644 bis 1991 durch immer weitere Paläste und Tempel erweitert. In der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts erlebte Peking seine größte Blütezeit: Damals entstand u. a. der großartige Sommerpalast, dessen prächtige Gartenanlage heute, seit langem auch für die Öffentlichkeit zugänglich, zu den größten Besuchermagneten ganz Chinas zählt. Einige Jahre nach Abdankung der letzten kaiserlichen Dynastie 1911 wurde zunächst wieder Nanjing Hauptstadt. Mao Zedong erklärte schließlich nach der Gründung der Volksrepublik China am 1.10.1949 Peking zu ihrer Hauptstadt.

Wahrzeichen des modernen Pekings

Sagt man Peking nach, dass es sich in den letzten Jahrhunderten nicht viel verändert hatte, ist der Wandel seit den 1990er Jahren nahezu rasant. Zu den modernen Sehenswürdigkeiten, die zu den prächtigen Bauten der Kaiser hinzugekommen sind, zählen u. a. der Olympia Park mit dem architektonisch höchstinteressanten „Vogelnest-Stadion“, das Sanlitun-Village, ein Shopping- und Vergnügungszentrum im Botschaftsviertel, und das „Künstlerviertel 798“, wo sich seit den 1990er Jahren Galerien, kleine Cafés und Designbüros in einem ehemaligen Fabrikkomplex angesiedelt haben.

Kaiserliche Sehenswürdigkeiten

Auch wenn das moderne Peking viel Interessantes zu bieten hat, stehen natürlich die Monumente der Kaiserzeit im Mittelpunkt des Interesses aller Besucher, die nur ein paar Tage in Peking weilen können. Allen voran ist die Verbotene Stadt zu nennen. Sie umfasst eine Gesamtfläche von 720.000 Quadratmetern, von denen 150.000 Quadratmeter bebaut sind. 890 Paläste mit zahlreichen Pavillons befinden sich in dem von einer 3.428 Meter langen und 10 Meter hohen Mauer umfassten Areal. Zwar besitzen der Legende nach die Pavillons insgesamt 9.999,5 Räume, tatsächlich gezählt wurden jedoch weniger als 9.000. Die Gebäude stehen auf weißen Marmorterrassen und besitzen gelbe, geschwungene Pagodendächer. Das Meridian Tor ist Haupteingang in die Verbotene Stadt. Zu den 6 am häufigsten besichtigten Palästen gehört die prächtige Halle der Höchsten Harmonie, die größte Holzkonstruktion der Welt, in der die wichtigsten Zeremonien am Kaiserhof stattfanden. Im Südosten von Peking wurde im berühmten Himmelstempel unter den Kaisern für gute Ernten geopfert und gebetet. Der runde Tempelbau ist 36 Meter breit und 38 Meter hoch und steht auf einer mächtigen dreistufigen Marmorterrasse. Weil sich der Himmelstempel mitten in einem großen Park befindet, kann man hier am Morgen zahlreiche Frühaufsteher beim Tai Chi sehen.

Vom Sommerpalast bis an die "Große Mauer"

Überwältigender jedoch ist die gigantische Gartenanlage des mehrfach neu errichteten Sommerpalastes, die bis 1911 nur Adligen zur Verfügung stand. Heute ist das weitläufige Areal mit 200 Palästen, Pavillons und Tempeln eine der Hauptattraktionen Pekings. Die Gesamtkomposition, die auch künstlich angelegten Seen und Hügel umfasst, vermittelt einen großartigen Eindruck chinesischer Gartenbaukunst. Wer nach der Besichtigung so vieler prächtiger Paläste sehen möchte, wie früher die einfachen Leute Pekings wohnten, besucht am besten die Hutongs, die letzten kleinen, engen Gassen, die noch nicht modernen Wohnblöcken gewichen sind und einen guten Eindruck von den alten Wohnvierteln vermitteln. Auch die nördliche Altstadt ist sehr sehenswert: Hier finden Sie noch weitere kulturelle Schätze aus Pekings großer Vergangenheit:  das Lamakloster, der Konfuziustempel sowie der Glocken- und der Trommelturm. An die jüngere Geschichte erinnert hingegen der Besuch des Tian’Anmen-Platzes, dem „Platz des Himmlischen Friedens“. Hier befindet sich nicht nur die Regierungszentrale Chinas, sondern auch das riesige Mao-Mausoleum. Wer trotz dieser Vielzahl an einzigartigen Sehenswürdigkeiten noch nicht genug entdeckt hat, interessiert sich bestimmt dafür, dass auch der Besuch der „Großen Mauer“ von Peking aus möglich.

Die Hafenstadt Tianjin

Tianjin (chinesisch Himmelsfurt), ist eine Hafenstadt in der Volksrepublik China. Die Geschichte der Stadt ist stark mit der Geschichte Pekings verbunden. Im 11. bis 14. Jh. war Tianjin ein kleiner Seehafen, als Getreidelager bedeutsam für den kaiserlichen Hof. Später wurde die Stadt Durchgangshafen für die Tribute und Lieferungen aus den unterworfenen Reichen an die Hauptstadt. Während der Yuan-Dynastie wurde im 13. Jh. der durch Tianjin führende Kaiserkanal fertiggestellt bzw. bis in Dadu (Peking) verlängert. Ihren Namen erhielt die Stadt vom Kaiser Zhudi während der frühen Jahre der Ming-Dynastie (1368–1644). Unter der Qing-Dynastie (1644–1911), wurde Tianjin zu einem florierendes Handelszentrum. Die geschichtsträchtige Stadt bietet zahlreiche Museen und Baudenkmäler: Das Kunstmuseum mit Gemälden, Drachen, chinesischen Neujahrsdrucken und Lehmfiguren (niren), das neue Museum für Wissenschaft und Technik, südwestlich des Zentrums liegt die Zhou-Enlai-Gedenkstätte, zu den Hauptsehenswürdigkeiten gehören auch der Tempel des Großen Mitleids (Da Bei Yuan), dessen ältester Teil 1669 unter Kaiser Kangxi entstand, der direkt am Zusammenfluss des Hai He mit dem Kaiserkanal gelegenen Palast der Himmelsgöttin (Tianhou gong), aus dem Jahre 1326 (Yuan-Dynastie), mit Ausstellungen lokalen Handwerks in den Nebensälen. Der größte und vollständig erhaltene Tempel in Tianjin ist der Wen Miao (1436 erbaut). Die Straßenzüge selbst sind mit ihren Gebäuden aus dem 19. und frühen 20. Jh. interessant und sehenswert. Im Tianjin Peking Opera Theatre werden klassische Stücke aufgeführt.


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