Kreuzfahrten St. Petersburg

Prunkvolle Zarenstadt

Kreuzfahrten St. Petersburg: zu Besuch in der nördlichsten Millionenmetropole der Welt

St. Petersburg liegt im Nordwesten Russlands an der Mündung der Newa am Ostende des Finnischen Meerbusens. Der Fluss führt auch durch das Gebiet der Großstadt mit fast 5 Millionen Einwohnern und prägt das Leben der Metropole. Zu St. Petersburg gehört der wichtigste russische Ostseehafen. Über einen Kanal gelangen sogar Frachtschiffe von der Wolga nach St. Petersburg und in die Ostsee. St. Peterburg ist die viertgrößte europäische Stadt und die weltweit nördlichste Millionenmetropole, im Volksmund wird sie auch als „Stadt der weißen Nächte“ oder „Venedig des Nordens“ bezeichnet. Im Sommer herrscht hier eine beschwingte, fröhliche Atmosphäre, die an Metropolen am Mittelmeer erinnert. Mit seinen prächtigen barocken und klassizistischen Fassaden ist St. Petersburg ein wahres Freilichtmuseum für Architekturfreunde. Zahlreiche Prachtboulevards, Uferstraßen, malerische Brücken sowie die zum UNESCO-Weltkulturerbe zählende Innenstadt sorgen neben dem riesigen kulturellen Angebot dafür, dass die Stadt an der Newa ein Magnet für Besucher aus aller Welt ist. Wer auf Kreuzfahrten die Ostsee durchquert, ist zumeist schon in freudiger Erwartung, die ehemalige Hauptstadt des Zarenreichs kennenzulernen.

St. Petersburg trägt den Namen des Schutzheiligen seines Gründers

Die strategisch günstige Lage an Fluss und Meer bewog den Zaren Peter den Großen 1703 dazu, auf dem damals sumpfigen Gebiet der heutigen Millionenmetropole seine neue Hauptstadt zu errichten. Dem westlich orientierten Monarchen war die alte Zarenstadt Moskau zu rückständig – in die Planung und den Bau der Stadt flossen modernste Kenntnisse ein, die Zar Peter auf seinen Reisen durch Europa gesammelt hatte. St. Petersburg löste im Jahr 1712 Moskau als Hauptstadt ab – bis zur Revolution und dem Sturz des Zarenreiches blieb sie für mehr als 200 Jahre. Unter Katharina der Großen, die 1762 russische Kaiserin wurde, wurden viele prägende Bauwerke errichtet, die noch heute Besucher faszinieren. Zudem gründete sie akademische Einrichtungen, darunter das Smolny-Institut, und brachte den Geist der Aufklärung in die Stadt, indem Sie Bildung und Kunst förderte. Darüber hinaus entstanden während der bis Mitte des 19. Jahrhunderts andauernden Blütezeit St. Petersburgs zahlreiche Theater, Bibliotheken und Museen sowie die erste russische Ballettschule und die militärische Ingenieursschule. Einst nach dem Schutzheiligen ihres Gründers, dem Apostel Simon Petrus, benannt, behielt die Stadt ihren ursprünglichen und heutigen Namen für mehr als 200 Jahre, bevor Sie zwischen 1914 und 1924 den Namen Petrograd und von 1924 bis 1991 den Namen Leningrad trug.

Landausflug: auf Kreuzfahrten St. Petersburg entdecken

St. Petersburgs Flair: prunkvolle Millionenmetropole an der Ostsee

Top 3 Sehenswürdigkeiten

  • Newski-Prospekt
  • Katharinenpalast
  • Christi-Auferstehungskirche

Faktencheck St. Petersburg

  • Altstadt: Prachtboulevards mit barocken und klassizistischen Fassaden und Granit
  • Kultur: Kunstsammlungen der „Eremitage“
  • Genuss: „Blinys“, „Borschtsch“ und „Soljanka“
  • Shopping: Kaufhaus Gostiny Dwor und der Feinkostladen Jelissejew entlang des Newski-Prospekts
  • Umgebung: Schloss Peterhof, Kronstadt auf der Insel Kotlin
  • Währung: Rubel

Peter der Große, Zarin Katharina und Puschkin: Kreuzfahrten St. Petersburg

Sage und schreibe 2.300 Paläste, Prunkbauten und Schlösser gibt es auf Kreuzfahrten nach St. Petersburg im malerischen Stadtzentrum zu entdecken. Charakteristisch für das Stadtbild ist die Befestigung aus Granitgestein; so schrieb schon der St. Petersburger Alexander Puschkin „die Stadt kleide sich in Granit“. Zu den beliebtesten Sehenswürdigkeiten der Stadt zählt die auch „Winterpalast“ genannte Eremitage. Mit der fast zehnfachen Größe des Pariser Louvre gehört sie zu den weltweit größten Kunstsammlungen. Etwa 60.000 Exponate umfassen die Werke von Matisse, Rubens, Rembrandt u. v. m. Die prachtvolle Hauptstraße der Stadt, der Newski-Prospekt, erstreckt sich von der Eremitage neben dem Parade- und Schlossplatz bis zum Alexander-Newski-Kloster, der sogenannten Lawra. Hier reihen sich die sehenswerten Residenzen der einstigen Aristokraten, die sich hier im 18. Jahrhundert niederließen. Entdecken Sie entlang der Prachtstraße u. a. die Kasaner Kathedrale, die St. Petri-Kirche, das luxuriöse Kaufhaus Gostiny Dwor und den Feinkostladen Jelissejew im schönen Jugendstil. Während Kreuzfahrten über St. Petersburg gibt es so viel zu entdecken, dass es ratsam ist, sich rechtzeitig über die angebotenen Landausflüge bzw. eine individuelle Erkundungstour und über die aktuell gültigen Visumvorschriften zu informieren, um die richtige Vorauswahl zu treffen.

Kreuzfahrten St. Petersburg: Paläste, Kathedralen und Brücken

Zu den weiteren Höhepunkten der Stadt zählen der Katharinenpalast, die einstige Sommerresidenz der russischen Herrsche, die Isaakskathedrale mit ihrer riesigen Kuppel, das Smolny-Kloster und die Christi-Auferstehungskirche mit ihren typisch russischen Zwiebeltürmen. Bewundern Sie auch den Innenraum des auch „Bluterlöserkirche“ genannten Sakralbaus mit seinen prächtigen Altären, Mosaiken und Deckengewölben. In der Peter- und Paul-Kathedrale innerhalb der Peter- und Paul-Festung befindet sich die Grabkapelle der letzten Kaiserfamilie. Der Blick über die Newa auf die Festungsinsel, aus der die vergoldeten Türme der Kathedrale herausragen, gehört zu den beeindruckendsten Anblicken, die Besucher St. Petersburgs noch lange in Erinnerung haben. Vor allem in den langen, hellen Ostseesommernächten, den „Weißen Nächten“, entsteht ein Zauber über den glitzernden Wellen der Newa, dem man sich nur schwer entziehen kann. 13 Brücken führen über den Fluss, die nachts für einige Stunden für den Schiffsverkehr hochgeklappt werden – ein besonderes Ereignis, das die Stadt in zwei Hälften teilt. Insgesamt sind es mehr als 800 Brücken, über die man in St. Petersburg schreiten kann, denn das Stadtzentrum liegt auf vier Inseln, die außer von der Newa von vier weiteren Wasserläufen umflossen werden. Die vielerorts sehr malerischen Brücken im „Venedig des Nordens“ bieten wunderschöne Fotomotive.


Große Abbildung oben: © Vladimir Sazonov / fotolia.com

Die Urheber weiterer Fotos in den wechselnden Angebotsteasern sind im Fotoverzeichnis des Impressums genannt.

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