Kreuzfahrten St. Barth

Sankt Bartholomäus, auch St. Barths, St. Barts, St. Barth oder Saint-Barth, ist eine Insel der Kleinen Antillen. Sie wurde im Jahr 1496 von Kolumbus entdeckt, der sie Saint Barthélmy nannte. Der Hauptort der Insel ist Gustavia, deren Stadtbild durch den Hafen geprägt wird und um den sich der Ort gruppiert. Der Name der Stadt leitet sich ab von Gustaf III. von Schweden, der 1784 durch Tausch in Besitz der Insel kam. Die Architektur ist geprägt durch niedrige Steinhäuser, barocke Palais und kreolische, mit Ornamenten geschmückte Landhäuser. Der Handel florierte vor allem im 18. und 19. Jh., heute ist die Insel bekannt als ruhiger, exklusiver Urlaubsort mit traumhaften Stränden. 1648 ließen sich französische Kolonisten unter dem Malteserritter Phillippe de Longvilliers de Poincy auf der Insel nieder, vorher lebten dort nur ca. 170 Europäer und 50 afrikanische Sklaven. Der natürlich geschützte Hafen entwickelte sich zu einer Anlaufstation für Piraten. Nachdem im Jahr 1957 der US-amerikanische Bankier David Rockefeller ein Anwesen auf der Insel erwarb, entwickelte sich Saint-Barthélemy als Zielgebiet des Luxustourismus. Als Freizeitaktivitäten bieten sich Wassersportangebote wie Segeln, Mono- oder Wasserski an, auch Kulturevents finden regelmäßig statt. Für Naturinteressierte ist der Felsen in St.-Jean interessant, wo einst Indianer lebten, dort kann man seltene Leguane beobachten. Nördlich des Hafens befinden sich die Ruinen des schwedischen Forts Gustave, von dort aus bietet sich ein eindrucksvoller Ausblick über die Landschaft.

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