Kreuzfahrten Nordlichter

Chance auf Nordlichter

Kreuzfahrten Nordlichter: magisches Naturspektakel

Viele träumen davon, einmal das magische Farbenschauspiel der Nordlichter oder auch Polarlichter zu erleben. Wer die grünen bis türkisen, blau-violetten oder roten Leuchterscheinungen einmal live am Himmelszelt erlebt hat, wird tief beeindruckt sein und sich ganz sicher ein Leben lang an dieses Naturspektakel erinnern. Da Nordlichter leider nur am dunklen Firmament erscheinen, gibt es erst im Herbst, ab Mitte Oktober, erste Chancen, im hohen Norden auf Kreuzfahrten das Polarlicht zu erblicken. Weil es bei von Kälte unerschrockenen Urlaubern immer beliebter wird, sich in dunklen Monaten auf die Suche nach dem Porlarlicht zu machen, gehen auch allmählich Reedereien auf diesen Wunsch ein. Nicht nur die Hurtigruten machen ihn möglich, sondern auch AIDA Clubschiff bietet eine Route zum herbstlichen Polarlicht über die Lofoten an. Auf Stornokabinen sollte man übrigens bei solchen nachgefragten Routen nicht bauen, sondern sich lieber rechtzeitig die Kabine sichern.

So entstehen Polarlichter

Polarlichter erscheinen, wenn geladene Elektronen und Protonen des Sonnenwinds aus der Erdmagnetosphäre in den oberen Schichten der Erdatmosphäre auf Sauerstoff- und Stickstoffatome treffen und sie ionisieren. Das Nordlicht wird auch Aurora borealis genannt und erscheint nahe des Nordpols; Aurora australis oder Südlicht wird die zauberhafte Naturerscheinung in der Nähe des Südpols bezeichnet. Polarlichter erscheinen in unterschiedlichen Formen, von dünnen Leuchtstreifen über riesige, wallende und vorhangartige Gebilde bis zu wolkenähnlichen Farbformationen. Die Entfernung der leuchtenden Moleküle von der Erde ist für die Farbe entscheidend, die man am Himmel sieht. Ist das Molekül nur etwa 80 bis 150 Kilometer von der Erde entfernt, entstehen grüne Lichttänze. Bis zu einer Entfernung von 600 Kilometer leuchten uns die Moleküle blau oder rot entgegen, wobei die genaue Farbwahrnehmung des Polarlichtes individuell unterschiedlich ist.

Tipps, um auf Kreuzfahrten Nordlichter zu erblicken

Nordlichter kann man in jenen Regionen bestaunen, die im Bereich der Feldlinien des nördlichen Erdmagnetfeldes zu finden sind. Kreuzfahrten ins Nordland und Kreuzfahrten nach Norwegen über Leknes auf den Lofoten oder Spitzbergen sind dazu geeignet, mit etwas Glück und günstigem Sonnenwind in der Zeit von Oktober bis zum März Nordlichter zu erblicken. In Island ist vor allem die Stadt Reykjavik zu nennen, in der sich noch Plätze finden, die gänzlich ohne moderne elektrische Beleuchtung sind, weswegen die magischen Nordlichter hier in ihrer vollen Pracht sichtbar werden. Auch der Norden Schottlands, der Norden Kanadas und Alaska sind zwar bei günstigen atmosphärischen Voraussetzungen sichere Bänke für die Polarlichtbeobachtung, werden jedoch nur selten und wenn, dann von eissicheren Kreuzfahrtschiffen in den dunklen Monaten angelaufen.

Größte Chancen für Polarlichter auf Kreuzfahrten

Ein ganz heißer Tipp, um auf Kreuzfahrten Nordlichter zu beobachten, ist Tromsø, die Stadt, die z. B. im Winter von AIDA Clubschiff auf Kreuzfahrten ab Hamburg angelaufen wird. Tromsø bietet von Ende September bis Ende März den besten und längsten Blick auf die Nordlichter in ganz Norwegen. Das Museum für Polarlichter informiert auch Nordlichtfans, die im Sommer auf Schiffsreisen z. B. mit Mein Schiff oder MSC Kreuzfahrt in die Stadt kommen. Das Nordlicht erscheint in Tromsø vorwiegend in grünen Farbtönen.

Nirgends sonst hat man jedoch eine größere Erfolgschance, die Polarlichter in immenser Leuchtkraft zu bestaunen, als in Grönland. Vor allem in Westgrönland, in den Städten Kangerlussuaq oder Nuuk, sind die Chancen von Ende August bis Anfang April riesig, den Zauber des Nordlichtes zu erleben.


Die Urheber weiterer Fotos in den wechselnden Angebotsteasern sind im Fotoverzeichnis des Impressums genannt.

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