Kreuzfahrten Mariehamn

Zu Besuch in Mariehamn

Zu Besuch in der Hauptstadt von Åland: Kreuzfahrten Mariehamn

Als einzige Stadt auf den Ålandinseln ist Mariehamn die Hauptstadt der autonomen finnischen Region Åland. Trotz der Zugehörigkeit zu Finnland spricht die rund 11.500 Menschen starke Bevölkerung auf der Insel Fasta Åland Schwedisch und bildet eine von drei Verwaltungsgemeinschaften Ålands. Mariehamn ist sicher eine der malerischsten Städte mit Parlamentssitz. Schon allein der Spaziergang durch die hübsch angelegten Straßen des ehemaligen Kur- und Badeortes macht einen Landgang während einer Ostseekreuzfahrt lohnenswert.

Russische Gründung, finnische Insel, schwedische Sprache

Mariehamn (=Mariehafen) ist eine russische Gründung aus dem Jahr 1861, als Åland und Finnland zum Zarenreich gehörten. Die Stadt erhielt ihren Namen nach Marija Alexandrowna, gebürtige Marie von Hessen-Darmstadt und Ehefrau des Zaren Alexander II. Heute erinnert auf dem Rathaushügel eine Statue an die Namensgeberin. Die rechtwinklige städtebauliche Struktur entwarf der Architekt G. T. Chiewitz. Es entstanden von Anfang an sowohl Stein- als auch sehr viele Holzgebäude.

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Mariehamns Flair: ehemaliges Seebad mit vielen Holzvillen vom Ende des 19. Jahrhunderts

Top 3 Sehenswürdigkeiten

  • Schifffahrtsmuseum Åland und Segelschiff Pommern
  • die Lindenalleen Nordlichtkathedrale Alta
  • der Torget

Faktencheck Alta

  • Beste Aussicht: auf dem Badhus-Berg
  • Shopping: Einkaufsstraße Torggatan
  • Souvenirs: Echtes Åland-Design aus dem Handwerkshaus „Salt“
  • Genuss: Eierkuchen mit Kardamom und Schlagsahne
  • Währung: Euro

Unter Linden vom Osthafen zum Westhafen

Zwei große Lindenalleen, die Esplanaden, sind dafür maßgeblich, dass Mariehamn auch „Stadt der 1000 Linden“ genannt wird. Auf dem Fußgängerstreifen in der Mitte der Esplanadgatan gelangt man bequem zu Fuß in kurzer Zeit vom Osthafen (Österhamn) zum Westhafen (Västerhamn). Hier befindet sich das Schifffahrtsmuseum Åland sowie die Viermastbark Pommern, die man besichtigen kann. Die Segelschifffahrt hat hier Tradition, denn Mariehamn war von den 1920er bis in die 1940er Jahre Heimathafen der großen Windjammerflotte der Reederei Gustaf Erikson. Nah am Museum erstreckt sich der Badhus-Park mit dem Badhus-Berg, der eine großartige Aussicht über die Stadt eröffnet. Vor über 100 Jahren befand sich im Park noch ein prächtiges Kurbad. Aus dieser Zeit sind nur die Sauna, eine Arztvilla sowie der Pavillon am Yachthafen ÅSS Marina erhalten. Auf dem Spaziergang von Hafen zu Hafen kann man einige alte Reedervillen und die Kirche St. Göran bewundern. Wenn Sie typische Holzhäuser aus der Zeit der Stadtgründung bewundern möchten, empfiehlt sich ein Spaziergang durch die Södragatan, die parallel verläuft. Auch die Norragatan, nördlich der Linden, ist sehenswert.

Östlich des Marktplatzes (Torget), dem Mittelpunkt Mariehamns, steht im Självstyrelsegården der Lagting, das moderne Parlamentsgebäude der Åland-Inseln aus den 1970er Jahren. Hier sind Sie schon fast am Osthafen im Seefahrerviertel Sjökvarteret, wo noch heute eine kleine Werft ansässig ist. Es lohnt ein Abstecher zum Handwerkshaus „Salt“, wo an Verkaufstischen die Arbeiten der Salt-Handwerker sowie Handwerker und Künstler von ganz Åland angeboten werden. Am Musikpavillon auf dem Torget vorbei gelangt man bald zum Rathaus der Stadt, das 1938 errichtet wurde. Im Park, der es umgibt, befindet sich u. a. ein Denkmal an Maria Alexandrowna. Vom Torget aus erstreckt sich die charmante Einkaufsstraße Torggatan. Sie ist verkehrsberuhigt und lädt mit hübschen Geschäften, Restaurants und Cafés zum Flanieren und Verweilen ein.

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Abbildung: © LarsLarsen / pixabay

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