Kreuzfahrten Madras

Unter dem Namen Madras war die Stadt an der Ostküste Südindiens am Golf von Bengalen ein wichtiges Zentrum des britischen Empires in Indien. Im Jahr 1996 wurde der Ortsname in Chennai geändert. Während der Kolonialzeit entstand die Stadt um das 1640 gegründete Fort St. George herum. Ein Teil des Komplexes wird immer noch von der indischen Armee genutzt, außerdem befinden sich im Inneren der Festung das Fort Museum und die St. Mary's Church sowie das Parlament des Bundesstaates Tamil Nadu. Das Stadtbild ist geprägt von britischer Kolonialarchitektur, die dort europäische, indische und islamische Einflüsse miteinander verband. Diesen Mischstil kann man gut erkennen an dem 1892 erbauten Gebäude des Madras High Court, das auch als Wahrzeichen der Stadt gilt. Auch zahlreiche Kirchenbauten zeugen von der Kolonialzeit, wie z. B. die St. Thomas Basilica, die angeblich über der angeblichen Grabstätte des Apostels Thomas in Mylapore errichtet wurde.


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