Kreuzfahrten Kotor

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Durch eine enge Meeresbucht: auf Kreuzfahrten Kotor besuchen

Die kleine Stadt Kotor liegt im Südwesten von Montenegro an dessen schmaler Meeresküste. Ein Abstecher nach Kotor stellt auf Kreuzfahrten durch die Adria einen besonderen Höhepunkt dar, weil der natürliche Hafen von Kotor an einer schmalen, tief in das Land hineinragende Meeresbucht liegt, die an die majestätischen norwegischen Fjorde erinnert. Die Bucht von Kotor ist von hohen, dicht und grün bewachsenen Bergen umgeben. Aufgrund seiner günstigen Lage ist das Gebiet schon seit mehr als 2.000 Jahren hier fehlt ein Wort. Kotors Lage und seine kulturgeschichtlich bedeutenden Bauwerke führten dazu, dass es Ende der 1970er Jahre in der Liste des schützenswerten UNESCO-Weltkultur- und Naturerbes Aufnahme fand. Wer auf Kreuzfahrten Kotor besucht, kann sich auf Spaziergänge durch die Geschichte freuen, denn der mittelalterliche Stadtkern sowie die ehemalige Stadtmauer sind sehr gut erhalten. Auch klimatisch versteht es Kotor, auf Schiffsreisen zu begeistern. Der Sommer ist mediterran sonnig. Und schon ab der Mitte des Frühlings bis tief in den Herbst bewegen sich die durchschnittlichen Temperaturen über 20 Grad. Keine Frage, dass Kotor ein beliebtes Ziel von Kreuzfahrtschiffen auf Mittelmeer Kreuzfahrt ist. Wer auf Kreuzfahrten Kotor besuchen möchte, kann dies u. a. mit Mein Schiff, MSC Kreuzfahrt und Costa Kreuzfahrten.

Zweitausend Jahre unter wechselnder Herrschaft: die Geschichte Kotors

Die natürlich geschützte Lage Kotors bietet seit jeher gute Voraussetzungen für einen Handelshafen und Marinestützpunkt, aber auch als Schlupfwinkel für Piraten. Das Stadtbild ist von der über zweitausendjährigen Geschichte als Teil des Illyrischen, dann des Römischen und Byzantinischen Reiches geprägt. Im Mittelalter wurde Kotor von Venedig beherrscht, dann von Österreich, schließlich von Napoleon und Russland. Die Stadt gilt als Grenze und Bindeglied zwischen Okzident und Orient sowie der Religionen Christentum und Islam. Im Jahre 1918 wurde Kotor dem Königreich Jugoslawien zugesprochen; seit 2006 gehört es zum Staat Montenegro.

Landausflug: auf Kreuzfahrten Kotor erkunden

Kotors Flair: kulturhistorische Perle an einer Adriabucht, umgeben von traumhafter Bergwaldlandschaft

Top 3 Sehenswürdigkeiten:

  • Sankt-Tryphon-Kathedrale
  • Uhrturm
  • Palast Grgurina

Faktencheck Kotor

  • Beste Aussicht: Berge im Nationalpark Lovcen
  • Altstadt: mittelalterlich mit byzantinischen und venezianischen Einflüssen
  • Natur: Bucht von Kotor
  • Kultur: die ganze Altstadt (UNESCO-Kulturerbe), Seefahrts- und Meeresmuseum
  • Genuss: montenegrinische Pita, Einflüsse aus venezianischer Küche
  • Währung: Euro

Kreuzfahrten Kotor: Spaziergang durch eine mittelalterliche Stadt

Wenn das Kreuzfahrtschiff die Bucht von Kotor durchquert, gilt es für die Passagiere, sich einen guten Aussichtsplatz an Deck zu sichern und die traumhafte Kulisse zu genießen: an den Ufern das liebliche Tal von Kotor, das von bewaldeten Bergrücken umrahmt wird. Entlang der Bucht ziehen sich ehemalige Verteidigungsanlangen, die bis zu 250 Meter hinauf bis zum Berg San Giovanni reichen. Doch die Anfahrt ist auf Kreuzfahrten über Kotor erst der Beginn eines eindrucksvollen Urlaubstages, denn die Stadt hat ihren Gästen, z. B. auf Kreuzfahrten 2019, ausgezeichnet erhaltene kulturgeschichtliche Zeugnisse zu bieten.

Die Altstadt ist von der ehemaligen, etwa 4,5 Kilometer langen Stadtmauer umgeben. Es lohnt sich, zumindest den Teil vom Nordtor über die St. Maria Kirche bis zum Südtor zu besichtigen. Innerhalb der Mauer fühlt man sich leicht, als sei man in einer anderen Zeit gelandet. Nicht nur die ausgezeichnet erhaltenen und sorgfältig restaurierten historischen Bauwerke, sondern auch das Autoverbot innerhalb der Stadtmauer trägt dazu bei, dass die Illusion aus dem richtigen Blickwinkel perfekt ist. Zu den größten Sehenswürdigkeiten, auf die man beim Spaziergang durch die verwinkelten, engen Gassen unweigerlich stößt, zählt die romanische Sankt-Tryphon-Kathedrale („Sveti Trifun“), in der die Reliquien des Schutzpatrons der Stadt, des heiligen Tryphon, aufbewahrt werden. In ihrer Nähe erhebt sich am Hauptplatz Kotors der Anfang des 17. Jahrhunderts von Venezianern im Stil der Renaissance erbaute Uhrturm. Ein weiteres eindrucksvolles Bauwerk aus einer ganz anderen Zeit Kotors ist die einschiffige romanische St. Lukas Kirche aus dem 12. Jahrhundert. Auch prächtige Paläste zählen zu den Höhepunkten eines Stadtbummels in Kotor. Sie wurden im Zeitraum vom 15. bis zum 18. Jahrhundert durch venezianische Familien erbaut. Besonders erwähnenswert ist der barocke „Palata Grgurina“ aus Korcula-Stein, in dessen Innern sich heute ein interessantes Seefahrts- und Meeresmuseum befindet.

Naturfreunde wird bei entsprechender Gelegenheit der Besuch des Nationalparks Lovcen südöstlich von Kotor reizen. Aus der Höhe der Berge bieten sich herrliche Ausblicke über die ganze Region.

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