Kreuzfahrten Färöer Inseln

Zu Besuch auf den Färöer Inseln

Ein Naturparadies aus Meerengen und Schären: Kreuzfahrten Färöer Inseln

Die Färöer Inseln bilden einen aus 18 Eilanden bestehenden Archipel im Nordatlantik und werden u. a. von Cunard angelaufen. Wenn Sie auf Kreuzfahrten Norwegen, Island oder die Britischen Inseln besuchen, bieten einige Routen auch die Gelegenheiten, die Färöer Inseln kennenzulernen. Trotz der Zugehörigkeit zu Dänemark verstehen sich die etwa 50.000 „Färinger“ als eigenständiges, von den Wikingern abstammendes Volk mit färöischer Sprache. Wie auch Grönland bilden die Färöer Inseln seit dem Vertrag von Fámijn eine „gleichberechtigte Nation“ innerhalb des dänischen Königreiches. War die Schafzucht und der Export von Wolle bis ins 19. Jahrhundert der wichtigste Wirtschaftszweig, so nimmt mittlerweile die Fischerei diese Rolle ein. Heute sind die „Schafsinseln“ mit ihren atemberaubenden Landschaften aus Meerengen, Holmen und Schären sowie zahlreichen Wasserfällen ein beliebtes Reiseziel unter Naturliebhabern. Doch auch einige charmante Orte locken Besucher auf die Färöer Inseln – einige von ihnen auf Kreuzfahrten.

Spektakuläre Wasserfälle und charmante Dörfer entdecken

Die Inseln, die insgesamt 11 Holme und 750 Schären zu bieten haben, zeichnen sich durch eine üppige Vegetation aus Moosen, bunten Blütenpflanzen und Pilzen aus; Höhepunkte vieler Wanderungen sind spektakuläre Wasserfälle, die sich zum Teil direkt in den Ozean stürzen. Da die Inseln einen vulkanischen Ursprung haben, bestehen Sie aus einer Mischung von Basalt und Tuffschichten; bei vielen Tälern und Hochebenen handelt es sich um Sumpfgebiete. Die Inselgruppe wird in sechs Regionen unterteilt, die nicht nur landschaftliche Unterschiede aufweisen, sondern auch mit dem individuellen Charme ihrer kleinen Dörfer locken. Die Region Norðoyggjar („Nordinsel“) besteht aus 6 kleinen Inseln und ist von hohen Bergen und Ursprungswasserquellen in Form von Wasserfällen geprägt, die einen einzigartigen Anblick bieten. Die Region Eysturoy besteht aus nur einer Insel und bildet zusammen mit Streymoy das Zentrum des Archipels. Zu den Naturhighlights zählt hier der Berg Slættaratindur – aus 882 Metern über dem Meeresspiegel hat man vom Gipfel aus einen fantastischen Ausblick auf die gesamte Inselgruppe sowie die benachbarten Erhebungen. Touristisch gut erschlossen sind die Orte Gjógv und Skálafjørður, der größte der Insel.

Kreuzfahrten Färöer Inseln: Vogelbeobachtungen, aber auch Kultur

Die größte Insel der Färöer, die man auf Kreuzfahrten ins Nordland besuchen kann, ist Streymo. Ihre Hauptstadt Tórshavn ist ein echter Besuchermagnet, der auch auf Kreuzfahrten über die Färöer Inseln angelaufen wird. Das kulturelle Zentrum der Färöer Inseln lockt mit einem großen Angebot an Musik, Kunst und Gastronomie. Das im Jahr 1983 eingeweihte und aus Schiefer, Holz und Glas erbaute Nordic House ist der Austragungsort zahlreicher Musik- und Kunstveranstaltungen; neben einem schönen Café findet man hier auch ein Amphitheater mit regelmäßigen Aufführungen. Historische bis neuzeitliche Malerei kann man in der Nationalgalerie bestaunen; im Naturkundemuseum erhalten Besucher einen interessanten Einblick in die Tier- und Pflanzenwelt des Archipels. Unternehmen Sie auch einen Spaziergang durch die malerische Altstadt mit ihren alten Holzhäusern. Von den Uferschären aus kann man einen großartigen Ausblick auf die Stadt und die zwei Hafenbecken genießen. Bevor es zurück auf das Kreuzfahrtschiff geht, können Besucher der Insel eine erholsame Zeit in der „Plantage“, einem im 19. Jahrhundert angelegten Park mit zwei Seen, verbringen.

Weitere Höhepunkte der Färöer Inseln und Anziehungspunkte für Natur- und Wanderbegeisterte sind z. B. auf Kreuzfahrten 2020 der Wasserfall Mulafossur, die Klippen von Trælanípa und der Enniberg. Beliebt sind auch Aktivitäten wie See-Kayakfahren; auf Mykines kann man eine große Kolonie von Puffins („Papageientauchern“) beobachten.


Abbildung: © Marc Zimmer / unsplash

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