Kreuzfahrten Bozcaada

Zu Besuch in Bozcaada

Malerische Oase der Ruhe im Ägäischen Meer: Kreuzfahrten Bozcaada

Bozcaada ist eine Insel im nordöstlichen Teil der Ägäis, die zur Türkei zählt. Sie umfasst eine Fläche von knapp 40 Quadratkilometern, die von etwa 2.500 Menschen bewohnt wird. Bereits seit Jahrhunderten ist die Insel für ihre Trauben bekannt, weshalb die hiesige Weinproduktion neben der Fischerei zu den traditionellen Wirtschaftszweigen gehört. Das übrige Land ist von Olivenbäumen und Weizenfeldern bedeckt.

Auf dem Hauptplatz in der Stadt wird regelmäßig ein morgendlicher Markt abgehalten, auf dem sich frische Lebensmittel, Meeresfrüchte und die für Bozcaada typische Tomatenmarmelade erstehen lassen. Des Weiteren finden sich hier einige Bars, Boutiquen und Gasthäuser. Aufgrund ihrer malerischen Schönheit und ihrer wenig überlaufenen Strände ist die Insel ein Geheimtipp für Urlauber. Nur selten hat man auf Mittelmeer-Kreuzfahrt die Gelegenheit, Bozcaada zu besuchen – z. B. mit Norwegian Cruise Line.

Landausflug: auf Kreuzfahrten Bozcaada erkunden

Top 3 Sehenswürdigkeiten

  • die Burg
  • die Kirche der Heiligen Jungfrau Maria
  • das Kloster Ayazma

Faktencheck Bozcaada

  • Natur: Strände
  • Shopping: Markt
  • Kulinarisches: Tomatenmarmelade, Wein, Oliven
  • Währung: Türkische Lira

Bozcaadas Geschichte: türkische Insel mit griechischer Vergangenheit

Die Besiedlung der Insel  lässt sich bis 3.000 Jahre v. Chr. zurückverfolgen. Die von den Griechen Tenedos genannte Insel  fand in der Ilias von Homer Erwähnung. Hier sollen sich die Griechen nach der Trojanischen-Pferd-List versteckt haben. Die Überreste Trojas befinden sich in etwa 20 Kilometern Entfernung.

Die Geschichte der Herrschaft über Bozcaada ist wechselhaft. Seit dem 15. Jahrhundert gehörte die Insel zum Osmanischen Reich. Zwischen 1912 und 1923 stand sie unter griechischer Verwaltung. Gemäß dem Vertrag von Lausanne wurde die Insel an die neue türkische Republik abgetreten, die mit der Auflösung des Osmanischen Reiches im Jahr 1923 entstand. Bis in die frühen 1970er Jahre blieb die Bevölkerung Bozcaadas mehrheitlich griechischer Herkunft. Der größte Teil der Landwirtschaft wird in den zentralen Ebenen und auf den sanften Hügeln der Insel betrieben. Der hier wachsende rote Mohn wird bei der Herstellung von Scharbockskraut und Marmelade verwendet. Der karge Norden und Südosten der Insel wird von Schafen und Ziegen beweidet.

Kreuzfahrten Bozcaada: Traumstrände und historische Bauwerke

Eine Sehenswürdigkeit von Bozcaada ist die im Nordosten der Insel thronende Burg, die 1455 von Mehmet II. errichtet wurde. Von hier bietet sich eine herrliche Aussicht auf das Meer. Südlich der Burg erstreckt sich ein 250 Meter langer und 10 Meter breiter Graben, der mit dem Gebäudekomplex durch ein Sarazenentor verbunden ist. In der Burg befinden sich Zisternen, ein Arsenal, eine Krankenstation, ein Brunnen, eine Moschee und weitere Räume.

Im altgriechischen Viertel westlich der Burg lässt sich die Kirche der Heiligen Jungfrau Maria aus dem 19. Jahrhundert bewundern, deren charakteristischer Glockenturm im Jahr 1865 erbaut wurde. Die Kirche ist eines von zwei verbliebenen griechisch-orthodoxen Gotteshäusern auf der Insel. Das Kloster Ayazma im Süden von Bozcaada gehört der christlichen Kongregation. Es besteht aus einer kleinen Kapelle umgeben von acht Bäumen, zwei kleineren Bauwerken und einem Brunnen.

Alljährlich im Juli wird im Kloster ein Weinfest, das berühmte Ayazma-Festival abgehalten. Dabei handelt es sich um ein traditionelles Fest griechischen Ursprungs. Unweit des Klosters Ayazma erstreckt sich der gleichnamige Strand, der flach ins Wasser abfällt und sich sowohl durch seinen weißen Sand als auch durch sein türkisblaues Wasser auszeichnet.


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