Ein Besuch im „Herzen der Wachau“

Weißenkirchen liegt im niederösterreichischen Bezirk Krems-Land in der Region Wachau. Die Marktgemeinde liegt idyllisch am Ufer der Donau zwischen Weinbergen, Wiesen und Wäldern. Die malerischen Wein- und Wanderwege sowie die Donaulände (Uferwege) bieten sich für ausgedehnte Spaziergänge in atemberaubender Kulisse an. Auch im Ort selbst gibt es von geschichtsträchtigen Monumenten über verträumte Gässchen bis hin zu urigen Weinbetrieben viel zu entdecken.

Große Bedeutung für den Weinanbau der Region

Im Jahr 1258 wurde das heutige Weißenkirchen in einer Urkunde des Albero von Kuenring „Liechtenchyrchen“ erstmals genannt. Zwischen dem 12. und 14. Jahrhundert fand der Ort als „Distrikt Wachau“ des Klosters Tegernsee Erwähnung, zu dem neben Weißenkirchen auch Wösendorf, Joching und St. Michael zählten. Zusammen mit diesen drei Weinbaudörfern ist Weißenkirchen heute ein Tourismus-Magnet inmitten des Weltkulturerbes Wachau. Sowohl die Klöster Zwettl und das Clarissinnenkloster Dürnstein als auch das Kremsmünster und das Paulinerkloster Unterranna besaßen Weingärten in Weißenkirchen, woraus die Marktgemeinde heute als einer der bedeutendsten Weinbauorte der Wachau hervorging. Hier wird der Ursprung der wachautypischen Rieslingrebe vermutet; die älteste der Rieden stammt aus dem 13. Jahrhundert und wird „Ritzling“ genannt. Heute zählen die Rieden Achleiten, Klaus und Steinriegl zu den renommiertesten Rieslinglagen der Gegend.

Landausflug: auf Flusskreuzfahrten Weißenkirchen entdecken

Weißenkirchens Flair: Wachauer Weinort-Idyll

Top Sehenswürdigkeit

  • Wehrkirche mit dem Teisenhoferhof

Faktencheck Weißenkirchen

  • Kultur: Wachaumuseum und Weinbaumuseum
  • Genuss: Grüner Veltliner und Riesling in den Heurigenbetrieben
  • Beste Aussicht: beim Spaziergang entlang der höher gelegenen Weinterrassen
  • Gelände: entlang des Donauufers flach, zu den Weinterrassen hin Anstiege
  • Währung: Euro

Weißenkirchen: Wehrkirche, Wachaufestspiele, Wein

Klein, aber ganz besonders: Die Marktgemeinde Weißenkirchen ist mit ihrer zentralen Lage auf Flusskreuzfahrten in der wunderschönen Wachau nicht nur idealer Ausgangspunkt für Landausflüge in die Region, sondern auch selbst einen Besuch wert. Wenn Sie einen Landgang in den idyllischen Winzerort unternehmen, starten Sie Ihre Entdeckungstour z. B. mit einem Besuch der Wehrkirche, dem Wahrzeichen des Ortes. Die gotische Pfarrkirche aus dem 14. Jahrhundert erhebt sich zwischen Weinterrassen und saftig grünen Wiesen und Wäldern imposant über der Donau. Der im 16. Jahrhundert erbaute Turm diente damals zum Schutz gegen die Türken. Während Sie im Innern der Kirche Elemente der Spätgotik und des Barock bewundern können, lockt der dazugehörige Teisenhoferhof als einer der prächtigsten Renaissancehöfe der Wachau. Er beheimatet nicht nur das Wachaumuseum und das Weinbaumuseum, sondern dient auch als Austragungsort zahlreicher Feste und Veranstaltungen wie zum Beispiel den Wachaufestspielen oder dem Mitte August stattfindenden Rieslingfest. Apropos Riesling – Weißenkirchen ist ein wahres Paradies für Weinliebhaber. Nutzen Sie die Gelegenheit, auf Landausflug einen der zahlreichen traditionellen Heurigenbetriebe zu besuchen und probieren Sie frischen Riesling oder Grünen Veltliner direkt beim Winzer. Ein gemütlicher Spaziergang durch die malerischen, historischen Gassen und Innenhöfe des Ortes führt auch zu einladenden Restaurants und Gasthöfen, in denen ein Glas der beliebten Wachauweine Ihr köstliches Mittagessen begleiten kann. Falls Sie Anfang Mai auf einem Landgang in Weißenkirchen unterwegs sind, laden über 100 Betriebe anlässlich des „Wachauer Weinfrühlings“ zum Tag der offenen Kellertür und der Verkostung der neuen Weine.


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