Flusskreuzfahrten Turnu Severin

Turnu Severin am „Eisernen Tor“ der Donau

Drobeta Turnu Severin (kurz Turnu Severin „Turm Severin“) liegt in der Kleinen Walachei in Rumänien. Die Donau bildet an dieser Stelle die Grenze zum Nachbarstaat Serbien. Hier befindet sich auch das Ostende des „Eisernen Tores“ an der Donaukatarakten-Strecke, das als einer der beeindruckendsten Taldurchbrüche Europas gilt. Nicht nur landschaftlich hat das Gebiet um Turnu Severin deshalb einiges zu bieten; die Stadt lockt auch mit sehenswerten historischen Relikten aus der Zeit der Römer. Entdecken Sie Turnu Severin bei einem Landausflug während Ihrer Donaukreuzfahrt!

Zu den Flusskreuzfahrten über Turnu Severin

Donauhafen mit römischen Wurzeln

1972 erhielt die Stadt den Namenszusatz „Drobeta“ als Verweis auf die zuvor an dieser Stelle gegründete römische Stadt Drobeta. Noch heute zeugen die Ruinen der Trajansbrücke sowie des dazugehörigen Militärlagers von dieser Zeit. Das historische Turnu Severin war eine mittelalterliche Kolonie unter dem ungarischen Erzbistums Kalocsa. Der Name leitet sich ab von dem Patronat des hl. Severin von Noricum. Urkundlich erstmals erwähnt ist ein Bischof von Severin im Jahr 1246.

Begeben Sie sich bei einem Besuch der Relikte der berühmten Trajansbrücke auf die Spuren der Stadtgeschichte. Sie wurde im 2. Jh. n. Chr. vom Architekten Apollodor von Damaskus erbaut und ermöglichte den Einmarsch der Römer nach Dakien. Die Brücke verband das südlich der Donau gelegene „Zanes“ und seine Befestigungsanlagen, heute auf serbischem Staatsgebiet, mit dem römischen Militärlager „Drobeta“ am nördlichen Donauufer. Sie war nicht nur die erste dauerhafte Brücke über der unteren Donau, sondern auch mehr als 1000 Jahre lang die längste erbaute Brücke weltweit. Beidseitig der Donau können Sie heute noch die Reste der Brückenpfeiler sehen.

Entdecken Sie Turnu Severin

Flair: Auf den Spuren des Alten Roms am aufregenden „Eisernen Tor“

Top 3 Sehenswürdigkeiten

  • Trajansbrücke und ehem. Militärlager „Drobeta“
  • Wasserturm
  • Kathedrale St. Severin

Faktencheck Turnu Severin

  • Kultur: Kunstmuseum „Muzeul de Art Drobeta Turnu Severin“, Regionalmuseum zur Geschichte des Eisernen Tores
  • Genuss: rumänische Schnäpse, z.B. Tuica aus Pflaumen
  • Shopping: traditionelles rumänisches Kunsthandwerk (z.B. aus Keramik) und Trachtenblusen
  • Gelände: überwiegend flach
  • Währung: Rumänischer Leu

Wahrzeichen, Kunst und Spezialitäten auf Landausflug entdecken

Ein Stadtspaziergang durch Turnu Severin hält viele weitere sehenswerte Gebäude bereit, die von der Vergangenheit des Ortes zeugen. Eines der Wahrzeichen ist der historische, 27 Meter hoch aufragende Wasserturm. Er wurde in den frühen 1920er Jahren erbaut und steht inzwischen unter Denkmalschutz. Sehenswert sind auch das Rathaus und das Theatergebäude, ebenfalls aus dem 20. Jh., sowie die Kathedrale St. Severin. Kunstliebhaber kommen im „Muzeul de Art Drobeta Turnu Severin“ auf ihre Kosten. Das Kunstmuseum befindet sich in einem im Stile des Barocks erbauten Schloss aus dem 18. Jh. und stellt u.a. Werke von Stefan Luchian und George Petrascu aus.
Wenn Sie bei Ihrem Landausflug noch auf der Suche nach einem landestypischen Mitbringsel sind, werden Sie schnell auf die berühmten rumänischen Schnäpse stoßen. Von Pflaumen über Kirschen bis Aprikosen werden in der Walachei Früchte gerne zu Hochprozentigem verarbeitet. So zum Beispiel der Tuica, eine Spirituose aus verschiedenen Pflaumenarten.


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