Flusskreuzfahrten Trier

Stadt gilt als älteste Stadt Deutschlands, da sie, anders als andere Städte am Rhein, nicht auf ein Heerlager oder Kastell zurückgehen, sondern als Stadt von den Römern unter dem Namen Augusta Treverorum, aus dem sich die heutige Bezeichnung Trier ableitet, um 16 v. Chr. gegründet wurde. Entsprechend zeichnete sie sich durch römische Bauten wie das Amphitheater und Thermen aus. Vor der Römerzeit war das Gebiet des heutigen Trier seit der Jungsteinzeit besiedelt, in der Eisenzeit siedelten Angehörige des keltischen Stammes der Treverer dort, daher wohl auch die Bezeichnung Treverorum, später Treveris. Die römischen Bauten wie die Thermen und die Konstantinbasilika, die Porta Nigra, die Römerbrücke und die Igeler Säule sind ebenso wie der Dom und die Liebfrauenkirche in das UNESCO-Weltkulturerbe aufgenommen worden. Während der Völkerwanderungszeit wurde die Stadt mehrfach erobert und dann von den Franken eingenommen. Eines der Wahrzeichen Triers ist das bis heute erhaltene mächtige Stadttor Porta Nigra. Die Stadt verfügt über zahlreiche weitere bedeutende Baudenkmäler trotz wiederholter Zerstörungen in verschiedenen Kriegen, wie z. B. das Kurfürstliche Palais, die Basilika St. Matthias, der alte jüdische Friedhof, der Dom oder der mittelalterliche Hauptmarkt mit Steipe, Rotem Haus, St. Gangolf, Marktkreuz, Petrusbrunnen und der naheliegenden Judengasse.


Top