Flusskreuzfahrten Tangermünde

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Ein mittelalterliches Juwel entdecken: Flusskreuzfahrten Tangermünde

Tangermünde am linken Ufer der Elbe ist ein mittelalterliches Juwel unter den norddeutschen Städten. Das ausgezeichnet erhaltene historische Stadtbild macht es leicht, in Gedanken in die Vergangenheit zu reisen und sich das Leben vor vielen Jahrhunderten vorzustellen. Die gut erhaltene Burg Tangermünde wurde erstmals im Jahre 1009 urkundlich erwähnt. Die nach dem Fluss Tanger, der hier in die Elbe mündet, benannte Stadt wurde zum ersten Mal im Jahr 1275 schriftlich erwähnt. Die vorherrschende Backsteingotik ist in Tangermünde mit aller Sorgfalt restauriertes Original. Der Stil sollte später Vorbild für die historisierende Neogotik in den Gründerzeiten zu Ende des 19. Jahrhunderts werden. Flusskreuzfahrten, die nach Tangermünde kommen, sind eine ganz besondere Weise, sich dem Kleinod zu nähern.

Historischer Stadtkern Tangermündes: vor Hochwasser sicher

Nähert man sich Tangermünde vom Fluss aus, wird man es schon von weitem aus der Elbauenlandschaft herausragen sehen. Der historische Stadtkern befindet sich in den Hochlagen der Stadt und ist so stets vor Hochwasser sicher gewesen. Zahlreiche Fachwerk- und Backsteinbauten sowie Türme und Tore der Stadtbefestigung laden dazu ein, sie beim Spaziergang durch Tangermünde zu entdecken. Zu Recht wird Tangermünde als schönste Kleinstadt an der Elbe bezeichnet. Wie auch das nahe Stendal zählt sie zum Bundesland Sachsen-Anhalt und hat rund 10.000 Einwohner.

Landausflug: auf Flusskreuzfahrten Tangermünde entdecken

Tangermündes Flair: ehemalige Hansestadt mit Burg, Fachwerk- und Backsteinbau

Top Sehenswürdigkeiten

  • Burg Tangermünde
  • Rathaus aus dem 15. Jahrhundert
  • Ruine des Dominikanerklosters

Flusskreuzfahrten Tangermünde: Ausflug auf Hanse-Spurensuche

Tangermünde war einst eine reiche Hansestadt, die im 15. Jahrhundert ihre Blütezeit erlebte. 1617 erlebte sie einen verheerenden Stadtbrand, wurde aber prächtig wiederaufgebaut. Die heutigen Besucher der Stadt können durch verwinkelte Gassen streifen, die alte Stadtmauer besteigen und einzelne besonders herausragende bauliche Schönheiten bewundern. Historisch gesehen hat Tangermünde einiges zu bieten; so regierte im 14. Jahrhundert sogar Kaiser Karl IV. von hier aus das Heilige Römische Reich Deutscher Nation. Es lohnt sich daher unbedingt der Besuch der Burg Tangermünde, die für einige Jahre als Kaiserpfalz diente. Weitere Höhepunkte von Tangermünde sind die Ruine des ehemaligen Dominikanerklosters, der Schrotturm sowie das Neustädter Tor, das zu den eindrucksvollsten mittelalterlichen Toranlagen im norddeutschen Raum zählt. Auch die um 1200 erbaute Nikolaikirche und die Kirche St. Stephan aus dem 15. Jahrhundert sind einen Besuch wert, bevor sich das Augenmerk der Besucher auf die beindruckenden Häuser der Bürger und Handwerker richten sollte. Hervorzuheben ist das prächtigste Beispiele für Backsteingotik in Tangermünde, das Rathaus aus dem 15. Jahrhundert mit einem 24 Meter hohen Schaugiebel. In der Kirchstraße schlendert man an Fachwerkhäusern vorbei, die direkt nach dem großen Brand errichtet wurden. Parallel verläuft die Einkaufsstraße der Kleinstadt, die Lange Straße mit Häusern aus dem 17. Jahrhundert, die außer Geschäften auch Cafés und Restaurants zu bieten hat. Hier sollte man auf die Eingangsportale der Häuser achten, wo die Namen der ursprünglichen Erbauer verewigt sind. Ein Tipp für Nachteulen: Tangermünde ist für seine Nachtwächtertouren bekannt. Es gibt kaum eine schönere Weise, in längst vergangene Zeiten einzutauchen.


Große Abbildung oben: © jenszhonk / pixabay.com

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