Flusskreuzfahrten Roth

Roth während Ihrer Rhein-Main-Donau-Kreuzfahrt erkunden

Die mittelfränkische Stadt Roth (früher Roth am Sand) liegt unweit von Nürnberg am Zusammenfluss von Roth, Rednitz und Aurach in der sog. Keuperbucht. Begeben Sie sich bei einem Landausflug auf die Spuren der Markgrafen und genießen Sie das einzigartige Flair und die Nostalgie der Rother Altstadt.

Kreuzfahrt-Routen entlang Roth

Nur 4 Kilometer entfernt befindet sich der Main-Donau-Kanal, was Roth zu einem idealen Ausflugsziel während einer Flusskreuzfahrt, zum Beispiel von Frankfurt nach Passau oder zurück, macht.

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Entdecken Sie Roth auf Landausflug

Roths Flar: historisch bedeutsame Drei-Flüsse-Stadt

Top Sehenswürdigkeit

  • Schloss Ratibor

Faktencheck Roth

  • Kultur: Fabrikmuseum der Leonischen Industrie, Museum Historischer Eisenhammer Eckersmühlen
  • Genuss: Fränkische Spezialitäten, Bier und Wein in den Altstadtlokalen
  • Altstadt: historischer Stadtkern mit Fachwerkhäusern
  • Beste Aussicht: Aussichtsturm „Seeblick“ im Stadtgarten
  • Gelände: überwiegend flach, leichte Anstiege

 

 

 

Roths geschichtliche Bedeutung: Asyl-Stadt und Hochburg der Markgrafen

Das heutige Rother Stadtgebiet am Main entlang der Flüsse Roth, Aurach und Rednitz war schon in vor- und frühgeschichtlicher Zeit besiedelt - das belegen archäologische Funde aus der Keltenzeit. Erstmalig urkundliche Erwähnung fand Roth 1060; seine Stadtrechte erhielt Roth Mitte des 14. Jhs. Die Bevölkerungszahl nahm in der weit bekannten Asyl-Stadt (Freiung) schnell zu. Roth bot gegen eine Gebühr "ehrlichen" Flüchtenden Schutz vor Racheakten. Hier konnten diese mit ihren Verfolgern verhandeln oder vor Gericht ihre Unschuld beweisen. Im 16. Jh. erbauten die Markgrafen von Ansbach in Roth das Schloss Ratibor, welches zugleich als Jagdschloss und als Sitz der markgräflichen Verwaltung fungierte. Im Zuge der Industrialisierung siedelten sich in Roth zahlreiche Unternehmen an; das Traditionsgewerbe der Stadt sind bis heute die sog. Leonischen Waren, Erzeugnisse aus Draht. In den 1960er Jahren galt Roth auch als die „industriereichste Kleinstadt“ Bayerns.

Beim Altstadtspaziergang den Charme der Stadt auf Ihrem Landausflug erleben

In der gut erhaltenen Rother Altstadt führen innerhalb der ehemals mächtigen Stadtmauer enge, idyllische Gassen an eindrucksvollen, typisch fränkischen Fachwerkhäusern, z.B. dem malerischen Riffelmacherhaus, und vielen historischen Bauwerken vorbei. Die nostalgische Atmosphäre wird auch Sie bezaubern! Das weithin sichtbare Schloss Ratibor aus dem 16. Jh. ist der ideale Startpunkt für Ihre Entdeckungsreise. Die Räume des ehemaligen Oberamt-Sitzes der Markgrafen eröffnen Ihnen spannende Einblicke in die Stadtgeschichte, z.B. in Form einer Hafnerkeramik-Sammlung aus dem 19. Jh. Weitere Sehenswürdigkeiten sind die seit der Reformation evangelische Stadtkirche auf einer Anhöhe nahe des mittelalterlichen Marktplatzes, die katholische Pfarrkirche mit bedeutenden spätgotischen Altären, der Marktplatzbrunnen sowie das Seckendorff-Schlösschen. Geschichtsinteressierte kommen bei einem Besuch des Fabrikmuseums der Leonischen Industrie und des Museums Historischer Eisenhammer Eckersmühlen auf ihre Kosten. Schärfen Sie Ihre Sinne und lauschen Sie dem Plätschern des Marktplatzbrunnens oder folgen Sie dem Duft fränkischer Gaumenfreuden in die traditionellen Wirtschaften der malerischen Altstadtwinkel. Nach einem Fußmarsch können Sie hier eine kurze Rast einlegen, z.B. mit einem guten Glas fränkischen Wein.
Zur entspannten Auszeit im Grünen lädt auch der Rother Stadtgarten ein. Im Zuge der Gartenschau wurde der ehemalige Stadtwald zum wunderschön angelegten Park umgestaltet und lockt mit verschiedenen Themengärten, einem Waldlehrpfad, einem Aussichtsturm u. v. m.


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