Hafenstopp in Oudong

In Kambodschas alter Hauptstadt Oudong

Oudong ist eine Stadt im nordwestlichen Teil der kambodschanischen Provinz Kampong Speu, die man während Mekong-Flusskreuzfahrten besuchen kann. Am Fuße des Berges Phnom Udong, etwa 40 km nordwestlich von Phnom Penh gelegen, war Oudong bis 1866 mehr als 250 Jahre lang Königsresidenz und Hauptstadt Kambodschas. Eine monumentale königliche Nekropole von Herrschern mehrerer Jahrhunderte liegt auf dem markanten zweigeteilten Berg, der von Südosten nach Nordosten verläuft. Der Name der Stadt leitet sich vom Sanskritwort „uttunga" ab, das „hoch“ bedeutet und sich wahrscheinlich auf den Berg bezieht. Da Oudong religiöse Verdienste erlangt hatte, könnte der Name auch „großartig“ oder „allwaltend“ bedeuten. Eine kuriose Legende erklärt, warum der im Arthaross-Tempel von Oudong beherbergte Buddha nach Norden und nicht, wie traditionell üblich, nach Osten gerichtet ist. Dieser Umstand wird als Zeugnis für die Stärke und Macht des alten Königreichs der Khmer gedeutet. Oudong wurde in die Anwärterliste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen.

Oudongs Geschichte: königliche Vergangenheit

Oudong wurde 1601 von König Srei Soryapor gegründet. Unter der Herrschaft von König Ang Duong (1841-1850) wurden Kanäle, Terrassen, Brücken und Hunderte von Pagoden in der Region errichtet. Im kambodschanischen Bürgerkrieg wurde die Stadt stark beschädigt.

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Sehenswürdigkeiten

  • Drei Stupas
  • Vihear Prak Neak Kloster
  • Vihear Preah Keo

Faktencheck

  • Natur: Oudong Mountain
  • Souvenirs: Seidenstoffe, kleine Angkor-Statuen
  • Beste Aussicht: vom Oudong Mountain
  • Kulinarisches: Lok Lak (Rindfleischgericht), Amok (Fischcurry)
  • Währung: Kambodschanische Riel

Religiöse Stätten in Oudong

Als Hauptattraktion von Oudong, auf die sich Urlauber auf Flusskreuzfahrten freuen können, gilt eine Reihe von drei großen Stupas, deren Form von der thailändischen Bauweise der Chedis inspiriert ist. Die Silhouette der Stupas auf dem Berg ist das Wahrzeichen von Oudong und schon von weitem sichtbar. Südöstlich der drei Stupas befindet sich Mak Proum, die Bestattungsstupa von König Monivong (1927-41). Sie ist mit Garudas, Elefanten und Blumenornamenten verziert. Deren oberer Teil zeigt vier Gesichter, die in vier Richtungen schauen. Unweit von Mak Proum stehen drei kleine Viharas. Bei diesen handelt es sich um buddhistische Klöster zum Zweck der Abstinenz. Das erste ist das weitgehend zerstörte Vihear Prak Neak mit einem sitzenden Muchalinda Buddha. Das zweite Vihara beherbergt ebenfalls einen sitzenden Buddha. Das dritte wurde nach der Statue Vihear Preah Keo benannt. „Preah Ko“ bedeutet „heiliger Stier“. Die ursprüngliche Stierstatue wurde jedoch vor langem geraubt.


Die Urheber weiterer Fotos in den wechselnden Angebotsteasern sind im Fotoverzeichnis des Impressums genannt.

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