Flusskreuzfahrten Mandrogi

Mandrogi war bis Anfang der 1990er Jahre ein seit vielen Jahrzehnten verlassenes Fischerdorf. Heute ist es aber ein großer Besuchermagnet, an dem auf Wolga-Kreuzfahrten gern ein Stopp eingelegt wird. Grund dafür ist das spannende Museumsdorf, das das ursprüngliche Dorf Werchnije Mandrogi nachbildete und 1996 seinen Betrieb aufnahm. Der Begriff "Betrieb" ist ganz wörtlich zu nehmen, denn in den Häusern und auf den Straßen des Freilichtmuseums werden das Leben und das alte Handwerk eines typischen altrussischen Ortes demonstriert. Der Besuch des Ortes vermittelt Ihnen auf Ihrem Landausflug ein ganz besonders lebendiges Bild des früheren Lebens in russischen Dörfern. Kunstvolle Holzhäuser und Holzschlösschen im Bojarenstil demonstrieren die verschiedenen Stilrichtungen der traditionellen Baukunst. Handwerker jeglicher Fachrichtung freuen sich, wenn Sie ihnen bei der Arbeit über die Schulter schauen.

Bummeln Sie durch das schmucke Dorf und lassen sich verzaubern. In Kunsthandwerksshops können Sie Andenken an diesen ganz besonderen Ausflug erstehen. Große Anziehungskraft übt auch das Wodkamuseum mit 2.800 Sorten aus, wo auch Kostproben ausgeschenkt werden. Es gelang dem Gründer des Museumsdorfes ein kleines Kunstwerk, denn Werchnije Mandrogi ist heute wieder ständig besiedelt und besitzt seit 1999 sogar den Status eines Dorfes, sogar mit Postamt, Kindergarten und Schule.

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