Flusskreuzfahrten Mainz

Mainz liegt gegenüber der Mündung des Mains am Rhein. Das Mainzer Stadtgebiet kann auf eine lange Geschichte zurückblicken, die schon in der Eiszeit beginnt, wie Ausgrabungen eines Lagers aus der Zeit um 20-25000 v. Chr. bezeugen. Dauerhafte Ansiedelungen stammen aus der Zeit der Kelten. Die Ursprünge der Stadtbezeichnung liegen in der keltischen Gottheit Mogon, daraus leiteten die Römer die Bezeichnung „Mogontiacum“ für ihr neues Legionslager ab, das um 13/12 v. Chr. durch Drusus gegründet wurde. An die Römerzeit erinnert die Jupitersäule vor dem Landtag. Nach der Völkerwanderung stieg die Stadt zum Umschlagplatz für Handelsgüter aller Art auf und zu einem bedeutenden politisch-religiösen Zentrum. Der Mainzer Dom wurde von Erzbischof Willigis (975–1011) errichtet. Als Höhepunkt gilt die Zeit als Freie Stadt (bis 1462), eine zweite Blütezeit, vor allem in der Architektur, lag in der Barockzeit mit repräsentativen bauten, die bis heute das Stadtbild prägen. Um die Augustinerstrasse herum befindet sich die Altstadt mit ihren verwinkelten Straßen und Gassen zwischen Fachwerkhäusern. Nach starker Zerstörung im 2. Weltkrieg wurden die wichtigsten Gebäude wiedererrichtet, wie die barocken Adelspaläste am Schillerplatz. Das bedeutendste Bauwerk und Wahrzeichen der Stadt ist der Mainzer Dom.

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