Flusskreuzfahrten Kostroma

Angebote Kostroma

Auf Flusskreuzfahrten Kostroma am "Goldenen Ring" erkunden

Kostroma liegt am „Goldenen Ring“, dem touristisch höchst reizvollen Nordosten Moskaus. Kostroma heißt auch der Nebenfluss der Wolga, der im Stadtgebiet in den großen Strom mündet. Die heutige mit knapp 270.000 Einwohnern mittlere Großstadt ist eine der ältesten Städte Russlands und vermittelt deshalb einen besonders guten Eindruck von der altrussischen Geschichte und ihrer Architektur. Das überaus sehenswerte Kostroma liegt, nur 300 Kilometer von Moskau entfernt, direkt an der Wolga und ist daher ein beliebter Hafen für Flusskreuzfahrten auf dem längsten Strom Europas.

Kostroma ist fast so alt wie die Hauptstadt

Was die Gründung Kostromas betrifft, gibt es zwei Versionen: Eine führt sie auf das Jahr 1152 zurück, nur fünf Jahre nach der ersten urkundlichen Erwähnung Moskaus. Unter demselben Großfürsten Juri Dolgoruki, der auch die russische Hauptstadt gründete, sei auch eine – heute nicht mehr auffindbare – Gründungsurkunde für Kostroma erstellt worden. Der älteste, heute noch nachweisbare Beleg lässt sich jedoch auf das Jahr 1213 datieren: Der Anlass war dramatisch, denn es wird berichtet, dass Kostroma während eines feindlichen Feldzuges vollständig niedergebrannt war. Wie alle altrussischen Städte erlebte auch Kostroma eine wechselhafte Geschichte, der Sie auf Wolga Kreuzfahrt unter anderem mit Nicko Cruises näher kommen können.

Landausflug: auf Flusskreuzfahrten Kostroma entdecken

Kostromas Flair: eine der ältesten Städte Russlands, Reise durch die Geschichte

Top 3 Sehenswürdigkeiten

  • Ipatios-Kloster
  • Sussanin-Platz
  • Freilichtmuseum Kostromskaja Sloboda

Faktencheck Kostroma

  • Altstadt: überwiegend klassizistisch, teils noch älter
  • Einkaufen: Handelsreihen mit ihren Läden und Marktständen in den Arkaden
  • Beste Aussicht: Rundblick in alle Richtungen auf dem Sussanin-Platz
  • Kultur: Freilichtmuseum Kostromskaja Sloboda
  • Währung: Russischer Rubel

Im Ipatios-Kloster wurde russische Geschichte geschrieben

Lassen Sie sich auf den Landausflügen während Ihrer Flusskreuzfahrt Wolga-Geschichte erzählen. Unter dem Großfürsten von Wladimir, Jaroslaw II. Wsewolodowitsch, wurde die erste Festung und auch die erste Kirche errichtet. Das noch heute bekannte Ipatios-Kloster geht auf den Anfang des 14. Jahrhunderts zurück und umfasste zum Schutz der Stadt bereits Befestigungsanlagen. Im späten 14. und im 15. Jahrhundert wuchs Kostroma als Teil des Großfürstentums Moskau. Im 16. Jahrhundert, als die Stadt Teil des Zarentums Russland wurde, profitierte das Ipatios-Kloster finanziell davon, einst von einem Vorfahren der nun mächtigen Godunow-Familie gegründet worden zu sein. Die in dieser Zeit mit der finanziellen Unterstützung des Zaren entstandenen Bauwerke sind die ältesten, die bis heute Besucher aus aller Welt in der Altstadt Kostromas bewundern können. Doch nicht nur zum Haus Godunow bestanden enge Kontakte, sondern auch zu den Romanows, die im 17. Jahrhundert mit Michael den ersten Zaren ihrer Dynastie stellten. Weil er 1613 im Ipatios-Kloster zum Zaren gewählt wurde, war die Beziehung zum Zarenhof bis zum Ende der Monarchie stets besonders eng. Kostroma stieg zur drittgrößten Stadt des Zarenreiches auf und wurde als Handwerks-Metropole wirtschaftlich immer bedeutsamer. Die enge Verbindung mit den Romanows zeigte sich nach der Oktoberrevolution 1917 zunächst als nachteilig. Kostroma verlor seine wichtige politische und wirtschaftliche Bedeutung. 100 Jahre später ist der Tourismus eine der wichtigsten Einnahmequellen, denn Kostroma wurde im Zweiten Weltkrieg weitgehend verschont und lädt begeisterte Besucher zu einer Reise durch die Jahrhunderte ein - darunter viele Urlauber auf Wolga Flussfahrten.

Auf Flusskreuzfahrten Kostromas wunderschöne klassizistische Altstadt bewundern

Viele der Sehenswürdigkeiten Kostromas können Sie bei einem Spaziergang durch die Altstadt entdecken. Die klassizistische Bausubstanz ist so gut erhalten, dass Sie den Eindruck bekommen könnten, Sie befänden sich in einem Freilichtmuseum. Der Sussanin-Platz ist das Zentrum des fächerartigen Straßennetzes. Hier befindet sich das Denkmal zu Ehren des Nationalhelden Iwan Sussanin. Direkt dahinter beginnen am Abhang zum Wolgaufer die Handelsreihen, ein wunderschöner Gebäudekomplex aus dem Ende des 18. Jahrhunderts. Die Mehlreihen, Fischreihen und Pfefferkuchenreichen bestehen aus mehr als 20 Einzelgebäuden. Schlendern Sie durch die Außenarkaden der langgestreckten Häuser, bummeln durch die anliegenden Geschäfte und betrachten die Auslagen der Marktstände. Es lohnt sich auch auf Flussreisen, an den Handelsreihen vorbei Richtung Wolga zu spazieren: Sie befinden sich im Nu in malerischen, verwinkelten Gassen, die im starken Kontrast zu der ansonsten wie gezirkelt wirkenden Struktur der Altstadt stehen. Am Ufer sehen Sie eines der bekanntesten Bauwerke Kostromas, den Ostrowski-Pavillon. Eine der ältesten Sehenswürdigkeiten, die Christi-Auferstehungs-Kirche im Walde, lädt südlich der Altstadt zu einer Besichtigung ein. Zurückgekehrt auf den Sussanin-Platz haben Sie die Wahl, in welcher der strahlenförmig abzweigenden Straßen Sie Ihre Besichtigungstour fortsetzen. Am Prospekt Mira finden Sie ein Palais, das ehemalige Haus der Adelsversammlung - heute ein Kunstmuseum. Das Ostrowski-Dramentheater gleich daneben ist eines der ältesten des Landes. Das im 19. Jahrhundert ausgebaute Epiphanien-Kloster erstreckt sich einige 100 Meter nördlich des Sussanin-Platzes. Das berühmte Ipatios-Kloster, das in der Geschichte Kostromas eine so wichtige Rolle gespielt hat, liegt am anderen Ufer der Wolga, direkt an der Mündung des Flusses Kostroma. Hier lohnt es sich besonders, den spannenden Worten eines kundigen Tourguides zu lauschen und die Schönheit des Baus sowie seine kirchlichen und weltlichen Kunstwerke zu bewundern. In der Nähe des Klosters befindet sich die Kostromskaja Sloboda, ein Freilichtmuseum, das die alte russische Holzbaukunst an Wohnhäusern und Kirchen wirkungsvoll in Szene setzt. Ganz sicher werden auch Sie im Anschluss an diesen Ausflug voller neuer Eindrücke und mit vollen Fotospeicherkarten auf Ihr Flussschiff am Hafen zurückkehren, um Ihre Flusskreuzfahrt auf der Wolga fortzusetzen.

Die Urheber weiterer Fotos in den wechselnden Angebotsteasern sind im Fotoverzeichnis des Impressums genannt.

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