Flusskreuzfahrten Havel

Flusskreuzfahrten Havel

Auf der Havel von See zu See: ein unvergleichliches Vergnügen

Zugegeben, für eine mehrtägige Flusskreuzfahrt reicht das schiffbare Gewässer der Havel kaum aus. Es hat sich jedoch besonders unter Naturfreunden herumgesprochen, dass die Strecke Havel, Elbe und Moldau zu den landschaftlich schönsten Routen überhaupt gehört.  Vor allem Berliner sind entzückt, Ihre Reise direkt in Bezirk Spandau antreten oder abschließen zu können. Die Havel entspringt in der Mecklenburgischen Seenplatte, verläuft jedoch die längste Strecke durch Brandenburg. Ihr Verlauf beschreibt fast ein spiegelverkehrtes C und durchquert auf ganzer Länge zahlreiche Seen. So ist sie zwar rund 330 Kilometer lang, aber ihre Quelle und die Mündung in die Elbe liegen nur 94 km voneinander entfernt. Ein wichtiger Aussprachetipp für alle, die nicht aus der Havelregion stammen: Man spricht das „v“ wie das „f“ in „Tafel“, nicht wie in „Lava“. Der Name stammt vermutlich noch aus der germanischen Besiedlungszeit und bedeutet ganz einfach „Hafen“. Von denen besaß der schon früh siedlungsgeschichtlich bedeutende Fluss mit seinen vielen Buchten zahlreiche. Sein berühmtester Zufluss ist die Spree, die in Berlin-Spandau in die Havel mündet.

Auf Besuch bei den "alten Preußen": das Brandenburger Tor und Sanssouci

Wenn Sie in Berlin an Bord gehen, finden Sie vielleicht die Gelegenheit, Ihrer Flussfahrt eine Besichtigungstour durch die deutsche Hauptstadt voranzustellen. Wenn Sie nur ein paar Stunden Zeit haben, besuchen Sie die Strecke von der Siegessäule im Tiergarten bis zum Alexanderplatz in Berlin-Mitte. Auf diesem Weg passieren Sie sowohl das Regierungsviertel, das Brandenburger Tor, die Flaniermeile „Unter den Linden“ als auch den Fernsehturm. Von dieser Besichtigungstour können Sie sich in Ihrer gemütlichen Kabine auf dem Flussschiff erholen, das in Richtung Potsdam startet. Auf dem Weg in die Brandenburger Landeshauptstadt durchqueren Sie das beliebte Ausflugsgebiet der Berliner und passieren den Großen Wannsee. Sie werden über die Vielzahl der Segelboote staunen, während Sie an der Pfaueninsel vorbei in die Potsdamer Schlösserlandschaft eintauchen. Die Sommerresidenz Potsdam der preußischen Könige ist umgeben von wunderschönen Landschaftsparks, allen voran das berühmte Sanssouci, das Friedrich II., von Versailles inspiriert, errichten ließ. Bummeln Sie bei Ihrem Ausflug in Potsdam durch die liebevoll restaurierte Innenstadt der einstigen Garnisonsstadt und verpassen Sie dabei nicht das berühmte „Holländische Viertel“ mit seinen markanten Ziegelsteinhäusern mit hohen Giebeln.

Staunen Sie über das malerische Havelland

Bis Sie die Stadt Brandenburg erreichen, durchqueren Sie weitere Seen. Machen Sie es sich auf dem Sonnendeck bequem und genießen die Havellandschaft mit ihren Schilfgürteln, Moränenhügeln, Wäldern und ihrer reichen Wasservogelwelt. Die Havellandschaft ist ein natürliches, wenig besiedeltes Gesamtkunstwerk, das Sie nur vom Flussschiff aus in aller Ruhe bewundern können. Der sehenswerte Brandenburger Dom St. Peter und Paul steht auf einer erhöhten Havelinsel. Der Grundstein zu ihm wurde im 12. Jahrhundert gelegt. Mit großer Sorgfalt restauriert, ist er ein Juwel unter den Brandenburgischen Sakralbauten und versetzt Sie beim Besuch direkt in das Mittelalter. Flussabwärts in nordwestlicher Richtung passieren Sie kurz vor der Mündung in die Elbe Havelberg. Hoch über der Havel thront die trutzige Ansicht des Westbaus des romanischen Havelberger Doms. Danach geht Ihre besondere Flussreise auf der Elbe, u. a. durch herrliche Biosphärenreservate, weiter.

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